Wahre Kunst, selbst die einfachste, ist im Allgemeinen ein äußerer Ausdruck innerer Schönheit, denn sie entspringt der Seele, der Bewegung des Geistes, und nicht den Neuronen des Gehirns.

In wahrer Kunst dient der Verstand lediglich als Werkzeug des Geistes und nicht als alleinige Instanz, die alles entscheidet und bestimmt. So sollte es in der Tat immer sein, in allen Handlungen, Worten und Gedanken des Menschen, der seinem Wesen nach ein geistiges Wesen ist.

Der Tag ohne Morgen

„Kunst weckt in jedem von uns ein Gefühl, das weit über triviale und alltägliche Kleinlichkeiten hinausgeht. Sie bringt grundlegende Werte ans Licht, allen voran Demut. Kunst versetzt uns in eine neue Position: Wir lassen das Gewöhnliche hinter uns, transzendieren und entwickeln einen

umfassenderen und großzügigeren Blick auf unsere Umgebung. Kunst ehrt unsere Intelligenz und unsere Sensibilität. Kunst ist universell. Sie ist aus Magie, Schönheit und Staunen geschaffen. Sie bringt unsere Stimme zum Schweigen und erweckt unsere Gefühle, ohne die wir zu leeren, roboterhaften Wesen würden.“

Martha Medeiros

Brasilianische Schriftstellerin

(Wer hätte gedacht, dass das Leben so verlaufen würde?)

„Nur die Kunst ist nützlich. Glaubensvorstellungen, Armeen, Reiche, Haltungen – all das vergeht. Nur die Kunst bleibt, deshalb wird nur die Kunst gesehen, weil sie Bestand hat.“

Fernando Pessoa (1888–1935), portugiesischer Schriftsteller.

„Kunst ist eine Lebensweise.“

Richard Wollheim (1923–2003) Britischer Philosoph.

„Jeder Künstler taucht seinen Pinsel in seine eigene Seele und malt sein eigenes Wesen in seinen Werken.“

Henry Ward Beecher (1813–1887) Amerikanischer Schriftsteller.

„Spiegel dienen dazu, das Gesicht zu sehen; Kunst, die Seele zu sehen.“

George Bernard Shaw (1856–1950) Irischer Dramatiker.