DAS BESCHLEUNIGTE WESENHAFTE HANDELN WIRD DEN VORHANG ZUM EINREIßEN BRINGEN
So wie ein Blitzschlag aus heiterem Himmel unerwartet kommt, so wird sich auch der Einfluß der WESENHAFTEN WEBER DES MENSCHLICHEN SCHICKSALS in der kommenden Zeit erfüllen und manchem Menschen ein unerwartetes Ende seines irdischen Daseins bescheren.
In der ERFÜLLUNG DER SCHICKSALSFÄDEN wird es einen Menschen plötzlich erreichen, und er wird, wie unvorbereitet er auch sein mag, sich in der Gegenwart des Erhabenen Wesens STYX wiederfinden.
DIESE WIRD IHN SOGLEICH ZU EBENEN EINER GLEICHARTIGEN UMGEBUNG FÜHREN, DIE GENAU DEM GRAD AN REIFE UND REINHEIT SEINES GEISTIGEN INNEREN ENTSPRICHT.
Wie ein Riß im Vorhang wird das irdische Dasein eines Menschen enden, und ungeachtet seiner Pläne im grobstofflichen Leben wird er zu einer Erfahrung geführt, die dem wahren inneren Zustand seines Geistes entspricht.
UND DIESES EREIGNIS KOMMT JETZT UNTER DEM VERSTÄRKTEN EINFLUSS DER HOHEN WESENHAFTEN DIENER AUF DIE ERDE.
ES WIRD SICH IMMER MEHR BEWAHRHEITEN, ALS WÄRE ES ETWAS VÖLLIG SELBSTVERSTÄNDLICHES IN DER SICH ERFÜLLENDEN ABFOLGE DER EREIGNISSE DES LICHTES AUF DER ERDE.
Für die Menschen auf Erden wird es jedoch angesichts dieser Unausweichlichkeit Furcht und Sorge hervorrufen, denn die Wirkung eines höheren Geschehens, das mächtiger ist als der Mensch, selbst mit seiner gegenwärtigen Verstandesklugheit, wird sich darin gar zu auffällig zeigen.
Und weil die Menschen sich nicht an den Gedanken gewöhnt haben, daß ein HÖHERER WILLE über ihnen waltet, wird ihre Überraschung von Furcht und Unsicherheit darüber begleitet sein, was sie in diesem Zusammenhang nun weiterhin erwartet.
Dies wird jedoch denjenigen, die noch in irdischen Körpern verbleiben, Frieden schenken.
Sie werden von der Erkenntnis ergriffen sein, daß GOTT UND SEIN URWILLE sich über die Menschen erfüllt und tatsächlich existiert und auch in diesem grobstofflichen Universum wirksam ist.
Diejenigen jedoch, die plötzlich hinweg genommen werden, werden keine Zeit für solche
Überlegungen haben, denn sie werden in ein Geschehen hineingezogen, das sie in einen Taumel des vollkommenen herausgerissen Werdens weit entfernt hinaus aus ihrer bisherigen lauen Form des Überlebens bringt.
Ein einziger bewegender Moment wird sie vom ruhigen Fluß der irdischen Welt trennen.
Das erwähnte Zerreißen des Vorhanges wird plötzlich einen Zustand herbeiführen, in dem sich die Seele eines Menschen unerwartet am anderen Ufer wiederfindet, obwohl diese auch selbst einen Augenblick zuvor noch nicht einmal annähernd damit gerechnet hätte.
Dies wird nicht allein die Folge einer rein irdischen Ursache sein, wie es etwa bei Krankheit, im Krieg oder infolge von Naturereignissen der Fall ist, sondern es wird die Folge eines starken Abrufens der FÄDEN DER SEELE sein, die sich unter dem Druck der einströmenden Lichtflut mehr anspannen.
Für die Wesenhaften ist es ein natürlicher Vorgang, einen Menschen in einen Zustand zu versetzen, in dem die Seele sich unvermittelt für ihren Übergang ins Jenseits löst, sofern im Menschen die Bedingungen dafür gegeben sind.
Eine starke Veränderung der Blutstrahlung oder ein erhöhter Druck auf ein lebenswichtiges Organ, beispielsweise das Gehirn, das Herz oder die Leber als besonders wichtiges Organ, genügt hierfür.
Heutzutage ist die Leber der meisten Menschen durch die unnatürliche Kost und den gesamten ungesunden Lebensstil überlastet.
Daher wird dieses Organ in Zukunft die Hauptursache für die drastische Veränderung der Blutausstrahlung sein, für die es verantwortlich ist.
Und da der menschliche Körper vollständig den Wesenhaften Kräften des Lebens ausgeliefert ist, mit denen die Menschen die Zusammenarbeit bereits vollständig eingestellt haben, kann in Zukunft kaum jemand vorhersehen, wann seine Zeit gekommen ist, diese Welt zu verlassen und seine weitere Reise anzutreten.
Die Menschen ahnen nicht, wie das Wesenhafte die Materie kontrolliert, noch daß es alles über den menschlichen Körper bis hin hin zum letzten Teilchen weiß, seine Ausstrahlung kennt und daher mit Sicherheit auch alle Schwachstellen erkennt, die jener lange Zeit, oft sogar sein ganzes Leben lang, in sich trägt.
Wenn also die Zeit naht und der betreffende menschliche Geist im Lichtdruck aufgerufen wird, damit sich erweise, ob seine irdische Zeit erfüllt ist, da führt das Wesenhafte dem Körper eine Kraft zu, die es aus dem STRAHL PARZIVALS bezieht, womit der irdische Körper geprüft werden wird, ob er dieser Kraft des STRAHL PARZIVALS standhalten kann, die in der NEUEN ÄRA allmählich für die gesamte Erde selbstverständlich werden wird, oder nicht.
Alles im Werke der Nachschöpfung unterliegt nun diesem verstärkten Druck, das heißt, nicht nur die Menschheit auf der Erde, sondern auch die Welt der Natur, die feinstofflichen Sphären, das Wesenhafte, kurzum alles, was hier wohnt und gemeinsam das Leben im Werke der Nachschöpfung bildet.
DAS WESENHAFTE UND DIE VON IHM BEHERRSCHTE NATUR BEGRÜßEN DIESEN NEUEN DRUCK WIE EINE FRISCHE MORGENRÖTE NACH EINER LANGEN NACHT.
DIE DAFÜR VORGESEHENE ZEIT MUß ALS REINIGENDES UND BEFREIENDES GESCHEHEN KOMMEN, WELCHES NACH DER BINDUNG LUZIFERS DURCH PARZIVAL EINEN NEUEN BODEN DES LICHTS BEREITET.
Von dieser Zeit großer Umwälzungen weiß die Menschheit lange schon, denn der Sohn Gottes, Jesus, sprach bereits von jener Zeit, in der der Sohn des Herrn zur Ernte aller Früchte auf die Erde kommen würde.
DIESE ZEIT NAHT UND BRINGT BEGLEITENDE EREIGNISSE MIT SICH, DIE SICH ERFÜLLEN MÜSSEN, DA SIE UNTRENNBAR MIT DER REINIGENDEN ARBEIT DES LICHTES VERBUNDEN SIND, DIE BEI DER ANNÄHERUNG DES STRAHL PARZIVALS AN DIE ENTFERNTESTEN MATERIEN NUN VONNÖTEN SIND.
Nun treten wir in diese Zeit ein, und die Grenze zwischen dieser und der anderen Welt soll gelockert werden, damit die Fäden, die an Seele und Geist des Menschen geknüpft sind, in den Ereignissen der irdischen Welt direkter und deutlicher in Erscheinung treten können.
So wird die Seele des Menschen mit einem Mal gelöst vom Körper stehen, der zurückbleibt und länger keinen Schutz mehr bietet, da die Zeit seines irdischen Daseins nun zu Ende ist.
In dieser Zeit klammern sich die Menschen mehr denn je an ihr irdisches Dasein, denn ihre gesamte Aufmerksamkeit ist auf die Ebene des Selbstbewußtseins durch Körper und Verstand gerichtet.
Damit haben sie sich völlig von der Weisheit früherer Völker entfernt, die sich bereits von Geburt an auf die erwähnte Zeit des Überganges zurück in die anderen Ebenen des mannigfaltigen Schöpfungswerkes vorbereiteten.
Und deshalb sind die Menschen heute am wenigsten auf diesen Wandel vorbereitet.
Sie glauben, daß dieses Ereignis noch in weiter Ferne auf sie wartet und daß sie, wenn dieser Wendepunkt dann in die Nähe rückt, von ihren Helfern darauf vorbereitet werden, sodaß sie rechtzeitig von ihm erfahren und somit ihre Gedanken dann immer noch auf diese Veränderung richten können.
DABEI SCHEINEN DIE MENSCHEN NOCH IMMER DIEJENIGEN ZU SEIN, DIE ALLE ANKÜNDIGUNGEN ÜBER DIE BEVORSTEHENDE ERFÜLLUNG DES GÖTTLICHEN GERICHTS AUF ERDEN VÖLLIG VERGESSEN HABEN.
SOLANGE ES NOCH MÖGLICH IST, SAGEN SICH VIELE: „ES IST NOCH ZEIT, NOCH ERSCHEINT ES DOCH NICHT ALS JENE ZEIT, DIE IRGENDWANN IN DER ZUKUNFT KOMMEN WIRD.“
STYX NÄHERTE SICH JEDOCH IN RUHE DER ERDE, DENN IN DEN FOLGENDEN JAHREN WERDEN SICH EREIGNISSE ERFÜLLEN, IN DENEN ALLES WESENHAFTE DAS HEILIGE WORT DER WAHRHEIT ÜBER DIE IRDISCHE MENSCHHEIT BIS INS KLEINSTE DETAIL ALLER EREIGNISSE ERFÜLLEN WIRD.
Und gerade in ihrer Ruhe scheint Styx den Menschen die größte Furcht einzuflößen, denn schon bei ihrer Annäherung spürt man die Endgültigkeit des Befehls, den sie von den Vanen empfängt als Glockenschlag der Zeit der Erfüllung des Menschenschicksals auf Erden.
Das Zerreißen des Vorhangs, also das Aufhören des Pulsierens des irdischen Körpers, bedeutet nicht das Ende des menschlichen Geistes, sondern lediglich das Hinwegdrängen der menschlichen Seele aus der irdischen Ebene zur weiteren Fortsetzung ihres Weges, welcher sie an Orte führt, wo sie ihrer Art entsprechend zu einer direkteren und intensiveren Wahrnehmung dieser ihrer Art gelangt.
Den innerlich reinen Menschen jedoch, deren gegenwärtiger Körper dem erhöhten Druck des Lichtes nicht standhalten kann, so daß er in dieser irdischen Verkörperung nicht bestehen kann, werden die Helfer in die Nähe lichter und gesegneter Orte bringen, wo sie jenen begegnen werden, die ihnen bereits vorausgegangen sind oder auch jenen, die geduldig auf sie warten schon seit jenem Augenblicke, da sie sich – zu einem bestimmten Zweck und Sinn – mit den Fäden verbunden haben, die sie zur Inkarnation auf Erden hier geführt haben.
Nun sind sie frei und können dorthin zurückkehren, wo das Licht heller strahlt als auf der Erde.
Ihre Reise wird sie immer höher führen, näher zu den Gärten ihrer wahren Heimat.
Für sie wird das Zerreißen des Vorhangs eine Veränderung bedeuten, die sie aufwärts zu dem Lichte führt.
Vielleicht werden sie auch in einer neuen Verkörperung in einem neu vorbereiteten irdischen Körper und unter ganz neuen Bedingungen auf diese Erde zurückkehren können, sofern in ihren schicksalhaften Fäden noch etwas sein wird, das sie zu stark an das Erleben bindet, welches mit dieser Stufe der irdischen Stofflichkeit verknüpft ist.
Für alle, die in ihrem Inneren dem Licht zugeneigt sind, ist der Ausblick auf das kommende Geschehen daher erfüllt von Gnade, in der sich der Ausblick auf das weitere Sein in der Schöpfung birgt, wie sehr diese Aussicht auch mit den heute auf der Erde nicht sehr bekannten Ebenen der Feinstofflichkeit verbunden ist.
Jene jedoch, die sich in ihrem Wollen bisher in die belastenden Fäden eines häßlichen und unreinen Wesens verstrickt haben, diese werden nach dem Überqueren des anderen Ufers rasch hinabgezogen in die Niederungen der Dunkelheit, wo nur sehr wenig Hoffnung auf Erlösung verbleibt.
Durch das Zerreißen des Schleiers lösen sich die Fäden, welche die seelischen Hüllen des Geistes mit dem irdischen Körper verbinden, und vor der menschlichen Seele taucht plötzlich die Folge der nächsten Wegesrichtung auf, die ihm keine Zeit zum Nachdenken läßt noch zur nachträglichen Wiedergutmachung des vorangegangenen Wollens, als sich viele Menschen kurz zuvor in ihrem irdischen Körper noch mit ihrem klugem Verstand für unantastbar, ja selbstsicher über alles erhaben wie die Götter hielten.
Sie sahen sich im Schutzwall ihres materiellen Körpers wohlbehütet vor den Auswirkungen der GÖTTLICHEN GERECHTIGKEIT, welche sie mit ihren Taten und ihrem stolzen Denken über ihre vermeintliche Unantastbarkeit verhöhnten.
Plötzlich jedoch ist alles anders, und der Zug der angespannten Schicksalsfäden wirkt kraftvoll gegen das Widerstreben der dem Licht entfremdeten Seele, die erkennen muß, daß nun das Ende naht.
Auf alles Rufen, Bitten und Flehen oder im Gegenteil auf Flüche, Lästern und Schimpfen kommt immer die ruhige und in einer bestimmten Friedfertigkeit schwingende Antwort der Dienerin Styx:
„DIE GÖTTLICHE GNADE SCHENKT JEDEM GENÜGEND ZEIT ZUR ERKENNTNIS UND ZUM AUFSTIEGE.
IHR, DIE IHR DIESE ZEIT GENUTZT HABT, SEID GESEGNET FÜR EUER WEITERES SEIN.
IHR, DIE IHR DIE ZEIT VERGEUDET HABT, KÖNNT NUN NICHTS MEHR VERLANGEN.“
Nichts weiter wird ertönen gegen den lauten Schrei oder im Gegenteil das bisweilen todeserschrockene Verstummen der Seele, die das nahende wahre geistige Ende ihrer Existenz erkennt.
Trotz eines gewissen, fast kühlen Abstandes der ernsten Dienerin Styx und ihrer Helfer ist in diesem Augenblick stets die besondere friedvolle Würde des Momentes bei dem Überschreiten der unwiderruflichen Grenze zwischen den verschiedenen Stadien der Existenz spürbar.
Dieses Ereignis ist der Augenblick, in dem sich die Auswirkung der zuvor im irdischen Körper für den Menschen bisher nicht wahrnehmbaren Fäden nun erfüllt, welche die Seele dorthin ziehen, wohin sie gemäß ihrer Schwere – oder im Gegenteil gemäß der Fülle ihrer Reinheit und Klarheit – auch gehört und nun ihren Bestimmungsort hat.
Es ist ein geistiger Scheideweg, den man als Wägen der Seele bezeichnen kann, doch gleichzeitig ist es ein völlig selbsttätiges Geschehen, welches sich im Rahmen der vollkommenen Gesetze des ewigen Gottes in der Schöpfung vollzieht.
Das Ende des irdischen Lebens mit der Loslösung vom Körper bringt eine Veränderung mit sich, die sich die Menschen nicht einmal annähernd vorstellen können:
DIE LEBENDIGE ERFÜLLUNG DER GERECHTIGKEIT, DIE SICH UNMITTELBAR BIS INS KLEINSTE OFFENBART.
FÜR DIE EINEN BEDEUTET DAS ZERREIßEN DES VORHANGES BEFREIUNG UND ERLÖSUNG UND DIE OFFENBARUNG DER HERRLICHKEIT, LEICHTIGKEIT UND GLÜCKSELIGKEIT DER KOMMENDEN REISE; FÜR ANDERE IST ES DER BEGINN EINES UNERWARTETEN KAPITELS DES SCHRECKENS ANGESICHTS DESSEN, WAS PLÖTZLICH KOMMEN WIRD.
Für den einen ertönt mit dem Fall des Vorhangs der freudige Ruf des Aufstieges, die Aussicht auf ein Sein, das um ein Vielfaches freudvoller ist, als es die Dichte des irdischen Körpers zuließ.
Für den anderen flüstert dann von allen Seiten eine Stimme an sein Ohr: „Das Ende, das Ende, das Ende.“
Doch das Ende kommt nicht sofort, sondern wird begleitet von einer Wanderung entlang der Fäden alles dessen, was zuvor war.
Dabei wird jeder einzelne Augenblick des Bewußtseins der Seele als eine vergeudete Gelegenheit vor Augen geführt, sich zwischen einem besseren Ich und den niederen Wünschen, welche sie einst durchdrungen haben, entschieden zu haben.
Bis schließlich vor dem Ausblick der Seele der eigentliche Anfang des menschlich- geistigen Funkens erscheint – der Anfang, der allen menschlichen Geistern als längst vergangene Zeit kindlichen und jubelnd glückseligen Seins eingeschrieben ist, welches dabei in seiner stillen Mahnung während der Zeiten des Reifens des Menschengeistes in den Materien des Werkes der Nachschöpfung ein ständiger Begleiter und Wegweiser auf jedem seiner Schritte bleibt.
Es ist die kindliche Unschuld des innigen freudigen Erlebens, die dem Menschen eine Verbindung zu jenem urewigen Augenblick des Beginnes seines Daseins in den hellen Sphären ätherisch transparenter Ebenen auf dem Höhepunkt des Werkes der Nachschöpfung eröffnet.
Diese Zeit des kindlichen Vertrauens zu dem Licht war Teil des Beginns der Reise eines jeden menschlichen Geistes, wie sehr er sich später auch auf Wegen seines eigenen Willens verirren mochte, die ihn immer weiter vom Licht entfernten.
Obwohl vielleicht mancher beinahe auf den tiefsten Punkt der Menschlichkeit hinabstieg und seine ursprüngliche Reinheit und innere Strahlkraft in ein undurchdringliches Gewirr niedriger Impulse dunklen Wollens verwandelt haben mag, so war und ist ihm dennoch durch die Hilfe der geistigen Führung ein Strahl der anfänglichen ursprünglichen Pracht und Herrlichkeit seines Daseins nahe.
Dieser Strahl bleibt zwar hauchdünn, aber er besteht fort und kann ein Ansporn zum Erwachen sein, sofern ihn nicht das GOTTESURTEIL über sein bisheriges Dasein ereilt.
DOCH DIESES HEILIGE GERICHT IST BEREITS DA UND WIRD DEN AUGENBLICK DES GERICHTS FÜR ALLE MENSCHLICHEN GEISTER HINSICHTLICH IHRES WEITEREN WEGES BRINGEN.
Bislang galt es als wahr, daß der Geist noch einen Hoffnungsschimmer auf Auferstehung und somit auch einen Schimmer der Hoffnung auf die Rückkehr in seine geistige Heimat in sich trug.
Doch all dies ist vergebens, wenn die Seele auf ihren Wegen weiterhin – völlig freiwillig – einen Pfad wählt, der sie immer tiefer in die falschen, heuchlerischen und trügerischen Ebenen der Unreinheit und Niedrigkeit führt oder sie gar nur auf dem Pfad des oberflächlichen Genießens und eines belanglosen Lebens festhält.
Wenn der Geist in seinem Wollen in diese Richtung die vom Schöpfer gesetzte Grenze überschreitet, jenseits derer es kein Zurück gibt, dann erlischt selbst der letzte Funke Hoffnung.
Das KOMMENDE GERICHT lenkt ihn streng und unumstößlich, genau wie alle erloschenen geistigen Funken, die sich zu tief in den Fäden des Schicksals verstrickt haben, hinab in die Tiefen, aus denen es kein Entrinnen mehr gibt.
Vom Licht verurteilt und verworfen sein.
Hineingezogen in das Räderwerk der Schöpfungsgesetze, welche die Seele entlang der von ihrem eigenen Willen geschaffenen Fäden immer weiter von dem Licht und von der Hoffnung entfernen.
Was könnte trauriger und hoffnungsloser sein als das Bild dieses Geschehens?
Es steht dem menschlichen Geist jedoch nicht zu, zu beurteilen, wer zu diesem Strom gehört und wer noch die Verheißung eines möglichen Erwachens und Aufstiegs in sich trägt.
Deshalb sollte sich jeder in erster Linie auf seine eigene Arbeit an sich selbst konzentrieren, damit sein reines Wollen zur Verheißung eines Auswegs aus den Trümmern werden kann.
Es gibt heute keinen Menschen auf der Erde, der nicht etwas in sich trüge, das er nicht verändern könnte, um sein geistiges Wollen besser und strahlender zum Ausdruck zu bringen.
Vor jedem Menschen liegt ein beträchtlicher Teil dessen, was zu einer reineren Erfüllung des geistigen Menschentums erhoben werden kann.
Die Arbeit an der Reinigung des geistigen Gewandes ist unermeßlich, ja beinahe allzu viel.
Gleichzeitig verkürzt sich diese Frist, die man als die gnadenreichste Zeit bezeichnen kann, welche uns für dieses gegenwärtige irdische Dasein zuteil wurde und die vielen zur großen Erlösung ihres Geistes geschenkt wurde.
Für jenes Dasein, das jeden Tag unzählige Momente bietet, um die eigene innere Reinheit im Erleben mit anderen Menschen, mit der Natur und mit der ganzen Welt, die den Menschen hier umgibt, zu offenbaren.
Wer glaubt, daß andere Menschen oder gar die materielle Welt selbst für seine innere Unruhe und seine alltäglichen Sorgen verantwortlich sind, zeigt nur seine Unreife.
Diese spiegelt seine Weigerung wider, jeden Augenblick des Lebens in Dankbarkeit gegenüber dem Schöpfer für die Gnade des Daseins in dieser Welt zu erleben.
Wenn der Augenblick kommt, in dem die WESENHAFTEN HÄNDE den Schleier zerreißen und einem Menschen den Weg in die Reiche der anderen Welt weisen, da ist es nicht mehr möglich, etwas an dem zu ändern, was hier in der Grobstofflichkeit der irdischen Welt geschehen ist und was in die Fäden eingeschrieben wurde, die früher oder später das wahre Wollen eines Menschen bezeugen werden.
Die irdische Zeit kann in jedem Augenblick in ihrer ganzen Fülle erlebt werden, in freudiger Einstimmung und in dem Wunsch nach einem reinen Aufstieg für alle Menschen.
Doch wer kann eine solche Stimmung dauernd in sich bewahren, während er all die Ungerechtigkeiten erfährt, die ihm auf seinem irdischen Lebensweg begegnen?
Diejenigen, die darnach streben, empfinden es als einen endlosen Kampf, der, so scheint es, jeden Nerv im Körper, der der Wachsamkeit des Geistes dient, wie eine Saite fortwährend gespannt hält.
Und genau dieser Zustand ist für den menschlichen Geist am hilfreichsten, denn er fördert die Bewegung der Empfindungen, die die beste Ausrüstung des Geistes für seine weitere Reise darstellen, wenn der irdische Körper abgelegt wird und die Seele im Menschen zu jenem Schleier wird, der das höchste Gewand des Geistes ist.
Dieser Zustand sollte voll genutzt werden, um entschlossen Mut und Freude am Lebensweg zu ergreifen.
Er sollte auch dazu dienen, das WISSEN UM GOTTES GESETZE UND IHRE HÖCHST GERECHTEN AUSWIRKUNGEN IN ALLEN GESCHEHNISSEN stetig zu erweitern.
Wie immer, wenn sich in der Schöpfung aus dem Lichte bedeutende Geschehen entfalten, bleibt kein Geschöpf ohne GOTTES HILFE UND LIEBE.
Dies gilt jedoch nur, wenn sich der Mensch nicht aus Oberflächlichkeit und in dem Glauben, etwas Besseres zu besitzen, von diesen Hilfen abwendet.
Die HILFE DES LICHTES kann einem Menschen nicht gegen seinen Willen aufgezwungen werden.
Leider sind die Erkenntnis und die Annahme dieser Hilfe für die meisten Menschen heute unzugänglich, da ihnen die notwendige unschuldige Kindheit ihres Geistes und die nötige Reinheit fehlen, die ebenso wichtig ist wie diese Unschuld.
Diese beiden Zustände trennen heute viele Menschen von der Hilfe des Lichtes, da ihnen damit der entscheidende Schlüssel zur Tür dieser Hilfe fehlt.
Der Schlüssel liegt genau in der Kindheit und Reinheit ihres Inneren.
Doch vielleicht werden die Erschütterungen, die nun mit dem raschen Wandel vieler bestehender Gewohnheiten einhergehen, eine Lockerung des Bodens des Geistes noch bei jenen Menschen bringen, welche nicht so sehr von der erdrückenden Dunkelheit umgeben sind.
Inmitten des Auflebens der Empfindung durch emotionale Turbulenzen mag sich so mancher Ring der Unreinheit und Dunkelheit endlich lösen und einen Lichtstrahl in den Menschen eindringen lassen.
Die Geschehen, die wir gerade erst zu verstehen beginnen und die noch ganz am Anfang großer Entwicklungen stehen, können durch das Erwachen des Mitgefühls für viele Menschen die letzte Rettung sein.
Gerade das Erleben dessen bei den Menschen, wie leicht es dem Wesenhaften nun ist, einen irdischen Menschen von dieser Ebene des Seins abzurufen, wird bei zunehmend empfindsameren Menschen dazu führen nach der anfänglichen Furcht Stufe um Stufe eine Öffnung für etwas Höheres bewirken.
Möge es so sein.
Auf diese Weise würden die Bemühungen der Wesenhaften Diener, die jetzt mit aller Kraft versuchen, auf diese äußerst ernste Zeit auf Erden aufmerksam zu machen, nicht so sehr in der geistigen Verwirrung der Menschen untergehen, und vielleicht würde sich der Weg allmählich zu einem klareren Verständnis dafür öffnen, warum all dieses gerade jetzt geschieht.
Jeder einzelne Mensch hier auf der Erde, der das Wissen um den höheren Sinn seiner Existenz in sich trägt und der auch das WISSEN DES HEILIGEN WORTES DER WAHRHEIT empfangen hat, kann heute hilfreicher sein, als er denkt.
In der Welt des Denkens tobt ein Kampf zwischen der Täuschung durch die dunklen Formen der Furien der Angst und des Hasses gegen das Licht und alle anderen helleren Formen des Wissens um die Wahrheit.
Wer die Klarheit in der Erkenntnis durch die Wahrheit in die Welt des Denkens bringen kann, die diese Erde in ihrer ganzen Dichte arg umschließt, wirkt als Retter für Millionen von Suchenden, die sonst in Hoffnungslosigkeit versinken müßten.
Diese Hilfe ist höher einzuschätzen als der ganze irdische Reichtum an Gold und allen anderen Schätzen, welche Menschen heute so bevorzugen.
Einzig diese vermittelt Hoffnung und einen Ausweg durch die Klärung in der Welt der Gedankenformen mittels echten Wissens und wahrer Erkenntnis über die Schöpfung, ihre Bewohner und vor allem über Gott, so wie er wirklich ist.
Denjenigen, die es bisher nicht versucht haben und nicht das Bedürfnis verspürten, ihre Gedanken über die Wahrheit rasch und zügig zu klären, bleibt nicht mehr viel Zeit.
Wir befinden uns bereits mitten in dem großen Geschehen, das von jedem Wissenden verlangt, alles in sich mit der Beständigkeit und Klarheit eines reifen Geistes zu klären und zu ordnen.
Nun kommt das Geschehen, das für viele Menschen einen Wendepunkt in ihrem Leben durch das Zerreißen des Vorhanges darstellen wird.
Die Höchsten, Wesenhaften Diener haben alles dafür vorbereitet und warten nun nur noch auf den GLOCKENSCHLAG DES HERRN, der die nächste stärkere Stufe der Befreiung und des Fortschrittes durch das Licht im Werke der Nachschöpfung ankündigt.
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