S T R A H L U N G

IST DER

S C H L Ü S S E L

ZU ALLEM – Teil I

Alles im Schöpfungswerk ist eine Manifestation des lebendigen Lichtes, das von der schöpferischen Liebe des Heiligen Gottes ausgestrahlt wird.

 

Formen und Gestaltungen entstehen individuell aus dem Strahle des Lichtes, das in seiner ureigenen Art immer weiter hinausdringt, um die Ebenen des Schöpfungswerks zu bilden.

 

Ausgestrahltes Licht ist der Träger aller Formen und Handlungen des reinen Lebens, weil diese Formen und Handlungen von Anfang an in der Allumfassendheit der Ausstrahlung Gottes enthalten sind und nach und nach Raum bekommen, ihren Ausdruck zu entfalten.

 

Die machtvollsten und auch klarsten Formen finden sich auf dem Gipfel des Schöpfungswerkes.

 

Denn in ihnen wohnt eine Urstrahlung geistiger Art, die dank ihrer Nähe zum Göttlichen in reinster Transparenz und Klarheit gehalten ist.

 

Wir können sagen, daß der Gral selbst, der von den heiligsten Stätten oder Bauwerken dort umgeben ist, und alle Diener, die an diesem Orte wohnen, aus dem Glanz des Lichtes geformt sind, wie sie nur der reinste urgeistige Teil dieses Schöpfungswerkes, das sich ständig in Gottes Nähe befindet, hervorbringen kann.

 

Das Einströmen der unmittelbaren Göttlichen Strahlung in die Gralssäle schenkt in der stetigen Wiederholung des Heiligen Geschehens der Kraftausgießung den Segen der Aufrechterhaltung für den ewig jugendlichen Glanz und die Klarheit der Vollendung aller Lebensformen der Urgeistigen Ebene.

 

Dadurch, daß durch die heiligen Orte in den Hallen des Grals immer wieder Strahlung aus der unmittelbaren Gottheit einströmt, die neu belebende Kraft mit sich bringt und sich durch den Gral in die Räume des Schöpfungswerkes ergießt, tragen alle Diener der Gralshallen die Wirkung dieser Reinsten Strahlung in und an sich und somit auch die größte Kraft und die größte Ausprägung ihrer ureigenen Erscheinungsform in ihrer Art und ihrer Mission.

 

Die Erfüllung der Worte „Es werde Licht“ erschuf allen reingeistigen Wesenheiten gerade und nur in der Nähe des ewigen Urausgangspunktes im Gral die ersten und reinsten Lebensformen.

 

So ist der Gral zusammen mit Parzival als dem aus Gottvater geborenen ersten Hüter des Grales für die Schöpfung in seiner Heiligkeit die höchste ausgestrahlte Form des Lebens selbst, welche auf der Höhe im Werke der Schöpfung residiert.

 

Der Gral ist jener Ort des ständigen Zuflusses der Kraft, welche die Ausstrahlung des Willens aus Gott in dem Heiligen Geiste ist, der über dieser Grenze in dem Göttlichen Reiche thront.

 

Von diesem für immer für den menschlichen Geist persönlich unerreichbaren Ort im Gral strömt eine spiralförmig nach unten gerichtete Strahlung, die sich in tausend verschiedenen Verwandlungen ihrer Formen weiter abkühlt und dabei zugleich den geistigen Keimen, welche auch in diesen Strömungen getragen und beherbergt sind, die Möglichkeit gibt, zu neuem Leben zu erwachen, das dann jedoch nur in den fernen Ebenen des Schöpfungswerkes zur Entfaltung kommen kann.

 

Der wogende, mit Leben erfüllte Mantel Gottes, der von Zeit zu Zeit von einigen Visionären erwähnt wird, ist genau diese sehr lebendige Ausstrahlung, die sich zum geformten Raum des Schöpfungswerkes entwickeln durfte, der durch die erneuernde Kraft des gralserfüllten Gottesglanzes dauerhaft erhalten bleibt.

 

Das Bestehen des Grals ist damit der Ewigkeit geweiht und mit ihm alles Leben, das im Schöpfungswerk in reinem Einklang mit der Göttlichen Strahlung schwingt.

 

Unendliche Heerscharen von Wesen ordnet das Leben innerhalb dieses Schöpfungswerkes, die in ihrer selbstlosen Hingebung in Bewußtheit zum Gral aufblicken und dem Schöpfer in seliger Freude für die Möglichkeit ihres Daseins ihren Dank darbringen.

 

Alle Ebenen von oben nach unten werden immer ein wenig schwächer und schwächer und somit gewissermaßen auch verarmter hinsichtlich der vollen Kraft der Ausstrahlung des göttlich-wesenlosen Urquells, die nur den urgeistigen Hallen des Grals vorbehalten ist.

 

Mit zunehmender Entfernung vom Ursprung läßt die direkte Strahlung in ihrem Druck nach und wird auf den einzelnen Stufen der Ebenen kreisförmiger.

 

Es entstehen hier nun Formen und Gestaltungen, zwar gebildet durch die nun schwächere Strahlung, jedoch folgen sie in ihrer Art den weiter oben schon entstandenen höheren Vorbildern.

 

Alles in der Schöpfung ist stets Ausdruck einer Ausstrahlung, die sich auf den einzelnen Ebenen von oben nach unten allmählich stufenweise spaltet und trennt, sich vermischt und wieder neu zusammenfügt und sich um so stärker durchmischt, je weiter sie sich vom eigentlichen Ausgangspunkt in den Höhen des Grals entfernt.

 

Obwohl sich auf den einzelnen Stufen der Schöpfung vieles wiederholt, kann man doch immer von der völligen Einzigartigkeit jeder Form und jedes Geschöpfes in seiner Mission und Aufgabe sprechen.

 

Auf den Höhen des ursprünglichen Teils des Schöpfungswerks, sowohl im urgeistigen als auch im geistigen Teil, handelt es sich immer um die reinste Ausstrahlung der Formen und Gestaltungen, auch wenn dann diese Ausstrahlung mit zunehmender Entfernung vom Ursprung allmählich immer mehr zu einem Abglanz der ursprünglich reinsten Art von Ausstrahlung wird, wie sie sich an der Spitze des jeweiligen Schöpfungswerkes befindet.

 

Bis hinunter zu allen Ebenen, wo das Licht dauerhaft verankert ist, dies sind alle Grade der geistigen und der rein wesenhaften Art, überall dort lebt und besteht die Grundlage der reinsten Essenz des Lichts, aus der alles andere dann in seiner Entfaltung hervorgeht.

 

In der Reinheit des Lichtes ist die beseligende Schönheit der Formen enthalten, in denen sich gerade die Essenz aus dem ursprünglichen Strahlungsquell in den vielgestaltigsten Ausführungen offenbaren darf.

 

Und diese Abfolge setzt sich weiter bis in die Ebenen der Nachschöpfung fort.

 

Die Werke der Nachschöpfung wurden aus einem Teil der Strahlung gebildet, die herab gesandt wurde, um einen Anbau für die Entwicklung desjenigen Lebens zu bereiten, das der Kraft des Lichtes, welches dem Urschöpfungswerk innewohnt, nicht standhalten konnte.

 

Der für den Anbau gespendete Strahlungszustrom trägt, obwohl er nur eine Unterart im Vergleich zu den Sphären des Werkes der Urschöpfung ist, für den Menschen unvorstellbare schöpferische Kräfte in sich, aus denen die reine Schönheit des Wesenhaften Geschehens erwächst.

 

Auch hier auf der Erde bildet dieser Strahlungszufluß die Grundlage für alle Schöpfungen von Wesenhaften Dienern und menschlichen Geistern.

 

Die reine Emanation des Lichtes war und sollte ein fester Bestandteil alles Lebens auf der Erde sein, um alles mit ihrer Nähe zu erfrischen und zu beleben.

 

Es hätte so sein sollen, aber wie man heute sieht, bezieht sich die Reinheit der Strahlung nur noch auf das eigentliche Wirken der Wesenhaften, also auf das Geschehen in der Natur, nicht auf das Schaffen des menschlichen Geistes.

 

Die Strahlung, die die natürliche Welt belebt und erhält, bleibt weiterhin hier, da auch hier in den fernen Stofflichen Welten die Grundlage aller Formen und Gestaltungen die wesenhafte Strahlung ist, die in höchster Meisterschaft von den Dienern von Walhalla für das Weben der stofflichen Werke verwendet wird.

 

Allerdings greift hier in der Materie der freie Wille des Menschengeistes ein.

 

Menschliches Wollen zwingt dem Wesenhaften Weben oft eine Art Strahlung in die Hände, die dann weitergeleitet werden muß, um daraus Formen zu gestalten, selbst wenn dies unglückliche Folgen mit sich bringt.

 

Heutzutage ist es bedauerlich, daß die Menschen, die ihre Rolle nicht verstehen, ein Hindernis für den größten Teil der Strahlung darstellen, die von den lichten Ebenen des Schöpfungswerks auf die Erde gelangt.

 

Die menschlich-geistige Art, die sich wie alles andere in Gottes Gnade zu einem sichselbstbewußten Mitbewohner des Schöpfungswerkes entwickeln darf, ist durch ihr geistiges Wesen mit der Möglichkeit des freien Willens ihrer Entscheidung begabt.

 

Diese Entscheidungsfähigkeit ist eigentlich die Fähigkeit des Geistes, Strahlenfäden des Schicksals zu weben, um das Schöpfungswerk mit jener Einzigartigkeit zu bereichern, welche ein jeder geistige Funke in sich trägt.

 

Unter den Bedingungen des reinen Gebrauchs fließen große Segnungen aus diesem Weben auf alle Ebenen des Werkes der Nachschöpfung.

 

All dieses gilt jedoch nur dann, wenn diese wichtige Aufgabe vom menschlichen Geiste erkannt und auch erfüllt wird.

 

Die Ausstrahlung, die ein Mensch für das Weben nachfolgender Ereignisse und Formen wählt, kann in seinem freien Willen entweder harmonisch sein und in Reinheit des Willens mit der Gleichart der hellen Lichtströme mitschwingen, oder sie kann auch jenseits der Harmonie sein, wodurch die Wesenhaften Diener gestört und gezwungen werden, häßliche oder geradezu scheußliche Formen zu weben, die in sich die Entwürdigung der ursprünglichen reinen Strahlung tragen, die dem Menschen vom Schöpfer zum Gebrauch gegeben wurde.

 

Aus allem Wollen und allen Wünschen des Menschengeistes wird stets Strahlung verwoben, welche dann auf ihren gleichgearteten Bahnen weiterläuft.

 

Entweder ist das Wollen in der freudigen Schaffenskraft des Geistes ein Gewinn für die große Harmonie des Schöpfungswerkes, oder es wirkt durch seine Abweichung oder gar durch seine getrübte Niedertracht als Gegensatz zu allem Reinen in der Schöpfung.

 

Das ausgestrahlte Wollen wird somit entweder vom harmonischen Lichtstrom freudig aufgenommen und kehrt als Segen vielfach verstärkt zu dem Geiste zurück, oder es ruft als Antwort auf ein entgegengesetztes ungutes Wollen einen Druck hervor, der durch die Übermacht des Lichtes empfindlich auf jene Stelle trifft, die als Trübungskeim gekennzeichnet ist.

 

Alles geschieht in einem selbsttätigen, höchst gesetzmäßigen Kreislauf von Fäden, der durch die Urkraft der göttlichen Strahlung in Bewegung gesetzt wird, die das Gesetz ist, das die Bedingungen für alles Geschehen in der Schöpfung bestimmt.

 

Nichts kann beiseite stehen und nichts kann ohne Bewegung sein, denn der Glanz und die Strahlung Gottes, welche in die Schöpfung strömen, tragen in sich einen lebendigen Drang, alle Formen für eine gesegnete Entwicklung zu bewegen.

 

Die Strahlung wird nicht einmal für einen Moment angehalten.

 

Sie wird von einem ständigen Zustrom von Kraft angetrieben, der alles Leben in ständigen Veränderungen vorwärts treibt.

 

Die lebendige Ausstrahlung, die die Bewegungsnotwendigkeit aller Formen in sich trägt, ist in ihrer anregenden Wirkung die Quelle aller Entwicklung des Lebens in der Schöpfung und gilt somit auch für den Menschen.

 

Auch ein Mensch kann nicht stillestehen, weil ihn die höhere Strahlungsleistung dazu zwingt, aufgrund der Freiheit seines Willens ständig Strahlung auszusenden.

 

Die Strahlung ist in ihm und auch um ihn herum, sie kommt von außen zu ihm und wird gleichzeitig auch von ihm an die ihn umgebende Schöpfung übermittelt.

 

Ausstrahlung ist also alles, was dem Menschengeist im aufmunternden Druck auf den Entwicklungspfaden von seinen Anfängen bis zur Reife begegnet, jener Reife, welche ihn dann befähigt, in voller Harmonie mit der allgegenwärtigen Lichtstrahlung in der Schöpfung mitschwingen zu können.

 

Gehen wir in die Tiefe der wichtigen Erkenntnis, daß eigentlich alles Strahlung ist, dann kommen wir zu der Einsicht, daß auch die Materie trotz ihrer Dichte und Schwere wiederum nur Strahlung ist.

 

Dieses Wissen bringt in seiner Neuheit für die irdische Welt einige Perspektiven und Aussichten mit sich, die erst in Zukunft von den Menschen richtig genutzt werden wird.

 

Materie ist keine undurchdringliche Substanz, sondern Strahlung, die von den Wesenhaften Dienern aus einzelnen Teilchen feinerer Strahlungsarten kombiniert wurde, bis sich eine Strahlungsschicht bilden konnte, die die Entstehung der grobstofflichen Strahlung des Universums unterstützte.

 

Alles, woraus die Grundlage der Materie und des in der Materie befindlichen Lebens gewoben ist, ist das Ergebnis der Verbindung einzelner Strahlungen, die durch Häufung dichter und weniger lebendig werden als der höhere Strahlungsfluß in den Regionen der feinstofflichen und geistigen Welten, welche sich in ihrer erfrischenden Klarheit und Leichtigkeit über die schwerfälligere Ausstrahlung der grobstofflichen Materie erheben.

 

Die eigentliche Materie selbst, aus der Atome, Elemente, Planeten, die Natur und der irdische Körper des Menschen entstehen, sowie alle anderen Körper von Tieren und Pflanzen, ist daher eine Verbindung von Strahlungen, in der nicht nur der äußere, irdische sichtbare Fluß des Lebens strömt und wirkt, sondern ebenso die höheren Strahlungsarten, die für die weitere Entwicklung eine grundlegende Rolle spielen.

 

Aus dieser Ebene höherer Strahlung, oder wir können es auch die Strahlung feinerer Ebenen nennen, entsteht dann auch alles, was sich allmählich auf der dichtesten Ebene formt, die für die irdischen Augen und Instrumente sichtbar ist.

 

Die Strahlung wird durch die Tätigkeit der Wesenhaften Diener der Alfars gelenkt, die die am konsequentesten arbeitenden Weber und Gestalter der äußeren Geschehen und Formen sind.

 

Allerdings arbeiten die Alfars mit ihrem Weben nicht direkt an den äußeren Formen der Materie, sondern wirken immer über feinere Vorstufen, die als prägende Vorbilder vor der eigentlichen grobstofflichen Ausstrahlung der Materie entstehen.

 

Bis auf die ureigenste Beherrschung des Erdenkörpers durch den Willen des Menschen durch sein Wollen und Streben bleibt alle andere Strahlung um ihn herum unter der Kontrolle dieser erwähnten Wesenhaften Weber.

 

Durch die Formung von diesen vorgearbeiteten Bildern kann ein Mensch lernen, die Strahlung der dichtesten Materie zu beherrschen und so das Geschehen mitzugestalten.

 

Er kann auch im reinsten Sinne über seinen Körper herrschen, gewissermaßen durch ein immerwährendes jugendliches Ideal, das er als geistiges Wesen essenziell in sich trägt.

 

Fröhliches kindliches Vertrauen, das in der klaren Reinheit des geistigen Bewußtseins wirkt, ist der reichhaltigste Kraftquell für die Lebendigkeit eines gesunden Körpers.

 

Nur hinweg mit der Unsicherheit und der alles erdrückenden Angst, aus der Niedergang, Verfall und Krankheit erstehen.

 

Der Mensch als ein geistiges Geschöpf soll sich in der vielstrahlig verwobenen Ausstrahlung dieser Materie als flammendes Lichtwesen erweisen, das von dem mutigen Streben nach höchstem Adel erfüllt ist.

 

Dies ist auch seine Aufgabe, und durch sein geistiges Streben soll er mit seinem Willen zum Licht stets auch die Bewegungen und Äußerungen des Körpers zum höchsten Adel formen.

 

Auf der gröbsten Strahlungsebene der Materie ist der Geist auf wahrhaft herrschende Weise mit dem irdischen Körper verbunden.

 

Der irdische Leib wird ihm aber so sehr zu eigen, daß er sich seiner selbst erst durch die Sinne und Nerven des Leibes wirklich bewußt wird.

 

Das ändert jedoch nichts daran, daß der irdische Körper nur ein Strahlungsgewebe ist, auch wenn er in seiner Dichte mit der Umgebung, in der er entstanden ist, gleichgeartet ist.

 

Jedoch durch den materiellen Verstand gebunden, ist der irdische Mensch in seiner bewußten Wahrnehmung des höheren Sinns des irdischen Lebens eingeschränkt.

 

Er erkennt nicht, daß die gesamte Welt der materiellen Ebenen nur eine Art von Strahlung ist, die durch die kunstvolle Webkunst der Wesenhaften Diener aus einer Vielzahl individueller Strahlungsfäden zusammengefügt wird.

 

Obwohl also ein materiell denkender Mensch die Welt der Materie als wirklich und greifbar wahrnimmt, ist auch diese Welt trotzdem nur Strahlung.

 

Die Strahlung dieser Regionen ist jedoch so dicht, daß sie für das Licht selbst immer weniger durchlässig wird und dadurch von anderen feineren und lichtdurchlässigeren Teilen des Schöpfungswerks getrennt erscheint.

 

Das ändert jedoch nichts daran, daß auch diese dichteste Ebene der Materie Strahlung ist, die allmählich aus den stärkeren und lichteren Sphären der Höhen herniedergesunken ist, um hier in den Welten des Universums zunächst zum Aufbau der Materie zu dienen.

 

Alle Bestandteile der Materie, also Quarkteilchen, Atome, Moleküle und deren Verbindungen, all dies ist eigentlich Strahlung, die immer zu den unterschiedlich dichten Bausteinen irdischer Lebensformen verbunden ist.

 

Das Wesen dieser materiellen Strahlung ist ihre Abkühlung, die stets nach der Verbindung verschiedener Teile einer um einen halben Grad verfeinerten Strahlung eintritt.

 

Man kann also sagen, daß aus dem astralen Vorbild die Grundlage für alles Greifbare in der irdischen Welt geboren wurde.

 

Aber, wie bereits schon mehrfach erwähnt, ist die Materie der irdischen Art gewissermaßen selbst nichts anderes als Strahlung, jedoch mit solchen Eigenschaften, die, wenn sie mit den irdischen Sinnen wahrnehmbar ist, dann als verschiedenste Formen und Gestaltungen von undurchdringlicher Dichte erscheint, deren Veränderungsmöglichkeit speziell durch die Wirkungen von physikalisch und chemisch eingreifenden Vorgängen bedingt ist.

 

Und auch alle diese chemischen und physikalischen Vorgänge in der Materie sind wiederum Strahlung, die sich durch die gegenseitige Beeinflussung der Materiearten untereinander zeigt.

 

Also ist alles stets Strahlung.

 

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, denn daraus entsteht vieles, was eines Tages für einen wahren Aufbau hier auf der Erde benötigt wird.

 

Alles, was existiert, ist Strahlung, die nur in unterschiedlichen Dichtegraden schwingt.

 

Steht ein Mensch dann in dieser allumfassenden Ausstrahlung, braucht er sich nicht nur als von diesen Ausstrahlungen umgeben zu betrachten, weil in ihn eine geistige Kraft hinein gelegt ist, die ihrer Art nach die Fähigkeit hat, diese Ausstrahlungen zu beherrschen.

 

Der Mensch kann und soll durch seinen inneren Willen alle anderen Strahlungsarten meistern, die durch das Wirken des Wesenhaften zu seiner Unterstützung gewoben werden.

 

Es ist ihm gegeben, sich mit Leichtigkeit vorwärts zu bewegen, denn seine höchste Ermächtigung und Befähigung, die in dem freudigen reinen Wollen besteht, bahnt sich mit ihrem strahlenden Glanz ihren Weg durch alle anderen Strahlungsgrade, die die umgebende Welt ausmachen.

 

Die geistige Essenz verleiht einem Menschen die Kraft der stärksten Strahlung auf dieser Ebene der Materie, die in Wirklichkeit ja auch Strahlung ist.

 

Geht aus dem geistigen Inneren eines Menschen ein dauerhaftes Verlangen reiner Art aus, so wird diese Ausstrahlung von den webenden Künstlern der Wesenhaften Art zu neuen Formen um ihn herum gewoben, die dann vor seinen Füßen in Form von Segnungen auf seiner Reise hinauf zum Lichte auf ihn warten.

 

Die Ausstrahlung der reinen kindlichen vertrauensvollen Art vereint den Erdenmenschen mit den Ausstrahlungsströmen der großen Schöpfungsharmonie und macht ihn darum zum Herrscher über alle anderen Stufen der Ausstrahlungsgrade dichterer Art.

 

Alles Irdische kann durch die Strahlung beeinflußt werden, die sich mit dem lichtgeöffneten Inneren im Menschen verbindet.

 

Diese Ausstrahlung muß der Geist richtig anzuwenden erlernen, um zu einem Menschen zu werden, der selbst von den Kräften höherer Ausstrahlungen getragen wird, die ständig für ihn bereit stehen, wenn er im Bewußtsein ihrer Heiligen Größe und Erhabenheit nach ihnen greift.

 

Auch hier auf der Erde kann der Geist durch seine innere Einstimmung Strahlungsströme aus den Höchsten Höhen anziehen, die dann mit ihrer Kraft in die dichteren Strahlungsgrade der Materie eindringen, um sie zu beleben, zu erheben und zu heilen.

 

Wer lernt, die Welt um sich herum als eine Ansammlung von Strahlungen wahrzunehmen, die ihn umgeben, auch wenn diese vor dem irdischen Blick vielleicht in bestimmten grobstofflichen Formen verborgen sind, der wird sich das Wesen der wahren Beherrschung der Materie erwerben.

 

Die Emanation des inneren Willens des Geistes ist der machtvollste Akt, der immer den Gedanken und den grobstofflichen Äußerungen des Körpers vorausgeht.

 

Die Kraft des inneren Erlebens ist eine Ausstrahlung, die mit ihrer Kraft und Überzeugung in einer bestimmten Sache tatsächlich den Weg vorgibt.

 

Die Ausstrahlung des inneren Willens formt die Gedanken auf der Ebene der feineren Grobstofflichkeit.

 

Es ist notwendig, daß der Mensch lernt, diesen Vorgang zu beherrschen.

 

Die Gedanken mit der Kraft der eigenen Überzeugungen zu erleuchten, ist ein wichtiger Schritt, den der Mensch ergreifen muß, damit er bei der Beherrschung dieser Fähigkeit mit der Reinheit seines Geistes über seine Gedanken gebieten kann.

 

Wann immer ein Mensch bei sich einen Zustand wahrnimmt, in dem seine Gedanken seiner Kontrolle entgleiten, sollte er sich auf das Bewußtsein einstellen, daß diese Gedanken Ausstrahlungen sind, die er zu höherer Leuchtkraft und Klarheit bringen sollte, damit der Segen des schöpferischen Aufbaus durch sie fließen möge.

 

Es genügt nur ein Moment und die gewünschte Ausstrahlung aus dem geistigen Inneren verändert sofort die Form der entstehenden Gedanken.

 

Es ist kinderleicht.

 

Denn alles ist eben das Werk der Ausstrahlung, über der das Geistige im Menschen immer mit einer den Ausschlag gebenden Kraft steht.

 

Alles jedoch unter den Bedingungen, daß der Geist diese Kraft wirklich richtig verwendet.

 

Aber es geht noch weiter.

 

Durch die Übereinstimmung mit der großen Harmonie des Schöpfungswerkes kann sich dem Menschen eine Strahlung nähern, die auch in seine eigentliche irdische Substanz eintritt, welche diese wunderbare Frische der hohen Strahlung aus der Höhe aufnimmt und sich somit im Falle des Eintretens von verschiedenerlei Erkrankungen sofort der Heilung nähern kann.

 

Denn Krankheit ist auch nur eine Strahlung, die sich infolge einer herbei geführten Trübung in einem Teil der materiellen Hüllen des Geistes eingenistet hat.

 

Diese trübere Strahlung kann mit Hilfe der inneren Einstimmung auf das von Gottes helfender Schöpfungsliebe ausgestrahlte Licht vollständig aufgelöst und von einer trüben Art in eine lichtere Art friedlicher Ausstrahlung umgewandelt werden.

 

Dazu kommen die vielen helfenden Strahlen aus Herfeline, und vielleicht darf sogar der Strahl Marias aus dem Gral in seiner hohen Art der Reinheit und der Liebe und Güte einem wirklich innerlich geöffneten Menschen zuströmen.

 

Es ist also ganz einfach, wenn die Menschen lernen, die stärkende Strahlung zu empfangen, die eine bestimmte Stelle des irdischen Körpers zur Heilung aufhellen soll.

 

Mit einer inbrünstigen reinen Öffnung im Vertrauen auf Gottes Hilfe kann eine Strahlung auf diese Erde kommen, die in der Widerspiegelung der ursprünglichen Wirkung des Hohen Lichten Glanzes ein Wunder bewirkt.

 

Solch ein Wunder wird immer seinen Ursprung in der Strahlung haben, die in den Körper eintritt, um ihn zu durchdringen und zu erleuchten.

 

Um diese Wandlung zu vollbringen, muß jedoch das geistige Innere eines Menschen, der die Läuterung von seiner Krankheit ersehnt, die in Wirklichkeit nur in einer Anhaftung einer getrübten Strahlung besteht, erst einmal geöffnet sein.

 

Diese verunreinigte düstere Strahlung kann durch innere oder auch äußere Einflüsse verursacht werden.

 

Die Trennung vom Einklang mit der großen Schöpfungsharmonie für etwas Kleinliches, Unbedeutendes ist die häufigste Ursache für die Trübung in einem der Schleier des Geistes.

 

Schwächen und Neigungen zur Niedrigkeit bewirken eine Trennung von der harmonischen Ausstrahlung im Schöpfungswerk.

 

Dies führt zu einem allmählichen Verwelken und einer Entstellung der Formen, insbesondere der feineren wesenhaften und seelischen Umhüllung, die das geistige Innere umgeben.

 

Letztlich muß eine solche Abirrung auch die Strahlung des irdischen Körpers durchdringen und als Verfall in Erscheinung treten, der das körperliche Erscheinungsbild beeinflußt, wobei der natürliche Adel des Angesichts sowie auch die Leuchtkraft der Augen immer mehr verblassen.

 

Auch die Annahme einiger Wege im Verhalten auf den irdischen Wegen des Lebens, die langfristig das Anhaften von einer getrübten Strahlung bewirken, ist ein möglicher Grund für die Entwicklung des Zustandes, den die Menschen als Krankheit bezeichnen.

 

Woher auch immer die Trübung der Strahlungen innerhalb des menschlichen Erdenkörpers herrühren, so kann sie doch immer durch einen starken Zustrom von Strahlungen reinster Art, welche aus den Höhen des Schöpfungswerkes kommen, wieder verändert werden.

 

Darum erinnern wir uns nochmals daran, daß alles nur Strahlung ist.

 

Es gibt keine Trennung dieser Welt von den anderen Ebenen des Schöpfungswerkes, denn auch diese Welt der groben Materie, die die materiell ausgerichteten Menschen für die einzig existierende Welt halten, ist gleichermaßen nur Strahlung.

 

Die Materie ist nicht undurchdringlich, sondern nur bis zu einem gewissen Grad eine verdichtete Art von Strahlung, die Formen und Vorgänge in sich birgt, die sich der sinnlich-stofflichen Wahrnehmung des Menschen so offenbaren, als gäbe es nichts anderes.

 

Tatsächlich treten in diese Strahlungsebene der materiellen Formen, zu der auch der menschliche Körper gehört, ganz mannigfaltige Arten höherer Strahlung ein, die diese Materie dauerhaft durchdringen, beleben und sie vor dem Verfall bewahren, der ohne die magnetische Verbindung mit jener höheren Ausstrahlung des Schöpfungswerkes eintreten würde.

 

Dies beantwortet unter anderem die Frage vieler Ungläubiger, wie es möglich wäre, das Äußere Erscheinungsbild der Formen dieser Welt in ein edleres Aussehen zu verwandeln.

 

Die Antwort liegt auf der Hand, denn diese Veränderung besteht ebenso wie die Heilung von einer Krankheit in der Anwendung des einfachen Strahlungsschlüssels.

 

Je größer der Einstrom jener ursprünglichen Strahlung aus den Höhen der Schöpfung in diese Bereiche, desto schneller und durchgreifender kann sich auch die Materie dieses Universums in ihrer Strahlung verändern.

 

Das Zulassen des Einströmens höherer Strahlung liegt ganz in der Hand des menschlichen Geistes, der auf der Erde in einem irdischen Körper verankert ist.

 

Insbesondere die Ausstrahlung des weiblichen Geistes hat große Kraft, diese Welt zum Besseren zu verändern, weil sie mehr vom geistig Wesenhaften in sich trägt, das sich leichter öffnet für die höhere Ausstrahlung im Schöpfungswerk.

 

So kann die vom Gral in die ganze Schöpfung strömende Ur-reine Ausstrahlung in reinster heiliger Einstimmung hier auf der Erde eingewoben werden.

 

All dies ist möglich und wird sich erfüllen, sobald es genügend bewußte Bemühungen der Menschen um das Licht auf dieser Erde gibt.

 

Dies wird unter anderem zu vielen Heilungen führen, die sonst vor einiger Zeit undenkbar gewesen wären.

 

Was heute noch unglaublich ist und in seiner Einzigartigkeit als Wunder gilt, wird in naher Zukunft zu einem ganz natürlichen Geschehen werden, nachdem die Kluft zwischen der materiellen Welt und den anderen Ebenen der Schöpfung geschlossen wurde.

 

Es wird zum Erleben des höchsten Dankes und der schönsten Freude vieler führen, die sich in ihrer Öffnung zum Lichte von dem heilenden Strom berühren lassen.

 

Aus dem Leben der irdischen Menschheit, die nach der reinigenden Naheinwirkung des Strahl Parzivals erhalten bleiben wird, werden alle Krankheiten verschwinden, die die Menschheit heute noch als unheilbare Krankheiten quälen.

 

Dies wird gerade deshalb möglich sein, weil der Körper eben eine Form von Strahlung ist, welche die Grundlage für die starke Anziehungskraft des Ideals der Gesundheit in sich trägt, wenn der Menschengeist sich den strahlenden Strömen des Lichtes öffnet.

 

Dieses strahlende Licht ist in der Tat der eigentliche unverzichtbare nährende Bestandteil, der die Gesundheit und die Frische bringt.

 

Der Körper ernährt sich nicht nur von der Nahrung, sondern braucht auch die Strahlung, die diese Nahrung enthält, wobei es jedoch bisher meist den Anschein gehabt haben mag, daß der Ursprung der Energie nur eine Quelle irdischer Energiearten und verschiedener notwendiger Substanzen ist.

 

Diese Energien, Nährstoffe und vieles weitere mehr in der Nahrung sind am Ende wieder nur eine Strahlungszusammensetzung, die in den Körper eintritt, wo sie sich mit anderen Strahlungen verbindet und entweder eine Anregung zur Harmonisierung der Gesamtstrahlung erwirkt und erhebt, oder im Gegenteil, diese Harmonie schwächt, genau dementsprechend, wie passend oder unpassend die Nahrung gewählt wird.

 

Langfristig kann die Strahlung aus der Nahrung auch eine Lähmung der ansonsten gesunden äußeren Strahlung des Körpers bewirken.

 

Was auch immer der Ursprung des gestörten Strahlungszustandes oder auch des Anhaftens einer trüberen Strahlungsart ist, immer ist es möglich, ihn in irgendeinen Zustand einer Verbesserung zurückzubringen, weil alles in der Schöpfung in Gottes liebevoller Unterstützung der allesheilenden Strahlung darauf eingestellt ist.

 

Indem man die Ausstrahlung des Geistes eines Menschen in die Richtung der Harmonie verändert, kann die ganze Verwirrung in den ihn umgebenden Hüllen geheilt werden.

 

Wenn die Menschen dies richtig verstehen, dann wird das Wissen um die Strahlung, die der essentielle Gehalt von allem ist, ihre beste Rüstung zur Überwindung aller Schwierigkeiten, weil sie erkennen werden, daß der Schlüssel zur Veränderung zum Besseren in ihnen selbst und in ihrer Einstellung zu einem allumfassenden guten Wollen liegt.

 

Der Wille ist die Essenz oder Ausstrahlung, die, erfüllt von der Kraft des Geistes, allen anderen Ausstrahlungen hier im Werke der Nachschöpfung gebietet.

 

Wenn also ein Mensch die Kräfte der Ausstrahlung von dem Gutem und dem Segen in seinem Leben in Bewegung setzen will, dann besteht diese Veränderung in seiner inneren Hinwendung zu dem Besseren.

 

Schon durch die volle Konzentration auf das Gute und die Harmonie, die er unter allen Umständen durch seine Empfindungen, Gedanken und Handlungen auf alles andere Leben auszustrahlen versucht, gesellt sich sofort alles nur Mögliche an lichter Strahlung zu ihm und in seine Umgebung und trägt ihn allmählich immer stärker nach oben Stufe um Stufe zu den lichten Ebenen einer geistigen Heimat.

 

Wenn er sich sodann der Quelle aller Strahlung in der Schöpfung nähert, ist darin für ihn selbsttätig das Erlebnis einer immer stärkeren Freude und Glückseligkeit enthalten.

 

Er ist immer näher an der lichteren und belebenden Ausstrahlung der Göttlichen Quelle, die hier im großen Schöpfungswerk an seinem höchsten Gipfel, dem Gral, wohnt.

 

Umgeben von Ausstrahlung der heiligen Art kann er bereits hier auf Erden schon voll im Geistigen leben, auch wenn er noch zeitweilig von der Strahlung einer dichteren Art des irdischen Körpers umgeben ist.

 

Der Geist jdoch ist in sich schon völlig frei, und die Glückseligkeit, die ihn erfüllt, ergießt sich dabei in jeden Augenblick seiner irdischen Tage.

 

Vom Glanz der Glückseligkeit durchdrungen, strahlt er Glückseligkeit aus, und die Menschen und die Natur um ihn herum erkennen ihn in seinem Adel als Träger wertvoller geistiger Reife.

 

So darf er schon hier auf Erden mit vielen Strömungen verbunden sein, die ihn umgeben und seine Umhüllungen durchdringen wie ein Strom aus der Nähe des heiligen Segens aus der Gnade Gottes.

 

All dies ist wirklich jedem Menschen zugänglich, wenn er die Erkenntnis in sein Bewußtsein aufnimmt, daß die Ausstrahlung von Güte und reiner Freude umso stärker ist, je mehr sich sein Geist in der Bestätigung zeigen kann, daß er mit der großen Harmonie des Werkes der Schöpfung verbunden ist und daß er im Einklang mit dem Willen Gottes in seiner reinsten Ausstrahlung lebt.

 

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🔗 „DER WEG ZUM FRIEDEN🔗

Der ersehnte Weg zum Frieden unter den Menschen ist heute der Gralsweg auf Erden. Dies liegt daran, dass der Gralsweg treu dem Willen Gottes folgt, der im

 🔗WERKE DER GRALSBOTSCHAFT🔗

enthalten ist. Gottes Wille legt in aller Weisheit dem menschlichen Geist von allen Orten der Schöpfung aufwärts in seinem Aufstieg immer die besten Wege, wenn er nur mit seinem ganzen Wesen nach dem Guten strebt.
Über diese vom Willen Gottes bestimmten Wege spricht das Werk „Die Gralsbotschaft“ für den Geist mit bildlicher Klarheit. Wenn das Wissen um das Wort der Gralsbotschaft, das derzeit auf dem Gralsweg genutzt wird, von einem Menschen innerlich, rein und sachlich erlebbar gemacht wird, führt es letztlich nur zu einem Ergebnis:
 = Erreichen des Umfassenden Frieden =

 Es führt zu Frieden für den Einzelnen und für die ganze Welt. Mehr unter…………….🔗