„GOTTES WEISHEIT REGIERT DIE WELTEN“

Gottes Weisheit regiert die Welten in ihrer uralten, rechtmäßigen Bewegung und Entwicklung so dass man sagen kan, dass es nie anders war und auch nie anders sein wird.

Allerdings verlaufen die Bewegungen und die Entwicklung der genannten Welten sowie das Leben aller Lebewesen in diesen Welten anders, als sich die Menschen bisher vorgestellt haben.

Es gibt viele Dinge, die in den Vorstellungen der Menschen über Gott falsch verstanden werden, und daher kann man sagen, dass die meisten derjenigen, die glauben, dass Gottes Weisheit im Werk der Schöpfung am Werk ist, sich irren.

Und das sind oft sogar Menschen, die einen tiefen Glauben an Gott haben.

Die Handlung im Schöpfungswerk ist viel einfacher und unkomplizierter, als die Menschen erwarten.

Alles geschieht in einem großen, allumfassenden Fluss von Ereignissen, den wir ein einheitliches Leben des Schöpfungswerkes nennen können.

Alles ist dieses Leben, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft umfassend umfasst.

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden durch die Erfüllung der Gesetze des Willens Gottes in der Schöpfung zu einer Einheit vereint.

Es ist wahr, dass Gottes Weisheit den weiteren Verlauf aller Ereignisse bereits lange im Voraus kennt, von denen es in den im Schöpfungswerk befindlichen Welten zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal die geringste Ahnung gibt.

Dies liegt daran, dass sich alles im großen Rahmen des Schöpfungswerks abspielt, in dem sie als tragende Bausteine der vollkommenen Gesetzmäßigkeit fungieren, die im Moment der ursprünglichen Schöpfung der Schöpfung vom Göttlichen ausgestrahlt wurden.

Diese Strahlen absorbieren alles, was als Seinslinie aller Bewohner des Schöpfungswerks entsteht, und formen es anschließend weiter. 

Das Schwingen in den Gesetzen des Willens Gottes ist alles ein einziges Ereignis in der Schöpfung, in dem die Vergangenheit in die Gegenwart eingreift und die Zukunft gestaltet.

So ist bereits heute im Reich Gottes bewusst, was sich in zehn, hundert oder sogar tausend Jahren tief in den materiellen Ebenen des Schöpfungswerks manifestieren wird und wovon keiner der Menschen heute auch nur die geringste Ahnung hat.

Allerdings nicht, was in einzelnen Nebenhandlungen kommen wird, sondern was in der Hauptrichtung der Entwicklung passieren wird.

Und gerade die kleine Welt der Menschen, in der viele noch heute das Zentrum aller Ereignisse im Universum sehen, ist der Teil, der sich irgendwann der Hauptrichtung der Entwicklung unterwerfen wird.

Alles unterwirft sich schließlich einer höheren Kraft, die vom Göttlichen kommt, die Welten in großen Entwicklungskreisen kontrolliert und leitet, über die auf der Erde noch fast nichts bekannt ist.

Die menschliche Welt will diese Vernetzung der Ereignisse, die ein notwendiger Teil der Gerechtigkeit Gottes ist, aus der sich keines der Geschöpfe entziehen kann nicht in ihr Verständnis aufnehmen. 

In seiner permanenten Präsenz ist es die Vernetzung der Ereignisse, die gleichzeitig den Grad der Beteiligung der Lebewesen an der Entwicklung der Individualität konsequent überwacht und so das zukünftige Schicksal jedes Lebewesens bestimmt.

Dieses gesetzmäßige Handeln in der höchsten Natur bestimmt, was sich in den Schicksalsfäden jedes Einzelnen und des Ganzen entfalten wird.

Es ist dieser Zusammenhang der Ereignisse und was sich daraus entwickeln wird, der die gesamte Entwicklung aller Bewohner des Schöpfungswerkes bestimmt.

Aus diesem Grund gibt es so viele Aufrufe des Lichts, die die Menschen dazu ermutigen, sich der Absicht des Schöpfers näher zu bringen.

Die Absicht des Schöpfers ist genau jene permanent aktive Harmonie, die alles Leben im Schöpfungswerk leitet und fördert, so dass es nur zu einer friedlichen Mitschwingung und schöpferischen Harmonie des guten Willens führt.

Die Allwissenheit Gottes sieht auch in den größten Kreisen der Weltentwicklung, wie auch in einem scheinbar unbedeutenden Ereignis, das sich aus dem zuvor ausgestrahlten Willen eines einzelnen Menschen formt, zugleich auch eine Folge der notwendigen Fortsetzung dessen ist, was einmal kommen wird.

Alles fließt, entwickelt sich, schreitet in seinem Schicksal voran oder verlangsamt sich im Gegenteil und verschwindet, genau nach den Gesetzen, die allem eine klare Ordnung und damit eine unerschütterliche Gerechtigkeit für alles geben, was ist.

Und in dieser Entfaltung allen Lebensgeschehens erfüllt sich auch der große Wille Gottes, der die bleibende Absicht des Schöpfers in sich trägt, über die Menschen und über alle Welten Gottes Wille erscheint, so als wohlwollender Helfer, als alles heilender Arzt, zugleich als Richter und Vollstrecker der ausgesprochenen Bestimmung selbst des kleinsten Teils des Lebens sowie die größten Teile der Welt und alle Unterteilungen in den verschiedenen Ebenen der Schöpfung.

Aber es muss alles anders verstanden werden als bisher.

Vor allem können die Menschen ihr Verständnis der Weisheit Gottes nicht nur auf diese Unterteilung der Materie beziehen, zu der das Universum und diese winzige Erde gehören.

Nach diesen Vorstellungen waren und sind Menschen auf der Erde falsch angegangen, denn der menschliche Geist ist nicht nur mit dieser irdischen Welt verbunden, sondern durch sein inneres Wesen auch mit einer um ein Vielfaches größeren Geschichte des gesamten Schöpfungswerkes, als es hier auf der Erde auf den ersten Blick erscheint.

Darin liegt das erste Missverständnis eines großen Teils der Menschen.

Für einen Menschen erstrecken sich die Fäden des Schicksals von der Vergangenheit über die Gegenwart bis in die Zukunft, wobei Vergangenheit und Zukunft in ihren größten Werken in ihrer Erfüllung fast nie zu diesem Teil der Welt gehören.

Der Anfang des menschlichen Geistes reicht viel weiter in die Vergangenheit und auch viel höher in andere Bereiche.

Er kommt von Orten, an denen nach der anfänglichen Entwicklung keine Zersetzung erforderlich ist, wie dies hier auf der Erde der Fall ist, sondern an denen alles in seinem Wesen ständig und ohne Unterbrechung durch den Zufluss der Kraft Gottes durchstrahlt wird und so in seiner geistigen Art für immer bestehen bleiben kann.

Auch der menschliche Geist gehört von Natur aus zu diesen Orten, wo ihm auch die Ewigkeit versprochen wird.

Aber nur, wenn er sich in seiner Entwicklung bis zur Reife in der Nachschöpfung nicht in der umherschweifenden Suche nach den Schimmern vergänglichen Glücks verliert, die ihm die Welt der Materie bietet.

Wenn er vom rechten Weg seiner Richtung abweicht, gerät er in die Irre und verliert seinen Anspruch auf die Ewigkeit.

Der Ausgang des Entwicklungsweges wird durch die Stärke der Flamme des Geistes bestimmt, die im Einklang mit der Harmonie des gesamten Schöpfungswerkes, reif und rein sein muss.

Wenn er es so will und dies hier auf der Erde befolgt, kann er mit Zuversicht auf die Unendlichkeit des Seins in völlig fremden Ebenen der geistigen Specie blicken, die wir die dauerhafte Zukunft des gesamten Schöpfungswerks nennen können.

Die Schöpfung in ihren Möglichkeiten und auch in ihrer Weite ist das Werk Gottes, das das Verständnis aller bisherigen menschlichen und irdischen weltbeeinflussten Vorstellungen übersteigt.

Die Menschen wissen vom Schöpfungswerk nicht einmal ein Hundertstel des wahren Ausmaßes seiner Größe und vor allem der vollkommenen Pracht, die darin zu finden ist.

Über die wahre Grenzenlosigkeit aller Formen der Schönheit auf einzelnen Ebenen ist hier auf der Erde nichts bekannt.

So nähert sich das Bewusstsein des Menschen fast immer im Urmoment der Auflösung in der alles erobernden Harmonie, die alle Orte vollkommener Schönheit in den Gärten des geistigen Zuhauses durchdringt, sofern dem Geist erlaubt wird, diese Orte zu betreten.

Erst danach gewinnt der eintretende Geist die Kraft, sein glückseliges Selbstbewusstsein an den dortigen Orten der Schönheit vollkommener Harmonie vollständig zu erfahren.

Über all das ist nichts bekannt.

Es ist auch nichts darüber bekannt, dass dieses Schöpfungswerk zwar einen Anfang, aber kein vom Schöpfer bestimmtes Ende hat.

Auch dies ist für das irdische Verständnis schwer zu verstehen, denn hier im materiellen Universum enthält alles, was entsteht, sowohl den Anfang als auch das Ende. 

Dies liegt jedoch daran, dass dies alles nur aus dem fortlaufenden Werke der Nachschöpfung stammt, das nie die Verheißung einer ewigen Dauer des Seins erhalten hat. 

Unendlichkeit gilt somit für das ursprüngliche Schöpfungswerk, das ausschließlich auf geistigem Ursprung beruht.

Dennoch werden viele Menschen Zweifel am Konzept der Unendlichkeit hegen.

Um die Verheißung der unendlichen Dauer des Schöpfungswerks zu verstehen, muss das Innere des Menschen Vertrauen in die liebende Güte Gottes tragen.

Wenn die geistige Trennung der Schöpfung als Ganzes dauerhaft harmonisch im Licht Gottes schwingt, kann sie, auch wenn sie ein geschaffenes Werk ist, für immer bestehen.

Wenn das Leben der Bewohner der Ur-schöpfung dauerhaft bestätigen wird, dass dieses direkt aus dem Willen des Schöpfers gesandte Werk ein gutes Werk ist, dann hat alles Lebendige in ihm, das nach dem Guten strebt, das Recht auf die Ewigkeit seines Seins.

Aber das ist für den Verstand schon etwas Unverständliches, denn der Verstand kann die Größe der Liebe Gottes nicht richtig in seine Überlegungen zur Unendlichkeit des Seins einbeziehen.

GLEICHZEITIG VERLEIHT NUR DIESE STÄNDIGE LIEBE GÖTTLICHEN URSPRUNGS ALLEN LEBEN DER BEWOHNER DES SCHÖPFUNGSWERKS SINN UND HOFFNUNG IN DER VERHEISSUNG EINER UNENDLICHEN DAUER.

DIE VERHEISSUNG DER UNENDLICHKEIT DES SEINS, ALS DIE UNENDLICHKEIT DES LEBENS IM SCHÖPFUNGSWERK, ENTSTAND AUS DER LIEBE GOTTES, UND AUS DIESER LIEBE ALLEIN IST DIE WAHRE MANIFESTATION DES LEBENS DURCH PARZIVAL, DEN HÜTER DES HEILIGEN GEFÄSSES DES GRALS, DAS EMPFANGEN DER NEUEN KRAFT, DIE VOM GÖTTLICHEN IN DIE SCHÖPFUNG FLIESST.

DAS AUS DER UNVERSTÄNDLICHKEIT DER LIEBESABSICHT GOTTES ENTSTANDENE GESAMTWERK DER SCHÖPFUNG HAT ALSO IN PARZIVAL UND IM GRAL EINE ZUKUNFT, OHNE DASS MAN SICH UM DIE AUSSICHT AUF EIN ENDE SORGEN MUSS.

IN DER AUSSTRAHLUNG DER LIEBE GOTTES LIEGT DIE ERHALTUNG ALLEN LEBENS IN DER SCHÖPFUNG, DAS IM EINKLANG MIT GOTTES WILLEN SCHWINGT.

In diesem Wissen ist es auch möglich, den richtigen Unterschied zwischen dem um ein Vielfaches umfassenderen geistigen Wesen und dem eng begrenzten irdischen Leben in seiner begrenzten Zeitlichkeit zu finden.

Darin könnte der Mensch auch seine wirklich große Rolle erkennen, die er selbst hier auf der Erde mit seiner zeitweiligen, eng begrenzten Weltanschauung leider zu sehr ins Nichts reißt.

Millionen von Menschen leiden unter der irdischen Bindung, weil sie sich der vorherrschenden Ansicht unterworfen haben, dass alles, was real ist, nur das Materielle ist.

Die Kürze des irdischen Lebens tötet das Herz des Menschen, das die Möglichkeit der Unendlichkeit des Seins empfindet. 

Heute dominiert das rationale Verständnis der Welt und des menschlichen Lebens selbst den Großteil der irdischen Menschheit.

Wenn ein Mensch jedoch seinen Blick höher richtet, wird er in seinem Herzen erkennen, wie alles in der Schöpfung in einem völlig anderen Verständnis des Zeitbegriffs fließt.

Er weiß auch, wie sich Gottes Wille in der Leitung aller Ereignisse im gesamten Schöpfungswerk manifestiert.

Vom Beginn der Schöpfung an verfügt Gott über eine Vielzahl hingebungsvoller Diener zur Erfüllung Seines Willens, die die Auswirkungen aller rechtmäßigen Ereignisse in der Schöpfung bis ins letzte Detail erfüllen.

Gott muss nicht persönlich in das individuelle Leben von Menschen oder anderen Geschöpfen eingreifen, denen in ihrem Leben Dinge passieren, die sie durch Raum und Zeit führen und weiterleiten.

Darüber hinaus hat ER an allen Orten die erwähnten treuen Diener, die in der Erfüllung vollkommener Allweisheit alles so lenken, dass alles Gesäte an den Ort seines Ursprungs zurückkehrt.

Diese treuen Diener sind alle diejenigen, die zu den wesenhaften Arten der Schöpfung gehören.

Auf den Urebenen des Lichts, also über den Materien, sind sie Ur-wesen, Diener, die als Engel bekannt sind und in sich eine von Gott gegebene Ur-kraft zum Handeln besitzen.

In den lichten geistigen Höhen des Ur-Schöpfungswerks und teilweise auch in den lichtesten feinstofflichen Ebenen des Werkes der Nachschöpfung gehören auch die geistigen Gattungen zu den Scharen derer, die Gott treu dienen.

Je weiter sie jedoch von der Quelle des Lichts entfernt sind, desto weniger vertrauenswürdig und treu ist die Geistesart in ihrem Dienst für den Schöpfer.

Deshalb finden wir hier auf der Erde so viel Willkür und damit einen völlig bösen Willen im menschlichen Verhalten vor.

Es liegt an der Schwäche vieler Menschen.

Gleichzeitig bleibt Gott völlig distanziert von allen kleinen irdischen Streitereien, die in ihren Erscheinungsformen vor allem Unreife und auch die Eindämpfung des geistigen Funkens des menschlichen Herzens widerspiegeln.

Im Gegensatz zum Wesenhften, das durch sein Wesen eine permanente Hingabe an den Schöpfer in sich trägt, weil es keinen eigenen freien Willen hat, ist der menschliche Geist aufgrund der ihm gegebenen Unabhängigkeit bei der Entscheidungsfindung unzuverlässig und widerspricht oft den Gesetzen im Schöpfungswerk in der Willkür seines eigenen Willens.

Daher ist es nicht der menschliche Geist hier auf der Erde, der an der Verwaltung der Welten im Einklang mit dem Willen Gottes beteiligt ist, sondern es handelt sich um eine wesenhafte Art von Dienern, die die rechtmäßige Bewegung und damit die Entwicklung der Ereignisse im Einklang mit dem Willen Gottes, Gottes Wille leiten.

Alles menschliche Handeln vollzieht sich immer und nur innerhalb der durch die Wesenhafte geschaffenen Grenzen, die den Willen Gottes getreu erfüllen.

Dies ist etwas, was der Menschheit noch fehlt, um den Willen des Schöpfers, der überall in der Schöpfung wirkt, wirklich zu verstehen.

Menschliches Handeln liegt innerhalb der durch Gottes Willen definierten Grenzen.

Das heutige Menschenverständnis bestätigt, dass die Mehrheit der Menschen anders glaubt.

Und das gilt auch dann, wenn die Menschen selbst davon sprechen, dass sie glauben, dass es Gottes Wille ist, der die Welten regiert.

Obwohl viele Menschen dies sagen, wissen sie nicht, was sich darin befindet.

Es ist also nicht Gott, der in den Wolken im Weltraum über dieser kleinen Erde schwebt, mit allem, was sich darauf befindet, einschließlich der Menschen selbst, sondern es ist etwas viel Größeres und Vollkommeneres, das mit unerschütterlicher Konsequenz in alle sichtbaren und unsichtbaren Dinge eingreift um die Gesetze zu erfüllen.

Gott ist weit weg von dieser grauen Menschenwelt.

Nicht weil er sich von ihr entfernte, sondern im Gegenteil, weil sich die Menschenwelt selbst mit ihrem Willen und Handeln vom Licht und damit von Gott entfernte.

Die Menschen haben sich vom Licht entfernt, weil sie, der Verlockung des Versuchers lauschend, mit dem gesamten bekannten Universum in die Tiefen hinabgesunken sind, weit entfernt von allem, was reiner und lichter ist.

Dennoch bleibt in diesen Sphären des Licht-Dunkels der Wille Gottes untrennbar am Werk.

Allerdings nicht darin, dass Gott selbst in die Dinge und Ereignisse eingreift, sondern dass er zu diesem Zweck seine treuen Diener und Erfüllungsgehilfen des vorgegebenen bestimmenden Willens hat.

Durch das Wirken der wesenhaften Diener wird in Erfüllung des Willens des Schöpfers alles nach unten durch die großen Ebenen der feineren Teile der Nachschöpfung geleitet, immer weiter hinunter zum grobstofflichen Universum hier von seinem Anfang bis zu seinem Ende.

Alles außer der eigenen Welt der menschlichen Gesellschaft, die durch den Willen der Menschen geformt wird, kann als direkt dem Entwicklungsverlauf unterworfen bezeichnet werden, der den Willen des Schöpfers erfüllt.

Leider steht der Wille der Menschen hier auf der Erde immer noch weitgehend im Widerspruch zu dieser klugen Verwaltung der Welten.

Obwohl die Motivationen der Menschen einen Teil der guten Absicht in ihrem Willen haben, ist ihre Wirkung, wenn diese Absicht von rationalem Denken geleitet wird, oft völlig entgegengesetzt zu der Harmonie, die im Werk der Schöpfung schwingt.

Der Grund dafür ist der Missbrauch der Gabe des freien Willens beim Wollen und Entscheiden durch die Herrschaft des Verstandes durch den Menschen.

Die Menschen hier auf der Erde gestalten mit ihrer engen Rationalität ihre eigene Welt mit all ihren sozialen Erscheinungsformen von Gut und Böse.

Dennoch wird den Menschen immer noch die Möglichkeit gegeben, sie auszuüben, auch wenn dies oft völlig falsch ist.

Gottes Weisheit stellte den Menschen in dieser Welt der Menschen als einen bestimmten Regisseur dar, der über die Verwirklichung seiner Wünsche entscheidet.

Es wurde mit einem Vertrauen in die Güte des Menschen begründet, die letztendlich bei der Entscheidungsfindung die Oberhand gewinnen konnte und sollte, die immer im Einklang mit der Schwingung des geistigen Funkens im Menschen stehen sollte.

Es ist also in gewisser Weise auch Teil von Gottes kluger Führung der Welten, wenn Menschen auf der Erde Fehler machen, indem sie ihre Gabe des freien Willens nutzen, denn dadurch können sie lernen, ihre Fehler zu erkennen und sich dadurch zu ihrer Fülle zu entwickeln, was nur durch Erleben möglich ist.

Sie müssen den wahren Sinn ihres Lebens kennen und verstehen.

Dass dies leider einem großen Teil der Menschen immer noch nicht gelingt, spiegelt sich jedoch in der tatsächlichen Entwicklung der irdischen Menschenwelt wider.

Auch dies ist Teil der großen Weisheit Gottes, die die Welten regiert.

Für eine Veränderung zum Besseren in der irdischen Welt der Menschen würde das Kleinste genügen – damit sich der größte Teil der Menschen ernsthaft mit allem auseinandersetzt, was zum Menschen gehört.

Auf diese Weise würden die Menschen schnell erkennen, wie sie bisher auf unverständliche Weise einen notwendigen Teil ihrer selbst, nämlich ihr eigenes geistiges Inneres, vernachlässigt haben.

Sie würden schnell erkennen, dass die Erfüllung, die viele verzweifelt in äußeren Dingen suchen, in ihnen selbst liegt – im menschlichen Geistesfunken, der dazu aufruft, allen Willen zum Guten auszuüben, der im Einklang mit der Harmonie des Ganzen zum Ausdruck kommt.

Auf diese Weise könnte die Welt der Menschen auf der Erde schnell Lösungen für alle Feindschaften und Widrigkeiten finden, die viele Krisen sowohl im Kleinen als auch im Großen verursachen. 

Allerdings haben sich die Menschen bereits zu weit von dem ursprünglichen Ziel entfernt, das ihnen zu Beginn ihrer Entwicklungsreise in den geistigen Ebenen vermittelt wurde.

Doch all dies ist für einen Großteil der heutigen Menschen auf der Erde ein völlig vergessener Teil der eigenen Vergangenheit.

Deshalb versinken ganze Nationen in Schwierigkeiten und alle weiteren Entwicklungen, die sich aus der Einflussnahme ihres freien Willens auf die Entscheidungsfindung ergeben, führen zum Zusammenbruch ihres eigenen gesellschaftlichen Lebens.

Und deshalb kann man es auch nur als eine Offenbarung der Liebe Gottes betrachten, wenn durch das Wirken wesenhafter Diener diese Entwicklung nun dadurch unterbrochen wird, dass die weitere Richtung des bisherigen Willens der Menschen unter dem erhöhten Druck des Lichts, der es dem Menschen nur im Falle eines reinen und guten Willens ermöglichen wird, weiterhin zu handeln kommt.

Gleichzeitig wird jedoch auch die langersehnte Erleuchtung im Wissen über alle geistigen Belange des menschlichen Inneren auf dieser Erde eintreten.

Dies wird eine große Veränderung im Leben vieler Menschen mit sich bringen.

Der menschliche Geistesfunke, der in einem Teil der Menschen geschlummert hat, wird endlich in der Lage sein, aufzuflammen, um sich von allem Falschen zu befreien.

Wer jedoch trotz aller vorbereiteten Hilfe nicht in der Lage sein wird, innerlich aufzuwachen, verliert nach und nach den Hintergrund auf der Erde für sein weiteres Handeln.

In dieser Zeit der Veränderungen streben die wesenhaften Diener nach der Erfüllung der höchsten Gerechtigkeit.

Darüber hinaus gibt es für diese Zeit bereits inkarnierte, innerlich voll ausgereifte Geister auf der Erde, die nur noch Vertrauen in ihr Wissen über die Weisheit Gottes gewinnen müssen, die die Welten regiert.

Die ersten dieser Geister erkennen diese göttliche Weisheit bereits und danken der Güte Gottes dafür.

Sie nehmen das alles mit freudigem Lob entgegen, denn es beschert ihnen ein bisher unbekanntes Glück.

Vielen dieser Menschen hilft in dieser Zeit auf der Erde auch der Gralsweg, der die geistigen Bemühungen der Menschen immer mehr zur wahren Erkenntnis der Wirkung der Gralsbotschaft führt.

Der Gralsweg ermutigt jeden menschlichen Geist zu einem inneren Erwachen, das eine Voraussetzung für das richtige Verständnis der Gralsbotschaft ist.

Ohne diese Offenheit bleibt das Wissen um die Gralsbotschaft immer noch ein mit sieben Siegeln versiegeltes Buch, auch wenn die Menschen mit ihrer irdischen Wahrnehmung und Denkweise einige der Worte des Buches verstehen und die Größe der darin enthaltenen Wahrheit empfinden können.

Wahre Erleuchtung sieht jedoch ganz anders aus.

Es ist erfüllend, heilend, leidenschaftlich und zugleich frei erlebbar durch den freudigen Wunsch nach dem Guten.

In dieser Richtung stehen viele Menschen immer noch vor der wahren Erleuchtung ihres Geistes.

Aber die Zeit erfordert die Entstehung eines geistig verantwortungsvollen Lebens in kreativer harmonischer Harmonie mit anderen Menschen, auch wenn diese mit einer anderen Gedankenwahrnehmung leben.

Das freudige Schwingen des Inneren soll zum bleibenden Grund für die Entdeckung einer völlig neuen Art des Zusammenlebens mit Menschen werden.

Daher ist es bereits heute möglich, über die Erfüllung der noch erwarteten Ereignisse zu sprechen, die auf dieser Erde eintreten werden.

Dies geschieht auch schon seit einiger Zeit und ist nur eine Bestätigung dafür, wie wichtig es ist, alle notwendigen Vorbereitungen zu treffen, die vorhergehen mussten.

Die Vorbereitungen sind bereits abgeschlossen und die wesenhaften Diener beginnen mit der Erfüllung der Ereignisse, die vollständig zur Weisheit Gottes gehören und allen lebenden Menschen darin, die ausschließlich nach dem allumfassenden Wunsch streben, für immer Erleuchtung für des Universums zu bringen.

Auf diese Weise wird dieser Wandel in der Entwicklung dieses Teils der Welt auf eine Weise vollzogen, die Gott vor vielen Jahrtausenden festgelegt hat.

 

 

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