
Der geistige Weg ist keine kollektive, bereits vorbereitete und abgeschlossene Reise. Im Gegenteil, er muss persönlich gesucht, gefunden, erkannt und beschritten werden. Es ist eine grosse Illusion zu glauben, dass das bloße Besteigen eines überfüllten religiösen Kreuzfahrtschiffs genüge, um sicher im spirituellen Heimatland anzukommen.
Jeder Mensch muss ganz allein die richtige Anstrengung unternehmen, um den Weg zu geistigen Höhe zu erkennen. Und jeder muss seinen eigenen Weg gehen, in seinem eigenen Boot, das aus den in ihm liegenden Gaben besteht, die er zu vollen Fähigkeiten entfalten muss.

Die Brahmanen, die den Schülern an Wissen und Alter weit überlegen waren, wollten dennoch wie ältere Brüder, gute Kameraden sein und den Jüngeren beim Fortschritt helfen. Genau dieses Merkmal prägte das gesamte Wirken der Schule.
Trotz der dort stets herrschenden Freude durfte man jedoch keinen Augenblick den Zweck des Aufenthalts aus den Augen verlieren:
die Suche nach dem individuellen spirituellen Weg. Jeder strebte danach, seine eigene Führung, seine eigene Richtung zu finden und ruhte nicht, bis er sie sicher gefunden hatte.

„Jeder Mensch muss eine Verbindung zum Erhabenen herstellen, das ihm jene strahlende und reinigende Kraft verleiht, die die Seele nährt und stärkt.“

Die Wahrheit schenkt Kraft, Weisheit und wahren Seelenfrieden und führt die Menschheit zurück in ihre Heimat, in die leuchtende Welt des Geistes, ins längst verlorene Paradies!

„Der Mensch muss den Weg der spirituellen Entwicklung allein beschreiten.“
Roberto C. P. Junior Brasilianischer Schriftsteller.

„Jeder Mensch ist hier, um seinen eigenen, einzigartigen Weg zu gehen, geprägt von Ereignissen, Begegnungen und Möglichkeiten, die speziell für ihn geschaffen wurden.
Wenn wir das wertschätzen, was uns wirklich anzieht, finden wir zu unserem Lebenssinn.“
Donna Goddard Britische Schriftstellerin