DER SIEGREICHE MENSCHENGEIST
ÜBER DEM RAUM DIESES UNIVERSUMS SPANNT SICH, ALS VERHEIßUNG EINER GROßEN WIEDERGEBURT, EINE LICHTWAND AUF, DIE ALLES BEFREIT, WAS IN REINER HARMONIE MIT DEM GRAL SCHWINGT.
Mit jedem Sonnenaufgang nähert sich das Licht der kleinen Erde, um sie schließlich mit seiner Kraft zu umschließen, alles zu durchdringen und somit eine neue Lebensordnung zu erschaffen, welche dauerhaft mit dem gesamten Schöpfungswerk Gottes im Einklang stehen kann.
Durch sein Voranschreiten schenkt das Licht auch all jenen Stärkung und Ermutigung, welche in ehrlichem Bemühen noch mit den Fallstricken und Tücken der letzten Nachwirkungen des verfinsterten Verstandes ringen.
So mancher innerlich reine Mensch kämpft noch immer tausend Mal am Tage verzweifelt gegen innere Widersprüche an, um vor seinem Gewissen zu bestehen und zugleich jenen Bedingungen zu begegnen, welche über Jahrtausende durch die entfremdete und herzlose Vorherrschaft jener auf Erden geschaffen wurden, die sich dem materiellen Verstand völlig unterworfen haben.
Es scheint, als sei aus allem, was das Leben auf dieser Erde heute beeinflußt, das Verständnis für gegenseitige Achtung und Unterstützung im menschlichen Miteinander verschwunden.
Freundlichkeit, Güte und Sanftmut sind aus dem Umgang der Menschen miteinander verdrängt worden, ganz gleich, um welche Angelegenheiten es sich in den derzeitigen gesellschaftlichen Verhältnissen auch handelt.
Oberflächlichkeit hat bereits den Großteil aller menschlichen Aktivitäten durchdrungen, ebenso wie die arglistige Täuschung, die sich hinter Regeln verbirgt, die oft jedem gesunden Menschenverstand und vor allem den Gesetzen der Schöpfung widersprechen.
Der gegenwärtige Zustand ist jedoch nur der bittere Höhepunkt einer geistig entleerten menschlichen Existenz auf dieser Erde.
Die über Jahrtausende kultivierte Unterordnung des Geistes unter den Verstand hat alles Empfindsame unterdrückt.
Genau das, was den menschlichen Geist in seinem Handeln am wertvollsten macht, wird völlig in den Hintergrund verdrängt.
Ob es nun die Macht fanatischer Herrscher, Kirchen oder ideologischer und philosophischer Dogmen ist – die Menschen haben sich, mit Ausnahme einzelner Individuen, stets dem auf sie ausgeübten Einfluß gebeugt, ungeachtet dessen, daß dieser von ihnen die Verleugnung ihrer innersten Empfindungen verlangte.
Jedes Mal hat sich die Mehrheit dem äußeren Einfluß irdischer Macht unterworfen, um möglichen Schwierigkeiten zu entgehen.
So wurde die wichtige innere Stärke, persönliche Verantwortung für das eigene Handeln zu tragen, bei unzähligen Menschengeistern auf Erden geschwächt.
Indem sie persönliche Verantwortung ablehnten, reduzierten sich die Menschen in ihrer Täuschung darauf, sich das irdische Leben zu erleichtern.
All dies führte dazu, daß sie ihr kostbarstes Juwel – den geistigen Funken – verleugneten.
Bei vielen Menschen hat dies dazu geführt, daß sie selbst im Dienste des Dunkels die größten Gräueltaten an ihren Mitmenschen begehen.
Diese Vorgänge erscheinen in unzähligen Formen und werden immer wieder Spannungen zwischen den Menschen, Zerrüttung, Feindseligkeit und Haß auf diese Erde bringen.
Anstatt den siegreichen Aufstieg des Geistes zu fördern und zu stärken, breitete die Dunkelheit hier auf Erden ihre Pläne so aus, daß der Mensch auf Erden seinen Bezug zu seinem geistigen Bewußtsein immer mehr zerbrach.
Doch diese Art von geistiger Zerbrochenheit kann nur hier auf dieser grobstofflichen Erde zur Realität werden.
Nur hier auf Erden kann das Böse durch einige Erscheinungsformen von Menschen vorübergehend die Oberhand über das Gute gewinnen.
In den umgebenden Sphären der anderen Welt, also in den feinstofflichen Ebenen der Materie, ist mit dem Erscheinen des Lichtes alles Böse nun scharf vom Guten getrennt.
Und nun kommt diese Erfüllung der Scheidung des Guten vom Bösen auch auf diese Erde in Form eines verstärkten Lichtdrucks, der über alle Menschen Gericht hält, damit sie ihren gegenwärtigen inneren Zustand offenbaren können.
Im Gericht über das Geistige unter dem Druck der herannahenden Mauer des Lichtes treten alle menschliche Oberflächlichkeit, die Unwilligkeit, sich in die Erfahrungen anderer hineinzuversetzen, sowie Gefühlskälte und eine listige, berechnende Schlauheit, die auf den eigenen Vorteil bedacht ist, im Umgang mit anderen rasch zutage.
Jedes derartige Verhalten wird vom Licht sofort als verwerflich verurteilt.
Jedes derartige Verhalten wird als das schwerste Übel, das dem finsteren Willen verwerflicher Seelen entspringt, gekennzeichnet und zur Vernichtung verworfen.
AB EINEM BESTIMMTEN ZEITPUNKT IN DER ENTWICKLUNG DES PLANES GOTTES WIRD NICHT MEHR UNTERSCHIEDEN, OB DAS BÖSE KLEIN ODER GROẞ IST.
GENAU DIES IST DAS NEUE, DAS ZWISCHEN DEM MENSCHLICHEN GEIST UND SEINEM ANSPRUCH AUF DIE GNADE DES LICHTES STEHEN WIRD.
DAS LICHT ORDNET UND SORTIERT NUN IN DEN FEINSTEN REGUNGEN ALLE MENSCHLICHEN IMPULSE IN SEINEM WOLLEN.
Es besteht kein Unterschied zwischen dem Übel, das aus den Tiefen einer finsteren Seele quillt, die sich selbst vollständig und freiwillig verdorben hat, und demjenigen, der aus leichtfertiger Trägheit und Oberflächlichkeit in seiner Lebenseinstellung anderen Schaden zufügt.
Beides ist zum für die dienenden Wesenhaften zum Anlaß für einen richtenden Schlag geworden, denn seit einer gewissen Zeit werden diese in den von den treuen Vanen gewobenen Schicksalsfäden als ein einziges Übel betrachtet.
Die Nachsicht gegenüber der geistigen Reife bei der Sühne der Schicksalsfäden ist beendet.
SOWOHL KLEINE ALS AUCH GROßE ÜBELTATEN UNTERLIEGEN DEMSELBEN DRUCK IM GÖTTLICHEN GERICHT.
DIE VERSCHÄRFUNG DES GERICHTS ÜBER DIE MENSCHEN HAT ZUGENOMMEN, UND NUN IST JEDER TAG, JEDER EINZELNE AUGENBLICK IM GESAMTEN SEIN DES MENSCHEN VON GROßER BEDEUTUNG.
Es ist nicht länger Nachsicht in die Schicksalsfäden eingewoben, die aus dem Willen der Menschen entstehen, die vielleicht vor einiger Zeit noch Vergebung und Milderung im Sinne des Gesetzes der Rückwirkung hätten erwarten können, weil ihre unentwickelte Reife dies ermöglichte.
Nun ist jeder einzelne Mensch den rückwirkenden Folgen seines Willens in ganz der gleichen Weise ausgesetzt.
Wo immer das Böse und das Übel aus dem Willen eines Menschen entsteht, ohne daß er dazu gezwungen wäre, wirken die verstärkten urteilenden Auswirkungen der strengen Gerechtigkeit auf ihn ein.
Dasselbe gilt aber auch dann, wenn ein Mensch durch äußere Umstände vor die Entscheidung gestellt wird, ob er sich anpassen und die Auswirkungen des Bösen über seine Person weiter auf andere Menschen übertragen soll.
Nun fällt auf jeden Menschen das Maß seiner Nachlässigkeit und Oberflächlichkeit in seinem Handeln gleichermaßen zurück, so wie es für das Licht keinen Unterschied gibt zwischen dem im Irdischen sichtbar vollbrachten Bösen und dem Übel, welches im Inneren wirkend arbeitet, welches von dem Menschen aber nach außen hin geschickt verborgen wird.
DAHER ERGEHT EIN DRINGENDER APPELL VON DER GEISTIGEN EBENE AN DIE MENSCHHEIT.
ÜBER JEDEM AUGENBLICK MENSCHLICHEN DASEINS SCHWEBT NUN DIE FORDERUNG NACH HÖCHSTER INNERER EMPFINDSAMER WACHSAMKEIT.
Die Forderung nach einem Erwachen in reiner geistiger Anteilnahme am Leben gilt nun jedem Menschen.
Selbst ein einziges Zögern kann sich im weiteren Verlauf des Schicksals des menschlichen Geistes als fataler Fehler erweisen.
WO IMMER DIE UNFÄHIGKEIT ZUM MITGEFÜHL DAUERHAFT ZUM VORSCHEIN KOMMT, WO IMMER NOCH VERSUCHT WIRD, DIE ÜBERLEGENHEIT AUSZUNUTZEN, DIE DEM MENSCHLICHEN GEIST NUR VORÜBERGEHEND ANVERTRAUT IST, DORT WIRKT NUN UNAUFHALTSAM DAS WIRKEN DER FÄDEN DURCH DIE VANEN, DIE, DEM AUFTRAG PARZIVALS FOLGEND, NICHT MEHR ZWISCHEN KLEINEM UND GROßEM ÜBEL IN DER WELT DER MENSCHEN UNTERSCHEIDEN, SONDERN IM FALLE VON GEFÜHLSKÄLTE UND HERZLOSIGKEIT ALLE MENSCHLICHEN HANDLUNGEN ALS EIN UND DASSELBE ÜBEL VERWEBEN.
WAS DIE DARAUS RESULTIERENDE ERNTE SEIN WIRD, KANN SELBST EIN NUR LEICHT AUFMERKSAMER BEOBACHTER MENSCHLICHER BEGEGNUNGEN UND GESPRÄCHE HEUTE ERKENNEN.
DIE UNREIFE DES MENSCHLICHEN GEISTES ENTSCHULDIGT DARIN NICHT, DENN DAS GRUNDLEGENDSTE, WAS MIT DEM WESEN DES MENSCHLICHEN GEISTESFUNKEN ZUSAMMENHÄNGT – IST DIE FÄHIGKEIT ZUM MITGEFÜHL UND DAS HANDELN GEMÄß DER INNEREN STIMME.
JEDER MENSCH IST AUFGRUND SEINER GEISTIGEN NATUR ZU DIESER FEINFÜHLIGKEIT FÄHIG.
Das tiefere Verständnis der Schöpfungsgesetze spielt dabei keine Rolle, sondern es handelt sich hier vielmehr um eine Grundlage in den menschlich-geistigen Fähigkeiten – die Fähigkeit für das menschliche Mitgefühl gegenüber der Außenwelt, anderen Menschen und der Natur.
Jeder Mensch nimmt dies nun in seinem Unterbewußtsein wahr.
Deshalb erleben wir ringsum jenes beispiellose Chaos und die Unruhe auf der ganzen Erde.
Wer darin versagt, der kann keine weitere Geduld aus dem Lichte erwarten, denn nichts Natürlicheres für den menschlichen Funken gibt es, als mit unseren Mitmenschen und allem Tier – und Pflanzenleben in kindlicher, unvoreingenommener Weise mitzufühlen.
Diese Natürlichkeit in der Feinfühligkeit für das Mitempfinden hat viele Formen, die sich in ihren Äußerungen je nach der Reife des jeweiligen Geistes entfalten.
Jeder für sich selbst muß seine Fähigkeit im Erleben unter Beweis stellen, ob er wahre echte Empfindungen im Umgang mit den Handlungen seiner Mitgeschöpfe aufbringen kann.
Es gilt hier kein äußerlich erlerntes Vorgehen, das für alle Situationen und alle Menschen gleichermaßen gilt.
EINZIG DIE INNERLICH LEBENDIGE ANTEILNAHME UND DAS ERLEBTE MITGEFÜHL GEBEN DEM MENSCHLICHEN GEIST DIE RÜSTUNG DAFÜR, DAMIT DER MENSCHENGEIST ENTWEDER BESTEHT ODER VERSAGT.
Wenn jemand zögert und unsicher ist, wie er sich verhalten soll, dann sollte er stets einfach und im mindesten respektvoll mit seinen Mitmenschen umgehen.
Das Böse offenbart sich dann von selbst, um uns durch sein Auftreten gleichermaßen zu zeigen, wie wir uns in natürlicher Abwehr dagegen verhalten sollen.
Es liegt auch nicht im Interesse des Menschen, sich in die Rolle des eifrigen Richters über andere Menschen zu begeben, denn seine Aufgabe ist es, unter allen Umständen rein sachlich und in seinem Urteil höchst gerecht zu bleiben.
Wenn ein Mensch dies in einem bestimmten Moment nicht richtig erkennen kann, ist es besser, daß er sich insofern darin eingesteht, sich irren zu können – und daß dieser Irrtum dann zugunsten seines Nächsten ausfällt.
So ist es wahrlich immer die bessere Lösung für ihn, sich selbst einzugestehen, daß man sich unsicher ist und sich hier irren könnte, und somit erst einmal abzuwarten.
Deshalb ist es im Alltag also stets das bessere Vorgehen, davon auszugehen, daß der jeweils andere Mensch, dem wir begegnen, sich auf das Beste bemüht, um für sich selbst richtig zu stehen.
Nur diese Vorgehensweise ist auch die einzige, welche als Zugang und Haltung gegenüber den anderen Menschen Bestand haben kann und so den Übergang in eine neue Ära ermöglicht.
Es ist dieses Vorgehen keine Naivität, wie es jemandem, der so agiert, sofort sein Verstand einreden würde, sondern es stellt einen Weg dar, welcher sich auf das Vertrauen in das Licht gründet.
Es ist dennoch stets möglich, dem Bösen und dem Übel entgegenzutreten, denn für diejenigen, die in Reinheit stehen, wird sich der Weg zu den Strahlen der Gerechtigkeit, die sich in einem beschleunigten Prozeß erfüllen werden, ebenfalls schnell offenbaren.
Doch allerzuerst muß der Mensch einen Zustand des reinen Empfindens in seinem Inneren erreichen.
WENN EIN MENSCH IN LEBENDIGER VERBINDUNG MIT DEM LICHTE STEHT UND DURCH SEIN KINDLICHES, REINES VERTRAUEN MIT DEN GESETZEN GOTTES IN VERBINDUNG BLEIBT, DANN SCHAFFT SEINE HALTUNG IN JEDEM AUGENBLICK DES TAGES DIE MÖGLICHKEIT, DAß SICH DIE WUNDERSAMEN WIRKUNGEN DER GENANNTEN GESETZE DER GÖTTLICHEN GERECHTIGKEIT IMMER SCHNELLER ERFÜLLEN.
DIE NÄHE DES STAHL PARZIVALS ÜBER DER ERDE WIRD DIESE ERFÜLLUNG IN WIRKUNGEN ZUM LEBEN ERWECKEN, WELCHE DEM MENSCHEN HEUTE NOCH UNMÖGLICH ERSCHEINEN MÖGEN.
DIE VORAUSSETZUNG DAFÜR IST INNERE RUHE UND KLARHEIT.
DER FRIEDEN IM MENSCHEN IST DIE GRUNDLAGE FÜR SEINEN SIEG IN DIESER ZEIT AUF ERDEN.
ALLE VERHEIßUNGEN JESU IN DEN SELIGPREISUNGEN NEIGEN SICH NUN DER ERDE ZU, UM SICH JETZT ZU ERFÜLLEN.
Doch dafür muß im Menschen ein vorbereiteter Boden geschaffen werden.
DIE GERECHTIGKEIT GOTTES TRITT IN DIE NÄHE DER ERDE, UM IN DER ERFÜLLUNG EINES BESCHLEUNIGTEN AUSGLEICHS DER FÄDEN DES MENSCHLICHEN WOLLENS UNVERFÄLSCHT UND KLAR DASJENIGE ZU BRINGEN, WIE SICH DIESES WOLLEN IM STRAHL DES GÖTTLICHEN GERICHTS ÜBER DEN MENSCHEN GENAU ZEIGT.
WER IN SEINEM LEBEN STETS NACH DIESER GERECHTIGKEIT HANDELT, KANN NUN IN VOLLKOMMENEM FRIEDEN RUHIG SEIN, DENN IHM WERDEN, ZUSAMMEN MIT DEM VERSTÄRKTEN STRAHL PARZIVALS, IN JEDER SITUATION, WO ER MENSCHLICHEM DRUCK GEGENÜBER STEHT, NUR SEGEN UND ERMUTIGUNG ZUTEIL.
Der Friede in seinem Inneren muß ihm indes einen Weg der stillen Sanftmut ebnen, damit das Licht durch ihn und zugleich über ihn wirken und somit den Sieg vollbringen kann.
Dies ist Voraussetzung und die Forderung des Lichtes für das vollständige Eintauchen seines Geistes in ein lebendiges Vertrauen auf Gottes Wirken hier auf Erden.
Jeder Schritt, mit welchem eigene Vorstellungen von einer konkreten Erfüllung verwirklicht werden sollen, bevor diese vom Licht in einem bestimmten Geschehen vorbereitet sind, kann letztlich zu einem Hindernis werden, das die allumfassende Wirkung der Hände der Diener Gottes beeinträchtigt, die aus dem Wesenhaften kommen, um Gottes Willen genau und unverfälscht in der Stofflichkeit zu erfüllen.
Wenn der menschliche Wille, in Unreife oder Mißtrauen, früher oder anders als nötig in die Erfüllung des Lichtes eingreift, als es für die Aufrechterhaltung der Harmonie der wirkenden Kräfte erforderlich ist, dann wird der wundersame Wendepunkt im Geschehen, welcher bereits vorbereitet war, den Menschen hier auf Erden niemals erreichen.
Der Sieg des menschlichen Wollens kann nicht aus sich selbst heraus erfolgen, sondern nur aus der Verbindung mit den Kräften höherer Arten, die jeden innerlich offenen und reinen Menschen umgeben.
Dabei ist es notwendig, sich noch weiter zu einem inneren Vertrauen kindlicher Art fortzuentwickeln.
GERADE IM PROZEß EINER HEILUNG MUß JEDER MENSCH, DER SICH NACH DER NÄHE VON MARIAS GÖTTLICHER LIEBENDER HILFE SEHNT, DIE SICH NUN AUCH IN DER GEGENWART VON PARZIVALS STRAHL ÜBER DIESER ERDE BEFINDET, AUCH INNERLICH UND IN SEINER GEDANKENWELT ÜBER SICH HINAUSWACHSEN.
Nur eine solche Einstimmung schafft die Voraussetzungen für Geschehnisse höherer Art, die sich gerade in unserer heutigen Zeit erfüllen können, um viele Menschen zu erwecken, welche Zeugen des Wirkens des Lichtes unter den Menschen werden.
Somit können unzählige Menschen erwachen, welche sonst aus eigener Kraft nicht dazu in der Lage wären, sich auf eine höhere Stufe emporzuschwingen, von der aus ihnen in derartigen Erlebnissen neue Ermutigung und Unterstützung für einen ganz jungfräulichen unbetretenen Weg durch ihre geistigen Helfer zuteilwerden kann.
Bislang haben viele Wissende lange darin gezögert, da wir zu sehr und lange in der Materie und ihren eingefahrenen Formen gefangen sind, die in den Händen vieler Menschen als unüberwindbar erscheinen.
In Wirklichkeit ist alles nur eine vorübergehende innere Einstellung, welche diese Formen überhaupt in Wirksamkeit aufrechterhält, damit viele innerlich schwache und oberflächliche Menschen jene Macht festhalten und weiterhin behaupten können, die in ihren Händen doch nur immer und unablässig neue Schuld über sie selbst und alle jene bringt, die sich ihnen angeschlossen haben.
Doch ein Erwachen vieler kann kommen, denn die Kraft des Lichtes im Wirken, die sich nun durch richtig und rein vorbereitete Geister entfalten kann, wird Wunder an vielen Menschen bewirken, die bisher geschlafen haben und zu dieser Erfahrung geführt werden.
Aber erst dann werden sich die Geschehen erfüllen und vollendet ein, die zum Sieg des Lichtes auf Erden führen, wenn die Gefäße unseres inneren Wesens, die von geistigen Helfern bereitet wurden, mit dem lebendigen Wasser aus dem Heiligen Geiste erfüllt sein werden.
Was dies bedeutet, muß nun jeder bedenken, zu dem diese Worte mit klarem Ton und Klang für seine Wiedergeburt sprechen.
Rein und klar muß das Innere sein, damit die hohen Schwingungen der lichtvollen, helfenden Kräfte in der Nähe der Menschen weilen können.
Die Gedanken müssen makellos und ungetrübt sein und dürfen niemals das Wollen enthalten, andere zu verletzen, zu beflecken oder zu demütigen, damit sich die Verheißung des Lichtes für den Sieg in allen Augenblicken des menschlichen Lebens erfüllen kann.
So ein Geist gekommen ist, dem Licht auf dieser Erde hier zu helfen, sollte er freimütig sein und von innen heraus Güte ausstrahlen.
Wenn er dann auf einen Widersacher trifft, der sich der reinen und freimütigen Größe seines Geistes in den Weg stellt, so soll er ruhig bleiben und zu demjenigen, der ihn vielleicht auf seinem Weg behindern will, sagen:
„SIND SIE DENN SO WEIT VON IHREM GEWISSEN ENTFERNT, DAß SIE NICHT ERKENNEN, DAß ICH MIT ALLER KRAFT DARNACH STREBE, FRIEDLICH UND GERECHT IM EINKLANG MIT DEM LICHT, DEM GUTEN UND DEM FRIEDEN ZU WIRKEN?“
FREI UND KLAR SOLLEN DIE WORTE ERKLINGEN, DAMIT IHNEN SODANN EINE HÖHERE ART DES WIRKENS IN DER ERFÜLLUNG DES LICHTEREIGNISSES NACHFOLGEN KANN.
Und diese Erfüllung wird gewiß auf die eine oder andere Weise eintreten und den Weg vorwärts ebnen, ohne daß der Sprecher dabei auch nur den geringsten Anflug einer Schwingung von einer Ungerechtigkeit gegenüber anderen Menschen begeht.
Allerdings gilt hier eine wichtige Bedingung für das Aussprechen dieser Worte.
Es darf nicht das geringste Verlangen im Herzen einer solchen Person bestehen, diese Macht für eigenen Vorteil zu mißbrauchen, um einen Eigenwunsch zu erfüllen oder ein persönliches Ziel zu erreichen, außer zur Abwehr.
Die Wärme der Worte sollte zudem beweisen, daß sich der Geist der wirkenden Kräfte bewußt ist, die in unserer Zeit nicht mißbraucht werden dürfen, um die eigenen Wünsche auf Kosten anderer zu erfüllen.
Diese Worte sollten nicht zum rücksichtslosen Bahnen des Weges benutzt werden, denn dann würde sich die in ihnen enthaltene Macht mit doppelter Kraft gegen denjenigen richten, der sie ausgesprochen hat.
Doch dort, wo sie in vollkommener Harmonie mit dem kindlich-inbrünstigen Vertrauen in die in den Worten enthaltene Hilfe erklingen, werden sie mit Sicherheit die Ordnung des Weges auf eine Weise herbeiführen, wie es der menschliche Verstand von selbst niemals hätte hervorbringen können.
Es wird dann allein und ausschließlich das Wirken der Wesenhaften oder Geistigen erfüllenden Hände sein, die gemäß der Weisheit Gottes Wege finden, um aus jeder Situation auf dieser Erde einen Ausweg zu finden.
Dies wird also dem Geist den Sieg bringen, denn die Wirkung der Kräfte beinhaltet stets und ausschließlich das, was in erster Linie den geistig Beteiligten zugutekommt, aber auch irdisch, da sich das lauterste geistige Wollen letztlich selbst auch im irdischen Schleier der Materie hier offenbaren muß.
Menschen jedoch, die in ihrem Leben nach dem Lichte streben, sind eigentlich immer von vielen Hilfen umgeben, doch kann die Kraft dieser Hilfen oftmals nicht sichtbar in ihre Nähe gelangen, da sie selbst mit ihren beschränkten und oft eingeengten Vorstellungen ihre Wirksamkeit behindern, die so oft einen völlig anderen Verlauf nimmt als es die althergebrachten Denkgeleise der Menschen ermöglichen.
Es ist notwendig, stets den inneren Frieden und die Ruhe zu wahren, da nur diese die Entfaltung und Erfüllung der Wirkungen der helfenden Kräfte ermöglichen, welche stets das geistige Wohl aller Beteiligten in dem jeweiligen Erleben anstreben.
Dies ist so neu, daß selbst die geistig in ihrer Reife fortgeschrittensten Menschen es ohne entsprechende eigene Erfahrungen nicht richtig verstehen können.
Doch Sie können sich ihm innerlich annähern, indem Sie so manche Bilder aus der längst verwehten Vergangenheit nachempfinden.
Dadurch wird es Ihnen ermöglicht, in allem das Wirken des Lichtes zu erkennen, in dem sich jene Wege erfüllten, welche in direktem Zusammenhang mit dem Willen Gottes standen.
Nähern Sie sich dem bildhaft Gegebenen immer wieder aufs Neue, damit der Geist in den Bildern richtig reifen und im Miterleben das notwendige Vertrauen, die Demut und die Reinheit finden kann, welche allein den menschlichen Geist für seinen wahren Sieg im Werke der Nachschöpfung rüsten.
Es gibt keinen Fortschritt ohne Anstrengung.
Wer meint, bereits alles zu wissen und alles richtig in sein Weltbild eingefügt zu haben, setzt sich der Gefahr aus, daß Oberflächlichkeit und mechanisches Vorgehen wieder Einzug in sein Handeln halten – die größte Falle als die Trägheit des Geistes, welcher ja in seiner ständig notwendigen, lebendigen Wahrnehmung beweglich bleiben muß.
Mit größter Wahrhaftigkeit und lebendigster Empfindungsfähigkeit sollte der Mensch allem begegnen, was ihm entgegenkommt, selbst wenn er meint, es tausendfach erlebt zu haben und genau zu wissen, wie er in jedem Augenblick denken und handeln soll.
Nichts ist jemals gleich, und alles birgt für den Geist stets etwas Neues, das ihm die Möglichkeit bietet, in seiner Reife und Weisheit zu wachsen.
Gesegnet sind jene, die jeden Augenblick ihres gesegneten Daseins auf dieser Erde so nutzen.
Sie werden zu wahren Siegern, denn ihre Talente und Gaben werden sich in unzählige Schätze vermehren und vervielfachen, die sie erwarten, wenn sie nach ihrem Tod höhere, lichtreichere Ebenen erreichen.
Mensch, sei in jedem Augenblick Deiner Lebenswanderung durch diese Welt wach und lebendig, denn darin liegt der wahre Segen, ob Du nun friedvolle Zeiten durchlebst oder Zeiten voller Stürme und Schwierigkeiten verschiedenster Art.
Welche äußeren Geschehnisse Dein Leben auch bestimmen mögen, es liegt allein an Dir, sie alle nicht nur ohne die Knüpfung neuer Schuldfäden zu durchleben, sondern daß Du durch alle Erlebnisse stets auch zu einer größeren Erleuchtung Deines Inneren begnadet wirst.
Ein Mensch ist nicht von Beginn an geistig groß, sondern er erlangt Größe erst durch die Weisheit, mit welcher er seine Reise durch das Werk der Nachschöpfung bewußt durchlebt, um sodann in seine Heimat in dem Paradies zurückzukehren.
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