Manchmal hindern uns Unwägbarkeiten des Lebens daran, unsere gesteckten Ziele weiter zu verfolgen. Das führt oft zu Traurigkeit und Kummer, aber es muss aber nicht so sein.

Hier auf Erden sind wir ständig von den Fäden des Schicksals umgeben, die wir selbst durch unseren Willen, unsere Gedanken, Worte und Taten knüpfen. Diese Fäden bewirken, dass die Früchte unserer vergangenen Taten – sowohl in diesem als auch in früheren Leben – zu uns zurückkehren, d.h., zu denen, die sie hervorgebracht haben. Wir sehen diese Fäden nicht, doch wenn wir an das vollkommene Wirken der göttlichen Gerechtigkeit glauben, dann wissen wir, dass uns nichts erreichen kann, ohne dass wir es selbst irgendwie verursacht haben. In diesem Kontext sind auch irdische Schwierigkeiten und Hindernisse verschiedenster Art eingeschlossen, die allesamt unsere Sehnsucht nach Erfüllung verhindern oder behindern.

Doch wenn die äußere Situation von Mangel geprägt ist, muss es innerlich nicht so sein. Im Gegenteil, wir können und müssen uns geistig weiterentwickeln, und alles in unserer Umgebung veredeln. Eine vorübergehende irdische Schwierigkeit bedeutet keinen geistigen Stillstand. Wenn wir uns geistig weiterentwickeln, werden sich auch neue Möglichkeiten für irdische Aktivitäten ergeben. Wir müssen und sollten nicht untätig bleiben, nur weil sich äußere Umstände nicht so entwickelt haben, wie wir es erwartet hatten.

Wir können und müssen uns innerlich weiterentwickeln, stets auf das Wohl unserer Mitmenschen ausgerichtet, und danach streben, eine Quelle der Inspiration für sie zu werden. Eine Quelle reiner Taten, ein Quell lebensspendender Worte und erfrischender Gedanken, die Vertrauen wecken und ihren Durst nach Liebe, Gerechtigkeit und Frieden stillen können.

„Ihr gehört als ein Teil dieser Schöpfung dazu; deshalb müsst Ihr mit ihr schwingen, in ihr wirken, durch das Lernen von ihr reifen und so, Anerkennung erlangend, immer höher steigen, Schritt für Schritt, dem Glanz folgend, um alles zu veredeln, was Euch auf euerem Weg begegnet.“ (Abdruschin – Im Lichte der Wahrheit – Die Gralsbotschaft)

Roberto C. P. Junior
(instagram.com/calvasche)

Der Tag Ohne Morgen

Die Umstände beherrschen die Schwachen; sie sind lediglich Werkzeuge der Weisen.

Samuel Lover (1797–1868) Irischer Komponist.

„Manchmal blühen auch an den unscheinbarsten Orten wunderschöne Blumen.“

Matshona Dhliwayo, in Simbabwe geboren und in Kanada lebende Autorin.

„Die Umstände bestimmen nicht den Menschen, sie offenbaren ihn.“

James Lane Allen (1849–1925) Amerikanischer Schriftsteller.

„Das Bewusstsein ist die Grundlage der Tugenden.“

Francis Bacon (1561–1626) Englischer Philosoph.