Heutzutage denkt jeder ständig, ohne Pause. Es ist schlicht unmöglich, stillzustehen, ohne flüchtige, kraftlose und substanzlose Gedanken zu entwickeln, die einen wie bedrückende Wolken umhüllen. Und das geht schon seit Jahrtausenden so.

Dieser Überschuss an Gedanken verbraucht beträchtliche Mengen an Energie. Deshalb sind wir fast immer müde und erschöpft. Diese Müdigkeit lässt sich weder mit Vitaminen noch mit Therapien oder Unterhaltung jeglicher Art vertreiben, denn sie ist die Folge einer fehlerhaften Lebensweise, die dem ursprünglichen Sinn der menschlichen Entwicklung auf der Erde widerspricht.

Seit geraumer Zeit tragen wir eine völlig unkontrollierte, fehlerhafte Denkmaschine mit uns herum, die mit voller Kraft und maximaler Intensität von selbst läuft und unaufhörlich neue, trübe Gedankenformen produziert, die die Umwelt und rückwirkend auch uns selbst negativ beeinflussen.

Der Tag Ohne Morgen

„Die Menschen sehen und hören die großen und kleinen Schedjinn immer seltener. Auch ich kenne den genauen Grund nicht“, sagte Magog. „Einen Grund kenne ich jedoch: Die Menschen denken zu viel. Viele Gedanken trüben ihren Blick, denn sie gleichen den dichten grauen Wolken, die zwischen zwei Flüssen aufsteigen …“

Die Große Pyramide enthüllt ihr Geheimnis

„— Natürlich hat Bitur recht! Das Gehirn formt unsere Gedanken! Gute wie schlechte, sie kommen und gehen! Ich kannte die Frau eines Runa-Jägers… Sie war vor Kurzem unter uns… Ja, ihr Kopf und ihr ganzer Körper schienen sich in einer unsichtbaren Wolke auf der Erde zu bewegen… einer Wolke, die aus einer unerkennbaren, nebligen Gestalt aus Menschen und Tieren bestand… die jede Sicht verhüllte…“

Die Wahrheit über die Inkas

„Glücklichsein ist gar nicht so schwer. Es geht darum, nicht ständig darüber nachzudenken und einfach zu leben. Wer zu viel nachdenkt, lebt nicht.“

Martha Medeiros Brasilianische Schriftstellerin (Chronisches Glück)

„Der moderne Mensch grübelt endlos über Belanglosigkeiten nach und formt flüchtige Gedanken, die ihm nur die Energie rauben.“

Roberto C. P. Junior Brasilianischer Schriftsteller.

„Kleine Gedankenwolken können zu schweren Gewitterwolken werden, wenn sie ständig von einem nicht ganz reinen Willen genährt werden.“

Roberto C. P. Junior Brasilianischer Schriftsteller.

„Wir denken zu viel und fühlen zu wenig. Mehr als Maschinen brauchen wir Menschlichkeit. Mehr als Intelligenz brauchen wir Güte und Sanftmut.“

Charles Chaplin (1889–1977) Britischer Schauspieler.