DER IRDISCHE KÖRPER
EIN WUNDERBARES GESCHENK
DER WESENHAFTEN DIENER
AN DEN MENSCHENGEIST
Die Leser der Gralsbotschaft haben das Wissen, daß der irdische Körper eines Menschen der äußerste und auch dichteste Schleier ist, den der menschlich geistige Funke auf seinem Wege durch die Nachschöpfung als Geschenk zur Nutzung erhält, zur Möglichkeit seiner Entwicklung.
Wie alle vorherigen Hüllen der feinstofflichen Art ist diese Hülle der gröberen Art das Ergebnis der Treuen Arbeit Wesenhafter Diener.
Ohne die weise und sorgfältige Vorbereitung der Bedingungen dieser Diener wäre der Mensch niemals in der Lage, hier seine geistigen Fähigkeiten zu entwickeln.
Er wäre dazu nicht in der Lage, einfach deshalb nicht, weil er keine Stütze und Rückhalt für seinen ausgestrahlten Willen hätte.
Nur in der Schaffung des Raumes mit all seinen wunderbaren Formen, die sich darin finden, kann das geistige Wollen des Menschen diese Stütze und einen Halt für seine Entfaltung in der Schöpfung finden.
So wie in allen feineren Ebenen der wesenhaften und feinstofflichen Art wurden die Bedingungen für den dichtesten Raum des Universums hier letztlich von den Wesenhaften Dienern geschaffen.
Dieser Raum zur Nutzung befindet sich auf der Ebene der grobstofflichen Materie, also auf dem Planeten Erde, den die Menschen als Erdenwelt bezeichnen.
Wann immer ein Mensch die Gelegenheit bekommt, auf diese Erde zu kommen, was ein notwendiger Teil in seiner gesamten Reifung und Entwicklung ist, wird er von den Wesenhaften Dienern einen irdischen Körper/Mantel als Geschenk erhalten, welcher eine Unterstützung und Grundlage für diese seine Erfahrung des Lebens hier bedeutet.
Dem Geistigen im Menschen wird es so ermöglicht, sich über das Instrument des irdischen Körpers mit dem diesseitigen Raum zu verbinden.
Es handelt sich tatsächlich nicht um eine Inkarnation, wie man sie sich gewöhnlich vorstellt, das heißt vielleicht um eine vollständige Verschmelzung, die durch die Einbettung des Geistes in den Körper entsteht, sondern um den Akt der Beherrschung des Körpers durch die Ausstrahlung des Geistes, welcher im irdischen Körper eine Stütze für sein Erleben findet.
DURCH SEINE AUSSTRAHLUNG BEHERRSCHT DER GEIST DEN IHM GEGEBENEN KÖRPER.
Die Verbindung des Geistes mit dem irdischen Körper erfolgt durch ein feines Geflecht verbindender Strahlen, ferner jedoch scheint das letztliche Erwachen des Bewußtseins im Körper auf der Erde eine Tatsache zu sein, an die die große Mehrheit der Menschen nicht einmal denkt.
Für einen großen Teil der Menschen ist dies ein so stark verwurzeltes und selbstverständliches Erleben, daß viele in ihren Schlußfolgerungen davon überzeugt sind, daß es sich um nichts anderes als um einen irdischen Körper handelt.
Der irdische Körper schafft für sie einen so vollkommenen Stützgrund für den geistigen Funken, daß es für sie schwierig ist, in ihrer sinnlichen Wahrnehmung sowie in ihrem Verstandesdenken die Tatsache zu akzeptieren, daß sie in ihrem Inneren grundsätzlich von einer anderen Art sind als das, was ihnen der Erdenkörper äußerlich bietet.
Selbst sonst gute Menschen zweifeln am Ende an ihrer eigenen geistigen Herkunft oder verwerfen sie sogar ganz.
Sie glauben, daß alles, was sie sind, allein materiellen Ursprungs ist.
Dadurch werden sie in all ihren Erfahrungen mit Ereignissen, die in ihr Leben eintreten, in ihrem Denken eng auf das Materielle eingestellt.
Gleichzeitig bleibt ihr geistiges Wesen der Materie in Wirklichkeit fremd und ist nur durch die magnetische Strahlung mit dieser verbunden, welche den Körper kontrolliert.
Der geistige Wille dringt durch seine Ausstrahlung in das Blut und in das Nervensystem ein und geht für die Dauer des Lebens eine so starke und lebendige Verbindung mit dem Organismus des Körpers ein, daß sich viele Erdenmenschen daraufhin nicht mehr um die Wahrheit ihres Wesens kümmern, nämlich daß sie in ihrem Inneren geistige Funken sind, die keinen irdischen Ursprung haben und mit der irdischen Welt in diesem Sinne gar nichts zu tun haben.
OBWOHL ES DEN MEISTEN MENSCHEN HEUTE LEIDER NICHT BEKANNT IST, IST DIE GEISTIGE HERKUNFT DIE ERSTE GRUNDLAGE DER MÖGLICHKEIT, AM SCHÖPFUNGSWERK BETEILIGT ZU SEIN UND SOMIT NATÜRLICH AUCH DAFÜR, AUF DIESER ERDE EIN LEBEN ZU DURCHWANDERN.
DIE MÖGLICHKEIT, DEN GEISTIGEN URSPRUNG DES MENSCHEN ZU ERAHNEN, IST STETS GEGEBEN.
Wir können sagen, daß diese Erinnerung sogar allgegenwärtig ist.
Es zeigt sich in vielen kleinen Dingen und spiegelt sich dadurch im Leben eines jeden einzelnen Menschen wider.
Seit Beginn des Lebens auf der Erde wird der geistige Ursprung des Menschen bei fast jedem Schritt immer wieder deutlich in Erinnerung gerufen.
Es reicht aus, es einmal ernsthaft zu erkennen, und dann wird ein Mensch plötzlich in allem, was seinem Körper passiert, den Unterschied zwischen einer äußeren materiellen Erfahrung und den inneren geistigen Regungen erfassen, die von fast jedem zwangsläufig als der Kern seines Selbstverständnisses akzeptiert werden.
Es ist das bekannte innere Bewußtsein oft sehr weit von der äußeren irdischen Welt entfernt, in der sich der grobstoffliche Körper bewegt.
Der irdische Körper ist ein eigenständiges Leben an sich, das aus der unbewußten wesenhaften Art von den Naturwesen geformt und durch Strahlung in seinen grobstofflichen Zellen des Organismus verbunden wird, wobei er mit dem menschlichen Geist nichts gemeinsam hat, außer daß diese durch die soeben genannte Strahlungsverbindung zusammengehalten werden.
Der menschliche Körper ist daher grundsätzlich eine stofflich-wesenhafte Art.
Und nur mit diesem körperlichen Fundament, das unter den Händen der Wesenhaften Alfars gebildet wird, verbindet sich zu einem bestimmten Zeitpunkt der Reifung dieser Fötus im Mutterleib mit der geistig-wesenhaften Strahlung und bildet so die Brücke für das eigentliche Geistige des Menschen.
Diese Verbindung geistiger Ausstrahlung wird von Wissenden als Inkarnation bezeichnet.
Es handelt sich jedoch nicht um die eigentliche Inkarnation als solche in dem Sinne, wie sie heute in der Mehrheit verstanden wird.
DER GEIST BLEIBT AUF SICH ALLEIN GESTELLT UND IST NUR DURCH DIE VERBINDUNGSSTRAHLEN MIT DEM KÖRPER VERBUNDEN.
Es ist also nicht so, daß er selbst mit jeder Zelle und mit jedem Teilchen des Körpers verbunden ist, wie es bisher von den geistig strebenden Menschen angenommen wurde.
Diese Verbindung erfolgt durch die beherrschende lebendige Strahlung, die die meisterhafte Übertragung aller Erfahrungen des Geistes zu dem Körper und auch vom Körper zurück zu dem Geiste vermittelt.
Der Geist ist zunächst über die Brücke seiner seelischen Strahlung mit dem ersten astralen Vorbild des Körpers verbunden, und diese bereits dichtere astrale Strahlung wirkt wiederum weiter und belebt den Körper durch das Kreisen des Blutes und die Schwingung der Nerven.
Schon darin sollten die Menschen alles erkennen, was damit zusammenhängt.
Auch die Volksweisheit hat dies in vielen Redensarten beobachtet.
Man sagt zum Beispiel, daß ein Mensch in verschiedenen Momenten seines Lebens geistig abwesend ist.
Das bedeutet, daß er sich mehr auf innere Empfindungen konzentriert als auf irdische Ereignisse, die um ihn herum stattfinden.
So falsch dies aus der Sicht der Anforderungen der heutigen Welt, die Wert auf äußere Wachsamkeit legt, auch erscheinen mag, für bestimmte Momente innerhalb des Heranbildens junger Menschen ist sie etwas Natürliches und in gewisser Weise auch wichtig für die Verbindung mit den reineren Ebenen der lichten Heimat, in denen sich die Inspirationen des Ideals befinden.
Bei heranwachsenden jungen Mädchen im zarten Alter ist zwar hier und da von Träumerei die Rede, doch in Wirklichkeit handelt es sich um die Umwandlung einströmender Ausstrahlungen aus dem geistigen Inneren, was zur Reifung der jungfräulichen Zartheit des Körpers und damit zur Ausstrahlung des Blutes gehört.
Sie sollten als ein gewisser Schatz, sichtbar werdend als diese reine Träumerei gehütet werden, anstatt daß die Menschen es verspotten oder sogar tadeln, als ob diese Träumerei für diese rohe und rauhe Welt der Materie hier ungeeignet wäre.
Manche Menschen erscheinen durch ihre Abwesenheit vom vollständigen Erleben der Gegenwart so, als ob sie nur noch als seelenlose Körperhülle existieren würden.
Wenn sich eine Krankheit heranbildet, spricht man davon, sich nicht wohl zu fühlen in seiner eigenen Haut, was wiederum mit der Ausstrahlung des Blutkreislaufs zusammenhängt, welche sich bei der Krankheit anders zeigt als bei voller Gesundheit.
Die geistige Ausstrahlung ist vergleichsweise gelockert und kann bei hohem Fieber sogar zur Entfernung der Seele vom Körper und einem Delirium mit Wahnvorstellungen führen.
Gleichzeitig heißt es aber auch, daß der Mensch etwas bis in die Fingerspitzen spüren und empfinden kann.
Dies bedeutet, daß die Verbindung des Geistes mit dem Körper wirklich durch eine Strahlung erfolgt, die es dem Geist ermöglicht, sich teilweise zu entspannen und zu lösen, aber gleichzeitig kann diese Verbindung in einem Ausmaß wahrgenommen werden, daß der Körper vollständig miterleben und mitschwingen kann, mit allem, was im geistigen Inneren eines Menschen geschieht.
Ebenso kann der Geist auch alles empfinden und wahrnehmen, was mit dem Körper geschieht, und zwar über das Nervensystem, das ihn mit der materiellen Hülle verbindet.
Dies zeugt von einem wunderbar vorbereiteten Instrument, das dem Geist für die Dauer der verbindenden Strahlung, die irdisches Leben genannt wird, zur Verfügung gestellt wird.
Obwohl diese Strahlung den Geist mit dem Körper verbindet, ist der Körper niemals Eigentum des Geistes, wie man leider bisher geglaubt hat.
Er wird ihm stets nur gnadenvoll zu seiner Nutzung überlassen oder geliehen.
Dies ist inhaltlich etwas so neues, daß die Menschen es erst einmal sehr gut durchempfinden müssen, um zu dem Kern dieser neuen Zusammenhänge zu gelangen.
Wenn die Menschen bisher glaubten, daß sie ein unbestreitbares Vorrecht wenigstens auf den irdischen Körper hätten, wenn vielleicht auch sonst auf nichts anderes hier auf der Erde, wird diese Tatsache nun in ein völlig neues, verständlicheres Licht der Erkenntnis gerückt.
Der Körper steht in erster Linie unter der Obhut der Wesenhaften, da er von Anfang an, durch den Aufbau und die Bildung des Astralen Vorbildes und die Entwicklung des irdischen Körpers im Mutterleib, immer und nur unter der Wirkung des Webens der Wesenheiten der Alfars stand.
Erst wenn alles Grundlegende an diesem Körper geformt ist, wenn die Form also idealerweise reif für die Aufnahme der verbindenden Strahlung ist, dann ist es dem Geist durch die Zirkulation des Blutes möglich, sich mit dem Körper so zu verbinden, daß er ihn nach und nach immer mehr zu beherrschen und zu nutzen lernt.
Darin liegt etwas Bewundernswertes, das erst in der Zukunft, im wahren Verständnis einer erleuchteten Menschheit, zur Stufe des dankbaren Lobes der Weisheit Gottes reifen wird, der den Wesenhaften Dienern die Aufgabe gegeben hat, dies alles für den Menschengeist durch die Entwicklung der Lebensformen hier auf der Erde vorzubereiten.
Was schwingt alles darin, wenn die Menschen das Glück erleben dürfen, wenn ihr irdischer Körper sich vielleicht vollkommener Gesundheit und Kraft, Empfänglichkeit und Empfindsamkeit für alle Berührungen ihrer Mitmenschen, der Wärme der Strahlen Apollos, der Kühle des Wassers und des Wehens der Brise erfreuen kann.
All dies wird eines Tages im vollen Erleben für viele Menschen ein Grund sein, einen gewaltigen Schritt voran zu tun, um den Erschaffer des Schöpfungswerkes zu erkennen.
Heute, in der Eigenart, vehement alles einzufordern, was die Menschen hier auf Erden als ihr Eigentum und Vorrecht betrachten, sind sie noch nicht reif genug, die Schönheit anzunehmen, die darin liegt, und empfinden zu können, daß ihnen durch den irdischen Körper kostbare Zeit geschenkt wird, in der sie in vollem Umfang an allem teilhaben können, was auf dieser irdischen Stufe des grobstofflichen Lebens geschieht.
Dies ermöglicht ihnen ein den Gegebenheiten in der Grobstofflichkeit genau entsprechender irdischer Körper, den der Geist durch seine Ausstrahlung bis zu einem gewissen Grad verwalten kann, indem er seinen Willen zur Beherrschung des Körpers ausstrahlt.
Es stimmt, daß dies nur bis zu einem gewissen Grad geschieht.
Denn aus der Arbeit der geistigen Strahlung wird ein Faden gewoben, der, als die den Menschen teilweise bekannte Silberschnur, die Ausstrahlung erzeugt, die die nährende und eine treibende Kraft für das Wesenhafte ist, aus den unbewußten unabhängig agierenden Einzelteilchen ein lebendiges Ganzes zu bilden.
Dieses Phänomen des Krafteinflusses durch die silberne Schnur manifestiert sich vor allem im sogenannten vegetativen Nervensystem, das den Körper unabhängig vom bewußten Willen des Geistes zum Leben antreibt.
Wir können sagen, daß die Kraft, die durch die Silberschnur fließt, den Körper unabhängig von der weiteren Ausstrahlung des Geisteswillens belebt.
Alle grundlegenden, sogenannten Lebensvorgänge im Körper geschehen so unabhängig vom Willen des Geistes, also unabhängig vom bewußten Willen eines Menschen.
Ob es sich um den Herzschlag, die Atmung, das Verdauungssystem, die Aktivität der Drüsen und vieles mehr handelt, alles geschieht auf die gleiche Weise, als ob ein Haus, welches einem Mieter zur Nutzung überlassen wird, bereits über Strom, Wasser, Abwasserentsorgung und Heizung verfügt und wo diese Installationen auch funktionieren und zum Hausbetrieb gehören und zwar ganz unabhängig von dem Mieter, welcher eingezogen ist oder noch nicht, erfolgen.
Es handelt sich um Lebensprozesse, welche die medizinische Wissenschaft bereits als notwendig für die Aufrechterhaltung eines vegetativen Seinszustandes erkannt hat.
Wenn diese Kraft dem Körper in ausreichendem Maße zufließt, kann der Körper unabhängig von dem direkten Wirken des Geistes leben.
Es handelt sich jedoch um einen Zustand des Überlebens, nicht um ein erfülltes Leben.
Hier sollte die Wissenschaft mit Menschen zusammenarbeiten, die an die hellseherische Wahrnehmung angepaßt sind und deren Fähigkeiten durch langjährige Erfahrung wirklich nachgewiesen sind.
Befindet sich ein Patient daher in einem Zustand des Wachkomas, sollte ein hellseherischer Mensch ruhig beobachten, warum dieser Zustand eingetreten ist, und welche weiteren Aussichten auf Besserung bestehen.
Normalerweise gibt es zwei Möglichkeiten.
Die erste besteht im Zustand der Heilung des körperlichen Teils, wenn aus der Richtung des Geistes noch eine Strahlung vorhanden ist, die eine Rückkehr zu einem erfüllten Leben ermöglicht.
Die zweite Möglichkeit braucht dann die Bestätigung, daß das Geistige sich so weit entfernt hat, daß eine Rückkehr bereits sehr schwierig, wenn nicht sogar völlig unmöglich ist.
Diese beiden grundsätzlichen Ursachen einer gewissen Trennung der Strahlung, die durch das goldene Strahlungsband fließt, haben immer auch gleichzeitig viele Abstufungen, auf die hier nicht näher eingegangen werden muß.
Es ist wichtig, daß das Strahlungsband, das die Ausstrahlung des Wollens des Geistes zu dem grobstofflichen Körper führt, ausreichend stark und klar ist.
Wenn jedoch nur die silberne Schnur, die die vegetative Aktivität der Organe belebt, zum Körper fließt und das goldene Band geschwächt ist, wird es niemals eine volle Wirksamkeit des Geistes durch den irdischen Körper geben.
Selbst wenn die Nerven des Gehirns funktionieren könnten, wäre der Körper niemals vollständig in der Lage, die Ausdrucksformen des Geistes deutlich zu übertragen.
Hier wird nur ein vegetativ lebender Körper übrig bleiben, in den die Bemühungen des Geistes, seinen Willen auszudrücken, straucheln und nur undeutlich durchdringen werden.
Gleiches gilt, wenn das Gehirn als Hauptübermittler des geistigen Wollens in irgendeiner Weise geschädigt ist oder sich in der Entwicklung nicht ausreichend herausbildet.
Dann wird die Anstrengung des Geistes, sich kraftvoll im Körper auszudrücken, für immer eingeschränkt und unmöglich gemacht.
Allerdings handelt es sich in einem solchen Fall immer um die Vergangenheit eines der beteiligten Menschen, die auf der Erde in der Nähe eines solchen Betroffenen leben, und oft ist es auch das Ergebnis des Webens von Fäden aus der Vergangenheit des Geistes selbst, welcher davon betroffen ist.
Hier helfen die Fürsorge und Rücksichtnahme auf diesen Geist, welcher sich im Körper nicht vollständig auswirken kann, und diese liebende Art führt oft zu dem Lösen einiger Verschiebungen aus den Fäden des Schicksals aus der Vergangenheit.
Erinnern wir uns nun noch einmal daran, daß es zwei grundlegende Verbindungen zwischen Geist und Körper gibt.
Der erste Weg erfolgt über das Sonnengeflecht, wo die Kraft für die eigentliche Bildung des Körpers und seine Belebung durch die Nerven liegt.
Die zweite Verbindung ist das Herzgeflecht, durch das der lebendige Wille des Geistes, sanft geleitet von goldener Strahlung, in den bereits bestehenden, sich voll entwickelnden irdischen Körper fließt.
MIT DER AKTIVITÄT DIESES GEFLECHTES IST DAS ORGAN DER THYMUSDRÜSE ENTSCHEIDEND VERBUNDEN, DESSEN ROLLE BEI DER ENTWICKLUNG UND STÄRKUNG DES GOLDENEN BANDES DER GEISTIGEN AUSSTRAHLUNG VON GRÖßTER BEDEUTUNG IST UND DAHER IN ZUKUNFT AUSREICHEND BELEUCHTET WERDEN WIRD.
Das hier vorliegende detailliertere Wissen über den irdischen Menschenkörper und seine Verbindung mit der Ausstrahlung des Geistes ist eine Weiterentwicklung der grundlegenden Beschreibungen der hiesigen Verbindung der geistigen Ausstrahlungsart, wie sie in aller Entschiedenheit bereits im Vorfeld in der GRALSBOTSCHAFT beschrieben wird.
Jeder, der nach weitreichenderen Erkenntnissen strebt, sollte sich auch auf der Grundlage völlig neuer Erkenntnisse bis in das kleinste Detail damit befassen.
JE TIEFER ER EINDRINGT, DESTO MEHR WIRD IHM ALLES OBEN BESCHRIEBENE BESTÄTIGT, UND DADURCH WIRD SICH IHM AUCH EIN BILD ERSCHLIEßEN, DAS DIE FEIER DER HERRLICHKEIT UND DER WEISHEIT GOTTES IN SICH TRÄGT, WELCHE DEN WESENHAFTEN GESTALTERN DES IRDISCHEN KÖRPERS DEN WEG WIES,
SO DASS DER ENTSTANDENE MENSCHLICHE IRDISCHE KÖRPER DEM MENSCHLICHEN GEISTE ALS TRAGENDE UNTERSTÜTZUNG FÜR SEINE ENTFALTUNG AUF DER WANDERUNG IN DIESEM TEILE DER GROBSTOFFLICHEN WELT ZU DIENEN VERMAG.
Wenn die Untersuchung und die Erkenntnis sachlich und konsequent unter Berücksichtigung der richtigen Verbindung zwischen der geistigen Ausstrahlung und dem irdischen Körper durchgeführt wird, wird sich alles oben Beschriebene bestätigen und daher immer ohne Änderungsbedarf bestehen, auch wenn die Erkenntnis und das Verstehen selbst um ein Vielfaches bis hin zur detailliertesten Kenntnis aller Zusammenhänge entwickelt werden kann.
Das Ergebnis wird für den objektiven Forscher immer ein mehr an Wissen über die bewundernswerte Natur aller Einzelheiten sein, welche das Ganze ausmachen.
Dieses Bild wird auch immer bis in die feinsten Abstufungen Harmonie in sich bergen und den wahren geistigen Sinn des menschlichen Lebens bestätigen.
Wer seine Kräfte dafür anspannt, wird für sich viele wichtige Dinge entdecken, die ihm dann helfen, diese irdische Welt in ihren Möglichkeiten und Grenzen zu verstehen, welche sich im Vergleich zu den feinstofflicheren Ebenen zweifellos anders gestaltet haben.
Der objektive Forscher wird daher von der hiesigen Welt nichts Unnatürliches erwarten, aber gleichzeitig wird er entdecken, wie viele wichtige Zusammenhänge die Menschheit bis heute noch nicht kennt, weil ihr die richtige Grundlage dafür fehlt, die gerade in dieser Hinsicht in dem äußerst wertvollen Werk der Gralsbotschaft gefunden wird.
Die Botschaft des Grals wurde den Menschen gegeben, damit sie fleißig damit arbeiten können.
Sie sollte nie etwas sein, was an eine mit Blumen geschmückte Marmorstatue erinnert, um die die Menschen auf Zehenspitzen mit frömmelnden Gesichtern und gleichzeitig mahnend erhobenem Zeigefinger herum gehen, um auf ihre heilige Unantastbarkeit hinzuweisen, sondern im Gegenteil, sie soll immer wieder aufgegriffen werden zum Zweck neuer Arbeit und der aus dieser Arbeit resultierenden Erkenntnis über das Schöpfungswerk und den Schöpfer.
Die Gralsbotschaft gehört vielmehr den fleißig arbeitenden Händen des Menschen an, der sich um ihre Abnutzung oder Entweihung keine Sorgen macht, wenn er über die Worte und Sätze der Gralsbotschaft nachdenkt, sich manchmal sogar wagt zu zweifeln, was insbesondere dann gilt, wenn er bei der Suche zunächst nur auf scheinbar marginale Klarstellungen stößt, was natürlich passieren kann, wenn sein Geist in lebhaftester Anstrengung dies alles für seine lebendige Erkenntnisverarbeitung benötigt.
Nur so wird das Erkennen und das Wissen um die Gralsbotschaft im Sinne der Ausstrahlung der Wahrheit auf den menschlichen Geist zu seinem Eigentum.
Nur wenn er sich anstrengt und sein Geist kraftvoll dafür arbeitet.
Schließlich wird die Gralsbotschaft als Ganzes auch dem größten Ansturm von Fragen ehrlicher Forscher immer standhalten.
Aber diese Fragen müssen erst kommen.
Jedoch die Unbeweglichkeit im Denken und Empfinden vieler Menschen, die sich nach außen hin als erhabene Ehrfurcht vor dem Heiligen Wort äußert, ist in Wirklichkeit nur ein Zeichen einer gewissen Bequemlichkeit im Wirken des menschlichen Geistes.
Nehmen wir als Beispiel das Verständnis der Begriffe von Kleinhirn und Grosshirn.
Diese sind bereits unglaublich zu einem schwerfälligen Fundament verbaut, das wie ein Steinblock wirkt, der den weiteren Fortschritt verhindert.
Viele Leser begnügen sich damit, den Begriff des hinteren oder kleinen Gehirns damit zu erklären, daß es sich um das sogenannte Kleinhirn handelt.
Darin kann es keinen größeren Irrtum geben, wenn man sich auf diese Erklärung festlegt und sich gemäß dem Wortlaut der Gralsbotschaft für einen Wissenden hält.
Tatsächlich ist mit dem hinteren Gehirn oder auch kleinen Gehirn etwas ganz anderes als das sogenannte Kleinhirnorgan gemeint, das anderen Vorgängen dient als der Übertragung geistiger Schwingungen.
DARAUS FOLGT, DASS DER AUTOR DER GRALSBOTSCHAFT MIT DEM BEGRIFF „HINTERHIRN“ EINEN ANDEREN TEIL MEINT ALS SICH DIE LESER DIESES WERKES IM ALLGEMEINEN ERKLÄREN.
Und so ist es auch mit vielen anderen Erkenntnissen, die in der Gralsbotschaft enthalten sind.
DIE GRALSBOTSCHAFT MUSS IN DEN HÄNDEN DER MENSCHEN EIN LEBENDIG SCHWINGENDES JUWEL SEIN, DAS DENJENIGEN, DIE ES ALS SCHLÜSSEL ZUR KENNTNIS DES GESAMTEN SCHÖPFUNGSWERKES BETRACHTEN, JEDEN TAG EIN GESCHENK MACHT.
Durch Untätigkeit blieb dieses Werk, das die Heilige Wahrheit Gottes enthält, von den Menschen völlig ungenutzt, anstatt ein Trank des geistigen Lebens zu sein, wie es von den Menschen zu Recht hätte genutzt werden sollen.
Vieles ist anders, als es auf Erden unter den Lesern dieses Werkes der Wahrheit erscheint.
Wenn wir für einen Moment zulassen, daß ein Lichtstrahl alle Gedanken und Ideen durchdringt, die die Menschen bisher aufgrund der Lektüre der Gralsbotschaft geschaffen haben, dann bewegt sich sofort vieles und leuchtet als die Allmacht, die die großen Bewegungen des Lebens im gesamten Schöpfungswerk in Gang setzt.
ES BESTEHT EIN GROSSER UNTERSCHIED ZWISCHEN DEM LESEN VON WÖRTERN UND SÄTZEN UND DEM LEBENDIGEN EMPFANG DER WAHRHEIT IN BILDERN, DIE SCHÖPFERISCH IM EINKLANG MIT DEM GESAMTEN SCHÖPFUNGSWERK STEHEN UND MIT DER SCHÖPFERISCHEN TÄTIGKEIT DER WESENHAFTEN DIENER SCHWINGEN.
DOCH WO IST DIE ERFÜLLUNG DES AUFRUFES DES VERFASSERS, DASS DIE LESER DES WORTES DER WAHRHEIT WEIT UND BREIT ALS LEBENDIGE GEISTIGE FLAMMEN IM SCHÖPFUNGSWERK DES HEILIGEN GOTTES WEITHIN GESEHEN WERDEN MÖGEN?
Also nur voran, vorwärts in dem lebendigen Streben, im schöpferischen Denken, im sachlichen Überlegen und vor allem im lebendigen Mitempfinden für alles, was ein untrennbarer Bestandteil der bewußten Reise des menschlichen Geistes sein sollte.
Dogmen auf dem Weg nach oben behindern und bilden nur undurchdringliche Mauern für den freien und ungehinderten Fluß des Lichtes zu dem lebendigen, sich bewegenden menschlichen Geist.
AUS DEM LICHTE ERGEHT NUN EIN DRINGENDER AUFRUF AN ALLE MENSCHLICHEN GEISTER ZU IHRER LEBENDIGKEIT UND BEWEGLICHKEIT.
NUR IN EINER SOLCHEN INNEREN EINSTIMMUNG AUF DAS SCHWINGEN DES FREUDIG VORANSCHREITENDEN INNEREN KANN MAN JETZT HILFE UND ERMUTIGUNG VON DEM LICHT ERWARTEN.
DER STRAHL PARZIVAL LEUCHTET ÜBER DER MENSCHHEIT UND … RUFT ZU EINER GEISTIGEN BEWEGUNG REINER ANSTRENGUNG AUFWÄRTS ZU DEM LICHTE AUF.
Diese Bewegung ist nun die Grundlage für alles Weitere, was zur Aufrechterhaltung der verbindenden Strahlung zwischen Geist und Erdenkörper hier auf der Erde beiträgt.
Und genau in dieser verbindenden Strahlung dürfen künftig nur noch diejenigen Geister auf die Erde kommen, die sich als lebendig erweisen.
Erhöhte Bewegung ist äußerst wichtig.
Deshalb soll jeder in seinem Geist und in seinem Körper wirklich wachsam und lebendig sein.
Niemand soll so erstarren, daß der irdische Körper am Ende ohne die lebenswichtige und lebendige Ausstrahlung des Geistes leer bleiben muß.