WAS WIRD DIE FUNDAMENTALE ROLLE SEIN DIE DEN KREISEN DES FRIEDENS IN ZUKUNFT ZUKOMMT?
Durch die Kreise der Friedfertigen kann dieser Erde eine große Erfüllung zuteilwerden.
Diese Verheißung, die die Voraussetzung für einen alles erneuernden Segen in sich trägt, breitet sich direkt über dieser grobstofflichen Welt aus.
Alles ist in ihr enthalten, was für die zukünftige Zeit notwendig ist.
Denn in den Kreisen der Friedfertigen muß eine Art der Einstimmung herrschen, die direkt mit dem Licht verbunden ist.
Diese Verbindung führt in die Nähe des Strahl Parzivals.
Diese Verbindung, zusammen mit einer beispiellosen Art von Segen, ermöglicht die Vollendung alles dessen, was begonnen wurde.
Dies eröffnet die Möglichkeit großer Erfüllungen in der Menschheit und auch darüber hinaus.
Viele Geschehen darin stehen in einem engen Zusammenhang mit der Tätigkeit der Wesenhaften Diener.
Doch nur das, was in höchster Wachsamkeit und in der beständig allerreinsten Einstimmung aufrechterhalten wird, wie sie ein Menschengeist nur je auf Erden zu erreichen vermag, kann in enger Verbindung mit dem Strahl Parzival schwingen.
Es ist eine große Herausforderung für alle, die die Wahrheit kenn
en.
Eine reine Einstimmung.
Befreit von allen Vorurteilen gegenüber anderen Menschen, auch frei von überzogenen und unnatürlichen Vorstellungen von geistiger Erfüllung, und zugleich jedoch innerlich erhoben durch die reife Verankerung in der Glückseligkeit des geschenkten Wissens um Gottes Weisheit und somit befreit von den Einflüssen der materiellen Welt.
So sollte die wahrhaft reine Einstimmung eines reifen menschlichen Geistes sein.
Und dies ist auch der stärkste Magnet, der nun all jene anziehen sollte, die ihr Selbstvertrauen und die Verwirklichung ihres Lebenssinns im Werke der Schöpfung finden wollen.
Die Anziehungskraft liegt in der natürlichen Menschlichkeit, die von gesteigerter geistiger Weisheit geprägt ist.
Unter diesen Voraussetzungen entfaltet sich alles immer zuerst aus dem Wirken der Einzelmenschen heraus.
Es ist eine höchste Ebene menschlicher Existenz auf Erden.
Eine Art von Einstimmung, wie sie hier unter den Menschen seit Jahrhunderten nicht mehr zu finden war.
Dies soll erreicht werden, indem jene miteinander verbunden werden, die innerlich den Wunsch nach einem lichterfüllten und damit einem innerlich sinnvollen Leben verspüren.
Die Zukunft auf Erden ist keineswegs dem Weg der Mehrheit der Menschheit versprochen.
Sie schließt jegliche Oberflächlichkeit und die damit einhergehende abgestumpfte Empfindungslosigkeit aus.
Ganze Menschenmassen sind in ihrer gegenwärtigen Trägheit somit gefährdet.
Wie viele Menschen bereits durch diese Voraussetzung ausgeschlossen sind, läßt sich nur mit größter Besorgnis, ja sogar mit Entsetzen angesichts der düsteren Vorahnung des Schlimmsten erahnen.
Doch ist es nichts anderes als die Rückkehr zur ursprünglichen, reinen Menschlichkeit, wie sie hier immer schon hätte sein sollen.
Und die Kreise der Friedfertigen sollen den Weg für diese Rückkehr bereiten.
Heute steht diese Erfüllung noch völlig außerhalb jeglichen Interesses.
Bald jedoch wird sie sich im Leben von Milliarden von Menschen als entscheidend erweisen.
Die magnetische Anziehungskraft der Strahlung wird dabei selbsttätig wirken als Beweis für die Lebendigkeit und Selbständigkeit der Menschen.
Dieses selbsttätige Wirken der Anziehungskraft wird geformt von der Strahlung des Lichtes.
Gleichzeitig werden sich die Ereignisse verstärken, die die Menschenscharen und die Materie von ihrer Unterdrückung durch unverhältnismäßige Bedingungen befreien werden.
Es wird ein innerer Druck erzeugt werden, der viele Menschen erwecken wird.
Wo bis heute eine Herdenmentalität und die gedankenlose Unterwerfung unter die Meinungen anderer noch vorherrschen, wird es schon bald zum Zusammenbruch der vom Verstande begrenzten Struktur des Verständnisses des irdischen Lebens kommen, auf der der größte Teil der heutigen Regeln zwischenmenschlicher Beziehungen beruht.
Die innere Lebendigkeit in den Entscheidungsprozessen und in den Beziehungen wird die bisherige Trägheit innerhalb der zwischenmenschlichen Beziehungen allmählich vollständig beseitigen.
Der bisherige Zynismus und die distanzierte förmliche Kälte des Verstandes, welche als die schlimmsten Begleiterscheinungen der vorherrschenden Rationalität unter den Menschen gelten können, werden endgültig verschwinden.
Das Bedürfnis nach Herzlichkeit und gegenseitigem Vertrauen wird ein selbstverständlicher Bestandteil jedes einzelnen Augenblickes des Tages werden.
Es ist gerade die Lebendigkeit der inneren empfindsamen Wahrnehmung in allen menschlichen Handlungen, durchdrungen von dem Wunsch nach einem allumfassenden Willen zum Guten, die die Ursache für grundlegende Veränderungen sein wird.
Dafür müssen zunächst die Wege bereitet werden, damit die Lebendigkeit der empfindsamen inneren Wahrnehmung in der geistigen Weisheit des Wissens um die Schöpfungsgesetze und das gesamte Werk der Schöpfung Unterstützung findet.
Ohne diese müßte alles beinahe zu dem Beginn der menschlichen Entwicklung zurückkehren.
Dies ist jedoch nicht notwendig und würde zudem einen unnötigen Verlust vieler Kräfte bedeuten, wenn alles von neuem mit dem ursprünglichen Verständnis dieser allergrundlegendsten Erkenntnisse beginnen würde.
In der Schöpfung schreitet alles stets weise voran.
Dies muß stets bedacht werden.
Deshalb haben die Menschen auch heute noch die Möglichkeit, sowohl in ihrer geistigen Entwicklung als auch in ihrer Entwicklung in dem rein irdischen Wissen, getragen von dem Wissen um das Werk der Schöpfung, weiter voranzuschreiten.
Dieses Wissen weist nicht zurück, sondern zeigt den Weg hinaus und verleiht so die Kraft für das Gegenteil, nämlich die Kraft für den beispiellosen Aufstieg jedes einzelnen Menschen wie auch der gesamten Gesellschaft.
Der Wandel hin zum Aufstieg und damit zu einer insgesamt besseren Welt wird ermöglicht durch die Erkenntnis über den geistigen Sinn des menschlichen Daseins im Einklang mit Gottes Gesetzen, die im Werk der Schöpfung wirken.
Die Träger dieser Erkenntnis, die von ihnen in eine lebendige Wirksamkeit umgesetzt wurde, können und sollen die Friedenskreise bilden.
In ihnen soll alles vollkommen neu sein, also anders als es bisher in allen menschlichen Gemeinschaften galt.
Die Freiheit und Selbständigkeit jedes einzelnen Teilnehmers, der sich in die Arbeit der Friedenskreise einreiht, sollen uneingeschränkt gewahrt bleiben.
Selbst wenn dies bedeutet, daß er sich wiederholt zurückzieht und dann erneut in die Gemeinschaft der Friedenskreise zurückkehren würde.
Reife und die Art der Ausdrucksweise sollen stets akzeptiert werden, solange sie die Harmonie anderer nicht stören.
Entscheidend dabei soll die Kenntnis der Seligpreisungen Jesu sein, auf die die Menschen vertrauensvoll setzen sollen, um ihre Beziehungen zu pflegen oder gegebenenfalls zu erneuern.
Das Vertrauen in die Arbeit der Wesenhaften Diener wird immer einen Weg finden, der bis jetzt sehr oft durch überanstrengte Analyse des Verstandes oder durch weiteres kompliziertes Suchen nach einem Ausweg in Momenten der Störung der Harmonie zwischen den Menschen ersetzt wurde.
Darüber hinaus wurden für alles Schablonen und Schubladen geschaffen, in die sich jegliches Handeln hineinpressen lassen sollte, ungeachtet der unterschiedlichen Temperamente und der Reife der Menschen.
Für das kommende NEUE ZEITALTER soll dabei stets an erster Stelle Raum für das Wirken der Heiligen Gesetze Gottes gelassen werden, die in den Händen der Wesenhaften Weber, die sie anwenden, auf den weisesten Entwicklungspfaden immer Wege zu jeder Lösung finden werden.
Deshalb ist das Vertrauen des Einzelnen in das Wirken der Allweisheit Gottes so wichtig, sofern er selbst sicher ist, daß er für sich alles richtig tut und in allen Lebenslagen das Wollen zu dem allumfassenden Guten in sich trägt.
Dies ist die größte Herausforderung für die heutige Zeit, die in ihrer erlernten verstandesmäßigen Herangehensweise an alle Arten von Entscheidungen die Fähigkeit verloren hat, still auf die helfenden Eingebungen zu hören, die stets Hinweise für den weiteren Weg der Entwickelung geben.
Leider haben die Menschen von heute dies völlig verlernt, und nur wenige können es noch mit Gewißheit und dauerhaft umsetzen.
Wer sich den Kreisen des Friedens anschließen möchte, muß diese Vorgehensweise also erst noch lernen.
Doch ihr guter Wille und ihre Reinheit des Wollens werden ihnen alles erleichtern und ihnen den Weg nach vorne weisen.
Dies wird auch die Ausstrahlung sein, welche andere Menschen mit magnetischer Kraft anzieht.
Nicht weil jemand alles weiß und stets fehlerlos und perfekt handelt, sondern weil er demütig bereit ist, zuzuhören und einen ihm in vielerlei Hinsicht völlig neuen Weg zu beschreiten.
Dies wird durch eine Ausstrahlung mit unwiderstehlicher Anziehungskraft bewirkt, denn die Menschen werden darin die Natürlichkeit und Einfachheit spüren, die aus der reinen Quelle des Wollens nach dem Guten entspringen.
Es wird etwas völlig anderes sein als das, was wir heute vorfinden, wo man annimmt, das nach außen hin zur Schau gestellte selbstsichere Auftreten eines Menschen sei das, was es zu erstreben und zu schätzen gilt, und zwar ungeachtet der Echtheit und der inneren Fähigkeit zu reinem Lauschen, um das Wahre vom Unwahren zu unterscheiden.
Alles, was bisher mit dem Verstand erlernt wurde, wird vor den Toren des NEUEN ZEITALTERS zurückbleiben, wenn es nicht im Streben nach dem reinsten Wollen von innen heraus geläutert wird.
Die wichtigste Voraussetzung für den Menschen hier auf Erden ist nicht die Erlangung vollkommener geistiger Vollendung, sondern diese ist das ehrliche und aufrichtige Bestreben, die ihm zukommende reine geistige Aufgabe zu erfüllen, um den Weg zum Lichte zu beschreiten.
Genau dieser Versuch muß der Nachweis sein, der als Bedingung für das Licht erforderlich ist, um damit in das NEUE ZEITALTER einzutreten.
Das Streben nach reiner Harmonie geschieht durch das allumfassende Wollen zu dem Guten sowie durch das ständige Bemühen um den geistigen Fortschritt im Wissen um den lichtdurchfluteten Weg, der hinauf zur Heimat in den Höhen des ersten Schöpfungswerkes führt.
Und dies ist jene Aufgabe, die auf die Kreise der Friedfertigen wartet als die ihnen gewährte höhere Rolle der Vorbereitung eines Weges, welchen alle anderen Menschen schließlich durchlaufen und ihm folgen werden, indem sie der magnetisch anziehenden Ausstrahlung der lichterleuchteten einzelnen Menschen folgen.
Heute ist es daher nicht angebracht, von geistigen Menschen schon Vollendung zu erwarten.
Dies ist ausgeschlossen, da das menschliche Wissen über den Schöpfer auf Erden um Jahrtausende hinter dem zurückliegt, wo es sein könnte und auch sein sollte.
Doch es wird selbstverständlich die größte Anstrengung erwartet, alles Verzögerte schnellstmöglich nachträglich zu erreichen, damit die Lücken im menschlichen Wissen geschlossen werden können.
Damit die irdische Welt dann endlich als Teil des Ganzen innerhalb des gesamten Schöpfungswerkes betrachtet werden kann.
Für die Kreise der Friedfertigen liegt daher die große Aufgabe bereit, die Kluft zwischen der Menschheit und allen Hilfen aus dem Lichte mit größtem Eifer zu überbrücken.
Es ist eine herrliche Aufgabe, in der alles liegt, wonach sich der menschliche Geist in Wahrheit sehnt.
Es ist die bereichernde Erfüllung eines jeden Tages durch neue Erkenntnis über die Größe Gottes, in der auch für die geistigen Wesen alle Glückseligkeit zu finden ist.
Alles, was die Menschen bisher erkannt haben und noch erkennen werden, sollte in seiner Gesamtheit ein einheitliches Bild von Gottes Allweisheit formen, welche die Wege für die Entwicklung des großen Ganzen sowie auch jedes einzelnen Geschöpfes in vollkommener Harmonie ebnet und gestaltet.
Die Menschen müssen lernen, diese Harmonie in ihrem Inneren zu erkennen und dort eine dauerhafte Verbindung zu ihr aufzubauen, um darin die Inspiration für ihre eigenen Wege der Entwicklung zu finden.
Es ist eine völlig andere Lebensweise als diejenige, welche die Menschen bisher auf dieser Erde gestaltet und errichtet haben.
Darin bergen sich so viele Werte, daß es schwerfällt, Einzelheiten aus dem Ganzen herauszutrennen, denn trotz der Einzigartigkeit aller Teile und Fragmente liegt der größte Wert darin, das Ganze in seiner Gesamtheit in einem einzigen Augenblick zu erfassen.
Nur dies kann man unter der wahren Erleuchtung des Geistes verstehen.
Und zu diesem Zweck sollten die Kreise der Ruhe immer wieder darnach streben, sich dieser in ihrem Inneren anzunähern.
Trotz aller anfänglichen Unklarheiten wird es schließlich einer immer größeren Zahl der Beteiligten ganz natürlich erscheinen, sich damit auseinanderzusetzen.
Die Geistige Erleuchtung wird zur treibenden Kraft des Alltags werden, denn in ihr wird der höchste Wert des menschlichen Bewußtseins erkannt.
Ein wesentlicher Bestandteil dieser magnetischen Anziehungskraft ist jenes Wissen, das in den Alltag erst das Bewußtsein von der engen Verbundenheit des Menschen mit dem gesamten Wesenhaften Schaffen einbezieht.
Das Bewußtsein, daß der Mensch in Wirklichkeit in den Erscheinungsformen des Wesenhaften Gefüges schwimmt, umgeben von Ausläufern, die sich in den sichtbaren Formungen und in den Wirkungen der Gesetze in der Stofflichkeit kundtun.
Diese große, ja sogar grundlegende Erkenntnis fehlt uns hier bislang und erscheint der oberflächlichen Wahrnehmung der Menschen bisher überflüssig.
Doch die Umstände, durch viele Vorgänge hindurch, bringen die Notwendigkeit mit sich, die Grenzen der Materie zu überschreiten, damit die Menschen die Hintergründe der Geschehen im Universum, in der Natur, im Wetter und im Zustand der menschlichen Gesundheit ergründen können.
Der zunehmende Druck der Zeit treibt den Wissensdrang immer weiter bis zum Siedepunkt an.
Bald werden viele Menschen in einer verzweifelten Suche nach Antworten auf immer noch unbeantwortete Fragen aufgehen.
Die Anstrengungen vieler sind enorm, doch ihnen fehlt in ihrer Forschung das Wichtigste.
Es mangelt ihnen an Demut, die übergeordnete treibende Kraft zu erkennen.
Viele erahnen bereits heute Gottes Gesetze.
Dies ist zwar der richtige Weg, aber allein nicht ausreichend, da viele Zwischenschritte fehlen, die erst durch das Wirken des gesamten wesenhaften Gefüges als ausführende Kräfte zur Verwirklichung von Gottes Willen ausgefüllt werden.
Durch die Schöpfungsgesetze vollzieht sich überall im Werk der Schöpfung alles in den gleichen Vorgängen.
Denn Gottes Wille wird unter allen Umständen durch die für den Menschen unvorstellbare schöpferische Tätigkeit der Wesenhaften Diener beständig erfüllt.
Und dieses fehlende Wissen wird viele Menschen in einen Zustand rasender Unruhe treiben, denn ihr Innerstes sehnt sich darnach, endlich die Wahrheit zu erkennen, gerade dort, wo der Verstand nur weiße Flecken der Leere statt der erwarteten klaren Antworten anbietet.
Dadurch jedoch sollen sie zu den Kreisen der Ruhe geführt werden, die bereits alles in sich bergen, was die Menschen in ihrem geistigen Verlangen nach dem wahren Wissen suchen.
Das Wissen um die Gründe für alles, das Wissen um die Zusammenhänge und wie man hinter allem den gerechtesten Lauf der Schicksalsfäden erkennen kann.
Dies fehlt den meisten Menschen heute völlig.
Es sind gerade die Kreise der Ruhe und des Friedens, welche frei und ungezwungen, ja vollständig erfaßbar, ohne Vorurteile und ohne einen Zwang der blinden Hinnahme die Einblicke in die große Erkenntnis vermitteln sollen, daß die Menschen in Wirklichkeit nie auch nur einen Augenblick aus dem Kreislauf der Schicksalsfäden herausgetreten sind, der für sie im gerechtesten Wirken der allgegenwärtigen Gesetze Gottes gewoben wird.
Es soll ein völlig neuer Weg aufgezeigt werden, welcher durch Erkenntnis im inneren, unabhängigen Streben des Menschen dazu führt, sich auf einer höheren und reiferen Ebene mit der gemeinsamen Gestaltung der Lebensbedingungen auf Erden zu verbinden.
Diese Gestaltung ist untrennbar mit der Erkenntnis des Wesenhaften Wirkens auf allen für den Menschen wichtigen Ebenen verbunden.
Bislang ist den Menschen nur ein kleiner Teil dieser Ebenen bekannt.
Man kann sogar sagen, daß hier noch Unwissenheit vorherrscht, auch wenn die Menschen vereinzelt einmal hier und da bereits vom Begriffe des Wesenhaften oder von den Wesenhaften Dienern sprechen.
Doch es handelt sich noch um einen sehr geringen Teil von Wissen, denn das Verständnis des Wesenhaften und, als selbstverständlicher Bestandteil, das Wissen um die Weber der Fäden des Schicksals, also das Wissen um die Vanen und Alfars, bleibt den Menschen weiterhin fern.
Die Arbeit dieser Wesenhaften Diener ist dabei um ein vielfaches bedeutsamer als als die Ahnung vom Wirken der Dienenden Wesen innerhalb der Natur.
Ebenso fehlt jegliches Wissen um das unbewußte Wesenhafte, das hier fast drei Viertel des gesamten Wesenhaften in Bezug auf die Materie ausmacht und in jedem Augenblick eng mit dem Leben der Menschen hier auf Erden verwoben ist.
Es gibt vieles, das erst so weit erschlossen werden muß, daß es für jeden Menschen zu einer selbstverständlichen Kenntnis in seinem alltäglichen Umgang wird.
Erst dann kann man von wahrem Wissen und auch von wissenden Menschen sprechen.
Hier also eröffnet sich ein sehr weites Feld, das die Kreise der Friedfertigen zur Bestellung und Bewirtschaftung aufruft, damit eine reiche Ernte gedeihen kann, welche sich in Form einer neuen Stufe eines friedvollen und schöpferischen Lebens der Menschen auf der Erde offenbart.
Der Alltag derer, die sich den Kreisen der Friedfertigen anschließen möchten, sollte von folgendem lebendigem Gebet geprägt sein:
Herr!
Heilig sind Deine Gesetze.
Sie sind die treuesten und unveränderlichsten Erfüller des allweisen Willens Gottes.
Mit der innigsten Aufrichtigkeit meines Herzens möchte ich lernen,
sie bis in die feinsten Ausprägungen ihrer Wirkungsweise zu erkennen.
Ich möchte im Einklang der Harmonie mit ihnen leben.
Ich möchte beständig in ihnen wirken.
Ich möchte Dein Reich siegreich errichten.
Amen.