Viele Menschen betrachten den Gedanken des Dienens mit großer Abneigung. Selbst jene, die von sich behaupten, sich geistig weiterzuentwickeln, fühlen sich oft unwohl dabei, zu sagen, dass sie dienen, da der Begriff häufig eine gewisse Abneigung in ihnen hervorruft.

Wer dem Licht dient, stellt den Schöpfer und seinen Willen stets über alles. Wenn ein Mensch dem Licht und damit dem Allerhöchsten wahrhaftig dient, verschwindet der Wunsch, sich über andere zu erheben, denn er verspürt kein Bedürfnis, ein Lehrer zu sein, geschweige denn in irgendeiner Weise aufzufallen. In dem Moment, in dem wahrer Dienst beginnt, hören diese Absichten, sofern sie jemals bestanden haben, ganz natürlich auf zu existieren. Der Mensch wird zu einem demütigen Lernenden, einem Jünger in der Schöpfung, dessen Herr immer der Schöpfer sein wird.

Es ist erstaunlich, wie viele Menschen nur widerwillig über „Gott dienen“ denken und sprechen. Das zeigt nur, dass sie für einen authentischen Dienst noch nicht reif genug sind. Vielleicht sind sie noch nicht bereit, und in manchen Fällen sind sie eines solchen Dienstes vielleicht gar nicht würdig.

Wenn ein Mensch dem Licht wahrhaftig dient, spürt er innerlich, dass er Teil allumfassender Liebe ist, und ihm wird immer bewusster, dass der Dienst am Allerhöchsten ihm die größte Freude und das größte Glück schenkt.

Um den Titel „Diener des Lichts“ zu erlangen, muss man ihn sich durch innere Wandlung und persönliche Anstrengung verdienen. Gegenwärtig können nur wenige von sich behaupten, dem Licht zu dienen. Doch die kommende Zeit der Neuen Erde, das Zeitalter des verheißenen Königreichs, wird in immer mehr Menschen das Bedürfnis zu dienen erwecken. Dies wird ganz natürlich geschehen. Dieses Bedürfnis entspringt einem reinen Willen, der sich in einer lebendigen Sehnsucht nach dem Licht und der Wahrheit manifestiert.

Dem Licht zu dienen sollte niemals erzwungen werden, sondern ganz natürlich als Ausdruck unserer Treue und Liebe entstehen. Wir dienen dem Licht nicht, um Ehre oder Belohnung zu erwarten. Der Dienst am Licht entspringt der reinen Freude am Dienen, wenn unsere Taten dem Allerhöchsten wohlgefällig sind und seinen Willen zum Ausdruck bringen. Letztlich ist die größte Freude, etwas zu tun, das dem Herrn gefällt.

Der menschliche Geist und die Menschheit als Ganzes waren von Anbeginn der Zeit zum Dienen berufen. Denken Sie einen Moment darüber nach, was Sie Ihrem Schöpfer darbringen könnten. Weckt dieser Gedanke nicht in Ihnen ein lang ersehntes Gefühl der Zufriedenheit, das zu einem vergessenen Glück führt? Dem Geber des Lebens etwas darzubringen … welch eine Schönheit liegt in diesen Worten! Wer dem Licht dient, weiht sein ganzes Wesen dem Allmächtigen und strebt danach, so zu leben, dass alles, was von ihm ausgeht, in vollkommener Harmonie mit Seinem heiligen Willen steht.

Bartosz Mikolaj Ryszka

Der Tag Ohne Morgen

»Ich werde alles tun, um Thisbe zu beschützen und ihr das Leben zu verschönern. Es muß für sie nicht leicht gewesen sein, die schrecklichen Visionen zu ertragen«, sagte Aphek. »Doch ohne ihre Mithilfe hätten wir nicht rechtzeitig die Herde des Übels zerstören können«, setzte er gleich darauf hinzu.

»Manchmal hat sie darunter gelitten«, gab Sargon zu. »Doch das Bewußtsein, dem allmächtigen Schöpfer dienen zu dürfen, machte sie reich und glücklich.« Sargon machte eine Pause. Dieses Bewußtsein, dem Allmächtigen dienen zu dürfen, überwältigte ihn stets von neuem… Jedes irdische Leid wurde dagegen bedeutungslos…

Die Grosse Pyramide enthüllt ihr Geheimnis