
Die Gesetze der Schöpfung besagen, dass ein Mensch, um Licht und Gutes zu empfangen, zunächst selbst zum Geber von Gutem und Licht für andere werden muss. Wenn wir Lichtträger für andere werden, wird das Licht uns stets begleiten. Dies ist das in der Schöpfung wirkende Gesetz.
Und es wirkt so: Wenn jemand glaubt, selbst wenig Licht zu besitzen, soll er beginnen, das ihm Anvertraute zu nutzen und selbst von seinem Wenigen an andere abzugeben. In diesem Moment wird sich alles zum Guten wenden, und der Mensch wird gesegnet, denn in der gegenwärtigen Nähe des Lichts zu unserer Erde werden all seine guten Bemühungen in beschleunigter Weise zu allen zurückgebracht. Zuvor ist es jedoch notwendig, den eigenen wohlwollenden Willen zum Wohle und zur Unterstützung dieser Welt, also der anderen Menschen und aller Lebewesen auf der Erde, einzusetzen.
Wer auf diese Weise nicht helfen will, kann selbst keine Hilfe empfangen, denn unter dem Einfluss des Lichts kann er nichts anderes empfangen, als das, was er aufgrund seiner inneren Haltung verdient. Das Licht vereint sich nur mit einem Menschen, der den Willen zum Guten und zum Licht im Umgang mit anderen Menschen hat. Dies sollte sich in allem, was von ihm ausgeht, widerspiegeln. So etwas lässt sich nicht durch eine einzelne Handlung, ein einmaliges Abweichen von der Lauheit erreichen, sondern nur durch ein beständiges Handeln an jedem Ort und unter allen Umständen.