
Der große Kreis, der Millionen von Jahren umfasst, nähert sich seiner Vollendung.
Die Bahnen der Himmelskörper, die die fernen Radien der Kreise beschreiben, werden nun vom fliegenden Lichtboten gekreuzt.
Der Lichtbote, der die Ankunft eines gewaltigen Ereignisses ankündigt, eilt mit ohrenbetäubendem Getöse durch die Weiten des Universums, um endlich seine Berufung zu erfüllen, die seinem Wesen bei der Geburt eingeprägt wurde.
Der Glanz dieses Lichtboten berührt seit Jahren die Erdoberfläche und drängt alles zur Erneuerung und Transformation.
Diener, Wesen aller Art, die in der Natur wirken, beugen sich unter seinem Licht.
Alles nimmt eine neue Form an, und was bisher gültig war, gehört nun der Vergangenheit an.
Der Vorbote von Parzivals Ankunft ist nahe, und sein Wesen zieht Materie mit magnetischer Kraft an, sodass dieser Vorbote plötzlich für die Menschen auf Erden sichtbar wird.
Dieser Bote kommt nicht als Himmelskörper aus den Tiefen des Universums, denn sein Kern ist anders und erhebt ihn zum Herrscher unter den Sternen.
Er ist von anderer Art, von anderer Natur, und erst wenn er sich in der Nähe des Sonnensystems befindet, beginnt er Materie anzuziehen, wodurch er sichtbar wird.
Wie ein fallender Vorhang wird er so allmählich sichtbar.
Die Strahlkraft der Sonne, die selbst durch die Nähe dieses Lichtboten neue Kraft schöpft, berührt seine materielle Hülle und erleuchtet sie mit einem besonderen, geheimnisvollen Glanz.
Apollo, der Hüter der Sonnenscheibe, begrüßt diesen Boten mit seinem verstärkten Glanz.
Der Lichtbote wird bald bei Tag und Nacht am Himmel kreisen und die Ankunft Parzivals verkünden.
Die Verkündung des Endes einer großen Epoche der Menschheit steht unmittelbar bevor.
Das unbewusste Erwachen in den Menschen beschleunigt sich und wird sich weiter verstärken.
Die unmittelbaren Begleiter dieses zunehmenden Drangs sind Entwurzelung und Misstrauen.
Das Bestreben, das Unfassbare einzuholen, ist ein unbewusster Druck, all das wiedergutzumachen, was der menschliche Geist in seinen Jahrtausenden auf dieser Erde verdankt.
Dies kann jedoch nur durch eine uneingeschränkte Hinwendung zu reinem und gerechtem Verhalten gegenüber seinen Mitmenschen wiedergutgemacht werden.
Nur diese innere Wiedergeburt, das Beschreiten des Weges wahrer Menschlichkeit, wird Frieden bringen.
Doch selbst dieses Beschreiten des Weges ist nur ein Vorstadium der eigentlichen Wandlung des Menschen, der nun den Sohn erkennen und annehmen muss, den Gott der Vater gesandt hat, um künftigen Generationen auf dieser Erde eine neue Lebensperspektive zu eröffnen und einen großen Zyklus zu vollenden.
Es werden verschiedene Generationen sein.
Es werden Generationen von Menschen sein, die in erster Linie von geistigem Empfinden erfüllt sind.
Es werden Generationen von Menschen sein, die das heilige Wissen um die Wahrheit über den Sinn ihrer Existenz und die erhabenen Botschaften aus den Höhen des Lichts besitzen.
Es werden Generationen von Geistern sein, die zur Erde zurückkehren und von Parzival im gerechten Urteil des Lichts als würdig anerkannt werden, ihre gesegnete Entwicklung auf dem glückseligen Weg hinauf zur wahren Weisheit des menschlichen Geistes fortzusetzen.
Sie werden gesegnete Menschen sein, die in ständiger Harmonie mit dem Licht erbeben.
Der Gralsweg