EPHEMERIDIS-WERKSTATT
DER ÄTHER
IM HEILENDEN
M A G N E T I S M U S
Für die meisten Menschen ist es nach wie vor eine große Frage, ob die Heilkraft des Magnetismus, welche für das menschliche Auge unsichtbar ist, tatsächlich wirkt.
Viele Menschen hegen diesbezüglich anhaltende Zweifel.
Und wenn sich ein Mensch tatsächlich zugesteht, daß die Heilkraft des Magnetismus wirkt, so stellt sich ihm sofort die Frage, wie dies alles faktisch wirkt, da es sich mit den irdisch grobstofflichen Instrumenten nicht erfassen und messen läßt.
Obwohl es sich um einen völlig klaren Prozeß handelt, der aus den natürlichsten Wirkungen der Schöpfungsgesetze hervorgeht, bleibt er für viele Menschen unbegreiflich, weil dieser für die irdischen Sinne unsichtbar ist.
Daher entstehen allzu oft Zweifel, die die Wirkung schwächen und somit die Hoffnungen vieler zunichtemachen, die ihm ansonsten vertrauen würden.
Es wird sogar von Betrug gesprochen, und grundsätzlich wird etwas so Wertvolles, was den Menschen durch die Heilkraft des Magnetismus zuteilwird, von verstandesmäßig schwerfälligen Materialisten abgewertet.
Dies geschieht oft nur, um jegliche Aufmerksamkeit so weit wie möglich davon abzulenken und schiebt somit die Möglichkeit, Hilfe zu gewinnen, in weite Ferne.
Das Bemühen, alles in Frage zu stellen, ist deutlich erkennbar.
Dabei könnten die Menschen, wenn sie nur ein wenig nachdenken würden, gerade hier den Sinn dahinter erkennen, denn dort, wo der Verstand mit Hohn zu heftig angreift und versucht, etwas allzu verbissen durch Spott herabzusetzen, oder wo ohne Sachlichkeit durch Lügen und Verdrehung von Zusammenhängen angegriffen wird, dort erwartet man mit ziemlicher Sicherheit einen höheren, ja überirdischen Wert und eine edle, ja überirdische Würde.
Leider läßt sich ein großer Teil der Menschen in seiner Oberflächlichkeit unglaublich leicht davon beeinflussen.
Wie sehr sie auch für sich selbst für etwas Überirdisches aufgeschlossen wären, so unterliegen sie doch der langfristigen Einwirkung durch ständige Wiederholungen der öffentlichen Medien oder auch dem Einfluß nahestehender Menschen, welche sie für lebenskundiger halten, und so lehnen sie schließlich vieles ab von dem, was ihnen wahrhaft helfen könnte.
Es ist traurig, aber auch hier gilt immer wieder das gleiche Ergebnis:
WELCHEN SCHADEN RICHTET ES AN, WENN DIE MENSCHEN ANDEREN IHRER ART UNTERLIEGEN, WELCHE SICH VÖLLIG IN DER HERRSCHAFT DES IRDISCHEN VERSTANDES VERFANGEN HABEN?
Das Ergebnis ist, daß, egal wie sehr manche Menschen den heilenden Magnetismus akzeptieren und annehmen, die Mehrheit dennoch immer noch nicht den Mut hat, tiefergehende Fragen zu stellen.
Deshalb herrscht so viel Unkenntnis darüber.
Es ist ein so großes unbekanntes Feld, daß ein großer Teil der Menschen dann nach kurzer Zeit, in welcher sie mit einem Erlebnis solcherart zusammentrafen, dennoch schnell wieder in diese Trägheit des Mehrheitsdenkens zurückfällt und ihre bisherigen wahrhaft erlebten Erfahrungen mit dem Beiseiteschieben einer Handbewegung vergessen wollen.
Sie tauschen nun höchstens bagatellisierende Worte darüber aus, wie die Worte, welche man so leicht dahinsagt, daß es zwischen Himmel und Erde eben noch so viel Unbekanntes gäbe.
Es erscheint ihnen somit, als wäre es ihnen gelungen, sich mit dem, was über dieser Welt liegt, wieder ins Lot zu bringen, indem dieses ihre innere Ruhe Störende in der Beschwichtigung beiseite geschoben werden konnte.
Und leider gelingt ihnen das allzu leicht.
Nur deshalb gilt auch weiterhin, daß sich die Menschen mit den Dingen, die ihnen wahrhaft helfen können – und dazu gehört auch der Heilmagnetismus –, in vieler Hinsicht nicht ernst genug befassen, sondern sie betrachten ihn, beeinflußt von der Mehrheitsmeinung, häufig genug als Betrug und Scharlatanerie.
Gleichzeitig geschieht jedoch alles, was in dem eigentlichen Prozeß des Heilenden Magnetismus enthalten ist, beständig um uns herum und auch in uns selbst, wobei es sich auch fortdauernd und in jedem Augenblick immer wieder und erneut wiederholt.
Der menschliche Körper befindet sich selbst andauernd und in jedem Augenblick seines Bestehens in einem fortdauernden Prozeß der Heilung.
Dies liegt seiner Wesenhaften Natur zugrunde, indem die verankerte, unbewußt wesenhafte Strahlung, welche sich in jeder Zelle des menschlichen Körpers befindet, selbst darauf wirkt, Lebenskräfte aus den Höchsten Ebenen des Schöpfungswerkes aufzunehmen.
Wie unbegreiflich diese feineren Vorgänge für das menschliche ausschließlich materielle Denken auch sein mögen, so ist aus der Sicht des höheren Wirkens der Kräfte alles unvergleichlich auserlesen und weise geordnet.
Die Heilung ist daher ein Vorgang, welcher auf dem Prinzip beruht, daß sich ein Mensch dem Strome des Äthers öffnet.
Wo das Einströmen des Äthers ermöglicht wird, dort kommt es unter dem Zufluß des Äthers zum Ausgleich aller fluktuierenden Kräfte im Menschen, wodurch sich die Heilung annähern kann.
Ob es nun schneller oder langsam geschieht, die Heilung tritt dann ein, sobald sich der Mensch dem Zufluß des Äthers öffnet.
Sich dem Äther zu öffnen, ist daher eine absolut grundlegende Bedingung.
Wobei das Maß der innerlichen Öffnung der Menschen auch die Geschwindigkeit und die Stärke der Wirkung beeinflußt.
Dies ist daran gelegen, daß die feineren Formungen der inneren Gedanken und – Empfindungswelt, ebenso wie bei allem anderen auch, in eine Bewegung versetzt werden müssen, da die Anziehungskraft der heilenden Kraft des Äthers auf dem Prinzip der Bewegung beruht.
Es ist also nicht nur eine Frage des Sich Einfügens in eine Behandlung, sondern in der gesamten inneren Verfassung muß eine Bewegung und eine tiefgreifende Veränderung des Menschen entstehen.
Diese Veränderung besteht darin, daß er diese Kraft annimmt, indem er ihr in kindlich reinem Vertrauen vollkommen geöffnet entgegen strebt.
DIE ERHABENE EDLE DIENERIN WALHALLAS, HERFELINE, FÜHRT DENJENIGEN MENSCHEN, WELCHE SICH VERTRAUENSVOLL DEM BEWUSSTSEIN ÖFFNETEN, DASS SIE VON IHRER KRANKHEIT GEHEILT WERDEN KÖNNEN, EINEN STROM HEILENDER KRÄFTE ZU.
DIESE KRÄFTE STÄRKEN AUGENBLICKLICH DAS IN DEN KÖRPERZELLEN UND IM GESAMTEN VERDAUUNGSSYSTEM ANGESIEDELTE UNBEWUSST WESENHAFTE UND VERLEIHEN IHM SOMIT EINE NEUE BELEBEUNG.
IN EINEM EINZIGEN AUGENBLICK KANN SOMIT ALLES FÜR DEN MENSCHEN WIRKEN UND DAHER SEINEN ZUSTAND ZUM BESSEREN WENDEN.
DER URSPRUNG DIESER GRUNDLEGENDEN VERÄNDERNDEN BEWEGUNG IM MENSCHEN LIEGT IM VERTRAUEN UND IN DER OFFENHEIT, DIE IM INNEREN UNTRENNBAR MIT DER SCHLICHTEN KINDLICHKEIT DES GEISTIGEN FUNKENS VERBUNDEN IST.
UND GERADE DIESE KINDLICHKEIT UND DAS EINFACHE VERSTÄNDNIS IN DEM BEGREIFEN DES LAUFES DER WELT SPENDEN JENE MÄCHTIGE KRAFT IM MENSCHEN, WELCHE ALLES NOTWENDIGE FÜR DAS STRÖMEN DES ÄTHERS ÖFFNET.
DIE MENSCHEN ERKENNEN NICHT, WIE SIE – GERADE DURCH DEN ZUSTAND IHRES LANGJÄHRIGEN MISSTRAUENS GEGENÜBER DEM LICHT, IHRES STARKEN UND SCHWÄCHENDEN MIßTRAUENS IN DESSEN SCHÖPFERKRAFT UND WEISHEIT, DAS FÜR EINEN GROSSEN TEIL DER MENSCHEN ZUR EIGENTLICHEN ART IHRES DENKENS GEWORDEN IST – JENE UNVORSTELLBAR WOHLTUENDEN WIRKUNGEN EINER GEWALTIGEN KRAFT VON SICH ABLENKEN, WELCHE ANSONSTEN ALLE BEREICHE IHRER SEELISCHEN HÜLLEN IHRES GEISTES DURCHDRINGEN KÖNNTE.
DIESE KÖNNTE DAHER LETZTLICH AUCH ALLE ORGANE DES IRDISCHEN KÖRPERS DERARTIG DAUERHAFT ERNEUERN, DASS ES GAR NICHT ZU JENEN ERKRANKUNGEN MEHR KÄME, WIE WIR SIE HEUTE KENNEN.
Das Ende des irdischen Daseins der Menschen würde sich dann dergestalt bereiten, daß diese Bereitung zu einer allmählichen Befreiung der menschlichen Seele führte, bis diese, von allem Irdischen gelöst, vollauf bereit wäre, mit vollkommener Leichtigkeit ihre nächste Reise durch die feinstofflich materiellen Ebenen zu beginnen.
Auch dort würde die Seele der Menschen von der Kraft des Äthers getragen, welche sich jedoch in ganz anderen Vorgängen zeigen würde als dies hier in der Erdmaterie der Fall ist.
Der Äther erscheint in den feinstofflichen Ebenen unmittelbar als eine Form des Lichtes, die auf jeden wirkt, der sich ihr richtig zu öffnen vermag, und wirkt wie eine magnetisch anziehende und daher stets höher nach oben empor hebende und ermutigende Atmosphäre.
In den Ebenen, deren Durchsichtigkeit und Leichtigkeit dem irdischen Verständnis nur wahrhaft schwer zu beschreiben sind, wirkt der Äther als allgegenwärtige treibende Kraft, die dabei jedoch still und sanft in der Entwicklung immer neue Schönheit erschafft.
Und gleichzeitig ist in ihm die heilende und genesende Macht verborgen, die in der Anregung und Stärkung durch die Dienerin Herfeline allen Seelen, welchen der Zugang zu diesen Ebenen gewährt wird, Erfüllung mit innerem Glück schenkt.
So werden auch die Seelen geheilt, welche vielleicht irgendwann einmal in den Welten der grobstofflichen Materie Schmerz und Drangsal erleiden mußten, verursacht durch jene Geister, die in ihrem Handeln vom Weg des Lichtes abgewichen sind.
Doch genau ähnlich verhält es sich auch hier auf der Erde.
Damit körperliche Krankheiten zur Heilung gelangen können und die Genesung darnach dauerhaft befestigt werden kann, muß auch hier zunächst die seelische Wunde geheilt werden, damit anschließend in der Folge auch alle körperlichen Bereiche der Gesundung zustreben können.
Dies ist das rechte Vorgehen, damit eine körperliche Heilung dauerhafter Natur sein kann.
Somit muß also derjenige, welcher wirklich darnach strebt, anderen bei der Heilung ihrer körperlichen Krankheiten zu helfen, stets besonnen darauf hinarbeiten, daß die Kraft des Äthers zunächst bei der Heilung derjenigen Wunden beisteht, welche in irgendeiner Weise in den feinstofflichen Schleiern der Seele haften.
Der Äther wirkt durch alle Ebenen des Werkes der Nachschöpfung.
In jeder Ebene entfaltet er eine andere Art der Wirkung, doch seine Grundlage bleibt stets dieselbe.
Er durchdringt alles und zeugt so eine Bewegung, die allein neue Entwicklungen hervorbringen kann.
VON DER KRANKHEIT ZU EINER HEILUNG GELANGT MAN NUR DURCH EINE BEWEGUNG, DIE IN DER JEWEILIGEN ANGELEGENHEIT EINE ENTWICKLUNG IN GANG SETZT.
Und da der Weg, welcher von der Krankheit zur Gesundung führt, durch Entwicklung bedingt wird, ist es gerade der Äther, welcher mithilfe eines rechten Maßes an Magnetismus von einem begabten und innerlich reifen Menschen als Heilkraft eingesetzt werden kann.
Die Stärke der durch Magnetismus zu den Heilungsbedürftigen Stellen gezogenen Ätherkraft bestimmt auch, wie schnell die erwähnte Entwicklung von der Krankheit zur Heilung vonstattengeht.
Und genau hier liegt das grundlegende Problem, das vielen Menschen Schwierigkeiten bereitet:
Etwas, das unter allen Umständen für irdische Augen unsichtbar ist, kann eine solche Wirkung haben, die eigentlich als wundersam bezeichnet werden kann.
Dennoch handelt es sich hier um etwas völlig Natürliches, denn der Äther ist im Werke der Nachschöpfung eine allgegenwärtige Kraft.
Sie ist tatsächlich überall und die Ursache und die Triebkraft für die Entwicklung des größten Teils aller Elemente.
Und da der Äther aus den Welten von Walhalla stammt, aus der Kraft O-dio-nars, welche das All auf den stofflichen Ebenen der Nachschöpfung bewegt, ist es augenscheinlich, daß diese Kraft den Schöpfungsgesetzen in ihrem Wirken niemals entgegenstehen kann.
Im Gegenteil wirkt er darin akurat und konsequent, indem er jene lebendige Kraft in die Gesetzmäßigkeiten hineinträgt, welche alles in ständiger Bewegung halten.
Bei der Gestaltung von Ereignissen und Geschehen bringt der Äther stets belebende Erneuerung und eine Kraft, die dann von den Schicksalswebern genutzt werden kann.
WIRD DANN DER ÄTHERZUFLUß AUF EINE PERSON GERICHTET, UM EINE VERBESSERUNG IHRES ZUSTANDES ZU ERBITTEN, UND WENN DANN DIESE PERSON DIESER KRAFT GLEICHZEITIG INNERLICH AUCH GEÖFFNET IST, SO KANN DIE KRAFT UNMITTELBAR EINTRETEN UND WIRKEN, DAS HEISST DURCH DIE UMGESTALTUNG DER STRUKTUREN KANN AUS MENSCHLICHER SICHT SOFORT EINE VERÄNDERUNG EINTRETEN.
Die Voraussetzung für diesen Vorgang, daß der Äther direkt und mit erhöhter Kraft einströmen kann, ist, daß die Person, für die diese Kraft bestimmt ist, ihr so empfänglich und weit geöffnet wie möglich ist.
Damit der Körper jedoch vollständig und dauerhaft geheilt werden kann, müssen auch die seelischen Wunden genesen und geschlossen werden, die zum großen Teil immer die Ursache körperlicher Leiden sind.
Wie bereits erwähnt, wird somit ein Heiler, welcher sich darnach sehnt, anderen zu dauerhafter Heilung zu verhelfen, seine Aufmerksamkeit stets nicht nur auf die äußere, grobstoffliche Hülle richten, nein, seine Aufmerksamkeit wird er auf jeden Fall ebenso auf den Zustand der feinerstofflichen Schleier, also den Zustand einer Seele richten.
Er wird seine Aufmerksamkeit und Hilfe darum immer zuerst der Seele eines Menschen zukommen lassen, während gleichzeitig die Kraft des Äthers herbeigezogen wird, um den grobstofflichen Körper zu heilen.
Auf der Erde gibt es keine Trennung zwischen der feinstofflichen und der grobstofflichen Welt.
Wenn ein Teil erkrankt, wird die Krankheit früher oder später auch den anderen Teil erreichen.
Um eine langfristige Wirkung zu erzielen, ist es daher nicht möglich, nur die äußere irdische Hülle zu behandeln, ohne gleichzeitig die Wunden der Seele zu behandeln.
Wird das Innere hier vernachlässigt, so mag die äußere Krankheit zwar durch die gesteigerte Kraft des Äthers gelindert werden, doch handelt es sich hierbei lediglich um eine vorübergehende Unterdrückung der mit der Seele verbundenen Strahlung.
Diese wird dann früher oder später in Form einer Wiederkehr der ursprünglichen Krankheit oder des Ausbruchs einer anderen Krankheit, die in Wirklichkeit dieselbe Ursache hat, erneut auftreten.
Wird die Kraft des Äthers während eines Heilungsvorganges eher nach außen gerichtet und verschwindet dieses Leiden daraufhin dennoch dauerhaft, so hat sich bei der Öffnung des um Heilung bittenden Menschen mit Sicherheit auch irgend ein inneres Verständnis entwickelt, das eng mit dem Schleier der Seele verbunden war.
Wir können daher von einer selbsttätigen Heilung der Seele sprechen, innerhalb welcher im Bewußtsein des Schmerzes aus dem Leiden der Krankheit oder im Ergriffensein und dem Verständnis von etwas Höherem die Wunde an dem Schleier der Seele heilte und zusammen mit ihr, der Seele, auch der irdischen Körperhülle Heilung zukam.
Auch heute noch herrscht bei den meisten Menschen große Unwissenheit darüber, wie alle Strahlungsfäden zwischen den einzelnen Schleiern des geistigen Funkens miteinander verwoben sind.
Ebenso wenig ist auch über die Wirkungsweise von Einflüssen bekannt, welche von den feinstofflichen Ebenen auf das Äußere, Grobstoffliche übergehen – seien es nun bestimmte Formationen oder gar die ausstrahlenden Kräfte anderer Seelen, die in einem nicht geringen Maße an jene gebunden sind, die auf der Erde hier inkarniert sind.
Würde darüber auch heute schon näher gesprochen, so würde ein großer Teil der Menschen erschrecken, da plötzlich Bilder vor ihren Augen erschienen, welche den Zustand ihrer seelischen Hüllen und all der daran haftenden Gebilde offenbaren.
Diese Gebilde tragen letztlich die Ergebnisse von den Verwebungen unterschiedlichster Strahlungsarten in sich, die von den Webern der Fäden des Schicksals zwangsläufig an diese feineren Schleier gebunden werden.
Diese wirken sehr oft durch ihren Einfluß schwächend oder sogar verändernd auf die Stimmung eines Menschen in einem grobstofflichen Körper ein, ohne daß dieser selbst davon irgend etwas etwas ahnt.
Er weiß nichts davon, weil ihm niemand je gesagt hat, daß so etwas Teil seiner Seele ist, und der seit seiner Kindheit geschulte Verstand stellt sich aus Prinzip mit Widerwillen dagegen, selbst wenn sein Innerstes fähig und in der Lage wäre, ein wenig davon aufzunehmen und zu verstehen.
Deshalb gibt es viele Krankheiten, von denen sich die Menschen nur mit großer Mühe teilweise, meist aber gar nicht erholen können.
Sie schleppen ihre seelischen Wunden oder Prägungen und Gebilde mit sich fort, die sich an ihre empfindlichen Hüllen mit einer Haftkraft kleben, so daß dieses keine vollständige Gesundheit zuläßt, da diese Abweichungen einen Großteil der lebenspendenden Ätherkräfte verbrauchen, welche täglich dem Menschen zuströmen.
Auch die innere seelische Ausrichtung der Stimmung des Menschen ist sehr oft so beschaffen, daß die ursprüngliche aufbauende schöpferische Art der Kraft des Äthers durch seine Empfindungen und Emotionen derart umgestaltet wird, daß sie in störende und zersetzende Schwingungen des üblen Wollens gelenkt wird.
So widersetzt sich der Mensch dem Wesen aller seligmachenden und schöpferischen Kräfte, welche im gesamten Werk der Schöpfung überall angelegt sind.
Die Transformation des Äthers und der zum Menschen strömenden geistigen Kräfte werden dort zum Bösen mißbraucht.
Diese Abweichung muß sich dann früher oder später in der Form einer seelischen Wunde offenbaren, und gleichzeitig zieht diese Einstimmung auch andere Formungen und Gebilde an, die sich nun zusätzlich an die feinen Hüllen heften.
Und hier gilt:
WENN EIN TEIL ERKRANKT, WERDEN ZWANGSLÄUFIG AUCH DIE ANDEREN TEILE ERKRANKEN.
Und dies bestimmt nun den Weg, der einen Menschen durch das Wirken der Schicksalsfäden erwartet.
Ob dies hier auf der Erde geschieht oder später auf der Wanderung in die feinstofflicheren Welten, es geschieht immer unweigerlich, angetrieben von der Kraft des Äthers.
Dann entstehen Schwierigkeiten, Schmerz und Krankheit, ohne daß der Mensch auch nur den geringsten Verdacht schöpft, wo hier der eigentliche Ursprung zu suchen ist.
Doch es ist möglich, sich von allem wieder zu erholen.
HEILUNG IST FÜR ALLE ARTEN VON KRANKHEITEN MÖGLICH, EBENSO WIE ALLE SEELISCHEN WUNDEN, WELCHE EIN MENSCH IN SEINER FEINSTOFFLICH-SEELISCHEN EBENE TRÄGT, GEHEILT WERDEN KÖNNEN.
IM BEWUNDERNSWERTEN WERK DER SCHÖPFUNG HAT DER SCHÖPFER FÜR ALLE SCHWIERIGKEITEN EINEN WEG BEREITET, WENN IN EINEM MENSCHEN DAS WOLLEN UND DIE ENTSCHLOSSENHEIT ERWACHT, ALLES ZUM BESSEREN ZU VERÄNDERN.
WO DAS WOLLEN ZU DEM GUTEN IST, IST AUCH DER WEG ZUR HEILUNG UND GESUNDUNG UND SOMIT ZUM ERREICHEN EINES ZUSTANDES DES ERLEBENS DER FÜLLE DES SEINS MÖGLICH.
DESHALB WIRD SO OFT UND NACHDRÜCKLICH BETONT, DASS DIE GRUNDLAGE JEDER VERBESSERUNG IM UND UM DEN MENSCHEN DER BEGINN EINES ALLUMFASSENDEN WOLLENS ZU DEM GUTEN IST.
WIR LEBEN IN EINER ZEIT, IN WELCHER DER ZUSTROM DES ÄTHERS VERSTÄRKT AUF DIESE ERDE WIRKT.
DIES ERMÖGLICHT ES VIELEN MENSCHEN, SEINEN UNTERSTÜTZENDEN EINFLUSS ZU NUTZEN, UM SICH IN REINER, KINDLICHER FREUDE AUF EINE NEUE LEBENSWEISE EINZUSTELLEN.
AUS EINER SOLCHEN EINSTIMMUNG DES INNEREN WIE AUCH DER GEDANKEN ENTFALTET SICH ALLES, WAS NEU WERDEN SOLL.
AUCH DIE GROSSE GEISTIGE ERLEUCHTUNG DER MENSCHHEIT, DIE BEREITS IN VIELEN TEXTEN ERWÄHNT WURDE, BESCHREITET NUN DIESE WEGE.
Alles steht dem Menschen zur Verfügung, damit er es auf die Beste Art und Weise nutzen kann, welche ihm erreichbar ist.
Das Geistige Innere weiß immer den Weg.
Es bedarf dafür nicht vieler Hinweise, denn wie alles in der Schöpfung ist der Weg zum Licht von der schlichtesten, einfachsten und ursprünglichsten Art, welcher den Menschen zur Erfüllung führen kann.
Dadurch wird er an Seele und Leib gesunden.
Wo jedoch Schwierigkeiten auftreten, können jene Menschen helfen, die die Gabe der gebündelten Lenkung des Äthers durch ihre magnetischen Fähigkeiten in sich tragen.
Und solcher Menschen gibt es viele auf der Erde, auch wenn diese selbst sich dieser Fähigkeiten heute zum Teil noch nicht bewußt sind.
Doch die Zeit wird sie zum Erwachen führen, da dies Teil ist der vielfach beschriebenen Geistigen Erleuchtung, welche nun vor uns steht.
Alles wird sich verändern.
Und es wird unter der verstärkten Kraft des Äthers schnell und für viele Menschen unerwartet eintreffen.
Nun sind wir bereits vollumfänglich Teilnehmer und Mitwirkende an diesem wundersamen Geschehen.