S T R A H L U N G

IST DER

S C H L Ü S S E L

ZU ALLEM – Teil I

Alles im Schöpfungswerk ist eine Manifestation des lebendigen Lichts, das von der schöpferischen Liebe des Heiligen Gottes ausgestrahlt wird.

Formen und Gestalten entstehen individuell aus dem Strahl des Lichts, das in seiner ursprünglichen Art darüber hinausdringt, um die Ebenen des Schöpfungswerks zu bilden.

Ausgestrahltes Licht ist der Träger aller Formen und Handlungen des reinen Lebens, weil diese Formen und Handlungen von Anfang an in der Allumfassendheit der Ausstrahlung Gottes enthalten sind und nach und nach Raum bekommen, ihren Ausdruck zu entfalten.

Die stärksten und offensichtlichsten Formen finden sich ganz oben im Schöpfungswerk.

Denn in ihnen steckt eine Urstrahlung geistiger Art, die dank ihrer Nähe zum Göttlichen in reinster Transparenz gehalten ist.

Wir können sagen, dass der Gral selbst, der von den heiligsten Orten oder Gebäuden dort umgeben ist, und alle Diener, die an diesen Orten wohnen, aus dem Glanz des Lichts geformt sind, die nur der reinste urgeistige Teil dieses Schöpfungswerkes, das sich ständig in Gottes Nähe befindet, enthalten kann.

Das Einströmen direkter göttlicher Strahlung in die Gralssäle bringt in der Wiederholung des heiligen Geschehens der Kraftausgießung den ewig jugendlichen Glanz und die Transparenz der Vollendung aller Lebensformen im Urzustand.

Dadurch, dass durch die Orte dort immer wieder Strahlung aus der unmittelbaren Gottheit dringt, die belebende Kraft gibt, die sich durch den Gral in den Raum des Schöpfungswerkes ergießt, tragen alle Diener der Gralshallen die Manifestation dieser Reinsten Strahlung sowie die größte Kraft und Ausdruckskraft ihrer Art und Mission in sich.

Die Erfüllung der Worte „Es werde Licht“ hat allen geistigen Wesenheiten gerade und nur in der Nähe des Urausgangspunktes im Gral die reinsten Lebensformen erschaffen.

So ist der Gral zusammen mit Parzival als dem von Gottvater geborenen Gralshüter in der Schöpfung in der Heiligkeit die höchste ausgestrahlte Form des eigenen Lebens, das sich im Schöpfungswerk findet.

Der Gral ist jener Ort des ständigen Kraftzuflusses, die Ausstrahlung ist.

Der Göttliche Wille des Heiligen Geistes erhebt sich über die Grenzen des Göttlichen Reiches hinaus.

Von dem für immer persönlich entfernten Platz dieses menschlichen Geistes im Gral strömt eine spiralförmig nach unten gerichtete Strahlung, die sich in tausend Gestaltsverwandlungen weiter erkaltet und dabei zugleich geistigen Keimen die Möglichkeit gibt, zu neuem Leben zu erwachen, die, getragen von der Strömung, nur in den fernen Ebenen des Schöpfungswerkes erwachen können.

Der wogende, mit Leben erfüllte Mantel Gottes, der von Zeit zu Zeit von einigen Visionären erwähnt wird, ist diese sehr lebendige Ausstrahlung, die zum gestalteten Raum des Schöpfungswerkes werden durfte, der durch die erneuernde Kraft des gralserfüllten Gottesglanzes dauerhaft erhalten bleibt.

Der Gral ist damit der Ewigkeit seiner Dauer geweiht und mit ihm alles Leben, das im Schöpfungswerk in reiner Einheit mit der göttlichen Strahlung schwingt.

Das Leben im Schöpfungswerk ist geordnet in unendlich vielen Wesenheiten, die selbstbewusst zum Gral aufblicken und dem Schöpfer in dankbarer Freude für die Möglichkeit ihres Seins danken.

Alle Ebenen von oben bis unten sind immer nur schwächer und gewissermaßen auch verarmter angesichts der vollen Ausstrahlung des göttlich-wesenlosen Auganspunktes, der nur den geistigen Ursälen des Grals vorbehalten ist.

Mit zunehmender Entfernung vom Ausgangspunkt lässt die direkte Strahlung in ihrem Druck nach und wird auf einzelnen Ebenen kreisförmiger.

Es kommt dann vor, dass durch schwächere Strahlung geformte Formen und Gestalten entstehen, und in einer Art Ähnlichkeit mit dem oben geformten folgen fertige stärkere Vorbilder.

Alles in der Schöpfung ist immer eine Manifestation der Ausstrahlung, die sich auf den einzelnen Ebenen von oben nach unten allmählich spaltet und trennt, sich verschlingt und wieder zusammenfügt und vermischt, je weiter sie sich vom eigentlichen Ausgangspunkt in den Höhen des Grals entfernt.

Obwohl sich auf den einzelnen Stufen der Schöpfung vieles wiederholt, kann man doch immer von der völligen Einzigartigkeit jeder Form und jedes Geschöpfes in seiner Mission und Aufgabe sprechen.

In der ganzen Größe des ursprünglichen Teils des Schöpfungswerks, also sowohl im ursprünglichen als auch im geistigen Teil, ist es immer die reinste Ausstrahlung der Formen, jedoch wird diese Ausstrahlung allmählich immer mehr ein Abglanz der ursprünglich reinsten Art von Strahlung, die sich an der Spitze der Schöpfung befindet.

Bis hinunter zu allen Ebenen, wo das Licht dauerhaft verankert ist, sind alle Grade der geistigen und der rein wesenhaften Art, überall die Basis der reinsten Essenz des Lichts, aus der alles andere aus dieser Entfaltung hervorgeht.

In der Reinheit des Lichts ist die verkörperte Schönheit der Formen enthalten, in der sich die Essenz der ursprünglichen Strahlungsgrundlage, aus der sich dieses oder jenes formt, manifestieren.

Und diese Folge dringt weiter in die Ebenen der Nachschöpfung ein.

Das Werke der Nachschöpfung wurde aus einem Teil der Strahlung gebildet, die gesandt wurde, um eine Verlängerung für die Entwicklung des Lebens zu bilden, die der Kraft des Lichts, das dem Urschöpfungswerk innewohnt, nicht standhalten konnte.

Der zum Bau gespendete Strahlungszustrom trägt, obwohl er nur eine Unterart im Vergleich zu den Sphären des Werkes der Urschöpfung ist, für den Menschen unvorstellbare schöpferische Kräfte in sich, aus denen die reine Schönheit des Wesenhaften Geschehens erwächst.

Auch hier auf der Erde bildet dieser Strahlungszufluss die Grundlage für alle Schöpfungen von Wesenhaften Dienern und menschlichen Geistern.

Die reine Emanation des Lichts war und sollte ein fester Bestandteil allen Lebens auf der Erde sein, um alles mit ihrer Nähe zu erfrischen und zu beleben.

Es hätte so sein sollen, aber wie man heute sieht, bezieht sich die Reinheit der Strahlung nur noch auf das eigentliche Wirken der Wesenhaften, also auf das Geschehen in der Natur, nicht auf die Schöpfung des menschlichen Geistes.

Die Strahlung, die die natürliche Welt belebt und erhält, bleibt immer hier, denn selbst hier in den fernen Materien ist die Basis aller Formen und Gestalten die wesenhafte Strahlung, die in höchster Meisterschaft von den Dienern von Walhalla gewebt wird.

Allerdings greift hier in der Materie der freie Wille des Menschengeistes ein.

Menschliches Wollen zwingt dem Wesenhaften weben oft eine Art Strahlung in die Hände, die dann weitergeleitet werden muss, um Formen zu weben, selbst um den Preis unglücklicher Folgen.

Heutzutage ist es bedauerlich, dass Menschen, die ihre Rolle nicht verstehen, ein Hindernis für den größten Teil der Strahlung darstellen, die von den lichten Ebenen des Schöpfungswerks auf die Erde gelangt.

Die geistige Gattung Mensch, die sich wie alles andere in Gottes Gnade zu einem selbstbewussten Mitbewohner des Schöpfungswerkes entwickeln darf, ist durch ihr geistiges Wesen mit der Möglichkeit des freien Willens ihrer Entscheidung begabt.

Diese Entscheidungsfähigkeit ist eigentlich die Fähigkeit des Geistes, Strahlenfäden des Schicksals zu weben, um das Schöpfungswerk mit der Einzigartigkeit zu bereichern, die jeder geistige Funke in sich trägt.


Unter den Bedingungen des reinen Gebrauchs fließen große Segnungen aus diesem Weben auf alle Ebenen des Werkes der Nachschöpfung.

All dies gilt wirklich nur, wenn die wichtige Rolle des menschlichen Geistes erkannt und erfüllt wird.

Die Ausstrahlung, die ein Mensch zum Weben nachfolgender Ereignisse und Formen wählt, kann in seinem freien Willen entweder harmonisch und in Willensreinheit mit der mitschwingenden Homogenität von Lichtstrahlung sein, oder sie kann auch von der Harmonie entfernt sein, wodurch die wesenhaften Diener gestört und gezwungen werden, hässliche oder geradezu scheussliche Formen zu weben, die in sich die Degradation der ursprünglichen reinen Strahlung tragen, die dem Menschen vom Schöpfer zum Gebrauch gegeben wurde.

Aus allen Willen und Wünschen des Menschengeistes wird immer Strahlung gebildet, die auf ihren Bahnen weiterlaufen.

Entweder ist der Wille in der freudigen Schaffenskraft des Geistes ein Beitrag zur großen Harmonie des Schöpfungswerkes, oder er wirkt durch seine Abweichung oder gar getrübte Niedrigkeit als Gegensatz zu allem Reinen in der Schöpfung.

Der ausgestrahlte Wille wird entweder vom harmonischen Lichtstrom freudig aufgenommen und bringt dem Geist dann als Vielfaches seines ausgestrahlten reinen Willens einen Segen zurück, oder er ist eine Antwort auf den entgegenstehenden bösen Willensdruck, der im Überwiegen der Lichtausstrahlung besteht und auf die Stelle trifft, die als Trübungskeim markiert ist.

Alles geschieht in einem selbsttätigen, höchst gesetzmäßigen Kreislauf von Fäden, die durch die Anfangskraft der Ausstrahlung Gottes in Gang gesetzt wird, die das Gesetz ist, das die Bedingungen für alles Geschehen in der Schöpfung bestimmt.

Nichts kann beiseite stehen und nichts kann ohne Bewegung sein, denn der Glanz Gottes, der in die Schöpfung strömt, trägt in sich einen lebendigen Drang, alle Formen für eine gesegnete Entwicklung zu bewegen.

Die Strahlung wird nicht einmal für einen Moment gestoppt.

Sie wird von einem ständigen Zustrom von Kraft angetrieben, die alles Leben in Transformation vorantreibt.

Die lebendige Ausstrahlung, die die Bewegungsnotwendigkeit aller Formen in sich trägt, ist in ihrer anregenden Wirkung die grundlegende Grundlage der Entwicklung allen Lebens in der Schöpfung und gilt daher auch für den Menschen.

Auch ein Mensch kann nicht stillstehen, weil ihn die höhere Strahlungsleistung dazu zwingt, aufgrund seines Willens ständig Strahlung auszusenden.

Die Strahlung ist in ihm und um ihn herum, sie kommt von außen zu ihm und wird gleichzeitig auch von ihm an die umgebende Schöpfung übermittelt.

Ausstrahlung ist also alles, was dem Menschengeist im aufmunternden Druck auf den Entwicklungspfaden von seinem Anfang bis zur Reife begegnet, was ihn dann befähigt, in voller Harmonie mit der allgegenwärtigen Lichtstrahlung in der Schöpfung mitschwingen zu können.

Gehen wir in die Tiefe der wichtigen Erkenntnis, dass eigentlich alles Strahlung ist, dann kommen wir zu der Erkenntnis, dass auch Materie trotz ihrer Dichte und Schwere wieder nur Strahlung ist.

Dieses Wissen bringt in seiner Neuheit für die irdische Welt eine Perspektive, die erst in Zukunft von Menschen richtig genutzt werden wird.

Materie ist keine undurchdringliche Materie, sondern Strahlung, die von wesenhaften Dienern aus einzelnen Teilchen feinerer Strahlungsarten kombiniert wurde, bis sich eine Strahlungsschicht bilden konnte, die die Entstehung der grobstofflichen Strahlung des Universums unterstützte.

Alles, woraus die Grundlage der Materie und des in der Materie befindlichen Lebens gewoben ist, ist das Ergebnis der Vereinigung einzelner Strahlungen, die durch Häufung dichter und weniger lebendig werden als der höhere Strahlungsfluss in den Regionen der feinstofflichen und geistigen Welten, die sich in ihrer erfrischenden Klarheit und Leichtigkeit über die schwerfälligere Ausstrahlung der grobstofflichen Materie hinwegsetzt.

Materie selbst, aus der Atome, Elemente, der Planet, die Natur und der irdische Körper des Menschen entstehen, sowie alle anderen Körper von Tieren und Pflanzen, sind daher nur eine kombinierte Strahlung, in der nicht nur der äußere, irdische sichtbare Fluss von Leben stattfindet, sondern auch die höheren Strahlungsarten, die für die weitere Entwicklung eine grundlegende Rolle spielen.

Aus dieser Ebene höherer Strahlung, oder wir können auch feinerer Strahlung sagen, entsteht alles, was sich allmählich sogar auf seiner eigenen dichtesten Ebene manifestiert, die für irdische Augen und Geräte sichtbar ist.

Die Ausstrahlung wird durch die Tätigkeit der wesenhaften Diener der Alfars gelenkt, die die am konsequentesten arbeitenden Weber und Gestalter äußerer Ereignisse und Formen sind.


Allerdings arbeiten die Alfars mit ihrem Weben nicht direkt an ihrer eigenen äußeren Materieform, sondern immer durch feinere Vorstufen, die sich als prägende Vorahnungen vor der eigenen grobstofflichen Ausstrahlung finden.

Bis auf die ureigenste Beherrschung des Erdenkörpers durch den Willen des Menschen durch sein Wollen und Streben bleibt alle andere Strahlung um ihn herum unter der Kontrolle dieser erwähnten Weber.

Durch die Bildung von Vorbildern kann ein Mensch lernen, die Strahlung der dichtesten Materie zu kontrollieren und so das Geschehen mitzugestalten.

Er kann seinen Körper auch im reinen Sinne beherrschen, mit dem ewigen Jugendideal, das er als geistige Essenz in sich trägt.

Fröhliches kindliches Vertrauen, das in der klaren Reinheit des Selbstbewusstseins agiert, ist das effektivste Weben für die eigene Kraft eines gesunden Körpers.

Nur weg mit der Ungewissheit und der alles erdrückenden Angst, aus der Gesundheit und Krankheit entstehen.

Der Mensch, d. h. ein geistiges Geschöpf, soll sich im Glanz dieser Materie als flammendes Lichtwesen etablieren, das von mutigem Streben nach höchstem Adel erfüllt ist.

Dies ist auch seine Aufgabe, und durch geistige Anstrengung soll er mit seinem Willen zum Licht stets die Bewegungen und Äußerungen des Körpers zum höchsten Adel formen.

Auf der gröbsten Strahlungsebene der Materie ist der Geist auf wahrhaft herrschende Weise mit dem Körper verbunden.

Der irdische Leib wird ihm aber so sehr zu eigen, dass er sich seiner selbst erst durch die Sinne und Nerven des Leibes wirklich bewusst wird.

Das ändert jedoch nichts daran, dass der irdische Körper nur ein Strahlungsgewebe ist, das in seiner Dichte mit der Umgebung, in der er entstanden ist, homogen ist.

Durch den materielle Verstand gebunden, ist der irdische Mensch in seiner bewussten Wahrnehmung des höheren Sinns des irdischen Lebens eingeschränkt.

Er erkennt nicht, dass die gesamte Welt der Materielen Ebenen nur eine Art von Strahlung ist, die durch das Weben von Wesenhaften Dienern aus einer Vielzahl individueller Strahlungsfäden zusammengewebt wird.

Obwohl ein materiell denkender Mensch die Welt der Materie als greifbar real wahrnimmt, ist diese Welt trozdem auch nur Strahlung.

Die Strahlung dieser Regionen ist jedoch so dicht, dass sie für ihr eigenes Licht leicht immer weniger durchlässig wird und dadurch von anderen feineren und lichtdurchlässigeren Teilen des Schöpfungswerks getrennt erscheint.

Das ändert aber nichts daran, dass auch die dichteste Materieschicht Strahlung ist, die nach und nach in der Abspaltung stärkerer und lichterer Teile aus den Höhen hier unten herniederkommen, um hier in Welten des Universums zunächst zum Aufbau der Materie zu dienen.


Alle Bestandteile der Materie, also Quarkteilchen, Atome, Moleküle und deren Verbindungen, all das ist eigentlich Strahlung, immer verbunden mit den unterschiedlich dichten Bausteinen irdischer Lebensformen.

Das Wesen dieser materiellen Strahlung ist ihre Abkühlung, die immer nach der Verbindung disparater Teile einer separaten, um ein halbes Grad feineren Strahlung eintritt.

Man kann also sagen, dass die Grundlage für alles Materielle aus dem Astralbild gebildet wurde.

Aber, wie auch schon erwähnt, ist auch die Materie der irdischen Spezies selbst nichts als Strahlung mit solchen Eigenschaften, die, wenn sie mit den irdischen Sinnen wahrnehmbar sind, dann als Formen und Gestalten von undurchdringlicher Dichte erscheinen, deren Veränderlichkeit durch die Wirkungen von physikalischen und chemischen Ereignissen bedingt ist.

Auch alle chemischen und physikalischen Vorgänge in der Materie sind wieder Strahlung, die sich durch die gegenseitige Beeinflussung der Materiearten untereinander manifestiert.
Also ist alles nur Strahlung.

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, denn daraus entsteht vieles, was eines Tages für einen wahren Aufbau hier auf der Erde benötigt wird.

Alles, was existiert, ist Strahlung, die nur in unterschiedlichen Dichtegraden schwingt.

Steht ein Mensch dann in dieser allumfassenden Ausstrahlung, braucht er sich nicht als von diesen Ausstrahlungen umgeben zu betrachten, weil sich in ihm eine geistige Kraft bildet, die ihrer Art nach die Fähigkeit hat, diese Ausstrahlungen zu beherrschen.

Der Mensch kann und soll durch seinen inneren Willen über allen anderen Strahlungsarten stehen, die durch sein wesenhaftes Wirken zu seiner Selbsterhaltung gewoben sind.

Es ist ihm gegeben, sich mit Leichtigkeit vorwärts zu bewegen, denn seine höchste Ermächtigung des freudigen reinen Willens bahnt sich seinen Weg mit seinen strahlenden Strahlen durch alle anderen Strahlungsgrade, die die umgebende Welt ausmachen.

Die geistige Essenz verleiht einem Menschen die Kraft der stärksten Strahlung auf dieser Ebene der Materie, die in Wirklichkeit auch Strahlung ist.

Geht aus dem geistigen Inneren eines Menschen ein dauerhaftes Verlangen reiner Art aus, so wird diese Ausstrahlung von den webenden Dienern der wesenhaften Art zu neuen Formen umwoben, die dann in Form eines Segens einen Schritt voraus auf den Menschen auf seiner Reise hinauf zum Licht warten.


Die Ausstrahlung der reinen kindlichen Vertrauensart vereint den Erdenmenschen mit den Ausstrahlungsströmen der großen Schöpfungsharmonie und macht ihn zum Herrscher über alle anderen Ausstrahlungsgrade der dichteren Art.

Alles Irdische kann durch die Strahlung beeinflusst werden, die sich mit dem lichtgeöffneten Inneren im Menschen verbindet.

Diese Ausstrahlung muss der Geist richtig erlernen, um einer zu werden, der selbst von den Kräften höherer Ausstrahlungen getragen wird, die ständig zur Hand sind, wenn er im Bewusstsein ihrer heiligen Größe und Erhabenheit nach ihnen greift.

Auch hier auf Erden kann der Geist durch seine Abstimmung Strahlungsströme aus den höchsten Höhen anziehen, die dann mit ihrer Kraft in die dichteren Strahlungsgrade der Materie eindringen, um sie zu beleben, zu erheben und zu heilen.

Wer lernt, die Welt um sich herum als eine Reihe von Strahlungen wahrzunehmen, die ihn umgeben, auch wenn sie dem irdischen Blick vielleicht in grobstofflichen Formen verborgen ist, der wird die Essenz wahrer Beherrschung der Materie erlangen.

Die Emanation des inneren Willens des Geistes ist der mächtigste Akt, der den Gedanken und den körpereigenen grobstofflichen Manifestationen immer vorausgeht.

Die Kraft des inneren Erlebens ist eine Ausstrahlung, die mit ihrer Kraft und Überzeugung in einer bestimmten Sache tatsächlich den Weg vorgibt.

Die Emanation des inneren Willens formt Gedanken auf der Ebene der feineren Grobstofflichkeit.

Das allein ist notwendig, damit eine Person lernen kann, sie zu kontrollieren.

Die eigenen Gedanken mit der Kraft der eigenen Überzeugungen zu erleuchten, ist ein wichtiger Schritt, den der Mensch ergreifen muss, damit er bei der Beherrschung dieser Fähigkeit mit der Reinheit seines Geistes über seine Gedanken herrschen kann.

Wann immer ein Mensch bei sich einen Zustand wahrnimmt, in dem sich laufende Gedanken seiner Kontrolle entziehen, sollte er sich auf das Bewusstsein einstellen, dass diese Gedanken Ausstrahlungen sind, die er zu höherer Leuchtkraft und Klarheit bringen sollte, damit der Segen schöpferischen Aufbaus durch sie fließen mögen.

Es dauert nur einen Moment und die gewünschte Ausstrahlung aus dem geistigen Inneren verändert sofort die Art der Gedankenformen.

Es ist kinderleicht.

Denn alles ist eben das Werk der Ausstrahlung, über dem das Geistige im Menschen immer mit einer gewissen Kraft steht.

Das heißt, unter den Bedingungen, dass der Geist diese Kraft wirklich richtig verwendet.

Aber es geht noch weiter.

Durch die Einstimmung auf die große Harmonie des Schöpfungswerkes kann sich dem Menschen die Strahlung nähern, die auch in seine eigene materielle Essenz einsinkt, die diese wunderbare Frische der hohen Strahlung aus der Höhe aufnimmt und sich bei allerlei Krankheiten sofort der Heilung nähern kann.

Denn Krankheit ist auch nur eine Ausstrahlung, die in ihrer Trübung einen Teil der materiellen Stufe der Trübung des Geistes eingefangen hat.

Diese Ausstrahlung kann mit Hilfe der inneren Abstimmung auf das von Gottes helfender Schöpfungsliebe ausgestrahlte Licht vollständig auflösen und von einer trüben Art in eine lichtere Art friedlicher Ausstrahlung umgewandelt werden.

Dazu kommen noch einige helfende Strahlungsströme von Herfeline, und vielleicht kommt sie mit ihrer hohen Art von Reinheit und Liebe auch auf einen wirklich innerlich offenen Menschen zu.


Es ist also ganz einfach, wenn Menschen lernen, die stärkende Strahlung wahrzunehmen, die eine bestimmte Stelle am Körper zur Heilung aufhellen soll.

Mit einer inbrünstigen reinen Öffnung, im Vertrauen auf Gottes Hilfe, kann Strahlung auf diese Erde kommen, die in der Widerspiegelung ihrer urtümlichen Wirkung des Urlichtes ein Wunder bewirken wird.

Dieses Wunder wird immer seinen Ursprung in der Strahlung haben, die in den Körper eintritt, um ihn zu durchdringen und zu erleuchten.

Um diese Wandlung zu vollbringen, muss jedoch das geistige Innere eines Menschen, der Erleuchtung in einer eigentlich nur an trüber Strahlung haftenden Krankheit erlangen möchte, erst einmal offen sein.

Trübe Strahlung kann entweder durch innere oder äußere Einflüsse verursacht werden.
Die Trennung vom Gleichklang der großen Schöpfungsharmonie für etwas Kleinliches ist die häufigste Strahlungstrübung in einem der Trübung des Geistes.

Schwächen und Neigungen zur Niedrigkeit bewirken eine Trennung von der harmonischen Ausstrahlung in der Schöpfung.

Dies führt zu einem allmählichen Verwelken und Verformen der Formen, insbesondere der feineren wesenhaften und mentalen Umhüllung, die das geistige Innere umgeben.

Letztendlich muss eine solche Abweichung die Strahlung des irdischen Körpers durchdringen und sich als Zerfall manifestieren, das Körperliche Erscheinungsbild beeinflussend wobei die Ausstrahlung mehr und mehr den natürlichen Adel der Siluette und die Leuchtkraft der Augen verliert.

Auch die Annahme einiger Wege im irdischen Leben, die langfristig das Anhaften von trüber Strahlung bewirken, ist ein möglicher Grund für die Entwicklung des Zustands, den die Menschen Krankheit nennen.

Woher auch immer die Strahlentrübung am menschlichen Erdenkörper kommt, diese Strahlung kann immer durch einen Zustrom starker Strahlung reinster Art, die aus den Höhen des Schöpfungswerkes kommt, verändert werden.

Das erinnert uns wieder daran, dass alles nur Strahlung ist.

Es gibt keine Trennung dieser Welt von den anderen Ebenen des Schöpfungswerkes, denn auch diese materielle Welt, die die Menschen basieren und für die einzig existierende Welt halten, ist auch nur Strahlung.

Materie ist nicht undurchdringlich, sondern nur bis zu einem gewissen Grad eine verdichtete Art von Strahlung, die Formen und Ereignisse trägt, die sich der sinnlich-stofflichen Wahrnehmung des Menschen offenbaren, als gäbe es nichts anderes.

Tatsächlich dringen in diese Strahlungsebene materieller Formen, zu der auch der menschliche Körper gehört, ganz verschiedene Arten höherer Strahlung ein, die diese Materie dauerhaft durchdringen, beleben und sie vor Verfall schützen, der ohne die magnetische Verbindung mit jener höheren Ausstrahlung des Schöpfungswerkes eintreten würde.

Dies beantwortet unter anderem die Frage vieler Ungläubiger, wie es möglich wäre, das Aussehen der Formen dieser Welt in ein edleres Aussehen zu verwandeln.

Die Antwort liegt auf der Hand, denn diese Veränderung besteht ebenso wie die Heilung von Krankheit in der Anwendung des einfachen Strahlungsschlüssels.

Je höher der Einstrom jener Urstrahlung aus den Höhen der Schöpfung in diese Orte, desto schneller und tiefergehend kann sich auch die Materie dieses Universums in ihrer Ausstrahlung verändern.

Das Zulassen des Einströmens höherer Strahlung liegt ganz in der Hand des menschlichen Geistes, der auf der Erde in einem irdischen Körper verankert ist.

Insbesondere die Ausstrahlung des weiblichen Geistes hat große Kraft, diese Welt zum Besseren zu verändern, weil sie mehr vom geistig Wesenhaften in sich trägt, das sich leichter öffnet für die höhere Ausstrahlung im Schöpfungswerk.

So kann die vom Gral in die ganze Schöpfung strömende Ur-reine Ausstrahlung in reinster heiliger Abstimmung gesponnen werden.

All dies ist möglich und wird sich erfüllen, sobald es genügend bewusste Bemühungen der Menschen um das Licht auf der Erde gibt.

Dies wird unter anderem zu vielen Heilungen führen, die sonst vor einiger Zeit undenkbar waren.

Was heute noch unglaublich ist und in seiner Einzigartigkeit als Wunder gilt, wird in naher Zukunft zu einem natürlichen Ereignis werden, nachdem die Lücke zwischen der materiellen Welt und den anderen Ebenen der Schöpfung geschlossen wurde.

Es wird zur Erfahrung des höchsten Dankes und der Freude vieler führen, die sich in ihrer Öffnung zum Licht vom heilenden Strom berühren lassen.

Aus dem Leben der irdischen Menschheit, das nach der reinigenden Nahwirkung der Strahlung des Strahl Parzivals erhalten bleiben wird, werden alle Krankheiten verschwinden, die die Menschheit heute als unheilbare Krankheiten befallen.

Dies wird gerade deshalb möglich sein, weil der Körper eine Strahlungsform ist, die die Grundlage für die starke Anziehungskraft des Gesundheitsideals in sich trägt, wenn sie sich den strahlenden Lichtströmen öffnet.

Dieses strahlende Licht ist eigentlich ein integraler nährender Bestandteil, der Gesundheit und Frische bringt.

Der Körper ernährt sich nicht nur von der Nahrung, sondern braucht auch die Strahlung, die diese Nahrung enthält, jedoch mag es den Anschein haben, dass der Ursprung der Energie nur eine Quelle irdischer Energiearten und verschiedener notwendiger Substanzen ist.

Mit diesen Energien, Nährstoffen und vielem mehr in der Nahrung ist es am Ende wieder nur eine Strahlungszusammensetzung, die in den Körper gelangt, wo sie sich mit anderen Strahlungen verbindet und entweder eine Anregung zur Harmonisierung der Gesamtstrahlung schafft und hebt, oder im Gegenteil, diese Harmonie schwächt, genau dementsprechend, wie unpassend das Essen gewählt wurde.

Langfristig kann die Strahlung aus der Nahrung auch eine Lähmung der ansonsten gesunden äußeren Strahlung des Körpers bewirken.

Was auch immer der Ursprung der Strahlungszustandsschwankung oder auch des Anhaftens trüber Strahlungsart ist, immer ist es möglich, ihn in irgendeinen Zustand eines besseren zurückzubringen, weil alles in der Schöpfung in Gottes liebevoller Unterstützung der allesheilenden Strahlung darauf eingestellt ist.

Indem man die Ausstrahlung des Geistes eines Menschen in Harmonie ändert, kann die ganze Verwirrung, die ihn umgibt, geheilt werden.

Wenn die Menschen dies richtig verstehen, dann wird das Wissen um die Strahlung, die die Essenz von allem ist, ihre beste Waffe zur Überwindung aller Schwierigkeiten, weil sie erkennen werden dass der Schlüssel zur Veränderung zum Besseren in ihnen selbst und in ihrer Einstellung zu einem allumfassenden guten Willen liegt.

Wille ist die Ausstrahlung, die, erfüllt von der Kraft des Geistes, alle anderen Ausstrahlungen hier im Werke der Nachschöpfung beherrscht.

Wenn also ein Mensch die Kräfte der Ausstrahlung von Güte und Segen in seinem Leben in Bewegung setzen will, dann besteht diese Veränderung in seiner inneren Bekehrung zum Guten.

Schon durch die volle Konzentration auf das Gute und die Harmonie, die er unter allen Umständen durch seine Empfindungen, Gedanken und Handlungen auf alles andere Leben auszustrahlen versucht, gesellt sich sofort alle lichte Umgebungsstrahlung zu ihm und trägt ihn allmählich immer stärker nach oben zu den lichten Ebenen der geistigen Heimat.

Wenn er sich der Quelle aller Strahlung in der Schöpfung nähert ist darin für ihn automatisch das Erlebnis einer immer stärkeren Freude und Glückseligkeit enthalten.

Er ist immer näher an der lichteren und belebenden Ausstrahlung der Göttlichen Quelle, die hier im Schöpfungswerk an seinem höchsten Gipfel, dem Gral, wohnt.

Umgeben von Strahlung heiliger Art kann er bereits hier auf Erden voll geistig leben, auch wenn er noch zeitweilig von der Strahlung einer dichteren Körperart umgeben ist.

Der Geist aber ist in sich schon völlig frei, und das Glück, das ihn erfüllt, ergießt sich in alle Augenblicke seiner irdischen Tage.

Vom Glanz der Glückseligkeit durchdrungen, strahlt er Glückseligkeit aus, und die Menschen und die Natur um ihn herum erkennen ihn in seinem Adel als Träger wertvoller geistiger Reife.

So darf er schon hier auf Erden mit vielen Strömungen verbunden sein, die ihn umgeben und seine Umhüllungen durchdringen als der Strom der Nähe des heiligen Gnadensegens Gottes.

All dies ist wirklich jedem Menschen zugänglich, wenn er die Erkenntnis in sein Bewusstsein aufnimmt, dass die Ausstrahlung von Güte und reiner Freude umso stärker ist, je mehr sich sein Geist in der Bestätigung manifestieren kann, dass er mit der großen Harmonie des Werkes der Schöpfung verbunden ist und dass er im Einklang mit Gottes Willen in seiner reinsten Ausstrahlung lebt.

 

Mehr…….„🔗“ 📘

 

 

„🔗“CESTA GRÁLU / GRALSWEG„🔗“