Die Erfahrungen, die uns widerfahren, ob Schmerz oder Freude, können und sollten dazu dienen, uns in der großen Schule des Lebens voranzubringen, sobald sie gut in uns verinnerlicht sind.

Indem sie uns die reifen Früchte unserer vorherigen Saat erkennen lassen, sowohl die süßen als auch die bitteren, bringen sie uns voran und helfen uns, weitere Stufen auf der geistigen Leiter zu erklimmen. Die Anerkennung der Ernte weist uns stets den richtigen Weg: nur Gutes zu säen, nur das, was gut ist.

Darüber hinaus tragen wir mit jedem Schritt auf dieser evolutionären Leiter auch dazu bei, die Schule selbst, also die Schöpfung, zu verschönern. Wir bereichern die Welt mit reineren Gedanken und klareren Intuitionen, was wiederum andere Menschen beeinflusst, die dafür offen sind.

Tief empfundene Erfahrungen sind daher in jeder Hinsicht immer nützlich. Sie sind wie erfrischende Winde, die die Seele von Zeit zu Zeit bewegen. Und es spielt keine Rolle, ob uns eine sanfte Brise, geboren aus einfacher Freude, berührt oder ein heftiger Sturm, Folge einer bitteren Erfahrung, erschüttert. Was zählt, ist in jedem Fall, dass die daraus entstehenden Eingebungen und Gedanken stets als Samen des Guten ausgesendet werden.

Roberto C. P. Junior

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Der Tag Ohne Morgen

„Ich habe gelernt, dass, wenn ich gute Dinge von mir werfe, der Wind dafür sorgt, dass mir noch bessere zuteilwerden.“

Vanessa Haas Brasilianische Dichterin