DAS EINTRETEN IN EIN NEUES WELTGESCHEHEN

 

Das Weltgeschehen bringt tiefgreifende Veränderungen mit sich.

 

Doch nicht in dem Sinne, wie es die Menschen gewohnt sind, sondern diesmal wird sich alles auf völlig anderen Wegen bewegen.

 

Es wird diese Bewegung nun nicht mehr durch die Verstandeskraft der Menschen möglich sein, sondern im Gegenteil nur durch das Erwachen der besten Fähigkeiten des menschlichen Geistes.

 

Deshalb ist es angebracht, von der kommenden Großen Geistigen Erleuchtung zu sprechen.

 

Doch bisher sind nur wenige Menschen bereit, freiwillig im voraus etwas bei sich selbst dafür zu tun.

 

Daher bleibt sie gegenwärtig ungenutzt, obwohl jeder sofort erkennen könnte, welch große und ermutigende Strömungen darin liegen, die die nach oben zum Licht treibenden und ziehenden Kräfte in sich tragen.

 

Und tatsächlich könnten hoffnungsvolle Veränderungen sehr schnell und mit beispielloser Leichtigkeit eintreten.

 

Man muß sich nur wirklich anstrengen – was eine notwendige Voraussetzung für jede Hilfe aus dem Lichte ist –, und es würde sofort deutlich erkennbar werden, wie viel lebenspendender Segen den Menschen umgibt und bereitsteht, ihm Ermutigung zur Klärung seiner Wahrnehmung zu spenden.

 

Und gerade die Klarheit in der Wahrnehmung ist ein wichtiger Teil der Hilfe, denn sie hilft dem Menschen zu erkennen, wie und auf welchem Weg die Fäden, die die Weber des Schicksals ihm bereitet haben, sich entfalten.

 

Nichts desto trotz nehmen die Menschen immer wieder nur die äußeren Geschehnisse wahr und es wird immer wieder darüber diskutiert.

 

Dabei liegt jedoch das Wertvollste auf der inneren Ebene, wo alles im voraus erkennbar ist, noch bevor es Teil der grobstofflichen Erfahrung wird.

 

Es ist eine gewisse Fähigkeit, Ereignisse und Entwicklungen im voraus wahrzunehmen.

 

Und gleichzeitig gilt es in jedem Geschehnis richtig zu erkennen, wohin die Fäden führen, welche den Segen des Lichtes in sich tragen.

 

Es ist jene geistige Kunst, die von den Menschen vergessen wurde.

 

In dem Verlauf der Tage zwischen den diesjährigen Gralsfeiern, zwischen der Feier der Ausgießung der Kraft durch den Heiligen Geist und der Lilienfeier ist eine gnadenreiche Gelegenheit bereitet, die einen bedeutenden Wandel mit sich bringen wird.

 

Indem wir diese Gelegenheit nutzen, kann viel getan werden, um die bestmögliche Entwicklung im gesamten Geschehen zu fördern.

 

Es kann in eine völlig neue Art des Schwingens der menschlichen Welt im Einklang mit der Harmonie des Schöpfungswerkes eingetreten werden.

 

Jeder, der sich hier wirklich engagieren möchte, kann sein inneres Empfinden bis zur höchsten Stufe der sensiblen Wahrnehmung entwickeln.

 

Sich diesen Vorgängen zu widmen, welche mit der empfindsamen Wahrnehmungsfähigkeit und der geistigen Wachsamkeit zusammen hängen, führt jedoch zunächst über Verinnerlichung des Menschen.

 

Dies bedeutet eine energische Abkehr von dem endlosen Strom der Gedanken, einer Mischung aus Wahnsinn und Unruhe, die sich überall ausbreitet.

 

Sich von diesem äußeren gesellschaftlichen Rahmen zu befreien, erfordert eine starke innere Entscheidung.

 

Dies ist nur möglich, wenn man versteht, daß alles, was geschieht, sei es in der grobstofflichen Welt oder in der Gedankenwelt, das Werk der Vergangenheit ist.

 

Das Gegenwärtige kann nur im jeweiligen Moment durch den Einfluß des menschlichen Willens teilweise beeinflußt werden.

 

Doch gerade das, was erst im zarten feinen Gewebe der Fäden im Entstehen ist, kann im höchsten Grade durch das Gute, das aus dem Inneren des geistigen Funkens hervorquillt, zur Klärung und Stärkung angeregt werden, damit es in den strahlenden Glanz des bewußten Wollens übergeht, welches sich sodann auch in Gedanken formt.

 

Deshalb ist es so wichtig, in seinem Inneren eine beständige Ausrichtung und Verbindung zu dem allumfassenden Willen zu dem Guten zu tragen.

 

Dieses Wollen soll aus dem grundlegendsten Teil des geistigen Inneren des Menschen, also aus dem Wesen des Geistes selbst, entspringen.

 

DAS ALLUMFASSENDE WOLLEN ZU DEM GUTEN IST DAS REINE VERTRAUEN DES GEISTIGEN INNEREN IN DEN SCHÖPFER, DAß SICH ALLES ZU DEM GUTEN WENDET.

 

ES IST EIN UNERSCHÜTTERLICHES VERTRAUEN DARAUF, DAß SICH ALLES IN DER WOHLTUENDEN HARMONIE DES GESAMTEN SCHÖPFUNGSWERKES BEWEGEN KANN.

 

MENSCHLICH GESPROCHEN IST ES EIN FELSENFESTES VERTRAUEN DARAUF, DAß ALLES ZU DEM SIEG IN DER VOLLKOMMENEN HARMONIE FÜHREN WIRD, WIE ES DER WILLE GOTTES DES VATERS GEBIETET.

 

Die Menschen kennen dies aus guten und gerechten Geschichten und Fabeln, solange diese die Erkenntnis der Wirkungen der Gesetze Gottes in sich tragen und sich beim Aufbau und bei der Gestaltung der Erzählung von ihnen leiten lassen.

 

In solchen Geschichten streben und führen alle Pfade stets unaufhaltsam einem guten Ziel entgegen, so verschlungen und beschwerlich die Wege dorthin auch sein mögen.

 

Dennoch ist die Geschichte stets klar und in der Vorahnung greifbar, gerade weil sie auf den Gesetzen der Schöpfung beruht.

 

Eine gute Geschichte bewahrt immer die Gewißheit eines guten Ausgangs in sich, denn sie weiß, daß sich das Gute und das Licht immer ganz gewiß gegenüber dem Bösen durchsetzt.

 

Dieses Wissen um die Weisheit alter Geschichten entspringt den Geschehnissen der Welt innerhalb des Schöpfungswerkes.

 

Es ist ein unerschütterliches Vertrauen darauf, daß am Ende alles durch den Sieg des Lichtes über sämtliche Widrigkeiten der unreifen und von der Dunkelheit beeinflußten menschlichen Welt erreicht wird.

 

Dies sollte die Haltung möglichst vieler Menschen sein, die die Schöpfungsgesetze und den Ausgang des ewigen Willens Gottes kennen.

 

Wer Zweifel an diesem Ausgang hegt, ist noch nicht ausreichend mit dem Licht verbunden.

 

Man kann sagen, daß das kindliche Vertrauen eines solchen Menschen zu sehr den Zweifeln des Verstandes Tür und Tor geöffnet hat, was allmählich zur Zersplitterung und zum Verschwinden der reinen Ausrichtung des Geistes führt.

 

Die Kraft, die in dem geistigen Funken liegt und die Fähigkeit besitzt, Berge zu versetzen, wird dann bis ins Mark erschüttert und verschwindet schließlich vollständig.

 

In die Fäden des Schicksals muß dann durch die Alfars eine Schwächung eingewoben werden, die dann in der sichtbaren Welt als Halbheit in den äußeren Handlungen und Ereignissen hervortritt, woraus weiteres Schwanken entsteht, welches bis zu einem Zustand tiefen Mißtrauens führen kann.

 

In Wirklichkeit ist alles ganz einfach.

 

Es gibt keine Zufälle in der Schöpfung, sondern alles verläuft genau nach den von Gottes Weisheit vorgezeichneten Wegen.

 

Es gibt in nichts Lücken oder Mängel.

 

Welchen Hebel der Mensch auch immer betätigt, er wirkt für ihn.

 

Er wird ihm genau das bringen, was er in Bewegung setzt.

Ob es nun gut sei oder böse, spielt dabei keine Rolle.

 

Wenn in einem Menschen jedoch ein allumfassendes Streben nach dem Guten vorhanden ist, dann wirken die Gesetze der Schöpfung ganz von selbst für ihn in einer sicheren Erfüllung, die wir mit kristallklarer Deutlichkeit beobachten können.

 

Es ist jene auf die wertvollste Art und Weise angewandte geistige Kraft, die in ihrer Ausstrahlung unmittelbar für den Menschen selbst wirkt, ebenso wie sie gleichzeitig in ihrer Vielfältigkeit an vielen anderen Stellen im gesamten Schöpfungswerk weitreichenden Segen bringt.

 

Die Wirkung des ausgestrahlten, allumfassenden Wollens zu dem Guten ist derart mächtig in seiner Kraftfülle, daß die Menschen, wenn sie ES einmal in seiner vollumfänglichen Umsetzung in der Verwirklichung durch die verwobenen Fäden der Vanen und Alfars erkennen dürften, nichts anderes mehr wünschen würden, als diese Haltung des allumfassenden Wollens zu dem Guten dauerhaft in sich zu tragen.

 

Der reine und kindlich einfache Wunsch, daß alles mit Licht und Gutem erfüllt sei, damit alles nur blühe und gedeihe und die Welt hier durch dieses Blühen und Gedeihen emporhebe, ist die wirksamste Form des menschlichen Willens.

 

Es bedarf lediglich der Fähigkeit zu der Wiederentdeckung dieses einfachen, ungezwungenen Wunsches, daß sich alles nur auf den Wegen des Lichts vorwärtsbewegt.

 

Und obwohl es in der äußeren Welt auf den vorübergehenden jedoch noch hartnäckig fortbestehenden Widerstand jener stößt, die dazu nicht fähig sind, weil sie noch unreif und somit auch der Dunkelheit zugeneigt sind oder sich in ihrer Unachtsamkeit zu sehr von der Niedrigkeit und Oberflächlichkeit des Verstandes mitreißen lassen, kann doch der Sieg errungen werden.

 

In dem unerschütterlichen Vertrauen in Gottes Gesetze liegt eine so hohe Kraft, die zunächst für irdische Augen unsichtbar wirkt und waltet, aber schließlich dann auch in das Außen dringt und alles überwindet, was sich auf die Seite des Widerstands gegen Gottes Weisheit stellt.

 

ES KANN NUR SO ENDEN, DAß ALLES, WAS MIT DEM LICHT VERBUNDEN IST, SIEGT.

 

GENAU SO WIRD ES NUN GESCHEHEN, DENN ES WIRD VON DEN HÄNDEN DER WEBER DES SCHICKSALS ALLES DERART GELENKT, DAß SIE JENER AUSSTRAHLUNG, DIE AUS EINER REINEN EINSTIMMUNG DES MENSCHEN ENTSPRINGT, VIELE HILFEN HINZUFÜGEN, VON DENEN DIE MENSCHEN NOCH KEINE AHNUNG HABEN.

 

DIES SIND WUNDERSAME HILFEN, DIE DIE WEBER DES SCHICKSALS AUS DEM LICHTE SCHÖPFEN DÜRFEN, DAMIT SICH SCHLIEßLICH AUCH AUF DER GROBSTOFFLICHEN EBENE DER MENSCHLICHEN EXISTENZ UNGEAHNTE WUNDER EREIGNEN KÖNNEN.

 

INDEM DER MENSCH ALSO DAS ALLUMFASSENDE GUTE ANSTREBT, DAS HEIẞT, INDEM ER SICH UNABLÄSSIG WÜNSCHT, DAß ALLES VON LICHT UND HARMONIE UMGEBEN UND DURCHDRUNGEN SEI, ERSCHAFFT ER SICH TAUSENDFACHE HILFEN, DIE IHM IM FALLE EINES BEDARFS ZU EINER WUNDERSAMEN ART VON HILFE GEFORMT WERDEN KÖNNEN, SO ER EINMAL IN BEDRÄNGNIS GERATEN SOLLTE.

 

Doch neben den Wundern durchdringt die helfende Strahlung beständig die Fäden des menschlichen Schicksals so sehr, daß er beständig auf einer Welle des Guten durchs Leben getragen werden kann.

 

Und die Schwierigkeiten, die ihm hier und da begegnen, hat er selbst vor seiner Inkarnation auf Erden gewählt, um durch die vielfältigsten Erfahrungen zu wachsen und stärker zu werden.

 

Diese Erfahrungen, so hartnäckig sie auch sein mögen und so sehr sie ihn auch vor Herausforderungen stellen, werden ihn letztlich nur bereichern.

 

All diese Erfahrungen führen zu einem noch stärkeren Erglühen des Geistes im Vertrauen auf das Ergebnis, das man den Sieg der großen Harmonie über den nun endenden Zustand der vorübergehenden Abweichung des Geistigen in den Materien des Werkes der Nachschöpfung bezeichnen kann.

 

Erst in einer solchen begeisterten Verbindung sollte dann alles, was das Weltgeschehen betrifft, in den Wandel eintreten.

 

Daher ist es notwendig, auch in diesen Angelegenheiten neues Wissen zu erlangen.

 

An erster Stelle dieses neuen Wissens steht auch der Begriff des Weltgeschehens.

Weltgeschehen!

 

Viele Menschen verwirren sich über den Begriff „Welt“.

 

Das liegt daran, daß die Menschen fast alles mit einem einzigen Ort im Universum in Verbindung bringen, nämlich mit dieser Erde.

 

Wenn der Begriff „Welt“ fällt, denken die meisten Menschen sofort nur an die grobstoffliche Erdmaterie, die sie mit den ihnen bekannten Dingen hier verbinden.

 

Doch ist die Welt ist viel größer und umfassender, als von den Menschen angenommen wird.

 

Sie umfaßt ganze Ebenen von solcher Größe, daß sich die Erde und selbst das Universum hier darin verlören wie ein Weizenkorn in einem riesig großen Feld.

 

Wenn wir also von Weltgeschehen sprechen, meinen wir etwas, das alle bisherigen Vorstellungen der Menschen weit übersteigt.

 

Es ist der gesamte Kreislauf eines großen Teils des Werkes der Nachschöpfung, in dem die hiesige Ebene des grobstofflichen Universums nur eine kleine Ansammlung abgekühlter geistiger Ausstrahlung darstellt, die von den Wesenhaften Dienern Walhallas kunstvoll so geformt wurde, daß sie den Nährboden bildet für das Leben auf einigen der darin enthaltenen Sterne.

 

Dies schließt auch die Vorformen der grobstofflichen Materie selbst ein, welche aus den Händen der Wesenhaften Weber, den Alfars, hervorgehen.

 

Und darin liegt der große Wandel, der nun unausweichlich bevorsteht.

 

Das Weltgeschehen wird zunehmend von der gesteigerten Kraft des Lichts durchflutet.

 

Diese Strahlung bringt in alles eine um ein Vielfaches gesteigerte Bewegung hinein.

 

Das bedeutet, daß alles, was bisher in einer gewissen Trägheit, nur träge und gemächlich in der gewohnten Entwicklungsrichtung so dahin floß, eine neue Dynamik erfährt, auf die die meisten Menschen nicht vorbereitet sind.

 

Daher sehen wir, wie die Unruhe sich bis hin zu einem allgemeinen Chaos steigert, welches nun auch die Tage erfaßt, die bisher auf Erden in Trägheit vergangen sind.

 

Die Bewegung, die unter dem Druck des Lichtes alle Fäden durchdringt, verändert alle bisherigen Verhältnisse in der menschlichen Welt.

 

Sie verursacht Aufruhr und ein plötzliches Erwachen der Seelen, die lange in der Annahme gewiegt waren, der menschliche Verstand habe alles unter Kontrolle und könne alles spielend bewältigen.

 

Doch der Verstand stößt nun als Erster an seine eingeschränkten Grenzen der Beweglichkeit.

 

Die Tote Intelligenz wird dabei eine beispiellos besondere Rolle spielen.

 

Der Verstand wird dabei in immer mehr seiner Entscheidungen widersprüchlich handeln.

 

Obwohl bisher jeder, der sich über die irdischen Verhältnisse ausreichend informiert und sachkundig wähnte, selbstsicher und überzeugt gehandelt hat, wandelt sich nun all dies zu einem immer größer werdenden Aufruhr.

 

Anstelle des Verstandes wird sich das Vertrauen in die Führung der menschlichen Wege durch das Licht, das die Menschen bisher stets übersehen haben, allmählich als immer größerer Vorteil erweisen.

 

Innere Empfindsamkeit und die Fähigkeit zur sensiblen Wahrnehmung werden sich als die beste Ausrüstung für die kommende Zeit erweisen.

 

Doch es gibt noch etwas anderes.

 

Jenes menschliche Empfinden, das die Fähigkeit erlangt hat, gegenüber allem Geschehen nur reine selbstlose Bilder zu formen, wird sich als unermeßlich wertvoll erweisen, ja, als das Wertvollste überhaupt.

 

Die Strahlkraft eines solchen Denkweise birgt einen Schutz in sich, der für den einzelnen Menschen von unschätzbarem Wert ist.

 

Und daraus kann sich dann etwas noch Höheres entwickeln.

Denn nur reinen Gedanken, die von lebendigem Empfinden erfüllt sind, ist eine Zukunft auf Erden verheißen.

 

Aus diesen reinen Gedanken wird dann ein neues Geschehen gewoben, das in alle anderen Bereiche einfließt, und dadurch wird die nahe Zukunft der Menschheit noch vor dem Eintritt in das neue Weltgeschehen erkennbarer werden.

 

Es wäre schon heute möglich, viele Ausblicke darauf zu bieten, wie und wo dies letztlich jene verheißenen großen Veränderungen im menschlichen Leben bewirken wird.

 

Es ist jedoch noch zu früh dafür, denn dies wird Gegenstand der Arbeit all jener sein, die sich den Kreisen der Ruhe und des Friedens anschließen, wo es möglich sein wird, alle damit zusammenhängenden Geschehnisse weiter zu geben.

 

Es ist auch notwendig, die einzelnen Texte in einem größeren Zusammenhang zu betrachten, was dazu führen soll, das reine emotionale Empfinden im täglichen Leben zu erfrischen.

 

Dies allein erfordert wiederum noch zahlreiche Bezüge und Hinweise zu allen Ebenen der Vorgänge der menschlichen Wahrnehmung, des Erlebens und des Denkens, welche, so wichtig sie auch sind, heute immer noch vernachlässigt werden.

 

Es kann jedoch bereits jetzt versprochen werden, daß auf dem Großen Sommertreffen der Leser der Webseite „Weg des Grals“ im August dieses Jahres bestimmte Perspektiven und Ausblicke vorgestellt werden.

 

Allen Teilnehmern dieses Treffens kann versprochen werden, daß dort Blickwinkel und Aussichten offenbart werden, die von der großen Mehrheit der Menschen aufgrund mangelnden Verständnisses heute noch nicht verstanden und akzeptiert würden.

 

Dies dient als Teil der hilfreichen Vorbereitung für den Beginn des Kräfteaustauschs beim Entstehen der ersten Kreise der Ruhe und des Friedens.

 

Der bisher noch unentwickelte und noch nicht entfaltete Kräftestrom soll sich vor allem vom Geistigen aus abwärts zu allem Stofflichen entfalten.

 

Und dabei ist die Rolle des menschlichen Geistes von unschätzbarem Wert, sofern sie richtig erkannt und verstanden wird.

 

Diese Rolle besteht darin, die Teile der Welten hier mit den hohen Strahlungsarten zu verbinden, welche durch die Teile des Werkes der Urschöpfung nach abwärts fließen.

 

Die Strahlungen müssen richtig empfangen, ja aufgefangen und in das Werk der Nachschöpfung weitergeleitet werden.

 

Dazu ist es notwendig, die richtigen Wege zu erkennen, die zu diesem Empfangen führen.

 

Das Empfangen der Strahlungsströme vollzieht sich in der geistigen Art des Menschen in ihrem bewußten Erleben der Gabe als unermeßlich wertvolles Geschenk – rein und einfach in den Gesetzen Gottes leben zu dürfen.

 

Dieses muß in seinem inneren Schwingen von der lautersten Reinheit einer erhabenen empfindsamen Einstimmung erfüllt sein.

 

Der Weg zur Einstimmung besteht hier nicht nur aus Vertrauen, sondern auch aus dem Erkennen der notwendigen Wege der Fäden, die von den Vanen nach aufwärts gewoben werden.

 

Dazu benötigen die Weber des Schicksals eine kindliche, reine Ausstrahlung, welche erfüllt ist von dem Vertrauen des menschlichen Geistes.

 

Gleichzeitig ist das bewußte Bemühen um Gedankenformen, die in den innigsten Formen den Schöpfer verherrlichen, eine große Hilfe.

 

Es ist gerade reines und klares Wissen, das hierfür wichtig ist, denn die Formen dürfen nicht aufgrund der Unkenntnis der Menschen über wichtige Teile der Schöpfung auf einer bestimmten Höhe stagnieren.

 

Dazu gehört beispielsweise die richtige Kenntnis um die Rolle Walhallas und vieler anderer Orte, durch die wertvolle Verstärkungen höherer Art hinzugefügt werden können.

 

Auch die Erkenntnis und das Wissen um das wahre Ziel des menschlichen Geistes, nämlich ein vollbewußtes, ganzheitliches Dasein in den Reichen des Lichtes entsprungen aus der Urschöpfung zu führen, ist dringend erforderlich, um sich von allen Fesseln der Religion, des Glaubens und der Philosophie zu befreien.

 

Viele der genannten Wege weisen Abweichungen in Form einer Betonung von etwas Nebensächlichem und Untergeordneten auf, was eine völlig unnötige Schwächung der innigen Verbindung des menschlichen Geistes mit dem Lichte darstellt.

 

Jede Abweichung vom Wahren bringt eine Schwächung mit sich.

 

In der Verbindung mit dem Licht und dem Gral, sowie auch mit dem Schöpfer durch die fließenden Ströme der Hilfe, sollte es keine Verwirrung oder Hindernisse geben, die leider immer dann entstehen, wenn etwas Fremdes in die transparente Klarheit und Natürlichkeit der göttlichen Wahrheit eingemischt wird.

 

Nur in tiefster schlichter Inbrunst, verbunden mit dem Wissen um das Werk der Schöpfung, wie es immer hätte sein sollen, kann die wundersame Erfüllung uralter Verheißungen geschehen.

 

Dies ist auch die Aufgabe vieler Menschen, die sich gegenseitig in den friedfertigen Kreisen gegenseitig unterstützen sollten, sofern sie dies in ihrem Inneren als heilsam und ermutigend empfinden.

 

Wie auch immer der einzelne Mensch sich entscheidet, es steht heute als offensichtliche Gewißheit fest, daß wir in einen neuen Abschnitt des großen Weltgeschehens eintreten.

 

Es hängt ganz von jedem Einzelnen ab, ob er sich dessen bewußter werden möchte oder nicht.

 

Wenn er solche Vorgänge nicht für wichtig hält, kann er dennoch sicher sein, daß dies keinen Einfluß auf den Ausgang der revolutionären Veränderungen haben wird.

 

Die kommenden Veränderungen werden sich ohnehin so oder so erfüllen, völlig unabhängig von den gegenwärtigen Vorstellungen der Menschen.

 

Gleichzeitig ist es aber wahr, daß denjenigen, welche wach und vorbereitet sind, mehr und mehr Segen und mehr Hilfe bereitet und zugereicht werden kann.

 

Ich wünschte, es gäbe so viele solcher Menschen wie möglich.

 

Das wird in der kommenden Zeit sehr wichtig sein.

 

 

 

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