UMGEBEN VON LICHT UND GÜTE
OBWOHL ES VIELEN MENSCHEN SO VORKOMMT, ALS WÄREN SIE DIEJENIGEN, DIE VIELEN SCHWIERIGKEITEN UND NÖTEN AUSGESETZT SIND, IST ES IMMER WAHR, DAß DIE FÄDEN DER WEBER DES SCHICKSALS EINZELNER MENSCHEN MIT UNZÄHLIGEN HILFEN ÜBERQUELLEN.
ALS BEWOHNER DES SCHÖPFUNGSWERKES SIND WIR STÄNDIG VON LICHT UND GÜTE UMGEBEN.
UND DIESES LICHT UND DIESE GÜTE KÖNNEN JEDEM, DER ES RICHTIG SEHEN MÖCHTE, IMMER WIEDER MUT MACHEN.
DARAUF KANN SICH JEDER MENSCH VERLASSEN, DER IN SEINEM LEBEN ZUFLUCHT UND HILFE BEI GOTT SUCHT.
ALLERDINGS MUß ER DIESE HILFE GERADE BEI GOTT UND BEI DEN WESENHAFTEN DIENERN SUCHEN, DIE ALS SEINE DIREKTEN DIENER GELTEN, NICHT ABER BEI DEN MENSCHEN VON HEUTE.
Auch wenn Hilfe und Schutz zu Recht auch bei den Menschen zu finden sind, findet der Mensch unter den gegenwärtigen Bedingungen, die unter den Menschen auf der Erde herrschen, wenig Verständnis von anderen und daher leider auch in ihnen nur sehr wenig Hilfe für seinen Lebensweg.
Dies ist eine der größten Herausforderungen für die Menschheit auf der Erde.
Das Gute und das Licht, das durch irdische Menschen zu den Mitmenschen gelangt, ist erbärmlich gering im Vergleich zu dem, wie es eigentlich sein sollte.
Es ist das Ergebnis des verheerenden Einflusses des Verstandes und daher ein Beweis dafür, wie sehr die Menschheit dem Einfluß des Versuchers erlegen ist, der das entgegengesetzte Prinzip auf der Erde verbreitet hat, das alle Kraft und alle Aufmerksamkeit auf die Eitelkeit und Selbstverherrlichung des Menschen lenkt, anstatt das Gute zu wollen und mit anderen in Harmonie umzugehen.
Somit ist der Weg, damit durch einzelne Menschen das Wertvollste auf die Erde kommen könnte, was dem Menschen auf dem Weg zum Aufstieg Halt gibt – der geistige Wille des Menschen, anderen Gutes zu tun, verschlossen.
Überall dort, wo sich das Prinzip des Versuchers im Denken der Menschen verankert hat, also das Prinzip, das, obwohl es äußerlich viele verschiedene Erscheinungsformen hat, immer ein und dasselbe Übel ist – die Stärkung der eigenen Eitelkeit gegenüber der Lust am Mitmachen – Harmonie mit anderen Menschen zu schaffen, wurde überall nach und nach der größte Teil der Möglichkeiten verschlossen, womit auch durch die irdische Menschheit Güte und Licht auf die Erde kommen könnten.
Dadurch wurde die wichtige Verbindung zum Schöpfer zerstört, die der Mensch durch sein reines, leidenschaftliches Verlangen nach dem Guten und damit nach dem Licht aufrechterhalten kann.
Obwohl es hier auf der Erde Menschen gibt, die von Geburt an von der Liebe ihrer Mitmenschen umgeben sind und deren Freundlichkeit genießen, indem sie sich jederzeit an sie wenden, um Hilfe zu erhalten, gibt es gleichzeitig auch eine große Anzahl von Menschen, die durch die Fäden der Weber des Schicksals in Lebensbedingungen geworfen werden, die sie mit einem scheinbar endlosen Strom von Not und Leid bedrängen, der ihnen von anderen Menschen zuteil wird.
Es gibt daher Menschen, die mehr Glück im Wohlwollen gegenüber ihren Mitmenschen haben, und Menschen, die darin ein wenig eingeschränkt sind.
So ist es auf der Erde seit jeher.
Viele Menschen fragen sich, wie es möglich ist, daß sie in ihren Beziehungen zu anderen nicht so viele Segnungen im Leben erhalten, wie sie bei anderen sehen.
Für sie wäre es die beste Gelegenheit, noch während sie über diese Fragen nachdenken, einmal ernsthaft über den wahren Sinn ihres irdischen Lebens nachzudenken.
Wenn sie sich tief genug damit auseinandersetzen würden und wenn sie es tief genug in sich empfinden könnten, würden sie mit Sicherheit die Antworten bekommen, die sie brauchten.
Schnell würde ihnen klar werden, daß sie selbst in ihren Einstellungen gegenüber ihren Mitmenschen genau gleich sind und sie daher im Gesetz der Homogenität meist auf diejenigen treffen, die nicht das Gute für sie, sondern in erster Linie nur das Gute für sich selbst wollen.
Sie würden erkennen, daß der Grund dafür, daß ihnen der Weg des Guten verschlossen ist, ihr eigener verschlossener Zustand der Einstimmung auf das bedingungslose Wollen zu dem Guten und damit der reine Wunsch nach Wohlwollen gegenüber anderen Menschen ist.
Da sie sich jedoch nicht konsequent genug mit diesen Fragen befassen, kommen sie zu dem Schluß, daß, wenn sie in anderen Menschen nichts Gutes für sich finden, der Ursprung der wahrgenommenen Ungerechtigkeit der Welt ihnen gegenüber sicherlich in der Zufälligkeit und dem Fatalismus der Sterne liegt, oder noch mehr in der Launenhaftigkeit Gottes selbst.
Viele glauben sogar, daß dies ein Grund ist zu sagen, daß, wenn es nicht allen Menschen gleich gut geht, wenn nicht alle Menschen in Wohlstand und irdischer Sicherheit leben, dies ein Zeichen dafür ist, daß es keine GERECHTIGKEIT GOTTES gibt, ja, sogar daß Gott nicht existiert.
Sie weigern sich daher, an GOTT zu glauben und leugnen SEINE EWIGE WEISHEIT, die sich überall in den unveränderlichen Gesetzen der Schöpfung offenbart.
Sie ziehen es vor, zu akzeptieren, daß sie in einer Welt leben, die das Ergebnis einer Reihe von Zufälligkeiten ohne erkennbaren Anfang oder Ende ist.
So klug und nachdenklich die Worte von Menschen oft klingen, die in ihren philosophischen Debatten so denken, so führt eine solche Argumentation nur zu einem Ergebnis – zur großen Zerstörung des geistigen Funkens, der ihr unterworfen ist, weil er zwangsläufig immer lauer werden muß und darin einschlummert, bis er schließlich aus freien Stücken unbeweglich wird und so den größten Teil seines ursprünglichen Glanzes verliert.
MENSCHEN, DIE GOTT UND AUCH DIE AUS SEINER ALLWEISHEIT GEFORMTEN URGESETZE IM SCHÖPFUNGSWERK ABLEHNEN UND NICHT ERKENNEN, WERDEN ZU JENEN VERIRRTEN FUNKEN IN DER DUNKELHEIT, DIE VOM VÖLLIGEN ERLÖSCHEN UND DAMIT VOM GEISTIGEN TOD BEDROHT SIND, WAS EINE VÖLLIGE AUSLÖSCHUNG AUS DEM BUCHE DES LEBENS BEDEUTET.
OBWOHL ALLES LEBEN RUND UM DEN MENSCHEN STÄNDIG IM WILLEN UND IM LOB GOTTES LEBT UND WIRKT UND IN JEDEM MOMENT IN DEN HÄNDEN ALLER WESENHAFTEN DIENER DIESE VOLLKOMMENE WEISHEIT VERWIRKLICHT WIRD, DIE VON HARMONIE UND ALLGEGENWÄRTIGEM GUTEN ZEUGT, WAS SICH AUCH HIER AUF DIESER ERDE ERFÜLLT, GIBT ES EINE GANZE SCHAR VON MENSCHEN, DIE VIEL VON DEM GEISTIGEN FUNKEN UND DESSEN ENTWICKLUNG VERLOREN HABEN UND NICHTS DAVON WAHRNEHMEN.
BEI SOLCHEN MENSCHEN ZEUGT ES VON EINER UNVERSTÄNDLICHEN VERSCHLIEßUNG IHRER WAHRNEHMUNG UND DER FÄHIGKEIT, SICH AUF DIE SCHWINGUNG DES GUTEN EINZUSTIMMEN, DIE SIE SONST BEI EINER ERNSTHAFTEN SUCHE EINFACH UND UNKOMPLIZIERT ZUR ERKENNTNIS DER GROßEN UND VOLLKOMMENEN WEISHEIT GOTTES FÜHREN WÜRDE, DIE VOLLSTÄNDIG IN ALLEN GESCHEHNISSEN ENTHALTEN IST.
So viele lehnen die GERECHTIGKEIT GOTTES ab, deren Erfüllung gleichzeitig weitreichendere Wege geht, als sie selbst denken, und kommen in ihren kleinen Überlegungen des materiellen Verstandes zu dem Schluß, daß es keinen GOTT und daher nichts gibt, das für das Gute und das Licht spricht, was für den Menschen notwendigerweise in der LIEBE GOTTES enthalten ist und auf das er in Zeiten der Gefahr zurückgreifen kann.
Verstandesmenschen suchen den Schöpfer in der Begrenztheit ihres Verständnisses meist nur in äußeren Erscheinungsformen, das heißt in der bisherigen Organisation der menschlichen Gesellschaft und am häufigsten in der Art und Weise, wie andere Menschen ihnen gegenüber handeln.
Obwohl sie also von GOTT sprechen, wollen sie diese Hilfe und diesen Schutz von Ihm nur im Irdischen finden, und das oft in der Erwartung des Wohlwollens anderer irdischer Menschen, was allzu oft zu ihrer Enttäuschung und Disharmonie führen muß.
Und das gilt leider auch dort, wo es Menschen gibt, die sich anderen gegenüber als Repräsentanten GOTTES auf Erden ausweisen und ohne jede Scham über ihre Verbundenheit mit Gott sprechen.
MENSCHEN, DIE AUF DIESE WEISE VON GOTT SPRECHEN, BEWEISEN, DAß SIE IHREN HERRN NICHT KENNEN, UND VOR ALLEM BEWEISEN SIE, DAß SIE NICHT EINMAL EIN WENIG VERSTÄNDNIS FÜR SEINEN WEISEN WILLEN HABEN, DER ALS DAUERHAFT GÜLTIGES GRUNDPRINZIP VERANKERT IST, DAS DAS WIRKEN EINER EINHEITLICHEN ART UNERSCHÜTTERLICHER GERECHTIGKEIT FÜR ALLE LEBENSÄUßERUNGEN IM SCHÖPFUNGSWERK BESTIMMT.
DAHER SPRICHT MAN VON DEN UNVERSTÄNDLICHEN ABSICHTEN GOTTES, AUCH VON GOTTES PRÜFUNGEN DES MENSCHEN UND OFT AUCH VON ABSICHTLICHEM LEIDEN, DIE GOTT DEM MENSCHEN ALS AUßERGEWÖHNLICHE GELEGENHEIT ZUR NACHFOLGE CHRISTI ZEIGT.
ALL DIES WIRD DORT EINGESETZT, WO EINEM MENSCHEN AUF SEINEM LEBENSWEG GUTES UND LICHTES VERLOREN GING.
DIE TATSACHE, DAß VIELE MENSCHEN VON SICH SELBST ALS MENSCHEN SPRECHEN, DIE NACH GOTT STREBEN, KANN OFT NUR ALS EINE ÄUßERE BEZEICHNUNG OHNE INNEREN INHALT ANGESEHEN WERDEN, UND DAHER MÜSSEN SICH VIELE NOCH IMMER SCHMERZLICH IRREN, DENN DIE MEHRHEIT DER MENSCHEN AUF DER ERDE DIENT GOTT HEUTE NUR DURCH IHREN MUND, UND NICHT IN IHREM HERZEN.
Wer GOTTES LIEBE nur durch die Menschheit sucht, muß zu oft schwanken, wenn er Erfahrungen mit Menschen gleichzeitig mit Erfahrungen mit GOTT selbst verbindet.
Die Folge davon ist die drohende Erschütterung des Vertrauens in das WAHRE WIRKEN GOTTES, wo dieses durch den irdischen Menschen angestrebt wird.
So etwas führt in der Folge dazu, daß alle Zögernden dem Schöpfer und der ganzen Welt mißtrauen.
Es ist ein Ausdruck der großen UNKENNTNIS DER WEISHEIT DES SCHÖPFERS, der dem menschlichen Geist gerade den freien Willen für seine Seinsfülle gegeben hat, mit dem er selbst dann in seiner Entwicklung Wege findet, die Gesetze der Schöpfung zu erkennen.
Menschen, die dann in ihren Verletzungen immer wieder ihr Unverständnis gegenüber der Wirkungsweise der gerechten Gesetze der Schöpfung erleben müssen, verschließen sich nicht nur den Menschen, sondern auch innerlich jeder HILFE GOTTES, die ihnen auf andere Weise als nur durch den Menschen zuteil werden könnte.
Abgeschlossen von ihren Erfahrungen erzählen diese schmerzvoll gezeichneten Menschen ihren Mitmenschen überall, daß es ein Fehler sei, sich auf GOTT zu verlassen, denn ihrer Meinung nach gibt es keine höhere Macht des Guten, die die Entwicklung der Dinge auf der Erde beeinflussen könnte.
Ohne es zu merken, bestätigen sie leider nur, daß sie selbst in ihrer Denkweise völlig von allen Strömungen des höheren Flusses der KRÄFTE DES GUTEN getrennt sind.
SIE SELBST SIND VERSCHLOSSEN UND ÄHNELN GEWISSERMAßEN DER VERWELKTEN GEISTIGEN BLUME IM GARTEN DES SCHÖPFUNGSWERKES.
Obwohl sie nichts um sich herum sehen können, ist GOTTES GÜTE dennoch überall um sie herum am Werken.
Innerlich laue Menschen verstehen das PRINZIP DER GERECHTIGKEIT nicht, das in allen Ereignissen zu finden ist, die sich notwendigerweise nach den geordneten Fäden des Schicksals abspielen.
Der Grund für ihr falsches Verständnis der GERECHTIGKEIT GOTTES liegt darin, daß sie nicht weiter über die Grenzen eines irdischen Lebens hinaus und auch nicht mehr in die Tiefe ihrer selbst blicken, sondern nur die Manifestationen der sichtbaren Endergebnisse der Fäden der Schicksale diskutieren, die die Nornen und Alfars mit höchster Gerechtigkeit für den menschlichen Geist weben, wobei sie darin immer GOTTES WEISHEIT sehen können, wenn sie sie nur sehen wollen.
Und darin liegt die große Schwierigkeit, denn es gibt nur wenige Menschen, die in allem, was in ihr Leben eintritt, eine OFFENBARUNG DER GERECHTEN WEISHEIT GOTTES sehen möchten, die unter allen Umständen zu ihrem geistigen Aufstieg beiträgt.
Dies ist bereits ein ernstes Hindernis, das viele Menschen in ihren Gedanken davon abhält, sich den Kräften des Guten anzuschließen.
Ein Mensch trennt sich vom Guten, wenn er sich der einfachen kindlichen Wahrnehmung der ihn umgebenden Dinge verschließt und zusammen mit der Stärkung seines Verstandes und seiner Eitelkeit sein Unglaube an die Tatsache wächst, daß das Gute und GOTT nicht in Wirklichkeit existent sind.
Für ihn erscheint alles, was aus der GNÄDIGEN GÜTE GOTTES kommt, als verbannt in die Welt des Unglaublichen.
Nur wer in sich selbst gut ist und in seinem Verlangen nach dem Licht strebt, kann das Gute und das Licht um sich herum sehen.
Und das, obwohl andere ihn vom Gegenteil überzeugen wollen.
Wenn er dann eine noch umfassendere Perspektive des Verstehens in sich trägt, kann er auch alles sehen, was von oben kommt und daher als schwingende Wirkung des Guten in sein Leben eintritt.
Dazu ist es jedoch notwendig, im Menschen die Empfänglichkeit für das Überirdische, also das Feinstoffliche seiner Art, wiederzubeleben, damit seine geistige Empfindung darin Halt finden kann.
DIE TATSACHE, DAß DER ZWECK DER EXISTENZ ALLER MENSCHEN AUF DER ERDE AUS DER SICHT ALLER EIN GEISTIGER AUFSTIEG IST, DER ZU DER GEISTIGEN HEIMAT FÜHRT, UND DAHER NICHT IRDISCHER EGALITARISMUS ODER EIN ANGENEHMES LEBEN IST, … IST TEIL EINER AUFGEKLÄRTEN SICHT AUF IRDISCHE BEDINGUNGEN, DIE DER MENSCH NUR MIT DEM EMPFUNDENEN WUNSCH NACH EINEM ALLUMFASSENDEN GUTEN ERFÜLLEN KANN.
Gleichzeitig akzeptiert er voll und ganz alle äußeren Bedingungen, die ihm helfen, Adel zu entwickeln und seine eigenen Schwächen bewußt zu erkennen, die immer die Hauptursache dafür sind, wo er ist und was mit ihm passiert.
Das ist es, was Millionen Menschen begegnet, denn ihr Zweifel an Gott beruht auf der Tatsache, daß es ihnen unter allen Umständen hier auf der Erde nicht so gelingt, wie sie es sich vorstellen.
Lassen Sie uns daher einen Moment über diese Denkweise der Menschen innehalten.
Jeder Mensch durchläuft eine Weiterentwicklung seines Wissens über das Leben und seiner Einstellung dazu.
Es gibt eine beispiellos große Anzahl von Menschen, die im Laufe ihres Lebens ihre Einstellungen in der Wahrnehmung von Lebenswerten völlig ändern, bis zu dem Punkt, an dem man sagen kann, daß so etwas wie die Entwicklung von Wissen über das Leben ein notwendiger Teil des Menschseins ist.
Was gilt, wenn eine Person zwanzig Jahre alt ist, gilt selten, wenn dieselbe Person zwei – oder sogar dreimal älter ist.
All dies zeugt immer wieder von der Entwicklung der Wahrnehmung und des Verständnisses der Dinge durch den Menschen.
Im Vergleich zum Menschen ist GOTTES WEISHEIT jedoch unveränderlich.
Der Mensch befindet sich immer in seiner ursprünglich passenden Umgebung, in der es nichts zu ändern gibt, weil diese dem menschlichen Geist und nur seinem Weg der geistigen Entwicklung angepaßt ist.
Der Mensch als menschlicher Geist entwickelt sich innerlich, das heißt er reift und verändert sich.
WER SICH NICHT VERÄNDERT UND NICHT WEITERENTWICKELT, IST EIGENTLICH INNERLICH LEER UND KANN AUS GEISTIGER SICHT ALS LEBLOS, ALSO TOT, BETRACHTET WERDEN.
Es sind also Menschen, die sich in ihren Erfahrungen weiterentwickeln, sodaß sie am Ende ihres Lebens vielleicht eines Tages endlich erkennen werden, daß der Ausgangspunkt für alles und damit auch für sie selbst GOTT UND SEINE IN ALLEM LIEGENDE ALLWEISHEIT ist.
Es ist überraschend, wie viele Menschen geheim halten, daß sie schließlich in den Erfahrungen in ihrem Leben zu dieser gewissen Erkenntnis gelangten, daß sie die ALLWEISHEIT GOTTES nach und nach immer mehr wahrgenommen und in ihrem Leben vorgefunden haben.
Denn gerade die Weitergabe dieses wertvollen Wissens, welches ein Zeichen der Reife im Leben eines Menschen ist, würde den empfindsamen inneren Fortschritt vieler seiner Lieben erleichtern und dadurch unterstützen.
Dennoch lassen sie ihr Erkennen in ihrem Inneren vorwiegend verborgen bleiben, wobei viele jedoch innerlich ganz daran glauben, doch äußerlich würden jene niemals zugeben, daß sich für sie etwas an ihren Ansichten geändert hat, was sie dann dazu veranlaßt, in die Nähe des Lichtes zu fliehen, das sie doch vor kurzem noch so schmählich verspotteten.
Um wie viel größer ist aber der Schmerz der Seele, wenn sie diese Welt verläßt und ihr alles, was sie in ihrem Inneren nur dunkel ahnte, als eine über jeden Zweifel erhabene Realität offenbart wird.
Wie gern würde sich eine solche Seele dann umdrehen und den nahestehenden Menschen, vor denen sie ihre innere Veränderung verborgen hatte, sagen, daß dies alles eine richtige Ahnung eines kleinen Teiles der Wahrheit über den Sinn des menschlichen Lebens sei.
Aber sie bleibt durch eine undurchdringliche Mauer begrenzter empfindsamer Empfänglichkeit von denen getrennt, denen sie selbst zuvor bestätigt hatte, daß weder das GUTE NOCH GOTT wirklich sind.
Lange Zeit bestätigte sie anderen, daß es keine größere Täuschung gibt, als wenn man glaubt, daß das Wollen des Guten ein so außerordentlich hoher Wert im menschlichen Leben sei.
Aber jetzt erkennt sie, daß es nichts Größeres gibt als das inbrünstige Wohlwollen, das den Weg eines jeden Menschen in der anderen Welt nach und nach nach oben führt und ihm nach und nach die Aussicht auf ein ungeahntes, glückseliges Wesen eröffnet.
Die Seele, die in diesem Moment etwas sehender ist als die Mehrheit der heutigen Erdenmenschen, sieht in Güte und Harmonie die alles um sich ziehende Grundkraft, die in einem stillen Fluß von GOTTES GROßER LIEBE UND GERECHTIGKEIT erzählt, welche allen Wesen Lebenskraft und Ermutigung schenkt, um sich zu entwickeln und zu reifen.
Die Seele im Jenseits möchte dann ihre Mitmenschen wissen lassen, wie verzerrt die Sichtweise der irdischen Menschen auf das Verständnis des Sinnes des Lebens ist.
Sie möchte zumindest einen Teil dessen bereitstellen, was sie plötzlich als das Gute wahrnehmen kann, das um sie herum schwingt, und das Licht, das sie auf all ihren Reisen begleitet.
Sie selbst würde alles dafür geben, diesem Licht viel näher zu sein, als sie es jetzt ist, denn sie wird durch viele ihrer Fehler und Unzulänglichkeiten, die sie ins Jenseits mitgebracht hat, in ihrer dauerhaften Annäherung an die ANZIEHENDE GÜTE DES LICHTES NOCH behindert.
Die meisten von ihnen hätten sie, die Fehler, schon während ihres irdischen Lebens beiseite legen können, wenn sie mehr in die natürliche menschliche Güte investiert hätten, die sie oft verachteten und auch als etwas Naives und Wahnhaftes im menschlichen Leben verspotteten.
Die Seele erkennt vollkommen, daß das GUTE UND DAS LICHT immer in ihrer Nähe waren und nur sie selbst eine Mauer bildete, um nicht einer größeren Verfeinerung nachzugeben, welche ihr den empfindenden Zugang zu der Nähe aller Hilfe für sie eröffnet hätte, die zu ihr auf dem Wege war.
Sie sieht auch, wie sie selbst im Hintergrund stehen blieb, um zunächst dem bestem edlen Wollen anderer Menschen die Möglichkeit zu geben, Güte, Friedfertigkeit und freudige Entschlossenheit für aufbauendes Wirken kennenzulernen.
Obwohl sie bereits in ihrem irdischen Leben in den feineren Ebenen ihres Wesens von allem umgeben war, was notwendig war, um für andere Menschen MITTLER DES GUTEN zu werden, blieb sie dennoch verschlossen gegenüber allem, was ihr vom Licht geschenkt wurde.
Jetzt kann sie sehen, daß es sich tatsächlich um einen Teufelskreislauf handelt, der für die Seelen der irdischen Menschen nicht die Kraft finden läßt, ihn zu durchbrechen, damit MEHR LICHT UND GÜTE durch sie zur Erde fließen kann als sichtbare VERHERRLICHUNG DES SCHÖPFERS und seiner unverstandenen Liebe.
Es ist ein trauriger Teil der ansonsten glückselig empfangenen Erleuchtung, die viele Seelen erhalten, nachdem sie den irdischen Körper verlassen haben und in die feinstofflichen Ebenen übergegangen sind.
ALLES BISHERIGE IRDISCHE PHILOSOPHIEREN, ALLE STARKEN RELIGIÖSEN ODER UMGEKEHRT ANTIRELIGIÖSEN HALTUNGEN UND MEINUNGEN WERDEN NACH UND NACH UNWICHTIG UND ZUNICHTE, DA SICH IMMER KLARER HERAUSSTELLT, DAß GOTT NICHTS DERGLEICHEN VOM MENSCHLICHEN GEIST VERLANGT, SONDERN DAß DAS WERTVOLLSTE, WAS ER FÜR SICH SELBST ERREICHEN KANN, DIE TEILNAHME AN DER GROßEN VERMITTLUNG UND AUSBREITUNG VON HARMONIE, GÜTE UND LICHT DURCH EINE REINE UND LEIDENSCHAFTLICHE ANNÄHERUNG AN ANDERE IST.
Dadurch, daß auch eine gewisse Art von Eitelkeit bezüglich der Wichtigkeit der eigenen Person und des irdischen Verstandes in die Ferne tritt, kann die Seele wahrnehmen, wie in der Selbsttätigkeit aller Ereignisse alles im Wesentlichen einfach und transparent ist.
Was ein selbstverständlicher Teil des irdischen Lebens sein sollte, wurde in der Zeit der irdischen Menschheit mit verdrehten Vorstellungen der Selbsterhöhung über die Bedeutung der eigenen Person überlagert.
Nur mit der Distanz kann die Seele es sehen und dies führt dazu, daß sie alle anderen Wege annimmt, die sich für sie eröffnen, auch wenn das bedeutet, daß sie wieder auf die Erde zurückkehren muß und sich in Bedingungen befinden wird, die anfängliche Schwierigkeiten und vielleicht sogar gewisses Leid für ihr inneres Geistiges für sie mit sich bringen wird.
Leider ist es immer noch so, daß auch viele Seelen, die innerlich nicht so derart belastet sind, mit dem Kommen auf die Erde einen Weg betreten, auf dem die weise Güte und Erhabenheit, die in ihnen wohnt, die sie mit aller Kraft mit anderen Menschen erleben möchten, oft völlig zurückgelassen wird, ja sogar leider buchstäblich erstickt wird durch die sie umgebenden Einflüsse der familiären Verhältnisse, der Erziehung und der Schulmethoden, die nur auf die Erlangung eines perfekt ausgebildeten irdischen Verstandes abzielen.
Dies schließt alles aus, was einem Menschen bei seiner Aufgabe helfen sollte, damit er ein WAHRER DIENER GOTTES genannt werden kann, so daß viele Verbindungen zu Strömungen, die helfende und ermutigende Strahlung des Guten und des Lichts auf die Erde tragen, unterdrückt werden.
Die Menschen sollten dieser Falle und all ihrem inneren geistigen Wollen mehr Aufmerksamkeit schenken, wenn sie noch zu einem Empfindungsleben in sich selbst fähig sind, um im Erkennen dessen freundlich und edel gegenüber anderen Menschen zu sein.
Sie werden damit niemals alleine sein.
Auch wird sie das Übel niemals angreifen können, weil ihr inneres Streben nach dem reinen guten Wollen die besten Voraussetzungen dafür schafft, daß sie davor geschützt sind.
Das Übel kann einem Menschen nur dann und auch in einem solchen Ausmaß widerfahren, wie er es als etwas Gleichartiges in sich trägt.
Und das dergestalt Gleichartigste unter den irdischen Menschen, das sie verbindet und ihre Empfindungsformen bildet und prägt, ist gerade die Eitelkeit in ihren verschiedenen Graden der Ausprägung, mit der sie sich jeweils offenbart.
Hier gilt, daß selbst schwache Bewegungen in solch einer Art genauso gleichgeartet sind wie die Formungen bei der stärksten Manifestation eitler Tyrannei.
Wenn es also wahr ist, daß nun Gleiches mit Gleichem kämpfen wird, damit endlich die Auslöschung des Bösen auf Erden erfolgt, dann besteht für alle, die etwas Gleichartiges mit dem Üblen in sich tragen, ständig die Gefahr, hier in den Strudel verschiedener Erlebnisse innerhalb der
WIRKUNG DES STRAHL PARZIVALS
und somit in das erfüllende Reinigungsgeschehen auf der Erde hineingezogen zu werden.
Zugleich aber gilt: Wer sich von aller grimmigen und aufwallenden Niedertracht und Schlechtigkeit, auch von aller Unreinheit, die immer nur der Eitelkeit entspringt, befreien kann, darf dann sofort in der schützenden Säule des Lichtes und des Guten stehen und somit zum Sauerteig gehören, um dadurch vom leblosen Rest der Menschheit getrennt zu sein.
Das irdische Übel wird ihn in keiner Form mehr erreichen können, es sei denn, er selbst erlaubt es sich selbst mit einer inneren Aufwallung, die in ihm wieder eine gleichgeartete Brücke bilden würde.
Daher ist der stärkste Schutz für jeden geistig strebenden Menschen seine innere Reinheit und Demut.
Selbst wenn das größte Übel auf ihn zukommt, wird er beschützt und frei daraus hervorgehen, denn alles um ihn herum wird durch die einfache Wirkung der Schöpfungsgesetze gebremst.
Jeder Feind wird schließlich durch die Kraft der reinen Demut beschämt, die in jedem Menschen strahlt, der sich voll und ganz auf den Weg des Strebens nach dem allumfassenden Guten begeben hat.
Das Gute und das Licht werden ihn von allen Seiten schützend umgeben, gerade in dem Maße, in dem er selbst den Wunsch nach dem Guten in sich trägt.
UND DA NUN DAS GESCHEHEN NAHT, BEI DEM ES MÖGLICH SEIN WIRD, DIE UNSICHTBAREN OFFENBARUNGEN DES NAHEGELEGENEN STRAHL PARZIVALS IMMER STÄRKER WAHRZUNEHMEN, IST ES SO, DAß JEDE ANSTRENGUNG ZU DEM GUTEN DURCH UNSICHTBARE HILFE GEFÖRDERT WIRD.
ES IST DAHER FÜR JEDEN MENSCHEN DIE HÖCHSTE UND ZUGLEICH BESTE ZEIT, DIE VERSTÄRKTE AUSSTRAHLUNG DES LICHTES IN SICH EINDRINGEN ZU LASSEN, IN DEM SINNE, DAß ER SIE DAZU NUTZEN WIRD, SICH IN ALL SEINEM DENKEN UND HANDELN VOLLSTÄNDIG AN DAS GUTE UND AN DAS LICHT ZU HALTEN.
DIES ALLEIN BEDEUTET FÜR SO MANCHEN MENSCHENGEIST DIE WAHRE ERFÜLLUNG DES DRINGEND ERBETENEN GOTTESDIENSTES, DEN ER HIER AUF ERDEN ERFÜLLEN DARF.
DIE ZEIT DAFÜR IST JETZT.
ALLE, DIE DARUM BITTEN UND ALLE IHRE KRÄFTE DAFÜR EINSETZEN, WERDEN GANZ VON GÜTE UND LICHT UMGEBEN SEIN KÖNNEN, SO DAß SIE TROTZ DER SIE UMGEBENDEN SORTIERUNG UND DER KÄMPFE DER MENSCHEN DURCH DIE NÄHE DES STRAHL PARZIVALS KREATIVE UND GESEGNETE WEGE GEHEN WERDEN.
DER SCHÖNSTE LEBENSABSCHNITT AUF DER ERDE LIEGT VOR UNS UND LIEGT GANZ IN DEN HÄNDEN EINES JEDEN VON UNS.