Jede Handlung, jeder Gedanke und jedes Gefühl, das dem Willen des Schöpfers widerspricht, stellt eine Kette innerer Gefangenschaft dar. Es ist daher die Person selbst, die an diese falschen Handlungen gebunden ist, was schließlich dazu führt, dass die Entwicklung seines Geistes behindert wird.

Im Werke; Im Lichte der Wahrheit, der Botschaft des Grals, sagt Abdruschin in dem Vortrag Erwachet!: „Der Mensch, der innerlich gefesselt bleibt, wird ein ewiger Sklave sein, auch wenn er ein König wäre.“ Und in dem Vortrag Unterwerfung bekräftigt er: „Nur wer den Willen Gottes kennt und danach lebt, ist wirklich frei!“

Ein König ist also nichts anderes als ein Sklave, wenn er innerlich gefesselt ist. Und Sie können geistige Freiheit nur erlangen, wenn Sie darauf achten, zwei Dinge zu tun: Gottes Willen zu „kennen“ und danach zu „leben“.

Der Wille des Schöpfers kann nicht durch Gelehrsamkeit, Aberglauben, Mystizismus oder Okkultismus und blinden Glauben erkannt werden. Niemals. Weder erkannt noch anerkannt. Auch die Pharisäer zur Zeit Christi, die so gebildet und so entschlossen waren, die Vorschriften ihrer Religion zu befolgen, erkannten das Wort des Lebens, das der Erretter gebracht hatte, nicht an.

Der göttliche Wille manifestiert sich durch vollkommene und unbeugsame Gesetze, die das gesamte Schöpfungswerk stützen. Die Anerkennung dieser ewigen Gesetze bringt schließlich die Erkenntnis des Willens Gottes, der sie eingesetzt hat.

Eine solche echte Anerkennung der Gesetze beruht nicht auf bloßem Lernen, oberflächlicher Lektüre oder dem bloßen Hören davon, sondern auf der tiefsten Überzeugung von ihrer Existenz und Anwendung, die aus den gelebten Erfahrungen im materiellen Leben erwächst. Diese gelebten Erfahrungen bestätigen die Existenz dieser Gesetze und festigen in demjenigen, der sich dieser Anerkennung öffnet, die Überzeugung von ihrer Wirkung.

Indem der Mensch schlussendlich den Willen seines Gottes erkennt und in sich selbst die feste Bereitschaft kultiviert, danach zu leben, das heißt, sich an die geltenden Gesetze anzupassen, die die Schöpfung regieren, betritt der Mensch schließlich den richtigen und geraden Weg, um die Verlorene Freiheit seines Geistes wiederzugewinnen.

Der Tag Ohne Morgen

„Die Menschheit stagniert in ihrer spirituellen Entwicklung, weshalb sie in vielen Fällen im Karma gefangen ist. Heute sollte jeder Mensch spirituell frei sein! Diese spirituelle Freiheit zu erlangen, sollte das höchste Ziel all jener sein, die die Wahrheit suchen! Und sie sollten keine Mühe scheuen, diesen Höhepunkt auf Erden zu erreichen!“

Das Buch des Gerichts

„Freiheit ist der Raum, den das Glück braucht.“

Fernando Sabino (1923 – 2004) Brasilianischer Schriftsteller.