B O T S C H A F T
A U S
W A L H A L L A
Aus den Höhen Walhallas, über dem Werk der Nachschöpfung, ertönt ein Ruf in das Universum.
Der Ruf ertönt aus dem Kreis des Hohen Weben des Wesenhaften.
Es ist eine Botschaft, die zum Erwachen der menschlichen Geister aufruft.
Ihr Widerhall findet sich im Donner, im Rauschen der Gebirgsbäche und im Grollen einstürzender Berge.
Die Botschaft richtet sich zum letzten Mal an jene, die noch tief schlafen.
Sie sollen erwachen und erkennen, dass sie Teil des lebensspendenden Werkes der Schöpfung sind.
Andernfalls kann die Stärkung, die der menschliche Geist für seine Entwicklung im Werk der Nachschöpfung benötigt, nicht mehr zu ihnen fließen.
Erwachen ist Voraussetzung für eine neue Perspektive auf den Fortbestand des Lebens auf der Erde.
Die Menschen richten ihre Gedanken auf Ziele, die in Wirklichkeit völlig nebensächlich sind.
Bislang hat die Mehrheit der Menschheit nicht einmal das Geringste vom umfassenden Wissen über das Werk der Schöpfung verstanden.
Daher naht der Wandel.
DIE MENSCHEN SOLLEN ENDLICH DIE ERKENNTNIS ERLANGEN, DASS SIE OHNE DIE WESENHAFTEN DIENER, DIE EINE UNERSCHÜTTERLICHE TREUE ZUM WILLEN GOTTES IN SICH TRAGEN, NIEMALS IM RAHMEN DES WERKES DER NACHSCHÖPFUNG IN DIE WELT AUFGESTIEGEN WÄREN.
Nur durch das aktive Wirken der Hohen Wesenhaften Diener entstanden die Materielen Ebenen, sodass sich in ihnen Landschaften und Universen in einem für Menschen unvorstellbaren Ausmaß formten.
Fast keiner der heutigen Menschen auf Erden ist sich der Aktivität des Kreises bewusst, dessen höchstes Zentrum Walhalla bildet, das Bindeglied zwischen dem Primären und dem Werke der Nachschöpfung.
WALHALLA DIENT GOTT.
Ohne Walhalla gäbe es keine Materie und somit keine Ebenen und Welten, in denen die menschliche geistige Spezies gnädig reifen darf, um eines Tages zu einer rein geistigen Heimat aufzusteigen.
UND WALHALLA WÄRE NICHT OHNE O-DIO-NAR, DER EIN FERNER TEIL DES WILLENS DES UR-MERKUR IST.
DIESER MERKUR, DER IN DEN HALLEN DES GRALS ZU DEN VIER STÄRKSTEN RITTERN PARZIVALS GEHÖRT.
WALHALLA ENTSTAND AUS DER GEISTIGEN AUSSTRAHLUNG DER URWESEN IM GRAL.
Es ist erfüllt von einer geistigen Kraft, die eine Kreativität in sich birgt, von der die Menschen keine Ahnung haben.
Das Mysterium, das am Anfang Walhallas stand, verband den geistigen Willen der Urstrahlung mit der wesenhaften Schwingung, die alle Teile des Schöpfungswerks durchdringt.
Dem Druck der Göttlichen Gesetze folgend, umgab die feinste Schwingung des Wesenhaften die herabsteigende geistige Ausstrahlung und ermöglichte so die erste Gestalt der Figur O-dio-nars.
UM IHN HERUM FORMTEN SICH GLEICHZEITIG DIE MÄCHTIGEN SÄULEN DER HALLE WALHALLAS, UND DAS EWIGE FEUER IM GEFÄSS, DAS DAS AUS DEM GRAL GESCHÖPFTE LEBEN IN SICH TRÄGT, FLAMMTE ERNEUT AUF.
DAS GEFÄSS BRENNT VOR O-DIO-NARS THRON, ÜBER DEM DIE MÄCHTIGEN SCHWINGEN EINES ADLERS EMPORSTEIGEN.
Eine erhabene Kraft durchdringt alles und erschüttert jedes Wesen, das sich O-dio-nar nähert.
O-dio-nar war der Ursprung des fortschreitenden Willens der Urwesen, als im Himmel der Wunsch entstand, den leuchtenden geistigen Funken am Rande der Urschöpfung zu ermöglichen, sich zu selbstbewusster Existenz in ewiger Glückseligkeit zu entwickeln.
Er, O-dio-nar, diente als Erster außerhalb der Urkraft der Schöpfung in einer großen Aufgabe zur Verwirklichung des Lichts.
Und erst aus seinem Anbeginn entstand der gesamte Teil Walhallas, sodass sich die gewaltigen Bereiche Asgards ihm noch weiter anschließen konnten.
Diese wurden zusammen mit der Kraft der geistigen Strahlung geformt, die sich durch O-dio-nar ausbreitete, und aus ihm die anderen Hohen Diener Walhallas, die erschaffen wurden.
In den Teilen Asgards befinden sich alle Ozeane des Lebens, in denen alles andere Bewusste und Unbewusste Wesenhafte geboren wird.
Und unterhalb dieser Teile, die Welten bergen, in denen das Universum von Ephesus wie eine Perle im Sand versinken würde, liegt der Ozean der Ätherkraft.
Hier sammelt sich der ausgestrahlte Wille O-dio-nars als schöpferischer Ort, der dem Aufbau materieller Welten dient.
Aus dieser Kraft schöpfen die Diener Walhalls für alle Bauten, die Erhaltung und das Wirken der Lebenswege aller Geschöpfe und Formen in den dort lebenden Materien.
Es ist alles zu gewaltig für das menschliche Gehirn, um es zu begreifen.
Denn es umfasst Dimensionen des Seins, die dem materiell denkenden Verstand verborgen bleiben.
Vergangenheit und Zukunft verweben sich hier zugleich und erschaffen die Ereignisse der Gegenwart.
Durch das Verweben von Vergangenheit und Zukunft entsteht eine Entwicklung im Großen, von der die Menschen nicht die geringste Ahnung haben, und so ebnet sie den Weg, um Ereignisse in der Gegenwart der grobstofflichen Welt zu vollbringen.
Walhalla kennt die weitere Entwicklung, das Ende der Gegenwart und den Beginn des Neuen.
Es weiß alles, was im Moment wie ein schlummerndes Versprechen die zukünftige Entwicklung von Milliarden von Jahren darstellt.
Entwicklung ist in den Fäden der zukünftigen grobstofflichen Zeit und des Raumes gespeichert.
Auch der Äther trägt dieses Wissen in sich, denn er ist gewissermaßen eine wissende Kraft, die Druck für die weitere Formung von Welten erzeugt.
Im Verständnis, wie gesegnet das kommende Zeitalter des Äthers ist, liegt die Antwort auf all die drängenden Fragen nach der weiteren Richtung der Entwicklung.
Doch hier liegt das größte Hindernis, das vielen Menschen im Weg steht.
Es ist eine eklatante Wissenslücke in der Denkweise der heutigen Menschheit.
Ohne diese Lücke zu schließen, ist Fortschritt unmöglich.
Wir befinden uns an einem Wendepunkt:
ALTE ANSICHTEN SCHEIDEN SICH, NEUES WISSEN ENTSTEHT.
Der Großteil des gegenwärtigen intellektuellen Verständnisses basiert auf einer übermäßigen Fixierung auf die rationale Methode.
Diese Methode gilt nun, unter dem Druck der fortschreitenden Entwicklung, als überholt und wird als unzureichend für alles Neue wahrgenommen.
In der zukünftigen Entwicklung verschmilzt sie mit der Erde, und so entsteht die Notwendigkeit eines Wandels als entscheidende Wende für jeden Einzelnen.
Viel Zeit, die uns für den harmonischen Aufstieg des Geistes geschenkt wurde, ist verstrichen.
Heute ist nur noch ein vollständiger Umschwung im Denken des Menschen möglich.
Das Gehirn muss sich an eine neue Schwingung anpassen, in der das geistige Wesen des Menschen mehr Raum hat, sich deutlich zu entfalten.
Durch gesundes und klares Empfinden muss der Funke die lähmende intellektuelle Last durchbrechen und zu einer höheren Erkenntnis aller Geschehnisse jenseits der grobstofflichen Materie gelangen.
Daher ergeht eine Botschaft aus den Höhen Walhalls in diesen fernen Teil des Universums:
„NUR DEM, DER SICH SELBST BEWEGT, KANN GEHOLFEN WERDEN!“
DER GEISTIGE FUNKE IM MENSCHEN MUSS NUN IN SICH DIE KRAFT ZUR UNABHÄNGIGKEIT FINDEN!
WER SICH STÄNDIG AUF ANDERE VERLÄSST, BLEIBT DEN NEUEN GESCHEHNISSEN FERN, DENN ER ERKLÄRT SICH SELBST SOMIT ALS SCHWACH!
ALLES, WAS ER NICHT SICHER IN DEN HÄNDEN SEINES GEISTES HÄLT, WIRD IHM GENOMMEN WERDEN!
DIE HEILIGEN GESETZE DER SCHÖPFUNG WERDEN SICH IN JEDEM OFFENBAREN, DAMIT DER ZUSTAND SEINER FLAMME SICHTBAR WIRD!
Der Ruf Walhalls klingt schrill in die menschlichen Ohrenl.
Doch es ist lediglich ein Ausdruck höchster Fürsorge für die geistigen Wesen, wie sie von Anbeginn an Gottes Wille den Dienern Walhalls, den Höchsten Wesenhaften, anvertraut hat.
Es beinhaltet Fürsorge von grundlegender Bedeutung.
Das Wesenhafte kennt nur den unerschütterlichen Willen zu leben oder zu vergehen.
Die Menschheit muss sich immer wieder ihrer großen Verantwortung für all die ihr innewohnenden geistigen Gaben und Fähigkeiten bewusst werden.
Bald wird dieser Ruf auch in die sichtbaren Ereignisse der irdischen Welt hineinwirken.
Unter der Hülle der grobstofflichen Materie glüht bereits alles und drängt in höchster Spannung vorwärts.
Neptun kann die Wellen des Ozeans kaum bändigen.
Salamander springen in Erwartung des Rufes ihres Herrschers Sirius.
Thors Hammer funkelt bereit für die gewaltigsten Schläge.
Aries‘ Speer saust durch den Raum, und die Pfeile der Artemis treffen zielsicher ihre Bestimmung.
Doch neben all dem existiert auch der Äther, der, während sich die Schlacht in Walhalla vorbereitet, allen offenen geistigen Bestrebungen der Menschen Unterstützung und große Ermutigung zur Erneuerung und Wiedergeburt ihrer Kräfte sowie zur Heilung all dessen schenkt, was krank ist und gemäß Gottes Gesetzen geheilt werden kann.
Wie immer in der Welt der wesenhaften Diener gibt es die eifrigste Hilfe zur Wiedergeburt, die die Kraft zur positiven Veränderung und zugleich den Willen zur Zerstörung all dessen stärkt, was sich von den Schwingungen der Harmonie des Universums ausgeschlossen hat.
Es liegt allein an jedem Einzelnen, welchen Weg er einschlägt.
Der Ruf aus Walhalla verkündet, dass es kein Zögern mehr gibt, sondern die Entscheidung nun unverzüglich fallen muss.
Dem Menschen wird eine kostbare Zeit für endlose Versammlungen zum Zögern, zum Schwanken und schließlich zum Beklagen der Folgen seines eigenen Willens mehr geschenkt.
Diese Zeit ist vorbei.
Unter dem Druck des Willens Gottes, der im Strahl Parzivals in Ephesus erbebt, beginnt ein neuer Abschnitt in der Entwicklung der grobstofflichen materie dieses Teils der Welt.
Jener Abschnitt, der seit langem als Zeit großer geistiger Erleuchtung, als Zeit des bewussten Menschentums gekennzeichnet ist, das im Wissen um den Schöpfer und seine heiligen Gesetze den Weg der Zusammenarbeit mit allen anderen Teilen des Schöpfungswerkes beschreiten wird.
Von Anbeginn an, als O-dio-nar sich erhob, um seinen Dienst zu erfüllen, war alles durch den Willen Gottes vorherbestimmt.
Alles war so eingerichtet, dass nach der anfänglichen Formung und Prägung des menschlichen Bewusstseins in der Materie eine Zeit vollkommener harmonischer Übereinstimmung mit den Gesetzen der Schöpfung allmählich und ohne Verzögerung eintreten würde.
Das menschliche Bewusstsein trägt alle Voraussetzungen in sich, damit auch die geistige Spezies Teil des Ganzen werden kann, trotz aller Distanz und Schwere, die der grobstofflichen Materie innewohnt.
Das Geistige im Menschen ist dazu geeignet, wenn er es nur will.
Die Zeit, alle möglichen Wege der Nachschöpfung zu erkennen und zu erfahren, ist an einem Punkt angelangt, an dem nur noch das fortbestehen kann, was wahrhaft reifer ist und das Wissen annehmen kann, welches die Grundvoraussetzungen für die geistige Erleuchtung des Lebens auf Erden schafft.
Das Erwachen im Geist ist daher keine Option, sondern eine Notwendigkeit für jene, die sich in ihrer Spezies weiterentwickeln und die volle Selbsterkenntnis erlangen wollen, die ihnen den Eintritt in die geistige Heimat ermöglicht.
Und genau um die Tragweite dieser Erkenntnis zu verdeutlichen, erreicht die Botschaft aus Walhalla die Erde und ruft den Menschen dringend dazu auf, die Wachsamkeit seines geistigen Inneren zu erwecken.
So wie alles Wesenhafte vom vorübergehenden Druck Luzifers befreit wurde, so stehen auch die Menschen nicht länger unter seinem verführerischen Einfluss.
Daher hat alle liebende Güte nun einen völlig anderen Inhalt als zuvor.
Alle Nachsicht und geduldiges Warten sind vorbei.
Der menschliche Geist wird endlich frei entscheiden können, ohne auch nur vom leisesten zerstörerischen Flüstern von Luzifers Prinzip der Versuchung beeinflusst zu werden.
Diese Zeit ist da und bringt eine beispiellose Forderung mit sich:
die volle Verantwortung für alle Empfindungen, Gedanken und Handlungen in jedem Augenblick des Lebens zu übernehmen.
Alle Appelle an andere haben ihre Gültigkeit verloren.
Blindes Befolgen von Befehlen und Anweisungen anderer hat ein Ende.
Nur die volle Verantwortung für jedes noch so kleine Empfinden im Menschen zählt.
Die Zeit, die der kindlich unreifen Seele des Menschen gewährt wurde, ist vorbei.
Dies ist der Wandel, der den nahenden Beginn der geistigen Erleuchtung der Menschheit auf Erden begleitet.
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