W A L H A L L A
DER BAUM DER ERKENNTNIS
UND DIE DREI WEISEN FRAUEN
Jetzt ist es Zeit, über einen wichtigen Ort zwischen Asgard und Walhalla zu sprechen.
Laßt uns daher zu diesem Ort aufsteigen, der in einem hohen Maß im Fluß des Lichts schwingt.
Ganz oben, in die Höhen der grünen Gärten von Asgard ragend, steht ein seltsames, legendäres, rundes Haus.
Es ist wie ein Ring, der bis in die entlegensten Winkel Asgards gleichzeitig silbern und weiß leuchtet.
Man kann ihn als Ring bezeichnen, da seine besondere Struktur den Stamm des Baums der Erkenntnis umgibt.
Das weiße Haus, oder besser gesagt der weiße Tempel, bietet den Drei Weisen Frauen, die darin leben, einen Arbeitsplatz.
Dies sind: Urda, Werdandi und Skulda.
Diese Drei Weisen Frauen sind die Weberinnen des Schicksals alles Seins im Werke der Nachschöpfung.
Ihr Weben ist allumfassend und durch ihre Hände laufen alle Fäden wichtiger Ereignisse in der Nachschöpfung.
Obwohl das Wichtigste für ihre lichtgesegneten Hände das Ereignis ist, das die Transformationen großer Weltereignisse beinhaltet, ist zwischen ihren Fingern sicherlich immer auch der Faden des Lesers verwoben, der gerade dieses Stück großen Wissens über Walhalla und Asgard liest.
Obwohl es wahrscheinlich nicht leicht ist, sich das Bild dieser Drei Weisen Frauen vorzustellen, die die Fäden aller Ereignisse und aller Kreaturen weben, ist es dennoch notwendig, sich im Geiste damit auseinanderzusetzen, denn dieses Bild bringt das Wissen über das sich erfüllende Weben von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mit sich.
DABEI SCHWINGT DER BESTÄNDIGE KLANG DER WORTE „WIE OBEN, SO UNTEN …“ UND AUCH „WIE IM KLEINEN, SO IM GROSSEN …“ ODER EIN ANDERES MAL „IM SAMEN LIEGT ALLES ANDERE …“ DURCH DEN RAUM.
ODER „NICHTS GEHT VERLOREN, ALLES WIRD EINES TAGES GEERNTET UND SORTIERT …“,
UND GENAU IN DIESEN WORTEN SPIEGELT SICH DIE EINFACHHEIT IHRER ERFÜLLUNG FÜR ALLES WIDER, WAS IN ALLEN TEILEN DER WELT UND IHREN UNIVERSEN MIT ALLEN GESCHÖPFEN GESCHIEHT.
Wer nicht annehmen kann, daß der Lauf der Welten durch die Hände dieser drei wesenhaften Dienerinnen fließt, der kann auch nichts annehmen von dem Wissen der Weisheit Gottes, die im Schöpfungswerk immer wirkt und schafft durch einzelne Kraftzentren, aus denen wiederum eine umgewandelte Kraft hervorquillt, die für weitere Abschnitte des Erhabenen Schöpfungswerkes Gottes bestimmt ist.
Der Baum der Erkenntnis und die Drei Weisen Frauen Urda, Werdandi und Skulda sind der Ort eines solchen Kraftzentrums, das eng mit dem Leben aller Geschöpfe im Werk der Nachschöpfung verbunden ist.
Der Baum der Erkenntnis ist ein kraftvoller Lebensraum in der Sphäre des Wesenhaften, den wir auch anders beschreiben können, d.h. als ein Verteilungszentrum von Kräften und Fäden, die aus der Flut des fließenden Lichts vom Gral geformt wurden und für alles Leben in der Materie des Werkes der Nachschöpfung bestimmt sind.
Die Ausmaße dieses Baumes liegen jenseits der menschlichen Vorstellungskraft.
Es ist nicht leicht, es zu beschreiben, denn es ist nicht nur ein Baum, sondern eine Säule aus Licht, gestärkt durch den Fluß der Kräfte, die an einem Knotenpunkt verbunden sind.
Nur aus physischer Sicht erscheint er als ein uralter, massiver Baum, ähnlich einer riesigen Eiche oder einem alten Olivenbaum.
Man kann es sich so vorstellen:
SEINE MÄCHTIGEN WURZELN BREITEN SICH SEITLICH AUS UND DURCHDRINGEN DIE GÄRTEN VON ASGARD UND FÜHREN WEITER IN ANDERE EBENEN UND WELTEN.
Diese Bewegung kann als nach unten fließend wahrgenommen werden, da der Ort, in dem die Weisen Frauen wirken, ganz oben in den aufsteigenden Hainen steht und sich die von den Weisen Frauen gewobenen Strahlen unmittelbar unterhalb ihres Arbeitsplatzes in alle Richtungen ausbreiten.
Der Stamm selbst wird durch einen Strom einzelner Kraftfäden gebildet, durch den aus dem Werk der Ur-Schöpfung alles Notwendige zur Ernährung des nachfolgenden, zusammenhängenden Werkes der Nachschöpfung fließt.
Sein Stamm erhebt sich hoch über Asgard und durchdringt den Kreis von Walhalla.
Er ist auch Teil von Walhalla selbst und befindet sich wie eine mächtige Lichtsäule an dem Orte hinter den Stufen von O-dio-nars Stuhl.
Seine goldlicht-silbrige, blätterreiche Krone erhebt sich zu den Strahlenden Höhen über Walhalla, wo sie sich im Nebel des Lichts verliert.
Dieser Baum ist aber gerade deshalb für das Menschengeistige so bedeutsam, weil er außer seiner Blätterkrone im Licht auch dort Wurzeln hat und seine Wurzeln in Asgard ebenfalls in einer Krone münden, an deren Zweigen alles nach unten in die Materie sprießt, blüht und Früchte trägt.
ES IST OBEN WIE UNTEN GLEICHERMASSEN.
Auf beiden Seiten dieses Baumes gibt es Wurzeln, die aus den Stellen, in die sie sich ausdehnen, Kraft saugen, und gleichzeitig gibt es neben den Wurzeln auch Blüten und Früchte, die davon erzählen, was auf der gegenüberliegenden Seite des Baumes geschieht.
In den lichten Nebeln unterhalb der reingeistigen Ebenen der Ur-Schöpfung tauchen die Früchte dessen auf, was in den Welten der Nachschöpfung geschieht, und umgekehrt fließen in den Ebenen der ersten Haine von Asgard die Blüten und Früchte der Abbilder dessen, was in der Ur-Schöpfung zur Hilfe und Verstärkung des Werkes der Nachschöpfung vorbereitet wird.
Und diese Ströme und Fäden, die wie Saft in einem Baum fließen, werden von den Drei Edlen Wesenhaften Dienerinnen gewoben, die man die Weisen nennt, weil man sie nicht anders benennen könnte, als es das Staunen über die Bilder ermöglichte, die diese Drei Weberinnen des Schicksals der Nachschöpfung ständig umkreisen.
Das Größte und das Kleinste gehen durch die Hände dieser Weberinnen und werden in die Fäden alles Lebens verwoben.
Sie weben das Kommende, so wie das Geschehen der Gegenwart, das in sie einfließt und zugleich alles, was schon war.
Zwischen ihren Fingern verlaufen Fäden, die gewaltige Ereignisse enthalten, die sich eines Tages in ihrer Manifestation in irgendeinem Teil der Nachschöpfung erfüllen werden.
Und neben diesem Geschehen sind auch die kleinsten Schicksalsfäden einzelner Menschen gegenwärtig, die aus den Gärten der Geistesfunken entspringen, wo die Blumen während der gesamten Existenz der Geistesfunken in der Stofflichkeit verbleiben, in deren Blüte das Menschenkind im feinsten Wesen des Feinstofflichen als erste Form eines Geistesfunkens geboren wurde.
Und diese Blumen in den Gärten an der Grenze zwischen der wesenhaften und der feinstofflichen Ebene sind der Ort, von dem aus, ein Faden aufsteigt, der das Bild eines Zustandes trägt, der auf den Kampf des geistigen Funkens auf seinem Weg der Reifung in den Welten der Nachschöpfung hinweist.
Man kann sagen, daß diese Fäden automatisch, ohne ihr Mitwirken im Wollen, zwischen den Händen der drei Weberinnen hindurchfließen und daß zugleich beim Aufsteigen in ihnen ein Hilferuf um Beistand in den geistigen Sphären erklingt, wenn der Kampf des geistigen Funkens erschöpfend ist und zu schwanken und abzufallen droht, oder auch ein heller, freudiger Ton, wenn sich der geistige Funke freudig und rein seiner Stärkung zuwendet.
UND AUS DIESEN FÄDEN SPANNT SICH DER NÄCHSTE WORTLAUT HINAUF ZUM THRONE PARZIVALS, DER BILDLICH GESPROCHEN ALLES LEBEN IN DER SCHÖPFUNG IN SEINER HERRSCHENDEN HAND HÄLT.
Zu den um Hilfe rufenden Fäden – obwohl der Mensch in seiner irdischen Natur sich dessen nicht bewußt ist, ruft sein Geist oft nach oben um Hilfe – kann sich dann zu diesem Hilferuf die stärkende Ausstrahlung der Geister in den Lichtsphären der Schöpfung und auch der Urschöpfung gesellen, und diese stärkende Ausstrahlung fließt wieder nach unten und durchläuft die Hände der Weber des Schicksals, die diesen Fäden automatisch wieder Richtung und damit Bewegung geben, in der Hilfe für das Ganze und für einzelne Geistesfunken enthalten ist.
Die Weisheit, die in diesen stärkenden Strömen enthalten ist, sucht und findet jedoch ihre Erfüllung in Formen, die von den Erdenmenschen oft als Druck empfunden werden und auch als Erfahrungen, die sie für sich selbst lieber vermeiden möchten, weil ihnen solche Erfahrungen immer schwerfallen.
In ihrer Begrenztheit, die zu ihrer engen Sichtweise insbesondere in der grobstofflichen Welt gehört, erkennen die Menschen nicht, daß darin oft die einzige Hilfe zur Stärkung der Entwicklung des geistigen Funkens liegt, und sie beklagen die Momente, die sie erleben und die sie als Zeichen der Verlassenheit von aller Hilfe des Lichts betrachten.
Erst wenn sie die geistigen Ebenen erreichen, können sie zurückblicken und dann unter Tränen freudigen Glücks der Weisheit danken, die sie auf Wegen geführt hat, die für sie oft bitter und schwierig waren, aber geistig höchst ermutigend und bereichernd, und welche sie davor bewahrt hat, einzuschlafen und zu verfallen.
Nur von den Höhen der geistigen Heimat aus können Geister, die es wünschen, jenes schön geformte Gewebe aus Fäden erblicken, das unaufhörlich gewoben wird, um Bewegung und Leben in die Materie des Werkes der nachschöpfung zu bringen, wobei das einzige Ziel dieser Bewegung die Förderung der geistig gesunden Entwicklung alles Geistigen in der Materie ist.
Völlig am Rande steht in diesen Fäden das oft stärkste Ziel irdischer Menschen, nämlich Trägheit und Genuß irdischer Freuden, wofür der Name „volles irdisches Leben“ vorherrscht.
Dieses „volle Erdenleben“, das von der Mehrheit der Erdenmenschen als „erwünschtes Ideal“ empfunden wird, wird aus der Perspektive erleuchteter Wesen jedoch als eine völlig giftige Mischung aus Dekadenz und träger Gemütsruhe angesehen.
In den Fäden, die aus den Höhen in die Sphären der Welten der Nachschöpfung fließen, liegt ein Ruf, der alles immer höher und höher treibt, ohne eine einzige Pause, denn nur in einer solchen Bewegung liegt für den geistigen Funken die richtige Nutzung der begrenzten Zeit, die ihm zur Entwicklung in der Stofflichkeit zur Verfügung steht.
Auf diese Weise werden dem Menschen im bestmöglichen Fluß des Lichts, der als Segen bezeichnet werden kann, immer neue Erfahrungen aufgezwungen, die seine innere Beweglichkeit und Unabhängigkeit erfordern, damit er sich frei für diese oder jene schicksalhafte Richtung entscheiden kann.
Und zu dieser Art der Entwicklung geistiger Funken weben die Hände der Drei Weberinnen Ereignisse, die entweder Freude und Glück bringen, wenn sich die geistigen Funken in der Materie in emotionaler Vorwärtsbewegung anstrengen, oder Schläge und schwierige Zeiten, Mißerfolge und auch Krankheit und Tod, wenn sich die geistigen Funken nicht ausreichend anstrengen und deshalb gegen ihren Willen durch eingewobene Erlebnisse vorangetrieben werden müssen, die sie zur Rettung ihrer Existenz bewegen, selbst wenn dies den unwissenden Menschen in der irdischen Welt unangenehm und schwierig erscheint.
Wenn die Bewegung so verläuft, wie sie sein sollte, werden weise Fäden gewoben, die weitaus größere Segnungen und Freuden enthalten, als sich die Menschen heute überhaupt vorstellen können.
Schlafen die geistigen Funken jedoch ein und vergessen ihre Aufgabe einer immer bewußteren Entwicklung und vergessen auch, warum sie sich in der Stofflichkeit aufhalten und was der Sinn ihres ganzen Daseins ist, dann muß der Druck zunehmen und scharfe Wendungen der Erfahrung mit sich bringen, wie ein Wasserstrom, der nach einer Zeit träger Strömung durch Stromschnellen und eine allgemeine Beschleunigung der Strömung erfrischt wird.
Hier stellt sich dem Leser sicherlich die Frage, wie dies alles dann beim einzelnen Menschen so ankommt, daß man immer wieder von der höchsten Gerechtigkeit Gottes sprechen kann, die identisch mit der Liebe Gottes ist.
Die Fäden, die durch die Webbereiche im Weberhaus gewebt wurden, werden dann aufgeteilt und sortiert, je nachdem, was genau sie bringen sollen.
Die Art, welche sie in sich tragen, wartet bereits an der gegebenen Stelle bei den Vanen/Nornen, die weisen Wächter der Fäden sind und so, genau entsprechend dem, was diesem oder jenem Menschen als Last der Frucht der Wederkehr, die der Mensch mit seinem bisherigen Dasein verursacht hat, zustoßen soll, seinem geistigen Funken genau das zuführen, was er braucht, um in die dann auf ihn wartenden Schicksalsfäden eingewebt zu werden.
Tausende Hände und Finger dieser Edlen Dwesenhaften iener arbeiten unermüdlich daran, daß in höchster Weisheit und Gerechtigkeit genau das vorbereitet wird, was der Mensch auf seinem Weg erleben muß und gleichzeitig das, was ihn auf seinem geistigen Weg am besten weiterbringen kann.
Es ist schwierig, die Ereignisse zu begreifen, die ständig in Bewegung sind und mit höchster Präzision und Perfektion funktionieren, und zwar auf eine Art und Weise, die sich der Mensch mit seinen komplexen Anordnungen viel einfacherer Dinge nicht vorstellen kann.
Jeder erinnert sich jedoch schnell daran, daß es im Leben eines jeden Menschen Zeiten gibt, die nach scheinbar ruhigen und angenehmen Monaten, Jahren oder vielleicht sogar ganzen Jahrzehnten friedlichen Lebens plötzlich eintreten und alles erschüttern kann, was bisher als sicher und als etablierte Lebensweise galt.
Die Erschütterungen, die plötzlich durch das ausgelöst werden, was eine Person von sich hinweg gedrängt hat und was sie nicht hinter sich lassen wollte.
All dies ist plötzlich da und er muß es annehmen und erleben, verarbeiten und schließlich in seinem Inneren als Erkenntnis nutzen, die ihm die Möglichkeit gibt, sich mit viel tiefgründigeren Dingen auseinanderzusetzen, als er es sich bis dahin gedacht hatte.
Ob es sich um eine Erschütterung im Rahmen der irdischen Umstände handelt, ob es sich um eine Krankheit handelt, um den Tod eines nahestehenden Menschen, ob es sich um eine Enttäuschung des Vertrauens in einen anderen Menschen handelt oder umgekehrt um die Erfahrung einer unerwarteten Besserung in etwas, auf das ein Mensch nicht mehr gehofft hat, all dies ist die Beschleunigung des Stroms, der ihm als Hilfe auf seinem Wege zufließt und Formen mit sich bringt, die eine beschleunigte Reifung des Geistes ermöglichen.
All dies wurde lange im Voraus vorbereitet und arrangiert und wartete nur auf die richtige Konstellation der Sterne und anderer Umstände, um dem Leben plötzlich eine neue Dimension und Bewegung zu verleihen.
Wie der geistige Funke in einem Menschen damit umgeht, bleibt ganz ihm selbst überlassen.
Die Schicksalfäden bringen lediglich die Möglichkeit mit sich, die Eigenschaften geistiger Art zu nutzen, zu verarbeiten und zu formen.
Die Weisen Weberinnen unter dem Baum der Erkenntnis haben ihm die Möglichkeit eröffnet, Erfahrungen zu sammeln und voranzukommen.
Die Vanen/Nornen nahmen die vorbereiteten Fäden und webten mit Hilfe der Alfars daraus eine Umgebung, die auf den menschlichen Geist wartet, damit er in dieser vorbereiteten Erfahrung sein Inneres manifestieren kann, entweder als jemand, der edel handelt und seinen Anteil am Leben tapfer und mit reiner Demut erträgt, oder als jemand, der in diesen starken Momenten seiner Reise scheitert und seinen Schwächen und Charakterfehlern Raum läßt.
Aus diesen Erfahrungen erwächst erneut eine Ausstrahlung, die den Zustand der Blüte des Geistes kennzeichnet, und aus dieser Blüte erwächst wieder erneut ein Wort, um Teil des homogenen Flusses zu werden, der wie Vergangenheit und Gegenwart verwoben ist und aus dem die nahe und ferne Zukunft hervorgeht.
Die Strahlung der Schicksalfäden durchläuft einzelne Knotenpunkte in der Schöpfung, die in Abhängigkeit vom Strahlungszustand eine verstärkte Reaktion erzeugen, die immer Hilfe zur geistigen Reinigung und Heilung auf dem Weg in sich trägt, ob es sich nun um einzelne Personen, Nationen, die gesamte Erde oder sogar einen ganzen Teil der Welt handelt.
Das Strahlen spricht von der Notwendigkeit von Hilfe, die sicherlich kommen wird, um genau das zu bringen, was zur Heilung und Stärkung benötigt wird.
Es kann letztlich auch zur Zerstörung eines Teils oder des Ganzen führen, wenn dies als einziger Ausweg aus einer gegebenen Situation angesehen wird.
DARÜBER HINAUS STEHEN PARZIVAL IN WALHALLA UND AN ANDEREN ORTEN DER SCHÖPFUNG GENÜGEND WESENHAFTE DIENER ZUR VERFÜGUNG, UM IMMER EINEN AUSWEG IN DIE GENESUNG ZU FINDEN.
PARZIVALS DIENER IN DER SCHÖPFUNG SIND STÄNDIG IN BEREITSCHAFT UND BRINGEN AUF ABRUF BEWEGUNG INS SPIEL, WIE EIN SCHLÜSSEL, DER IN EIN SCHLOSS GESTECKT UND GEDREHT WIRD.
WAS VORBEREITET WIRD, SPIEGELT SICH IMMER IM FLUSS DER SCHICKSALFÄDEN WIDER, DIE EINEM BESTIMMTEN HEILUNGSABSCHNITT VORAUSGEHEN UND SCHWINGUNGEN FÜR EMPFÄNGLICHE WESEN ERZEUGEN.
Wer die Momente vor einem Sommergewitter kennt, wenn ein besonderer, dem Ersticken ähnlicher Zustand in der Luft herrscht, der dem anschließenden erfrischenden Fluß der Luftdruckänderung vorausgeht, der weiß auch, welche Ereignisse in der Welt der menschlichen Gesellschaft diesem heilenden Fluß vorausgehen.
Schon lange im Voraus werden immer Fäden gewebt, aus denen sich Formen bilden, die darauf hinweisen, daß Veränderungen bevorstehen.
Und wer dies weiß und die große Erkenntnis akzeptiert, daß die schicksalhaften Fäden aller Existenz durch die Hände webender, wissender weiblicher Wesen gehen, kann nun alles, was kommt, als den Beginn eines sich beschleunigenden Prozesses erkennen, der nur Heilung und Reinigung des bestehenden ungesunden geistigen Zustands unter den Menschen bringt.
Diejenigen, die sich mit diesen Dingen befassen, können das, was kommt, nur als gnädige Hilfe bezeichnen, die vom Licht gesandt wird.
Die verwobenen Schicksalsfäden werden nun allem Kraft geben, was rein ist oder sich im letzten Moment seines inneren Erwachens aus dem Schlaf des geistigen Kerns befreien kann.
Viele werden darin jedoch die Manifestation einer rein irdischen Macht sehen und, die klaren Zusammenhänge nicht erkennend, sich in den Fallen ihrer eigenen Vorstellungen verstricken und auch im letzten Augenblick nicht aus den Wahnvorstellungen über irdische Herrscher herauskommen, die vielleicht stärker sein sollen als Gottes Schöpfungswille.
Sie werden nicht verstehen, daß der Heilfluß, der vor einem Jahrhundert gewoben wurde, jetzt genau die Wege und Formen zur Beschleunigung findet, bei denen letztlich jeder seine Kraft für sich selbst aufwenden muß, um zu beweisen, daß sein inneres Wesen frei und geistig erleuchtet ist, damit sein Weg in Zukunft den gewobenen Pfaden für freudige und segensreiche Erfahrungen folgen kann, weil sein Geist dies als Ergebnis seines eigenen Sieges über sich selbst empfangen kann.
Gesegnet sind die Menschen, die in der heutigen Zeit wirklich Bescheid wissen und richtig erkennen, wie sich der beschleunigte Fluß manifestiert, der schließlich immer dort Erweckung und Heilung bringt, wo sich Krankheit und schleichende Vergiftung schon lange manifestieren.
Gesegnet sind jene, die erkennen, daß der Zeitpunkt für die Manifestation der gewebten Schicksalsfäden immer unterschiedlich ist, denn die richtige Reife muß zuerst auf allen Ebenen der Sphären eintreten, erst dann kann die Vermischung der Ereignisse selbst in der grobstofflichen Materie erfolgen.
Der Schlüssel muß in das Schloß gesteckt werden, bevor er gedreht werden kann.
Aus der Sicht des Lichtes ist nicht das Maß der menschlichen Erdenzeit das Maß, sondern nur die Reife in den gegebenen Fäden.
UND NUR GOTT DER VATER WEISS, WANN DIESE ZEIT KOMMEN WIRD, IN DER SICH ALLES IN SEINER HÖCHSTEN GERECHTIGKEIT ERFÜLLEN WIRD.
Die Hände der Drei Weisen Frauen haben es mit Wissen verwoben, ohne daß sie vorher auch nur ein Wort darüber sagen konnten.
Und Parzival selbst segnete ihr Weben, denn er weiß, daß Sein Vater der Schöpfer und das Grundgesetz für alles ist, was ist.
PDF…….🔗 📘
„🔗“CESTA GRÁLU / GRALSWEG„🔗