WAS GESCHAH MIT DEM STÄRKSTEN GEIST, DER IN DIE FALLE LUZIFERS FIEL?
Das Herz vieler Menschen zittert, wenn es die Worte über Satan hört.
Gleichzeitig glauben viele Menschen, daß dies nur ein anderer Name für Luzifer sei.
Es gibt auch viele Menschen, die in der Überzeugung leben, daß dieser Name und die damit verbundene Figur nur eine geniale Erfindung der Kirchen ist, die ihren Gläubigen Angst machen wollten, damit sie ein besseres Leben führen.
Die Figur des Satans ist erfahrungsgemäß schon vor langer Zeit als Personifikation des Bösen in der Geschichte aufgetaucht und wurde gefördert, damit die Menschen ihn immer so sehr wie möglich fürchten, was zu größerer als Frömmigkeit erscheinender Unterwürfigkeit unter den dargebotenen Aberglauben führen sollte.
Denn wer Angst vor Satan und ähnlichen furchteinflößenden Personifikationen hat, versteckt sich um so eher vor GOTT DEM VATER und sucht sich nicht zu bergen unter seinem liebevollen Schutz vor dem stets angreifenden Bösen.
Es wird angenommen, daß Satan aus der Sicht der heutigen materiellen Menschen nur eine Märchenfigur für Kinder ist, aber auch für die kleine Schar einfältiger Menschen, die so etwas glauben.
Die heutige hochentwickelte moderne Welt hat der Figur Satans auch in Büchern und Filmen einen beispiellosen Raum eingeräumt, der in vielen Formen entweder Bedrohlichkeit oder, im Gegenteil, eine gewisse Groteske hervorruft.
Die Menschen glauben, daß sie sich mit ihrem derzeitigen wissenschaftlichen Wissen über die gröbsten Bereiche der Materie ein für alle Mal mit so etwas wie der Personifizierung des Bösen in Satan befaßt haben und daß es für sie keinen Sinn macht, sich heute ernsthaft mit so etwas weiterhin zu befassen.
Leider ist es nur eine dumme Vorstellung, daß sich die Menschheit möglicherweise bereits vollständig über den verderblichen Einfluß des Luzifer-Prinzips und auch über die offensive Wirkung Satans erhoben hat und daß die Menschen daher ausreichend vor diesen beiden Einflüssen geschützt sind, wenn sie nicht an so etwas glauben.
Daß die heutigen Menschen, wie sie sagen, „über den Dingen stehen“, ist nur ein Wunsch, der angesichts der Realität einen falschen Eindruck erweckt.
Wenn wir uns genau umschauen, müssen wir erkennen, daß wir im Gegenteil in einer Zeit leben, die ein Ausdruck der höchsten Ausbreitung des Prinzips der Versuchung der Dunkelheit unter den Menschen ist.
Die Schädlichkeit des Prinzips wohnt auf der Erde und leider ist dieses Prinzip bei vielen Menschen tief verwurzelt, denn es findet in ihnen durch ihre Schwäche, „alles besser zu wissen“, fruchtbaren Boden.
Sowohl das Prinzip Luzifers als auch das Prinzip Satans und die daraus folgende bedrohlich verheerende Wirkung fanden in vielen Seelen Anklang, und nun, im großen Zeitalter der kommenden Aufklärung, unter dem Druck des Lichts wird es leider für einige Zeit zwangsläufig ein Zusammenleben dieser Menschen geben.
Eine Welt, die immer noch stark von der Denk – und Handlungsweise jener Menschen geprägt ist, die, ohne es zu merken, das Mal des Bösen auf ihrer Seele tragen, weil sie es durch die Übernahme des Luzifer-Prinzips hereingelassen haben.
Es ist daher ein Fehler, bei so etwas wie der Suche und auch der eindeutigen Benennung des seit vielen Generationen unter den Menschen weitergegebenen Prinzips des Bösen so hartnäckig die Augen zu verschließen.
Tatsächlich wird es von Menschen mit bemerkenswerter Hartnäckigkeit abgelehnt, und es werden ihm Namen gegeben, die das Prinzip des Bösen herabwürdigen und ihm scheinbar gute Eigenschaften verleihen wollen wie zum Beispiel die weit verbreitete Vorstellung von der stimulierenden Wirkung des Kampfes auf die Wettbewerbsfähigkeit, und auch jeder Wettbewerb, bei dem es darum geht, zu beweisen besser zu sein als andere.
Dies liegt daran, daß das Böse seine sichtbare Enthüllung fürchtet, wenn es im Kern seiner Ursprünge erkannt wird.
Aber das wird sich bald ändern.
Wenn die Menschen es wirklich wollten, müßten sie trotz aller großen philosophischen Zitate über das menschliche Böse schnell und klar den Ausgangskern erkennen, der die eigentliche treibende Kraft ist.
Schließlich trägt das Böse immer das Zeichen einer einschränkenden Egozentrik, die das Gegenteil der liebevollen Harmonie ist, die vom allweisen Schöpfer kommt.
Es spielt keine Rolle, wie stark die Manifestation der Selbstbezogenheit ist, denn für sie ist nicht der Grad der Konsequenzen entscheidend, sondern immer nur das Wesen des Prinzips, aus dem das Böse entsteht, wofür der homogene Boden dieses Prinzip geeignet ist.
Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um große Dinge gesellschaftlichen Ausmaßes handelt oder ob es sich um kleine Dinge des persönlichen Handelns einer einzelnen Person in der Familie oder zwischen anderen Menschen handelt.
Wo Egozentrik vorherrscht, wo diese Egozentrik in erster Linie den Lauf der Dinge in ihrer Entwicklung vor Harmonie, Mitgefühl, Freundlichkeit und Rücksichtnahme insgesamt beeinflußt, besteht immer die Gefahr, daß das Feuer des Bösen entzündet wird.
Daher sollten die Menschen das luziferische Prinzip in sich wachsam hüten, damit es bei ihnen nicht auch nur einen Bruchteil eingebildeter Selbstbezogenheit oder anderer Motivationen findet, die zu einer ungesunden Einstellung zum Leben führen.
Natürlich müßten für so etwas die notwendigen Anstrengungen unternommen werden, um die wahren Beweggründe für das Denken und Handeln der Menschen, auch untereinander, richtig wahrzunehmen.
Es könnte ihnen nützen, wenn sie versuchen würden, eine wirklich sachliche Untersuchung durchzuführen.
Allerdings sind heute nur noch wenige Menschen zu fundierter Forschung fähig.
Es fehlt auch an Objektivität, selbst dort, wo sie dem Verständnis des Prinzips des Bösen und seiner Auswirkungen auf die Menschen nützen würde.
Wir können daher nur von sehr wenigen Menschen sprechen, die sich jemals mit der nötigen Ernsthaftigkeit und auch mit der erwähnten Objektivität, die als Voraussetzung für ein richtiges Verständnis gilt, mit diesem Konzept auseinandergesetzt haben.
Wenn es jemandem um die oben erwähnte Ernsthaftigkeit ging, die tieferes Eindringen in den Kontext bedingt, dann würde eine solche Person gleich zu Beginn entdecken, daß hier zwei Namen zu einer Person zusammengefaßt sind.
Luzifer wird erwähnt und auch ebenso Satan.
Es gibt also zwei verschiedene Namen, die in den Augen der Menschen auf den ersten Blick den Eindruck eines Prinzips böswilliger Rebellion gegen Gott erwecken.
Allerdings kann eine ernsthafte Überlegung darüber, ob es sich im Fall Satans nicht um eine andere Figur als nur eine weitere namentlich genannte Persönlichkeit des gefallenen Erzengels Luzifer handelt, zu einer wichtigen Klärung führen.
Diese Klarstellung ist unter anderem die Erkenntnis, daß es sich in diesem Fall tatsächlich um eine reale Figur handelt, die ihren Ursprung in der historischen Entwicklung des Schöpfungswerkes hat.
Daraus folgt, daß es sich um zwei verschiedene Wesen handelt.
Luzifer ist ein Erzengel, der seine wunderbare Aufgabe, zu der er von Gott berufen wurde, nicht erfüllt hat.
Er ist auch der Urheber des Prinzips der Versuchung.
Satan ist ein geschaffener Geist, der dem genannten Prinzip der Versuchung erlag und dessen eifriger Vollstrecker wurde mit allen Konsequenzen, die sich daraus in den Schöpfungsgesetzen ergeben mußten.
Erst dann wurde Satan derjenige, der alle Wirkungen des Lichts während seiner wohltuenden und hilfreichen Arbeit in der Materie angriff.
Er war derjenige, der immer bereit war, sich durch seine Diener vorzubereiten, von denen er immer mehr bekam, und er wollte dank der Art und Weise, wie menschliche Geister sich in seinen Fallen verstrickten, alle Hilfsbemühungen des Lichts heimlich angreifen.
Überall dort, wo es reine Hilfswirkung des Lichts gab, waren gleichzeitig auch die kriechenden Fäden dunkler Kreaturen zu finden, die in der Nachschöpfung unter der Führung Satans das Entstehen lichter Taten erschwerten.
Luzifer ist also der Beginn des Prinzips der Versuchung bei der Entwicklung von Gedanken, die Dinge besser wissen zu wollen als Gottes Vollkommenheit.
Satan ist derjenige, der dieses Prinzip wie ein Feuer der Zerstörung verbreitet.
Allmählich wurde ihm klar, daß er sich auf die Seite Luzifers als eines immer deutlicher werdenden Gegners der Liebe und Weisheit Gottes stellte, und er investierte all seine Kraft und sein Können in die Vergiftung möglichst vieler Stellen im Werke der Nachschöpfung mit dem Gift der Versuchung.
Alle Voraussetzungen, die in ihm für ursprünglich edle Dienste lagen, warf er auf jene Waagschale, die von Anfang an dem Untergang geweiht war.
Er brachte sein Können und seine Intelligenz zu einer grimmigen Meisterschaft, die unter den Menschen als Zwang bekannt wurde, für seine Zwecke so viele Welten wie möglich zu erobern.
Dabei beeinflußte er unter anderem über Jahrtausende hinweg ganze Scharen irdischer Herrscher, Kriegsherren und Tyrannen.
Deshalb ist Satan bekannter als Luzifer selbst, und deshalb wird er von den Menschen in seiner Aggressivität unbewußt auch mehr gefürchtet als der gefallene Erzengel selbst, der von seiner Herkunft her zu stark und auch der menschlichen Spezies fremd ist.
Dies liegt daran, daß Satan für alle ein erkennbarer Gegner des Lichts war und die offensiven Reihen der vom Versucherprinzip betroffenen Seelen anführte, der immer mit allen verfügbaren Mitteln gegen die von Gott geführten Bemühungen, unreife menschliche Seelen zu retten und zu unterstützen, kämpfte.
Aufgrund seines erschaffenen Ursprungs ist es auch für die geistige Spezies Mensch verständlicher.
Deshalb gibt es auch so viele bedrohliche Phantasien und Annahmen von der Macht Satans über die Menschen, im Gegensatz zu Luzifer, der für das menschliche Denken weitaus weniger verständlich ist.
Aus alledem folgt, daß sich die Figur, die den Namen Satan trägt, tatsächlich in den Ebenen des Werkes der Nachschschöpfung in seinem Einflußbereich befunden haben muß.
Diejenigen Menschen, die empfinden, daß auch hinter diesem Namen etwas steckt, das eine wahre Grundlage und einen wahren Ursprung in der Entwicklungslinie des Schöpfungswerkes hat, sind einer klareren Erkenntnis Satans nahe.
TATSÄCHLICH HANDELT ES SICH BEI SATAN UND SEINEN DIENERN, DIE BEI DEN MENSCHEN SO BERÜCHTIGT SIND, UM EINE FIGUR, DEREN URSPRUNG IM WERK DER SCHÖPFUNG LIEGT UND DEREN SEINSWEG SOMIT EINEN WEG BILDET, DEM MAN FOLGEN KANN.
SATAN, AUF DEN EBENEN DES LICHTS BESSER BEKANNT ALS SAMAEL, IST EIN URSPRÜNGLICH ERSCHAFFENER GEIST, DER AUF DEN EBENEN VON PATMOS ZU BEWUSSTSEIN KAM.
ER ERWACHTE AN WUNDERSCHÖNEN ORTEN ZU BEWUSSTSEIN, DIE STÄNDIG VON GLÜCKSELIGEM LICHT DURCHDRUNGEN WAREN, UND SEINE URSPRÜNGLICHE AUFGABE BESTAND DARIN, DEN MENSCHLICHEN GEISTERN BEI IHREM WACHSTUM ZUR REIFE DURCH DIE HERRSCHAFT UND FÜHRUNG GANZER SEELENSCHAREN ZU HELFEN.
ER SOLLTE VON DER HÖHE NACH UNTEN ARBEITEN UND SICH SO AN ALLE WENDEN, DIE INSPIRATION BRAUCHTEN, UM DIE WEISE FÜHRUNG DERJENIGEN ZU ERHALTEN, DIE GANZ AM ANFANG DER ENTWICKLUNG STANDEN.
ER SOLLTE STÄNDIG AN DER SEITE ISMAELS IN SEINER GLORREICHEN ROLLE ARBEITEN, ALS DIENER, DER IHM IN SEINER HOMOGENITÄT SEHR ÄHNLICH WAR.
DARÜBER HINAUS ERHIELT ER WÄHREND SEINES AUFSTIEGS ZUM BEWUSSTSEIN ALS GESCHAFFENER GEIST VIELE GABEN UND VOR ALLEM GROSSE GEISTIGE KRAFT, DIE MAN IN GEWISSEM SINNE ALS KRAFT ÜBER DIE MENSCHLICHEN SEELEN AUF IHREN EVOLUTIONSWEGEN IM WERKE DER NACHSCHÖPFUNG BEZEICHNEN KANN.
AUFGRUND DER ART SEINER ROLLE FÜHLTE ER SICH AUCH VON BEGINN SEINER TÄTIGKEIT AN AN DIE SEITE DES ERZENGELS LUZIFER HINGEZOGEN.
Er folgte ihm und tat alles dafür, daß die menschlichen Geistesfunken auf dem Weg hinauf zum Licht und zu Gott Reife und Weisheit in ihrer selbständigen Entscheidungsfindung erlangten.
In Samaels Kraft fand sich Unterstützung für alles, was zur Ermutigung der herrschenden Kräfte und damit zur Etablierung jener Geister führen würde, die in vielen Bereichen der menschlichen Tätigkeit zu Führern werden sollten.
Ähnlich wie bei Ismael formte sich in ihm der Dienst an einem höheren Prinzip, wobei zu seiner Gemeinsamkeit die Führung und Leitung derjenigen gehört, die auf ihrer Entwicklungsstufe noch einer engen Führung durch einen starken Geist bedürfen.
In beiden Dienern liegt also die Voraussetzung für eine gewisse Herrschaft über Teilbereiche der Ebenen in der Schöpfung.
Der Ausgangspunkt war genau die Insel des glückseligen Dienstes für das Licht, Patmos.
Hier operierte Ismael von seinem Ausgangspunkt aus und blieb dauerhaft in seinem treuen Dienst für Gottes Willen.
Samael sollte dann in die Ebenen hinabsteigen, wo er einer der mächtigen Vorbereiter der Pfade des Lichts sein sollte.
Mit dieser Aufgabe wurde er zur Zeit der Schöpfungserschütterung gesandt, in der die Botschaft der Aussendung eines mächtigen Helfers aus dem göttlichen Reich enthalten war, der die menschlichen Geister bei ihrer Entwicklung in den Ebenen der Nachschöpfung unterstützen sollte.
Dieser Helfer war ein Erzengel, der die göttlich wesenhafte Strahlung enthielt – Luzifer, der Lichtträger.
Samael war von der strahlenden Kraft dieses Abgesandten fasziniert und fühlte sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen.
Er wurde sein Bewunderer und auch sein treuer Diener zu einer Zeit, als alles nach Gottes ursprünglichem Plan verlief, das heißt, als mit den Schwingungen der liebevollen Führung junger Menschengeister in ihrer Entwicklung Hilfe einherging.
Doch als Luzifer sich umwandte und gegen Gottes Willen rebellierte und alle, die voller Angst vor der eisigen Kälte seiner Augen flohen, ihn verließen, wo Samael an seiner Seite blieb und versprach, ihm auch in Zukunft treu zu dienen, trotz aller Widerstände gegen das Licht, die bereits in der Ausstrahlung des Erzengels enthalten waren.
Luzifer hätte keinen besseren Komplizen haben können.
In Samaels Kraft steckte eine gewisse Macht, die viele menschliche Geister dazu bringen konnte, in die Pläne und Intrigen hineingezogen zu werden, die Samael ihnen präsentierte.
Darin wurde nicht nur der Kampf gegen das Licht gekonnt einbezogen, sondern auch alle, die sich anschlossen, wurden von Gottes Gesetzen sofort als Verbündete des Antichristen bezeichnet, gegen den kurz nach seinem Sturz ein großer Feldzug von Rittern des Lichts gestartet wurde.
Als bedrohliches Siegel trugen sie es auf ihren geistigen Schleiern, um für das Licht sichtbar zu sein.
Die Empfindung, auf der falschen Seite zu stehen, trieb sie jedoch immer mehr in Wut gegen alles Lichtere.
Zusammen mit der gnadenlosen Grausamkeit, mit der sie alle schwächeren Seelen zu sich herabzogen, wurde in ihnen der Wunsch nach einer noch größeren Zerstörung aller lichteren Seelen geschürt.
Von ihrer Wut getrieben, wurden sie zu einer wachsenden Armee der Dunkelheit, in der das Gesetz des Stärkeren ständig genährt wurde.
Wer nicht nach Herrschaft und Macht über andere strebte, wurde sofort von ihnen versklavt und musste ihren Gelüsten dienen.
Und über diesen wütenden Heerscharen ragte der mächtigste von allen auf – Samael.
Der Untergang war sein Ziel und Schicksal zugleich.
Er hatte schon lange gewusst, dass es eines Tages passieren würde.
Es ließ ihn immer wieder wütend werden, als ihm klar wurde, was er mit dem ursprünglichen strahlenden Versprechen der Ewigkeit verloren hatte.
Getrieben von der Wut gegen das Licht zog er immer mehr schwache und träge Seelen in seinen Widerstand gegen das Licht, das ihm folgte.
So wurde in diesen Scharen verlorener Seelen eine große Macht entfacht, die drohte, bis an die Grenze der grobstofflichen Ebenen vorzudringen, wo sich die geistig intelligenteren Diener immer treffen sollten, um denen zu helfen, die ihre Hilfe brauchten.
So wurde jeder einzelne Abgesandte des Lichts bei seiner Inkarnation im grobstofflichen Schleier des Körpers bei seiner Aufgabe von den dunklen Seelen bedroht, die gleichzeitig auf der Erde über die Brücke der gefallenen Weiblichkeit inkarnierten.
Samael ordnete die Wege stets geschickt so, daß es an der grobstofflichen Grenze zu einem Konflikt zwischen den lichteren Geistern und den von ihm gesandten geistigen Geschöpfen kam.
DIES WAR AUCH IM WELTTEIL VON EPHESUS DER FALL, WO DAS LICHT IM HARTNÄCKIGSTEN KAMPF AUF DIE DUNKELHEIT TRAF, DENN DER WELTTEIL VON EPHESUS WAR DER WAAGEBALKEN FÜR DIE DAUER DES GESAMTEN WERKES DER NACHSCHÖPFUNG.
Jahrtausende lang wurde ein ungleicher Wettbewerb geführt, denn das Licht war unter den Bedingungen der grobstofflichen Welt immer im Nachteil gegenüber Menschen, die durch den Verstand des Luzifer-Prinzips kontrolliert wurden.
Überall dort, wo Menschen zu Kämpfen und Kriegen getrieben werden, findet sich der Einfluß des luziferischen Prinzips, das in die Intrigen der herrschenden Geister eingewoben ist, die wissentlich und unwissentlich den Plänen Samaels dienen.
Unter der Führung von Samael erfaßte die Dunkelheit ganze Teile der Nachschöpfung.
Aber vom Licht wurde Erlösung versprochen.
DIESE ERLÖSUNG BESTAND IN DER VERHEISSUNG GOTTES, DES VATERS, DURCH DIE SENDUNG DER FLEISCHGEWORDENEN LIEBE IN DER PERSON JESU.
DER GOTTESSOHN JESUS HAT DURCH SEINE INKARNATION TATSÄCHLICH DIE WEITERE DAUER DES GESAMTEN WERKES DER NACHSCHÖPFUNG ERLÖST.
ER HAT NICHT, WIE ANGENOMMEN, EINZELNE MENSCHENGEISTER ERLÖST, SONDERN DURCH SEIN KOMMEN DIE VERANKERUNG DER HILFE GOTTES GEBRACHT, IN DER DIE VERHEISSUNG DER DAUER DES GESAMTEN WERKES DER NACHSHÖPFUNG LIEGT.
JESUS SIEGTE, INDEM ER DAS LICHT IN DIE MATERIE ÜBER LUZIFER VERANKERTE.
ES WAR SEIN WORT DER LIEBE, DAS ALLEN ANGRIFFEN DER DUNKELHEIT WIDERSTAND UND EINE KRAFT FÜR ALLE LEBEWESEN WAR.
ER TRIUMPHIERTE AUCH ÜBER SAMAEL, OBWOHL ES SEINE INTRIGEN WAREN, DIE DIE IRDISCHEN HOHEPRIESTER ANFÜHRTEN, DIE IHN SCHLIESSLICH AM KREUZ IN EIN SCHRECKLICHES ENDE TRIEBEN.
ES WAR EIN RETTENDER SIEG FÜR DEN FORTBESTAND DIESER ERDE, UNGEACHTET DER TATSACHE, DASS SAMAEL UND SEINE GASTGEBER SCHON LANGE VERSUCHT HATTEN, DEN GEIST ZU VERDREHEN UND DAS WORT IN DER GEDANKENWELT DER MENSCHEN MIT FÜSSEN ZU TRETEN.
DAS WORT DES SOHNES GOTTES MUSSTE FÜR SIE IN GEISTIGER STRAHLKRAFT UNBERÜHRT BLEIBEN.
Es leuchtete als Versprechen einer weiteren Entwicklung hin zur Gesetzmäßigkeit für die vollständige Befreiung des Werkes der Nachschöpfung durch den auserwählten Gesandten Gottes.
Die Erfüllung dieses Erlösungswerks wurde nach einer gewissen Zeitspanne, die für die Vorbereitung des Wirkens der Gerechtigkeit Gottes notwendig war, durch den Strahl Parzivals herbeigeführt.
PARZIVAL, ALS VON GOTT DEM VATER IN DER SCHÖPFUNG FÜR DIESE AUFGABE BESTIMMTER ABGESANDTER, STIEG IN DER ABORDNUNG EINES TEILS SEINES STRAHLS IN DIE TIEFEBENE HINAB, UM DAS GERICHT UND DIE ANSCHLIESSENDE BEFREIUNG IN DER ERLEUCHTUNG ALLER ZU BRINGEN.
ZUR ERFÜLLUNG DER AUFGABE PARZIVALS GEHÖRTE AUCH DIE BINDUNG DES GEFALLENEN ERZENGELS.
DIES GESCHAH, NACHDEM PARZIVAL MIT DEM HEILIGEN LICHT, DAS DURCH DIE STRAHLUNG IMANUELS IN IHM GESTÄRKT WURDE, LUZIFER IM KAMPF FÜR KURZE ZEIT DAS AUGENLICHT GEBLENDET HATTE, WEIL ER BEI SEINEM STURZ DAS LICHT GOTTES NICHT MEHR ERTRAGEN KONNTE.
DAS LICHT, DAS EINST SEINE LEBENSSPENDENDE QUELLE DES GLÜCKS GEWESEN WAR, BLENDETE DIESES MAL MIT SEINER KRAFT SEINE SICHT UND ER TAUMELTE.
IN DIESEM MOMENT WAR ER ÜBERWÄLTIGT UND SEINE URSPRÜNGLICHE GROSSE MACHT WAR GEBUNDEN.
PARZIVAL GEWANN IM KAMPF LUZIFERS SPEER, DEN ER BIS DAHIN ALS VON GOTT VERORDNETES MANDAT SEINER MACHT ÜBER DAS WERK DER NACHSCHÖPFUNG INNEHATTE.
UND MIT DIESEM SPEER SCHLUG PARZIVAL LUZIFERS ERSTEN DIENER SAMAEL.
SAMAEL VERLOR DAS BEWUSSTSEIN.
ALS ERSTER GEISTIGER TRAT ER NICHT VOR DEN HEILIGEN HOF GOTTES.
PARZIVALS SCHWERT HATTE DIE NOTWENDIGE ARBEIT GELEISTET, ALS SAMAEL FIEL.
SEIN SELBST WAR ERSCHÜTTERT.
WIE ER VERLOR AUCH DER GRÖSSTE TEIL SEINER SCHAREN DAS BEWUSSTSEIN, DIE DAS BRENNEN DES RICHTENDEN LICHTS, DAS VON PARZIVAL AUSGING, NICHT ERTRAGEN KONNTEN.
DIE DUNKELHEIT WURDE ZERSCHMETTERT.
Die Menschen auf der Erde haben keine Ahnung, daß dieser große Kampf mit den Kräften der Dunkelheit, angeführt von Luzifer und Satan, vom Licht für sie geführt wurde und eine Rebellion gegen Gottes Willen ausgelöst hat.
Nichts davon ist hier auf der Erde bekannt, daß der Kampf in den Ebenen tief unter der grobstofflichen Materie beendet und die Dunkelheit in ihrer ursprünglichen Rebellion zerstört wurde.
Das liegt daran, daß die Menschen immer noch einen Teil des alten Prinzips von Luzifer im Kopf haben und denken, sie wüßten alles besser.
Es wird also noch einige Zeit dauern, bis dieses Prinzip auch hier aufgebraucht ist, so daß es sich selbst zerstört und den Weg für die erfrischende Befreiung der Menschheit im kommenden Zeitalter der Aufklärung völlig frei macht.
Erst dann wird auch richtig verstanden, was es bedeutet, wenn der Name Luzifer oder Satan oder Samael ausgesprochen wird.
Es wird jedoch nicht von Menschen in Angst und ständiger Sorge um ihr Inneres wiederholt, denn Wissen wird jedem die Gewißheit geben, daß jeder, der in einem ständigen Wunsch nach dem Guten lebt und nach allumfassender Gleichförmigkeit und Harmonie mit anderen Geschöpfen strebt, am besten vor der Dunkelheit und vor seiner eigenen Trägheit und seinem geistigen Schlaf geschützt ist.
Dieses Wissen und noch viel mehr ist ein Vorbote der bevorstehenden Ankunft einer großen Erleuchtung, die endlich den ersehnten Frieden, die erfrischende Kreativität und den beispiellosen geistigen Aufstieg für alle, die reinen Herzens sind, auf die Erde bringen wird.
Die Menschen sollten sich damit auseinandersetzen, damit in ihren Herzen ein noch tieferes Verständnis für die Gnade Gottes entsteht, das immer Wege findet, denen sie folgen können.
Das Licht reicht stets jedem Geschöpf seine helfende Hand, das sich nach der Nähe des Glanzes Gottes sehnt, in dem allein jedes Leben in seiner Fülle wohnen und sein eigenes Glück erfahren kann.
Wenn es darin schwingt, während die lebensspendende Harmonie des Willens Gottes diesem Geschöpf geschenkt wird, dann ist es selbst ein Teil dieser Harmonie.
Er sollte auch immer darauf achten, nicht aus dieser Harmonie zu fallen, denn das würde sofort beginnen, die Fäden seines Schicksals auf viel schmerzhaftere Weise zu entwirren, was die Wiedergutmachung durch Sühne für alles Unrecht bedingt.
Dieses Gesetz der Gerechtigkeit Gottes erklingt und reicht weit in die Tiefen hinein, wo alle zu finden sind, die den Ruf des Lichts noch hören können.
Mögen die Menschen auf der Erde und alle Seelen, die in den Tiefen der Welten bewegungsunfähig sind, gerettet werden, denn das Versprechen der möglichen Rückkehr des verlorenen Sohnes besteht noch immer.
Gottes Gnade wacht über die Welten und sorgt ständig für die Möglichkeit der Erlösung.
Die Menschen müssen diese Gnade Gottes nur richtig erkennen, ihre ausgestreckte Hand ergreifen und den Weg nach oben zum ewigen Licht in der Höhe beschreiten.
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