
Die Frau der Zukunft wird nicht länger Spielball verzerrter Vorstellungen sein, nicht länger der Tyrannei der Mode unterworfen sein und nie wieder mit Männern in irgendetwas konkurrieren wollen, denn sie wird all das nicht mehr brauchen.
Aufgrund der Reinheit ihrer Gedanken und Intuitionen, der klaren Würde ihres Charakters, der Erneuerung ihres ganzen Wesens, wird sie auf natürliche Weise zu jenem Platz geführt und erhoben werden, der nur ihr zusteht: dem der Hüterin der Flamme der Sehnsucht nach Licht in den Seelen. Mögen die wahren Frauen der Gegenwart diese ersehnte Zukunft so schnell wie möglich auf die Erde bringen.

Pyramon konnte sich nur mit Aufbietung seiner ganzen Willenskraft wieder auf seine Gäste konzentrieren. Er hatte sich bereits hoch erhaben und unverletzlich gehalten, nun war er von seiner eingebildeten Höhe gestürzt.
»Ich kann Eure Sorgen verstehen, es sind ja auch meine Sorgen!« sagte er fest. »Ich kann Euch jedoch keinen Rat geben. Doch…« Plötzlich erhellte ein befreiendes Lächeln sein Gesicht. Er sah Tahia und Kina, die unbemerkt von den anderen in den Hof gekommen waren. Gleich darauf erschienen auch Chatna und Lachis mit einer Gruppe von Frauen, die sich neugierig in den Hof drängten.
»Doch«, begann Pyramon von neuem, »es gibt ja auch Frauen, die fern von den Sümpfen und Lastern leben und wirken. Diese Frauen besitzen eine Macht, die in jedem, der mit ihnen in Berührung kommt, das Gute erwecken. Wir alle können nur bitten und hoffen, daß unsere geistigen Wegweiser uns zur Zeit des Gerichtes mit solchen Frauen zusammenführen, deren ganzes Streben lichtwärts gerichtet ist. Und so wir guten Willens sind, wird das auch geschehen!«