Für viele Menschen bleibt es immer noch ein Rätsel, warum sie geboren wurden, welchen Sinn ihr Leben hier auf dieser Erde hat und was geschieht, wenn sich ihr Leben hier nach dem Ende neigt.
Es bleibt eine Lücke in dem Bewußtsein der meisten Menschen.
Und leider gelingt es nur wenigen Menschen im Laufe ihres Lebens, zumindest einige Antworten auf diese drängenden Fragen zu finden.
Wenn manche Menschen glauben, ihre Fragen zur Geistigen Welt seien bereits beantwortet, handelt es sich oft nur um eine allgemeine vage Vermutung, daß nach dem Tode irgend etwas weitergeht, oder vielleicht auch um den Glauben, eines Tages in einer anderen Inkarnation auf diese Erde zurückzukehren.
Dieser Glaube bewegt sich in vielen Variationen, je nachdem, wie einzelne Philosophien und Lehren über die Reinkarnation diese Fragen behandeln.
In Wahrheit zeigt sich hier kein echtes Wissen über den eigenen geistigen Ursprung.
Es ist nur winziges Stückwerk der umfassenden vollständigen Einsicht, welche eigentlich längst als selbstverständliches Wissen über die gesamte Menschheit ausgebreitet sein sollte.
Diese Bruchstücke werden von vielen Menschen schon als die wertvolle Erkenntnis der Wahrheit angesehen.
Viele Menschen betrachten diese Streiflichter bereits als etwas Außergewöhnliches und glauben daher, bereits genug über die Geistige Welt zu wissen.
Indem sie sich gelegentlich mit Gleichgesinnten darüber unterhalten, erwecken sie in sich den Eindruck, viel weiter entwickelt zu sein als die Mehrheit der Menschheit und versichern sich selbst damit der Beruhigung, daß ihr Inneres viel bewanderter sei als das von vielen anderen Menschen.
Dies ist jedoch keineswegs zu einem wahren innerlichen Erleben geworden, sondern bleibt lediglich als eine sogenannte Haltung oder Meinung im Verstand.
Denn ihnen fehlt das umfassende Wissen und Erkennen um die Wahrheit, die allein das Innere belebt und den Geist zu der Bewegung auferweckt.
Ihr vermeintliches Wissen bleibt beschränkt nur auf der Ebene eines intellektuellen Verständnisses, wurde jedoch nicht in eine derartige geistige Bewegung überführt, um so mit dem lebendigen Empfinden verbunden zu werden.
Denn andernfalls würde alles Geistige längst ein fester Bestandteil ihres Alltagslebens geworden sein.
Daher fehlen ihnen zwangsläufig ganze Bereiche wahren Wissens, die für die Bewußtwerdung und Verwirklichung der eigenen geistigen Natur notwendig sind.
Und viele Menschen haben für sich die Vorstellung als Ausrede oder Entschuldigung akzeptiert, daß sie mit dem Ende ihres irdischen Daseins noch Zeit genug dafür haben werden.
Um es sich in gewisser Weise leichter zu machen, haben sie die Vorstellung übernommen, daß sie unmittelbar nach dem Verlassen des irdischen Körpers mehr über sich selbst, die Welt und auch Gott erfahren werden und daß die meisten ihrer Fragen beantwortet werden.
Sie haben sich die Idee zurechtgelegt, daß erst dann der richtige Raum und die richtige Zeit da sein werden, um sich mit ihrer eigenen geistigen Natur zu befassen.
Auf den ersten Blick wirkt diese Vorstellung beruhigend, was jedoch nur daran liegt, weil diese Vermutung häufig wiederholt wird und dadurch an Glaubwürdigkeit gewonnen hat.
In Wirklichkeit ist es jedoch vergleichbar damit, als würde ein Kind von seinen Eltern getäuscht werden, indem diese ihm vorspiegeln, es müsse hier auf Erden nichts tun, sich auch kein Wissen über das irdische Leben erwerben, da es von selbst gnädig sowie auch ohne Anstrengung mit allem versorgt werde, einschließlich der Nahrung, Kleidung und dem vollen Komfort des Lebens mit all seinen Freuden und Genüssen.
So wie jeder bewußtere Mensch solche Beteuerungen von Eltern an ihre Kinder mit einem Lächeln betrachten oder sie gar als schädlich ansehen muß, so verhält es sich auch mit der Zusicherung an die Gläubigen an ein Leben nach dem Tod, und daß ihnen die Antworten auf alle wichtigen Fragen nach dem Sinn des Daseins im Jenseits schnell zuteil wird, ohne daß ihr Inneres Kraft und Willen aufwenden muß, um durch höchstes Erleben in der Seele zu forschen und zu lernen.
Viele Menschen erwarten zudem einen gütigen geistigen Helfer, der ihnen im Jenseits in kurzer Zeit alle Fragen vollkommen erhellen wird.
Über ganze Jahrtausende hinweg wurden in dem Bestreben der Menschen, sich selbst zu täuschen, bereits sehr viele falsche Erwartungen geweckt, die so manchen naiv – vertrauensvollen Menschen auf seinem Wege in die Verwirrung führten.
Anstatt freudig in die lichten Sphären aufzusteigen, muß die Seele dann mühsam die Fäden falscher Erwartungen hier ganz in der Nähe dieses Universums abstreifen, was sie dann unnötig auf ihrem wahren Weg nach aufwärts dem Lichte entgegen aufhält.
Anstelle der Erfüllung ihrer sie täuschenden Erwartungen erwacht sie allmählich aus ihren trügerischen Hoffnungen, welche sie in jene Welt mitgebracht hat.
Vor allem die christliche Gewißheit vom Himmel und seinen Wonnen nach dem irdischen Tod wirkt wie ein tröstliches Opium für jene, die an das nötige Opfer Christi glauben und davon überzeugt sind, sich zweifellos nach ihrem Abscheiden von der Erde ein Leben im Paradiese gesichert zu haben.
Es ist wahrlich als traurig anzusehen.
Und all dies gilt außerdem nur für diejenigen, die sich wirklich für diese Einzelheiten interessieren.
Die meisten anderen Menschen bleiben daher während ihres gesamten irdischen Lebens in den entscheidenden Fragen völlig unvorbereitet.
Alles wirklich wichtige Wissen über das Leben wird hinweg gedrängt und beiseitegeschoben, und es gibt wahrlich viele Menschen, welche sich erstaunlicherweise selbst gegen ein kurzes Gespräch über alles, was jenseits dieser irdischen Welt liegt, wehren.
Deshalb empfindet sich ein großer Teil jener auch beunruhigt und ängstlich, wann immer in einem Gespräch das Thema des irdischen Todes aufkommt, welcher unweigerlich jeden Menschen eines Tages ereilen wird.
Ein solcher Zustand zeugt nur von in jeder Hinsicht verwirrten Vorstellungen über die geistige Natur des Menschen.
Wir erkennen darin vor allem eine große Unwissenheit in allen geistigen Fragen.
Es ist schwer zu akzeptieren, daß ein Mensch alles Vergangene, alles, was die Seele auf ihren vergangenen Reisen durchlebt hat, wieder vergessen kann.
Und da das irdische Ende nicht unbedingt gleichzeitig die Erleuchtung der Seele bedeutet, gilt daher, daß die Reife, die ein Mensch im irdischen Leben in sich trägt, in ihm in genau demselben Maße auf der Stufe fortbesteht, wie er zum Zeitpunkt seines Ablebens vorgefunden wird.
Der Grad des Wissens und der Erkenntnis ändert sich mit dem Übergang in die feineren Ebenen nicht.
Der Übergang zu einer anderen Erfahrungsebene in den feinstofflichen Welten bringt daher keine Veränderung des Wertes des menschlichen Inneren mit sich.
Die Seele bleibt immer dieselbe, wie sie es auch im irdischen Körper war.
Es wird kein Wunder der Erkenntnis geben, noch kommt jetzt dann im Anschluß gleich die selige Himmelfahrt, wie dieses in vielen Fällen oft erwartet wird.
Die einzige Veränderung besteht darin, daß der so übermäßig starke irdische Einfluß des materiellen Verstandes nun seine Wirkung verliert.
Alle durch den Verstand bedingten Behinderungen und Einschränkungen, die den größten Teil der Erdgebundenheit bewirkten, verblassen somit allmählich, doch der Zustand innerer Reife, den der Mensch während seines irdischen Lebens in sich trug, bleibt bestehen.
Sich von dem Einfluß der Verstandestätigkeit des materiellen Gehirnes zu befreien, mag so manchen Menschen vielleicht helfen, doch es wird dieser Übergang ihre Seele nicht automatisch auf eine Stufe eines höheren Bewußtseins erheben noch sie in die höhere Würde einer edleren Gesinnung verwandeln.
Was die Seele im Körper ist, wird sie auch nach dem Übergang in die jenseitige Welt sein.
Für die meisten wird das Selbstverständnis weiterhin recht schwach sein, und das Erwachen zumindest zu dem ursprünglichen Wissen, das die Seele vor ihrer irdischen Inkarnation besaß, wird einige Zeit in Anspruch nehmen.
Was der Seele durch Erlernen in dem irdischen Leben oder auch schon in einer ihrer früheren Existenzen eingeprägt und eingeschrieben ist, bleibt bestehen und sie zieht es weiter mit sich, denn es ist für eine Seele in dem Jenseits nicht so leicht, die Gewohnheiten abzuwerfen und hinter sich zu lassen, welche sie sich auf der anderen Seite angewöhnt hat.
DAHER BLEIBEN ALLE BEGRENZUNGEN UND EINSCHRÄNKUNGEN IM MENSCHEN BESTEHEN, ES SEI DENN, DAß ER SICH SCHON HIER AUF DER ERDE MIT GRÖßTER ANSTRENGUNG DARUM BEMÜHT HAT, SICH VON DIESEN ZU BEFREIEN UND SICH HÖHER ZU EINEM WEITEREN HORIZONT ZU ERHEBEN.
DIE NIEDRIGKEIT WIRD ALSO AUCH WEITERHIN FORTBESTEHEN UND DIE SEELE GENAU DORTHIN FÜHREN, WO GEMÄß DEN UNNACHGIEBIGEN GESETZEN DER SCHÖPFUNG ALLES GLEICHARTIG IST.
Die Seele wird nicht plötzlich bewußt und edel werden, wenn sie sich zuvor Oberflächlichkeit und Grobheit oder gar allerlei Hinterhältigkeiten gegenüber anderen Menschen angeeignet hat.
Allein der Übergang in das Jenseits wird die Seele vorerst in keiner Weise verändern, sondern im Gegenteil sogar ihre wahren Eigenschaften vermehrt in Erscheinung treten lassen.
Selbst die besten Hilfen der ansonsten geduldigen lichtvollen Helfer können in jener Welt erst einmal nichts für eine solche Seele tun, die in sich die Einschränkungen der Unbewußtheit oder auch andere niedere menschliche Eigenschaften großgezogen hat.
Auf den ersten Eindruck ist diese Erkenntnis somit niederschmetternd für diejenigen, die an die trügerischen Vorstellungen der Erlösung durch Christi gewaltsamen Erdentod geglaubt haben oder aber vielleicht auch für jene, welche andererseits so töricht erwarten, daß sich ihr Bewußtsein in der göttlichen Seligkeit des Nirwana nun auflöst.
So etwas kann nicht geschehen, denn auch in der anderen Welt gelten keine anderen Gesetze als die, welche wir hier auf Erden kennen, und der menschliche Geist kann niemals ins Göttliche eingehen oder sich gar darin auflösen, ohne dadurch völlig zerstört zu werden.
All dies zeugt immer nur von der Unzulänglichkeit der Menschen in ihrem Bemühen, das Werk der Schöpfung, dessen Bewohner sie sind, zu erkennen und zu verstehen.
Es zeugt von der trägen Lauheit der Seele.
Somit bleibt der Seele naturgemäß der Zustand ihres Bewußtseinsniveaus erhalten, welchen sie trug, bevor sie sich anschickte, von der Erde in das Jenseits hinüber zu wechseln.
Daher gibt es ohne ihre eigene innere lebendige Regsamkeit weder hier noch dort einen Weg nach vorn.
Die Erkenntnis der Schöpfungsgesetze zeigt, daß es möglich ist, schon damit zu beginnen, all dies bereits auf Erden zu dem Guten zu verändern, wenn nur genügend Entschlossenheit, Geduld und reines Wollen in einem Menschen vorhanden sind.
Wahrer Fortschritt ist verbunden mit der Beweglichkeit der seelischen Wahrnehmung im Inneren sowie mit dem tiefsten lebendigsten Erleben aller wichtigen Erkenntnisse über Gottes Werk in der Schöpfung.
Dies allein sollte das Herz eines jeden Menschen zu einer bewußten Selbstveredelung führen, denn jeder Schritt in der Entfaltung seiner Persönlichkeit, der im Einklang mit den Schöpfungsgesetzen vollzogen wird, bringt eine allmähliche Läuterung mit sich.
Dies führt auch zu einer Verschiebung der eigenen Werte, welche sich in reinen Gedanken und inneren wie äußeren edleren Handlungen offenbaren, in denen man erlebtes Mitgefühl im Einklang mit Gerechtigkeit und sachlicher Konsequenz finden kann.
Die Fähigkeit, tiefer über Zusammenhänge nachzudenken, entwickelt sich stetig fortdauernd im Menschen.
Dies führt allmählich zu der Befreiung von Oberflächlichkeit und damit auch zur Abkehr von allen Gewohnheiten, kurzsichtig und damit unverantwortlich zu handeln.
Die Entschlossenheit, durch die eigene Veredelung innerlich voranzuschreiten, ist der Schlüssel zu dem Beginn wahrer Veränderungen, welche neue Ausblicke in die Richtung nach dem Lichte eröffnen können.
Denn nur durch das eigene tatkräftige Streben nach immer neuen Dimensionen und Aspekten der Wahrheit kann das Wissen um das bewundernswerte Werk der Schöpfung erweitert werden.
Die Kreise der Ruhe werden dann gerade bei dieser Arbeit an sich selbst wirksam helfen, welche sich bald als ein Teil der Großen Geistigen Erleuchtung formieren werden.
BISHER FEHLTE HIER DER WILLE, DEN MENSCHLICHEN GEIST IN SEINER ERWEITERUNG DES WISSENS ÜBER DAS WERK DER SCHÖPFUNG ZU UNTERSTÜTZEN.
DOCH IN NAHER ZUKUNFT WIRD SICH DIES MIT DER ERFÜLLUNG DER VERHEIßENEN GEISTIGEN ERLEUCHTUNG AUF ERDEN ÄNDERN.
DIESE ERFÜLLUNG DER GROßEN GEISTIGEN ERLEUCHTUNG WIRD DURCH DEN STRAHL GOTTES IN PARZIVAL BEWIRKT, DER SICH IN UNMITTELBARER NÄHE ÜBER DEN MATERIELLEN WELTEN BEFINDET.
DIE STRAHLKRAFT DES GOTTESSTRAHLS IST AUSREICHEND, UM ALLE BISHERIGEN MENSCHLICHEN GEWOHNHEITEN SO WEIT ZU ORDNEN, DAß ALLES FALSCHE VON DER ERDE VERBANNT WIRD.
Dies wird zwar einen beispiellosen Druck auf jeden einzelnen Menschen ausüben, ist aber dennoch zu begrüßen, da es zur Erweckung der eigenen inneren Beweglichkeit führt.
Alle Befürchtungen, ob ein solches Geschehen überhaupt möglich sei, werden sich damit auflösen.
Die bisherige Abstumpfung und Trägheit der Wahrnehmung gegenüber hohen geistigen Werten wird überwunden.
Die Zweifel an allem Überirdischen, die für viele Menschen ein Hindernis für ihr Erwachen darstellten, werden beseitigt werden.
Von allen Seiten wird es drängend auf den Menschen zustürmen und somit vom großen Vergessen des machtvollen Wissens aus den frühen längst verwehten Zeiten zeugen.
Das Erwachen der Suchenden wird wie plötzlich und mit unerwarteter Wucht eintreffen, wie eine Flutwelle nach einem gewaltigen Beben.
Das, was viele Menschen über die Jahrtausende hinweg aufgeschoben haben, wird für sie zum begehrtesten Schatz werden.
In glühender fieberhafter Sehnsucht wird in vielen Menschen das Streben nach dem Sinn ihres Daseins entbrennen.
Viele Menschen werden dringend darnach verlangen, ihre Versäumnisse in dieser Hinsicht aufzuholen, denn plötzlich werden sie ihre eigene Rückständigkeit in den wichtigsten Werten der Menschheit erkennen.
Das große Erwachen naht.
Es wird kommen, weil die bisherigen, schwerfälligen Mauern des Materialismus, wie wir sie heute immer noch kennen, in Kürze einstürzen.
Ein vollständiger Umbruch wird die Welt des Denkens und der Gedankenformen erschüttern und Millionen von Seelen, die noch schlafen, erwecken.
Obwohl es in diesem Moment noch schwer zu glauben ist, wird es geschehen.
Die Hände derjenigen, die die Fäden des menschlichen Schicksals weben und spannen, arbeiten Tag und Nacht daran.
Und darin liegt ein Wandel, denn die bisherigen Verhaltensweisen und Wege der Menschen, die stets zumeist aus dem Mißtrauen gegenüber dem Sieg des Guten entspringen, werden sich allmählich ändern.
Der Glaube, daß das Gute für den Menschen Früchte einbringt, wird in ihrem Denken und Handeln zur Selbstverständlichkeit werden.
In der menschlichen Welt wird sich allmählich das Bewußtsein durchsetzen, daß eine Veränderung zum Besseren im Leben der Menschen tatsächlich möglich ist.
Es wird gerade selbstverständlich sein zu erkennen, daß dies seit jeher der vom Licht für alle menschlichen Bestrebungen gesegnete Weg ist, und daß es genau der Weg ist, auf dem der gute Wille und das Wohlwollen herrschen.
Wenn das Vertrauen in das Gute in vielen Menschen wächst, wird sich die gesamte bisherige und gegenwärtige Richtung der Entwicklung der Menschheit umkehren.
Selbst jene, welche heute unter den Menschen als Vorboten des Scheiterns aller Bemühungen ihrer Mitmenschen auftreten, werden ihre Haltung ändern und ebenfalls in allem, was zu dem Lichte und zu Gott im Wissen um die Gesetze der Schöpfung führt, das Gute an die erste Stelle setzen und auch unterstützen.
Nach Jahrtausenden wird das Vertrauen in den siegreichen Ausgang jedes ehrlichen Strebens nach dem Guten wieder an die erste Stelle unter den Menschen treten.
Dies muß bereits hier auf Erden zu einem lebendigen Geschehen und somit erfahrbar werden, denn nur so kann eine Stärkung und eine Verwandlung in dem Bewußtsein des menschlichen Inneren eintreten.
Und dies wird vielen anderen Menschen endlich Mut machen, welche heute noch an der Bedeutung und dem Sinn des Lebens in dieser Welt und an sich selbst zweifeln.
Jeder Tag wird genügend neue Gelegenheiten mit sich bringen, bewußt an der Gestaltung heilsamer und wohltuender Gedanken für sich selbst und andere mitzuwirken.
Der Sieg des Guten wird die vorherrschende Kraft in allen Angelegenheiten und für jeden Menschen sein.
Alles ist nun darauf ausgerichtet:
DIE FÄDEN, DIE IN DER VORBEREITUNG SIND UND NUN GESPANNT WERDEN, BRINGEN ERSCHÜTTERUNGEN AUF DIE ERDE, WELCHE ZUNÄCHST ALLE FALSCHEN VORSTELLUNGEN UND IRRIGEN ANSICHTEN DER MENSCHEN AUFLÖSEN MÜSSEN.
DIES GESCHIEHT, WÄHREND GLEICHZEITIG DAZU DIE BEGEISTERUNG DER MENSCHEN ZUNIMMT, DEN WAHREN SINN IHRES LEBENS AUF DIESER ERDE UND IM GESAMTEN SCHÖPFUNGSWERK ZU ERKENNEN.
Das, was Jahrtausende lang unter der erdrückenden Schwere der Decke der Unwissenheit verborgen lag, wird nun zum höchsten und begehrtesten Gut werden.
Die erfrischende Wahrheit wird überall als Ausweg aus der Not gefordert sein, wo kleine und beschränkte menschliche Ansichten und Meinungen versagt haben.
Der Durst nach der Wahrheit wird eine natürliche Folge des Bewußtseins sein, wie sehr das menschliche Innere ausgedörrt und ausgehungert ist in dem Verlangen nach dem Wertvollsten, das es seit jeher vollständig hätte erfüllen sollen:
DIE ERKENNTNIS DES EIGENEN SELBST IN DEM VERHÄLTNIS ZU DEM ÄUßEREN RAUM DES SCHÖPFUNGSWERKES.
WIE EINE NEUE SONNE WIRD DIE ERKENNTNIS GOTTES SELBST ÜBER DER MENSCHHEIT AUFGEHEN WIE NIEMALS ZUVOR.
Die lange Zeit anhaltende und bestehende Kluft zwischen den Menschen und Gott, künstlich geschaffen und herbeigeführt durch die unbewußte Trägheit und Nachlässigkeit großer Teile der Menschheit auf der einen Seite und durch böswillige Verfälscher der Wahrheit andererseits, wird beseitigt werden.
Die Hinwendung zu der liebenden Güte Gottes wird zum innersten Zustand des Menschen werden, wo immer er in seinen Fragen über sich selbst inständig Trost und Hilfe sucht.
Das Verständnis für die notwendige Selbständigkeit in der Erkenntnis seiner Selbst und des gesamten Schöpfungswerkes wird sich entwickeln.
All dies wird zu einer lebendigen Bewegung in allen Bereichen des menschlichen Empfindens und der Wahrnehmung führen.
Die Unterstützung dieser inneren Bewegung wird zum Gegenstand der täglichen gegenseitigen Hilfe werden.
Und die Kreise der Ruhe und des Friedens werden dabei eine sichtbare Wegbereiterposition einnehmen.
Es ist dieses Wirken ein wesentlicher Bestandteil der Verwirklichung der Großen Geistigen Erleuchtung der Menschheit in naher Zukunft auf Erden.
Und dies wird nun geschehen.
Die Zeit des reinen Vorbildes als die helfende Kraft, in der sich die Menschen gegenseitig zum Aufstieg ermutigen, ist nahe.
Die Zeit kommt, in der Folgendes gelten wird:
Nicht mehr Kampf, sondern gegenseitige Hilfe.
Nicht Feindseligkeit, sondern der glühende Wille zum gegenseitigen Verständnis.
Nicht Zwang und Einengung, sondern die Unterstützung zur bewußten Selbständigkeit.
Nicht das Prinzip, die Versuchung für die menschlichen Schwächen auszulegen, sondern das Prinzip, jeden Ausdruck eines reinen Empfindens zu stärken, damit das Innere gefestigt wird und das Selbstvertrauen derer, die mit ihrem bloßen Sein nach dem Lichte streben, nur noch weiter wachsen kann.
So wird es sein, sobald die Zeit der Morgenröte der Geistigen Erleuchtung auf der Erde erscheint.