S T R A H L U N G
IST DER
S C H L Ü S S E L
ZU ALLEM – Teil II
ALLES IN DER SCHÖPFUNG IST EINE ERSCHEINUNG DES AUSGESTRAHLTEN LICHTS.
Das Schöpfungswerk ist die verwandelte Fortsetzung von Gottes Licht, um der geistigen Wesensart Leben einzuhauchen, welches gnädig über die Grenzen der göttlichen Sphäre hinausstrahlt und als solches in ständiger Einheit mit dem Willen Gottes schwingt.
Diese Verbindung mit dem Willen Gottes wird durch ein Tor in der Gralsburg hergestellt.
Durch den Gral schreitet die Ausstrahlung des Lichtes weiter voran und bildet die Ebenen des Schöpfungswerkes.
Strahlung ist daher die Essenz des Lebens aller Wesen im Schöpfungswerk.
Auch jeder bewußte und unbewußte Teil des Lebens im Schöpfungswerk entfaltet sich durch die Strahlung.
Es spielt keine Rolle, ob wir diese Strahlung in ihren verschiedenen Erscheinungsformen Wärme, Kälte, Bewegung, Handlung, Aktion oder im Gegenteil Unbeweglichkeit oder sogar Erstarrung nennen, es ist alles Strahlung, die aus der Teilnahme der Gesetze entsteht, die ständig am großen Fluß des Lebens des Schöpfungswerkes beteiligt sind.
Und wie es bei allen Lebewesen und Geschöpfen der Fall ist, so ist auch beim menschlichen Geist die Ausstrahlung eine Erscheinungsform seines Willens.
Der Mensch ist also keine Ausnahme, sondern entfaltet sich, wie alle anderen Bewohner des Schöpfungswerks auch, in erster Linie durch seine einzigartige Ausstrahlung.
Das Verlangen des Inneren des menschlichen Geistes strahlt immer in den Raum des Schöpfungswerkes.
Die aus jeder kleinsten Willensschwingung entstehende Strahlung verbindet den menschlichen Geist im Rahmen der Erfüllung der Schöpfungsgesetze mit dem Raum des Schöpfungswerkes.
Diese Verbindung durch die Ausstrahlung gilt für alle Grade und Stufen seiner körperlichen Hüllen auf den Reisen des Geistes durch das Werk der Schöpfung.
Durch alle seine Ummantelungen, mit denen der geistige Kern des Menschen umgeben ist, dringt das Verlangen des Funkens des menschlichen Geistes in Form von Strahlung nach außen in die Welt.
Der Wille des Geistes durchdringt als Strahlungsteil alle Wolken, die er in ihrer hellen Einstimmung oder auch getrübteren Unstimmigkeit mit dem umgebenden Raum der einzelnen Ebenen genau nach dem Grad der Reinheit und der Harmonie seines Willens beeinflußt.
Aber auch diese Wolken selbst, die mit dem umgebenden Raum homogen sind, bestehen aus Strahlung.
Sie werden von den Wesenhaften Dienern gewebt und umschließen den grundlegenden geistigen Kern des Menschen, um es dem Geist zu ermöglichen, sich durch die verschiedenen Ebenen der Nachschöpfung zu bewegen und zu entwickeln.
Diese ummantelnden Hüllen bestehen aus der Strahlungssubstanz eines jedes Grades der Ebene oder Stufe, auf welcher die Gleichart sich befindet.
Obwohl sie auf dieser Ebene der gleichartigen Wahrnehmung wirklich gefühlt und greifbar erscheinen, sind sie dennoch Strahlungen.
Dies gilt auch und sogar für die eigentliche Ebene der grobstofflichen Erdenwelt.
Auch hier handelt es sich tatsächlich um eine Art Strahlung, die jedoch von den irdischen Sinnen des Menschen als materielle Dichte von den verschiedenen Stoffen wahrgenommen wird.
Diese Ausgangsmaterie ist also keine Substanz, sondern eine Art Strahlung, die bei einer bestimmten Abkühlung zu einem verdichteteren Niederschlag geworden ist.
Auch wenn solch eine verdichtete Strahlungsansammlung in ihrer Schwere scheinbar sehr weit von jedem menschlichen Verständnis des Strahlungsbegriffs entfernt erscheint, war und ist sie aus der Sicht des Schöpfungswerks gesehen trotzdem immer Strahlung.
Und auch hier ist der Geist des Menschen stets von einer Strahlung umgeben, zu welcher er selbst durch die Betätigung seines Willens hin ausstrahlt.
Diese Strahlung verursacht dann Bewegung und bewirkt so Veränderungen, die wir grobe materielle Wirkung nennen.
Das vom Willen des Geistes ausgestrahlte Wollen beeinflußt die Ausstrahlung der Dichte des Körpers und bringt dieses Wollen schließlich hinein in die Bewegung der Gedanken, die wir Denken nennen, ebenso in die Bewegung des Tones durch das Sprechen oder sogar in die Bewegungen des Körpers innerhalb der ausgesuchten verschiedenen Handlungen.
All dies ist immer nur eine Erscheinung des ausgestrahlten Verlangens des geistigen Inneren und seiner feineren Wirkungen auf der wesenhaften und der geistigen Ebene.
Daher bedeutet es keinen Unterschied, ob der geistige Funke eine körperliche Hülle von der wesenhaften Art trägt, oder vielleicht von einer feinstofflich materiellen Art, welche auf solch einer Ebene zu Hause ist, beziehungsweise ob er sich vielleicht für eine gewisse Zeit in einem irdischen Körper befindet.
Es ist und bleibt immer wahr, daß auf allen Ebenen der verschiedenen Ausstrahlungen der Weltenebenen die Ausstrahlung des Willens des geistigen Funkens am wichtigsten ist, der allein die Kraft hat, den Weg der geistigen Entwicklung bis zur Reife oder auch sogar bis zum Aussterben zu verändern.
Das Wollen, das aus der Tiefe des geistigen Inneren kommt, ist das Einzige, was die weitere Entwicklung des Weges bestimmt.
Daß die Menschen überhaupt nichts oder nur sehr verworrenes Stückwerk über diesen sehr wichtigen Einfluß der von ihnen selbst ausgehenden Strahlung wissen, ist das Ergebnis der Trennung und der Abschweifung der Gedanken der irdischen Welt der Menschen hier von den anderen Teilen des Werkes der Schöpfung, wo Strahlung immer die grundlegende Erscheinungsform aller Geschehen ist.
Das Ausstrahlen in seiner lebendigen Form ist ein wunderbarer Vorgang, welcher umso unmittelbarer sichtbare Formen bildet, je höher man in den Sphären des Schöpfungswerkes angekommen ist.
Die lebendige Ausstrahlung des Geistes verwirklicht sich wie selbsttätig und immer deutlicher, je durchlässiger die einzelnen geistigen Schleier oder Hüllen sind, wo dann in der feinsten Ausprägung die geistigen Ebenen des Lebens bereits vorhanden aufscheinen.
Denn je feiner die Hülle, desto leichter und zarter ist ihre Durchlässigkeit für die Ausstrahlung des geistigen Wollens und desto lebendiger können sodann die äußeren Formen sein, die den inneren Menschen direkt widerspiegeln.
Wenn der Geist also nach einem schönen guten Wollen strebt, dann erlangt seine Erscheinung und seine Formung auf den feinstofflicheren Ebenen selbsttätig auch Schönheit und Erhabenheit als äußere Widerspiegelungen seines inneren Willens.
So ist es auf allen Ebenen der feineren Stofflichkeit, nur in der Körperhülle der grobstofflichen Materie selbst, welche durch den Menschen in eine tiefere Region gesunken ist, als dies ursprünglich am Anfang der Fall war, dringt die Strahlung nur mühsam vor, dringt sehr verzögert nach außen in die äußeren Formen und kommt sogar oft nicht einmal außen in den äußeren Formen der Materie an.
Die Dichte des äußeren grobstofflichen Körpers schwächt das durchdringende innere Verlangen nach dem Lichte und führt oft dazu, daß die Lichtstrahlung in der feinstofflicheren Ebene des Seelenkörpers Halt macht.
Aber das sollte ursprünglich nicht so sein, und so war es auch nicht zu Beginn der menschlichen Existenz auf der Erde.
Auch hier auf der Erde war alles lebendiger, transparenter und durch seine Ausstrahlung stärker mit anderen Ebenen des Schöpfungswerkes verbunden.
Auch der irdische Körper spiegelte viel stärker den inneren geistigen Willen wider, nicht nur in der Form, sondern vor allem in der Gesundheit und einer ausreichenden Energie, die sich in der harmonischen Ausstrahlung eines Menschen nach außen offenbarte.
Dies hat sich jedoch gründlich geändert, da der Fokus des menschlichen Wollens fast nur auf der gröbsten Ebene der Materie liegt und die Strahlung der Materie selbst sich nun viel weiter vom Licht entfernt hat und somit zwangsläufig für die höhere Strahlung weniger durchlässig geworden ist.
Heute ist es so, daß das Innere nicht in das Äußere vordringt, weil es mit dem Mangel an einfacher Natürlichkeit und Kindlichkeit nicht die nötige Kraft vom geistigen Funken erhält, um die Barrieren zur äußeren Auswirkung im irdisch körperlichen Stoff zu überwinden.
Aber wie alles in der Schöpfung kann auch dieser unglückliche Zustand zum Besseren verändert werden und mit der inneren freien Willensbewegung des Geistes nach und nach den Weg für das Eindringen einer lebendigeren und transparenteren Strahlung in alle Schatten, einschließlich des eigenen, irdischen Körpers, öffnen.
Glücklich sind die Menschen, die es teilweise auch heute noch können und von denen ein reines und freudiges Wollen durch alle Teile ihres Geistes strahlt.
Ihr irdischer Körper ist sodann durchlässiger für das Licht und dieses kann ihm daher das hinzufügen, was anderen Menschen leider noch vorenthalten bleiben muß.
Der irdische Körper wurde in seiner ursprünglichen Ausstattung von den Wesenhaften Dienern so angepaßt, daß er im anschließenden Verlauf seiner geistigen Entwicklung hin zum Licht dauerhaft in seiner harmonischen Ausstrahlung nach außen hin erleuchtet wird.
Diese Erleuchtung äußert sich stets durch eine harmonische Aufhellung aller Gesichtsausdrücke sowie die Leichtigkeit und Anmut der Bewegungen, vor allem aber durch das reine Strahlen des Geistes mit einem kindlichen Leuchten und Glänzen in den Augen.
All dies ist leicht zu erkennen und es kommt nur darauf an, wie wir damit umgehen.
Das Strahlen der Augen, die Milde, Helligkeit und Ruhe der Gesichtszüge, die Anmut und Leichtigkeit der Körperbewegungen, all dies gilt natürlich im Hinblick auf das Alter und die karmischen Einschränkungen der betreffenden Person.
Die offensichtlichste Ausstrahlung des Geistes durch den Körper ist jedoch immer das Leuchten der Augen eines Kindes.
Wo dies fehlt, schläft der Geist oder wird von der Ausstrahlung des Verstandes erdrückt.
Mit ein wenig Feingefühl ist es möglich, diese Zeichen des geistigen Erwachens bei einem Menschen zu erkennen.
Ja, tatsächlich kann Strahlung auch hier auf der Erde wahrnehmbar sein, denn sie ist ja nur etwas Vergessenes.
Etwas Vergessenes, weil die Fähigkeit, der Empfindung zum Aufleben und zum Ausdruck zu verhelfen, die all dieses erfassen kann und aus dem geistigen Funken des Menschen kommt, geschwächt ist.
Es kommt also nur darauf an, in sein Inneres einzudringen und eine möglichst reine Aufnahmefähigkeit aller Arten von Strahlung anzustreben, damit im Menschen die Fähigkeit wiederhergestellt wird, die Strahlung aller Dinge, Lebewesen und Ereignisse klar und sicher zu erkennen.
Ganz am Anfang dieser Reise der Rückkehr zur Wiederbelebung der empfindsamen Wahrnehmungsfähigkeit steht vor allem die Hinwendung zur eigentlichen Lebendigkeit der Strahlung, die die Fähigkeit eröffnet, höhere Strahlungsarten aufzunehmen.
Wir können sagen, daß die Wiederbelebung dieser Strahlungswahrnehmung im Leben die wertvollste Ausrüstung für alle richtigen Entscheidungen im Umgang mit anderen Menschen ist.
Das innere Erkennen und Erfassen der feinstofflichen Manifestationen, die sich als Ausstrahlungen entwickeln, während sie aus menschlichen Motivationen in verschiedenen Lebensumständen hervorgehen, ist die Grundlage für den richtigen Fortschritt im Leben.
Die Möglichkeit, sich viel Verdruß zu ersparen, hängt in großem Maße von dieser Fähigkeit ab.
Die Empfindung ist die Grundlage aller Erkenntnis und es ist notwendig, sich ihr mit der einfachen inneren Wahrnehmung der Reinheit eines Kindes zu nähern.
Beobachten wir einfach die laufenden Ereignisse.
Immer wenn das geistige Innere wirklich etwas begehrt, wenn zum Beispiel ein reines brennendes Verlangen nach edlen Idealen im Geiste wohnt, ist dieses Verlangen unmittelbar im Inneren da und gleichzeitig existiert es als Strahlung, die auf den Raum des Schöpfungswerkes einwirkt.
Es ist ein selbsttätiger Prozeß, und das geistige Innere hat die volle Kontrolle über diese Art der Handlungen, ebenso wie über die Atmung des irdischen Körpers.
Es ist nicht möglich, im Geiste etwas zu wollen oder im Gegenteil nicht zu wollen, ohne daß es sich sofort als Strahlung gestaltet.
Die Strahlung wirkt gleichzeitig in zwei Richtungen.
In der ersten Richtung strahlt sie von innen nach außen, aber gleichzeitig wirkt diese nach außen ausgesendete Strahlung des Geistes unmittelbar als magnetisch anziehend auf gleichartige Strahlung aus dem Außenraum des Schöpfungswerkes.
Der Geist strahlt mit seinem Wollen von innen nach außen und zieht so eine äußere Strahlung an, die eng mit dem zusammenhängt, was als gestalteter geistiger Wunsch von innen heraustritt.
Die Wirkung von Strahlung und magnetischer Anziehung erfolgt gleichzeitig, denn die im Schöpfungswerk wirkenden Gesetze wirken sofort und ohne Verzögerung.
Wir können sagen, daß viele Ereignisse und Geschehen hier ständig miteinander verknüpft sind, einfach durch die Art und Weise, wie Menschen aufeinander oder auf andere Geschöpfe und Wesen einwirken, sei es durch das Wollen des Herzens, in ihren Gedanken oder Taten.
Auch feinere Einflüsse aus den Ebenen des Feinstofflichen, des Wesenhaften oder sogar aus dem geistigen Wirken anderer Bewohner des Schöpfungswerkes strömen gemäß dem Gesetz der Gleichart auf den Menschen ein, entweder um zu helfen oder zu schwächen, je nachdem, wie das Ruder von dem Wollen des Inneren des Menschen ausgerichtet ist.
Entscheidend für die Entwicklung des Geistes und seines Weges ist sein Wille, der vollständig unter seiner Kontrolle steht.
So wie ein Hebel in der Hand in diese oder jene Richtung bewegt wird, so ist es mit dem geistigen Wollen, welches in diese oder jene Richtung gelenkt werden kann.
Die beiden Grundrichtungen sind entweder die Richtung zum Ideal, zum Licht, zum Guten oder die Richtung weg vom Ideal und vom Licht hin zur Dunkelheit, also zum Falschen und Unrechten.
Es versteht sich von selbst, daß jede dieser Richtungen unterschiedliche Auswirkungen auf die Art der aus dem Weltraum angezogenen Strahlungen hat.
Der Wunsch nach dem Reinen und Lichten zieht eine harmonische Ausstrahlung an und unterstützt das Aufbauende, wobei der Wunsch nach dem Unfreundlichen oder Niederträchtigen demzufolge Zwietracht, Widerspruch und Zerstörung anzieht.
Der Hebel liegt dauerhaft in den Händen des Wollens des Geistes.
Gleichzeitig ist es gut zu wissen, daß der Geist grundsätzlich vom Wollen zu dem Guten angetrieben wird, was es ihm ermöglicht, zu der anfänglichen Selbsterkenntnis und der anfänglichen Entwicklung zu gelangen, die im Erwachen des geistigen Funkens liegt.
Der menschliche Geist ist also von Anfang an innerlich auf ein gutes und harmonisches Wollen eingestellt, der aus dem Wunsch entspringt, sich im Schöpfungswerk gemäß den Inspirationen und beispielhaften Idealen zu engagieren, die den geistigen Funken zu Beginn seines bewußten Seins erquickten und anregten.
Es ist wirklich nicht schwer, die von dem Willen Gottes vorgesehene Strahlung zur Unterstützung alles reinen Lebens in der Schöpfung zu empfangen.
Tatsächlich trägt jedes Geschöpf als Grundausstattung bereits die Fähigkeit in sich, Strahlungen aus den Höhen des Lichtes als gnädige Spende der Lebenskraft zu empfangen.
Denn auch die natürliche Welt des Wesenhaften zeigt, wo immer sie in Verbindung mit der reinen Strahlung aus Walhalla bleiben kann, wie einfach es ist, die notwendige Strahlung für die Fülle des Lebens zu schöpfen.
Man kann sagen, daß nur der Mensch es sich gerade in diesem Leben hier auf der Erde schwer gemacht hat, diese helfende Strahlung entgegenzunehmen, sich ihrer erfrischenden freudigen Wirkung sogar fast vollständig zu verschließen.
Der menschliche Geist muß durch seinen Willen immer etwas ausstrahlen, und diese Ausstrahlung zieht im Verhältnis zu ihrer reinen Leuchtkraft Strahlungen von den lichten geistigen Ebenen zurück.
Diese Strahlung hat die Fähigkeit, alle Verwirrungen zu durchdringen und für den Geist als erfrischender Strom zu wirken.
Auch die eigentliche Umhüllung des Erdenkörpers, so dicht und undurchdringlich sie mit ihrer Strahlung auch auf den ersten Blick erscheint, ist in ihrem innersten Kern offen für den Strahlungseinfluß aus den lichten Höhen.
Als HERMETES, der edle Diener von Walhalla, seine Wesenhaften Helfer damit beauftragte, die Grundbauteilchen der grobstofflichen Materie zu bilden, blieb in seiner Anordnung für immer die Möglichkeit für die Durchlässigkeit der Strahlungen höherer Art bestehen.
Daher kann die höhere Strahlung feinerer Ströme immer in den grobstofflichen Körper des Menschen auf der Erde eindringen, ohne daß dies von den Nerven oder von den anderen Sinnen des Menschen wahrgenommen wird.
Diese Strahlungsströme dringen zwischen den kleinsten Bauteilchen der Materie, die wir als Atome, Protonen, Neutronen oder Elektronen kennen, und noch feineren an die grobe Materie gebundenen Zwischenstufen, also den astralen Modellbildern, wie Quark – und Präquarkteilchen, vor.
Durch all diese Teilchen, die ihrerseits wiederum auch Strahlung sind, die von HERMETES‘ Dienern verwoben und geschickt zusammengefügt werden, strömen ohne größere Hindernisse wieder höhere Strahlungsarten, die ihnen zugute kommen können, wenn der Wille des menschlichen Geistes dafür geöffnet ist.
Höhere Strahlung feinstofflichen, wesenhaften, aber auch rein geistigen Ursprungs kann durch die kleinsten Bauteilchen der grobstofflichen Materie strömen, weil sich innerhalb ihres Kraftfeldes genügend Raum für die Durchdringung mit der feineren Andersartigkeit findet.
Und wenn gleichzeitig der Wille des geistigen Inneren eines Menschen richtig eingestellt ist, dann können diese Strömungen eine Stärkung oder Heilung und in noch nie dagewesener Weise eine Wiederbelebung mit der Verjüngung des gesamten Organismus bewirken, der durch diese Strahlung gefördert wird.
All dies wurde vom Großen Wesenhaften Diener HERMETES weise arrangiert, um die Aufgabe der Erschaffung des grobstofflichen Universums zu erfüllen, die ihm vom Großen und Treuen Wesenhaften Diener GOTTES DES VATERS, O-DIO-NAR, übergeben wurde, der der Herrscher über alle Wesenhafte Schöpfung und Weberei in den Hallen von Walhalla ist.
Somit ist im menschlichen Körper in jedem leuchtenden Teilchen des Atoms noch viel Platz für den Fluß feinerer Strahlungen.
Diese Strahlungen beeinflussen letztlich auch den Zustand des äußeren Körpers.
Die Menschen sollten dies mit größter bewußter Ernsthaftigkeit zur Kenntnis nehmen.
Wenn der Wille eines Menschen auf alltägliche und meist niedrige Ziele und Wünsche ausgerichtet ist, dann fließen im Gesetz der Anziehung zwischen diesen leuchtenden Atomteilchen nur geringe feinstoffliche Strömungen, die den Teilchen ihre eigene Energie entziehen, anstatt sie zu beleben und zu ermutigen.
Wenn jedoch ein Wunsch freudigerer und unschuldiger reiner Art in einem Menschen brennt, obwohl das Wollen hauptsächlich auf materielle Ziele ausgerichtet ist, kann ein wenig Strahlung von den Wesenhaften Ebenen über der Materie kommen, um den Körper wiederzubeleben.
Solchen Menschen wird dann eine beispiellose Lebensfreude nachgesagt und sie sind für andere ein Grund, sich zu fragen, woher sie so viel Lebenskraft nehmen.
Das Wesentliche liegt in der Einstellung ihrer inneren Ausstrahlung und ihres Wollens, das teilweise noch in einer gewissen Freude, in Mut und Begeisterung für sinnvollere Arbeit in der materiellen Welt schwingt.
Meistens handelt es sich dabei um handwerkliche Arbeiten, die oft durch den Willen dieser Menschen zu einer Kunst erhoben werden.
Besonders bei den Altmeistern verschiedener Disziplinen können wir erkennen, daß ihre Arbeit mit Elan und Begeisterung für die Schönheit des Ergebnisses ausgeführt wurde.
Wenn der Geist in sich das Wollen zu einem hohen Ziel der geistigen Art über diese enthusiastische Verbindung mit dem schöpferischen Geist hinaus zu erwecken vermag und diese Richtung unter allen Lebensumständen beibehält, dann kann nach und nach die Ausstrahlung der geistigen Art zu ihm hinabsteigen und durchdringt sein gesamtes Wesen auf allen Ebenen seiner Stimmungen.
Letztlich dringt die hohe geistige Strahlung in den eigentlichen grobstofflichen Körper ein, wo sie gerade durch das empfindlichste Körperorgan, das Blut, alle Atome durchströmt, aus denen die einzelnen Zellen und damit auch die Organe des Körpers bestehen.
Wir möchten Sie noch einmal daran erinnern, daß die Strahlung so fein und lebendig ist, daß sie leicht alle Teile der seelischen Hüllen, einschließlich des irdischen Körpers, durchströmt, wenn sie vom reinen Willen eines Menschen angezogen wird, der nach einem edlen Leben und einer tugendhaften Einstimmung in seinen Wünschen verlangt, in denen er immer stärker die Erfüllung des Willens Gottes anstrebt, ohne daß er dabei selbst etwas Seltsames bemerken müßte.
Wenn in ihm die Empfänglichkeit für zartere Feinheiten fehlt, werden diese Vorgänge hier ohne die Erscheinung einer besonderen Wahrnehmung ausgeführt.
Gleichzeitig möchten wir hier hinzufügen, daß diese Empfänglichkeit schrittweise geweckt werden kann und wie alles andere auch bis zum vollen Grad der klaren Teilnahme an den Vorgängen im eigenen Körper oder sogar in den Körpern anderer Menschen entwickelt werden kann.
In Zukunft wird es viele solcher Menschen geben, um mit ihrer Wahrnehmung zu einer größeren Offenheit jener Menschen zu verhelfen, die sonst in Gefahr wären, ihren Körper unter dem Druck unterschiedlicher Einflüsse zu erleben, von denen es Tausende geben kann.
Ihr Leben kann den Fluß dieser Strahlung für lange Zeit blockieren und dadurch ihre körperliche Gesundheit gefährden.
Wie bereits schon erwähnt, bringt die geistige Ausstrahlung, die jedes Jahr durch einen neuen KRAFTZUFLUß DES HEILIGEN GEISTES IM GRAL wiederbelebt wird, Erfrischung und Verjüngung in die Ausstrahlung der grobstofflichen Hülle des Körpers.
Wenn alle ernsthaften karmischen Fäden im Leben eines solchen Menschen bereits beiseite gelegt wurden, wird ein Phänomen auftreten, welches dauerhaft eine sich immer wieder erneuernde Gesundheit mit sich bringt, verbunden mit dem Zufluß von Kräften aus den geistigen Ebenen des Schöpfungswerks nach der ERFÜLLUNG DES GRALS MIT DER KRAFT DES HEILIGEN GEISTES.
Der physische Körper kann dann immer wieder verjüngt und mit Kraft und Energie erfüllt bleiben, die alles überwindet, was von der Außenwelt als mögliches Hindernis errichtet wird, welches aus der Ausstrahlung alltäglicher oder vielleicht sogar niederträchtiger Gedanken durch den Willen anderer Menschen entsteht.
Sowohl der Geist als auch der Körper bleiben dann von all den Strahlen häßlicher Art, die an seinem eigenen starken Strahl der Reinheit abgleiten und somit keine Möglichkeit haben, ihn einzufangen, frei.
Das Böse selbst muß fern bleiben von der reinen, leuchtenden Kraft, die aus dem glühenden Geisteswillen eines solchen Menschen in die Weltenräume aufsteigt.
Die Gleichart der in sein Wesen einströmenden Lichtarten bringt dann nur neue Kraft und eine heilende Erleuchtung und Erhellung aller Umhüllungen, einschließlich des irdischen Körpers.
Und das alles ist nur möglich in der Verwirklichung des einfachsten Verständnisses von der Wirksamkeit dieses Hebels des Willens, und wenn dieser dauerhaft auf ein reines und edles Ziel ausgerichtet ist, dann bedarf es nichts anderes, als auf lebendigste Weise voranzuschreiten im Vertrauen in ein immer bewußteres Erkennen der Herrlichkeit des Schöpfungswerkes Gottes.
Daher liegt alles immer in den Händen des Menschen, genauer gesagt, in den Händen seines geistigen Inneren Selbst, das die gesamte Entwicklung der Ereignisse auf seinem Weg durch das Werk der Nachschöpfung allein bestimmt.
Die Menschen sollten verstehen, daß vieles von dem, was ihnen geschieht, ausschließlich von ihnen selbst gewirkt ward.
Wo sie mit anderen Menschen zusammenkommen, wurde ihnen das Wissen um die Seligpreisungen Jesu vermittelt, um sie über die Bitterkeit der irdischen Welt zu erheben und ihre Herzen mit der Fähigkeit zu erfüllen, zu vergeben.
Nur in dem Wissen und im Verstehen dieser großen Zusammenhänge, die immer und nur in der Ausstrahlung beginnen, liegt das Wissen, das alles Notwendige enthält, um die festgelegten Stufen zu erreichen, auf denen der eigene Aufstieg des Geistes und die Heilung des Körpers beginnen können.
In den Zuflüssen der Lichtkraft in das Schöpfungswerk, die in regelmäßigen Impulsen wie das Blut im Herzen fließen, kann jeder, der die darin enthaltene wunderbare stärkende Nahrung und Lebendigkeit erkennt, diese zufließenden Lichtströme für seinen Geist und alle seine Bedürfnisse, einschließlich der körperlichen, mit neuer Kraft für den nächsten Teil seiner Reise zu den geistigen Höhen nutzen.
Wer sich dies zu eigen macht und die innige Dankbarkeit seines inneren Wesens in die Taten des Guten und der Harmonie für alle anderen Geschöpfe in den Teilen der Welten verwandeln kann, der schreitet bereits immer weiter den Höhen entgegen und seine Reise wird ihn wie auf mächtigen Flügeln selbsttätig nach oben tragen.
Schritt für Schritt wird er auch alles Nötige finden, um selbst zum Stützer und Helfer für alles noch Schwächere und Unsichere zu werden, was ihm dann wiederum einen weiteren rechtmäßigen Zufluß seliger Kraft bescheren wird.
Gesegnet sind jene Menschen, in denen das Wissen über das Schöpfungswerk und den Schöpfer lebendig und bereit ist, ständig in alle Richtungen zu strahlen.
Solche Menschen werden heute besonders gebraucht, denn die langjährige Krankheit und Disharmonie auf dieser Erde schreit nach Strahlung, die endlich etwas Trost, Heilung und Ermutigung unter die Menschen bringt.