Wer der düsteren Bedrückung der Depression entkommen will, sollte vor allem danach streben, weniger an sich selbst und sein Leid und mehr an den Nächsten zu denken.

Sie sollten aufrichtig versuchen, das Leben ihrer Mitmenschen irgendwie zu verschönern, indem sie öfter das „Ich“ durch „Du“ ersetzen.

Nur dann wird das Gegenseitigkeitsgesetz wirksam zu ihren Gunsten handeln.

Der Tag Ohne Morgen

Nur durch Geben kann man empfangen! Die Menschen müssen etwas geben! Gebt!

Jeder Mensch bestimmt sein Schicksal selbst

„Wer etwas empfängt, muss auch etwas zurückgeben! Denn wer nur nimmt und nie gibt, wird zum Bettler! Sorgt dafür, dass die Waagschalen immer im Gleichgewicht sind.“

Die Grosse Pyramide enthüllt ihr Geheimnis

Die Erde wird bald nur noch kranken Menschen Schutz bieten. Depressionen und seelische Qualen der Angst, mit all ihren Begleiterscheinungen, sind zu schrecklichen Geißeln der Menschheit geworden. Angst wird zu Recht als die Krankheit des Jahrhunderts bezeichnet. Selbst jene mit gutem Willen und festem Glauben werden nicht von Angstgefühlen verschont bleiben, wenn sie erkennen, dass alles, woran sie geglaubt haben, ins Wanken gerät.

Die traurige Wahrheit über Depressionen und die quälenden Ängste der Seele ist, dass keine Medikamente diese Leiden heilen können. Die seelischen Qualen können nur von innen heraus geheilt werden, also nur von dem Betroffenen selbst!

Neurologen und Psychiater verschreiben heutzutage verschiedene Psychopharmaka. Diese können zwar vorübergehende Linderung verschaffen, aber nicht mehr. Die Ursache von Angst und Depression lässt sich nicht allein durch Medikamente beheben. Die Psychopharmaka wirken auf das zentrale Nervensystem, reduzieren Spannungen und lindern die Beschwerden der Betroffenen. Sie unterdrücken jedoch lediglich die seelischen Symptome von Angst und Depression – und selbst das nur vorübergehend. Sobald die Wirkung der Medikamente nachlässt, brechen alle verdrängten Konflikte und Ängste wieder hervor.

Das Buch des Gerichtes

„Es gibt Wunden, die man am Körper nie sieht, die aber tiefer und schmerzhafter sind als alles, was blutet.“

Laurel Kaye Hamilton, amerikanische Schriftstellerin.

„Wenn du jemanden kennst, der depressiv ist, frag ihn bitte niemals nach dem Warum. Depression ist keine einfache Reaktion auf eine schwierige Situation; Depression ist einfach da, wie das Wetter. Versuche, die Dunkelheit, die Lethargie, die

Hoffnungslosigkeit und die Einsamkeit zu verstehen, die er durchmacht. Sei für ihn da, wenn er diese Zeit überstanden hat. Es ist schwer, mit jemandem befreundet zu sein, der depressiv ist, aber es ist eines der gütigsten, edelsten und besten Dinge, die du jemals tun kannst.“

Stephen John Fry Englischer Schauspieler und Autor.