EINE WELTKARTE, DIE IN KÜRZE ERSCHEINT

Man kann in den Schicksalsfäden der Ereignise, die sich über die Erde erstrecken, auf die gleiche Weise lesen wie in einer Landkarte der irdischen Welt. 

Wir können alles, was für den nächsten Entwicklungsweg vorbestimmt ist, anhand der Verankerung dieser Fäden in diesen Karten nachvollziehen. 

In den Fäden ist alles stets in feineren Bildern für die Verwirklichung vorbereitet. 

Lediglich der Zeitpunkt der Erfüllung und der Verwirklichung bleibt ein lebendiger, das heißt, ein sich verändernder Vorgang, welcher sich als Bedingung derjenigen Reife anpaßt, welche die Erfüllung von Ereignissen und Geschehen in der materiellen Welt mitbestimmt.

Das einzige, was beweglich ist, ist also nur der Zeitpunkt, wo die tatsächliche materielle Erfüllung eintritt.

Die Fäden selbst enthalten jedoch durch die Bilder eine vollständige Beschreibung des Weges, genau wie eine Landkarte der Erde. 

Und wie bei irdischen Reisen, wo es allein von dem Menschen abhängt, wie schnell er vorankommt und wie er von einem Punkt auf der Karte zu dem anderen gelangt, so ist auch für die grobstoffliche Erfüllung aller vorbereiteten Fäden entscheidend, wie schnell die dafür notwendigen Geschehen in der irdischen Welt voranschreiten. 

Es verhält sich also genauso, wie wenn wir Einzelheiten, größere Einheiten und schließlich selbst die größten Land – und Wasserflächen der irdischen Welt auf den Landkarten eingezeichnet wieder erkennen. 

Und genau gleich verhält es sich mit den Fäden, aus denen die irdischen Grundlagen aller Geschehnisse geformt werden. 

Ein Mensch kann sich gemäß der Vorwegnahme oder dem Vorbild auf der Karte weiter entwickeln. 

Allerdings müssen wir die Fäden geistiger Art als viel stärker verzweigt in alle Ebenen hinein betrachten, einschließlich in die Ebenen der überirdischen Natur.

Sie erstrecken sich in die Ferne und verdeutlichen die Größe und Vielfalt der Entwicklungswege, welche sich in den weiten Zusammenhängen der Nachschöpfung des Schöpfungswerkes entfalten.  

Alles Geschehen erfordert gar, daß jenes in ihm Enthaltene zunächst an den feineren Bereichen reift, bevor es in die irdische Welt eintreten kann. 

Nicht eher kann es sich in einer materiellen Form verdichten. 

Und so wie es bei den irdischen Wegen eingerichtet ist, welche extra markiert sind, damit jene, die nach Möglichkeit von einem Orte zu dem anderen gelangen wollen, erkennen können, was sie unterwegs erwartet, so können wir auch vorstellbare Entwicklungsrichtungen in den Fäden der großen Geschehen im Werke der Nachschöpfung erkennen. 

Daher ist es auch heute, in der Erwartung dessen, was da kommen wird, sehr hilfreich, zumindest teilweise zu wissen, was die Karte enthält, die die weitere Entwicklung auf der Erde mit sich bringt. 

Daher ist es zunächst angebracht, über alles zu sprechen, was damit zusammenhängt, um den Boden für eine bildhafte Vorstellung zu bereiten. 

Das ist ganz natürlich, denn auch die Menschen, welche unter den irdischen Bedingungen ein bestimmtes Ziel erstreben, müssen sich mithilfe einer Karte alles zurechtlegen, was sie auf ihrem Weg erwartet. 

Mithilfe dieser Karte können sie im voraus die Landschaft erkennen, die sie eines Tages durchqueren müssen, um ihr gesetztes Ziel zu erreichen. 

Die Fäden des weltweiten geistigen Geschehens sind sinnbildlich genau diese Wegweiser. 

Sie bilden jedoch einen viel größeren Raum ab, als es jene uns bekannten Karten auf der Erde üblicherweise ermöglichen, denn irdische Karten sind nur für diesen einen kleinen Planeten im Universum bestimmt. 

Die Fäden reichen dabei hoch empor in die Höhen des Lichtes, ebenso wie sie klare Ausblicke in die Tiefen der Verzweiflung bieten.

Von dort laufen sie sodann wieder rückläufig zusammen zu den Orten, von denen aus sie als verdichtete Geschehnisse auf der Erde in die grobstoffliche Materie übergehen können. 

Sie sollten treffend als 

„KARTE DER ENTWICKLUNGSWEGE DES GESAMTEN WERKES DER NACHSCHÖPFUNG“ BEZEICHNET WERDEN.

Die Nachschöpfung ist ein unvorstellbar weitläufiger Raum, welcher der Entwicklung der unzählig vielen menschlichen Geister bereitet ist.

Von Anfang an wurde ihr in ihren einzelnen Teilen eine viel längere Zeit zur Vorbereitung und Reifung eingeräumt, als man es sich je vorstellen könnte. 

Es ist dies in der Tat nicht leicht zu veranschaulichen, denn in ihr entfalten sich die Schicksale des unaufhörlichen Stromes geistiger Funken, die beständig in das gesamte Werk der Nachschöpfung eintauchen, sodaß ein Teil von ihnen nach einer gewissen Zeit der Reifung wieder in die Welten der Geistigen Heimat aufsteigt. 

Geistige Samen werden zu den Materien getragen, um zu keimen, zu reifen und schließlich auf ihren Entwicklungswegen ihre Früchte zu bringen. 

Und aus diesen Fäden bestehen an einigen Orten auch die äußersten Ausläufer in der Stofflichkeit, wo die Schicksalsweber dann das eigentliche irdische Geschehen formen können. 

In den Fäden, die mit einem hellsichtigen Auge geschaut werden können, findet sich ein Bild, das gleichnishaft als Landkarte bezeichnet werden kann. 

Auf dieser Karte findet sich stets, wohin der Weg der Entwicklung weiterführt und bildet daher alles ab, was eines Tages als Verwirklichung des früheren Wollens der Menschen eintreffen wird. 

Die irdische Zeitmessung darf dabei nicht als wichtigste Größe in Geltung stehen. 

Das liegt daran, daß bei dem Weben der Fäden nach den Ausblicken der Karte die Vorgänge anders nach ihrer Wichtigkeit geordnet sind, als die Menschen es in ihren irdischen Körpern üblicherweise wahrnehmen. 

Der Weg folgt in seiner Richtung stets derjenigen Art, welche dem stärksten menschlichen Wollen entspricht und in die darüber hinausreichende ALLWEISHEIT GOTTES hinein greift. 

Diese ALLWEISHEIT wird in jede Entwicklung mit völlig unterschiedlichen Zwischenstufen der Ziele eingewoben, deren Bedeutung sich stets in ihrem Sinn von dem der menschlichen Erwartungen unterscheidet. 

Diese Erfahrung der menschlichen Seelen, während sie ihr Dasein auf Erden durchleben, enthalten stets eine in jeder Hinsicht sich auswirkende Gelegenheit der Belehrung. 

Daher muß auch die irdische Zeit den Phasen untergeordnet werden, welche ein untrennbarer Bestandteil der Entwicklung in den materiell irdischen Geschehnissen sind. 

Das bedeutet, daß bestimmte Perioden der Entwicklung stets eine gewisse Zeit andauern und ihre eigene, einzigartige Erfüllung für diejenigen Menschengeister mit sich bringen, welche zu diesem Zeitpunkt auf Erden inkarnieren. 

Jede Entwicklungsphase dauert somit nur so lange an, wie sie der Mehrheit der Menschen einige der Erfahrungen ermöglichen kann, welche die inkarnierten einzelnen Persönlichkeiten benötigen, um diese vollständig zu durchleben und dadurch ihr Verständnis zu vertiefen.

Kurz gesagt, bei den Webern der Fäden des Schicksals liegt ein anderer Ansatz zugrunde, als er dem Verständnis jener Menschen zu eigen ist, die so schnell wie möglich einen Erfolg anstreben und sich wünschen, daß ihnen nur Liebe und Verständnis entgegen kommt. 

Darum, nichts von der für den menschlichen Geist äußerst wichtigen Entwicklung geschieht, als daß er sie – sofern benötigt – in irgendeiner Form in einem Körper auf Erden durchlebt. 

GLEICHZEITIG BLEIBEN UNZÄHLIGE SEELEN IN JENER ANDEREN WELT DAVOR GESCHÜTZT, SOFERN IHR INNERER ZUSTAND BESSERE BEDINGUNGEN VERDIENT ALS JENE, DIE ZU DIESER ZEIT AUF DER ERDE HERRSCHEN.

Wenn also dann etwas aus der Vergangenheit ausreichend durchlebt ward und somit ein weiterer evolutionärer Fortschritt möglich ist, dann inkarnieren sich gerade jene Seelen, welche neuerlich das Erlebnis der verbesserten Bedingungen auf der Erde erfahren dürfen. 

Diese Verbesserung birgt für sie die Ermutigung, welche ihnen als Frucht ihrer früheren Wünsche und Sehnsüchte zuteil wird und aus der die Weber des Schicksals neue Fäden für ihre weitere Entwicklung knüpfen konnten. 

Dies erklärt unter anderem, warum bestimmte Epochen der Geschichte gewisse Ereignisse auf der Erde durchlaufen mußten, die auf der Erde eintraten und die Menschheit für eine gewisse Zeit lang in den damit verbundenen Erfahrungen gefangen hielten. 

Dazu gehören auch all die Nöte und Leiden der Nationen, Kriege, Mißernten, Hungersnöte, Krankheiten und vieles mehr, was die Menschheit immer wieder für eine gewisse Zeit heimsuchte, sofern sich zuvor genügend gleichartige Erfahrungen bei einem Großteil der Menschheit angesammelt hatten. 

Nichts davon entstand aus dem Nichts, sondern wurzelte stets in der vorherrschenden Art von Strahlung, welche in den Fäden der Schicksalsweber zu finden war. 

Für einen Großteil der Menschen bestand darin immer die Möglichkeit, dies zu durchleben und somit ihre eigenen vergangenen Fehler zu überwinden. 

Und wenn sich die Menschen in all diesen rückwirkenden schwierigen Zeiten stets richtig, mit feiner Empfindsamkeit und Menschlichkeit eingestellt hätten, dann konnte selbst in den schwersten Zeiten des Ablegens vergangener Vergehen eine große Menge an Hilfe geleistet werden, die Gelegenheit für den Aufstieg des einzelnen Menschen sowie der gesamten Menschheit enthalten hätte. 

So war es immer auf der Erde, und die Fäden des Schicksals ließen den Menschen in jedem Augenblick die Möglichkeit der freien Wahl, wie sie sich auf alles, was ihnen in ihrem Leben entgegenkam, einstellen und erleben wollten. 

So entwickelte sich die Erde über lange Zeiträume hinweg bis zu dem Moment, als sich der STRAHL DES GÖTTLICHEN WILLENS IN PARZIVAL diesem Teile der Welt näherte. 

Der STRAHL PARZIVALS brachte in diese fernen Sphären vollkommen grundlegende Veränderungen, welche sich erst noch offenbaren werden. 

In diesem Universum geschah dies vor etwa einhundert Erdenjahren, und alles, was seither folgte, trägt die Entwicklung der Formung und Bildung der Fäden in sich, deren Ziel das irdische Sichtbarwerden der von PARZIVAL BEWIRKTEN VERÄNDERUNGEN ist. 

Und die Zeit ist nicht mehr fern, da sich ein neuer Teil der Entwicklung auf der Erde durchsetzen wird und in vielerlei Hinsicht grundlegende Unterschiede im Leben im Vergleich zu früheren Zeiten auf der Erde mit sich bringen wird. 

Für viele Menschen ist diese Aussicht jedoch immer noch nicht greifbar und daher unerreichbar, da sie ihre Aufmerksamkeit ausschließlich auf alles Materielle richten. 

Der Wille der Menschen bestimmt ihre eigene Entwicklungsrichtung, und daraus entsteht eine Art Landkarte, welche vorhersagt, welche weiteren Ereignisse und Geschehen daher auf der Erde daraus hervorgehen werden. 

Betrachten wir die gegenwärtige Ausrichtung der Entwicklung der Menschheit genauer, so erkennen wir zwei nebeneinanderliegende Richtungen, die in den Fäden ihrer weiteren Entwicklung enthalten sind. 

Da gibt es zum einen die Entwicklung, die auf der Grundlage der Fäden basiert, welche aus dem jüngsten und gegenwärtigen Wollen der Menschheit gewoben sind. 

Gleichzeitig zu dieser Entwicklung vollzieht sich jedoch über der Erde eine Entwicklung, welche von dem WILLEN GOTTES vorherbestimmt ist.

Würde die menschliche Entwicklung weiterhin die gleichen oder ähnliche Wege beschreiten wie in den vergangenen Jahrhunderten und Jahrtausenden, so würde es erneut weitere Jahrtausende erfordern, um die Voraussetzungen für vielfältige Erfahrungen zu schaffen, die für einen Großteil der Seelen in jeder Hinsicht zu einem aufwärtsstrebenden Nutzen führen könnten. 

DOCH DIE HIER ERWÄHNTE RICHTUNG IST NEU UND WIRD VON DER GEWALTIGEN KRAFT DES STRAHL PARZIVALS BESTIMMT.

DER STRAHL PARZIVALS BRACHTE EINE ENTWICKLUNGSRICHTUNG MIT SICH, WELCHE EINEN TIEFGREIFENDEN WANDEL UND ENTWICKLUNGSSPRUNG IN DER GEISTIGEN REIFE DER MENSCHEN VORBEREITET.

ES HERRSCHT EIN ERHÖHTER DRUCK, DEN RÜCKSTAND IN DER GEISTIGEN ENTWICKLUNG AUFZUHOLEN.

ES HANDELT SICH UM EINEN GEISTIGEN FORTSCHRITT, WELCHER AUF ERDEN IN DIESEM AUSMAß NOCH NIE JEMALS ERREICHT WURDE.

ER BIRGT DAS VERSPRECHEN UND DIE VERHEIßUNG GROßER GEISTIGER ERLEUCHTUNG IN SICH.

DER STRAHL PARZIVAL TRÄGT DIE KRAFT UND DIE MACHT IN SICH, DIESE RICHTUNG EINZUSCHLAGEN UND ZU VERWIRKLICHEN, UND SIE WIRD SICH AUCH WAHRLICH ERFÜLLEN.

So liegen uns im Moment zwei Karten vor. 

Sie liegen nebeneinander und sind von völlig unterschiedlicher Art. 

Die erste Karte ist eine Landkarte, welche dem menschlichen Wollen entspringt und sie ist somit dem menschlichen Verständnis in seinem Wesen sehr nahegelegen. 

Die zweite Landkarte ist eine im VORAUS AUS GOTTES WEISHEIT vorbereitete Karte, welche die weitere Entwicklung des Weltenteils bestimmt, zu dem dieses Universum und somit auch die Erde gehören. 

Für die Gedankenwelt in der menschlichen Art sind die Erkenntnis und die Akzeptanz des in dieser Karte enthaltenen Weges viel ferner und schwieriger. 

Menschen, die daher über alles, was die Zukunft bringen wird, nachdenken und auf die alte Weise in die Zukunft blicken, das heißt gemäß der Karte, die sie aus ihrem Wollen gewoben haben, erwarten somit eine Wegweisung, welche sie seit Jahrtausenden als bewährte Richtung der menschlichen Welt kennen. 

Sie können nur das Kommende auf der Grundlage dieser ihrer bisherigen Welt akzeptieren, weil ihre irdischen und geistigen Erfahrungen es ihnen bestätigen. 

Alles andere liegt jenseits ihres Verständnisses und wird daher als unmögliche Entwicklung betrachtet. 

Damit beweisen sie, daß sie unzureichend darauf vorbereitet sind, die nahende zukünftige Welt mit neuen Augen zu betrachten, denn ihre während langer Zeiten gewohnte Sichtweise ist ihnen längst selbstverständlich geworden, wobei alle Lebendigkeit aus ihr gewichen ist hinein in die Erstarrung und die neue Sichtweise weit über ihre eigene Art zu sehen hinausgewachsen ist. 

Doch genau darin liegt die Notwendigkeit eines großen inneren Schrittes nach vorn. 

Man kann sagen, daß gerade jene Landkarte, die heute vor den Augen der Menschen liegt und sich mit all ihren Verflechtungen innerhalb der Schicksale der früheren Zeiten der Menschheit darbietet, sich nicht erfüllen wird. 

Im Gegenteil, es wird eine Entwicklung eintreten, in der der notwendige Fortschritt der Menschheit in ihrer Erkenntnis und in ihrem Bewußtsein aufscheinen werden und darin auch seinen Ausdruck finden wird. 

Es wird jene Entwicklung eintreffen, welche die Erfüllung der ALLWEISHEIT GOTTES in sich birgt. 

Das ist etwas, was die menschliche Seele noch nie zuvor in einem solchen Ausmaß erfahren und erleben konnte. 

Das Innere des Menschen kann dabei mit größerer oder geringerer Gewißheit ahnen und empfinden, daß sich bereits heute in allen Teilen der irdischen Welt große, sichtbare Veränderungen vollziehen.

Es finden Veränderungen statt, welche in der irdisch grobstofflichen Welt deutlich spürbar und beobachtbar sind. 

Gleichzeitig vollziehen sich jedoch die Veränderungen auf den feineren Ebenen viel schneller als in der irdisch materiellen Welt. 

Das astrale Vorbild von allem, was zu der irdischen Welt gehört, verändert sich mit unglaublicher Geschwindigkeit. 

Daher werden die Veränderungen auch diese grobstofflich irdische Welt erreichen, ohne daß das menschliche Wollen auch nur einen geringsten Teil davon aufhalten oder ablenken könnte. 

OBWOHL DIESE GROßEN WANDLUNGEN NOCH ANDAUERN UND VIELE WEITERE NOCH BEVORSTEHEN UND FOLGEN WERDEN, ENTHALTEN SIE GLEICHZEITIG ALLES NOTWENDIGE, WAS AUS DEN FÄDEN DER GESAMTEN MENSCHHEIT ERFÜLLT WERDEN MUß.

IN DIESE IST DAS NOTWENDIGE GESCHEHEN FÜR DIE WEITERE ENTWICKLUNG ALLER MENSCHLICHEN GEISTER, DIE SICH DERZEIT AUF DER ERDE BEFINDEN, EINGEWOBEN.

DAHER IST FÜR JEDEN MENSCHEN SEIN GANZ EIGENER WEG DES AUFSTIEGES DARIN ENTHALTEN.

JEDER MENSCH KANN SEINEN NEUEN PLATZ NUN FINDEN.

UND ER KANN AN DEN VERÄNDERUNGEN HIN ZU DEM NEUEN TEILHABEN UND MITWIRKEN, GANZ GLEICH, AUF WELCHER REIFESTUFE ER SICH DERZEIT BEFINDET.

Dies wird ihm ermöglicht, sofern er selbst mit dem stärkstem innigsten Wollen seines Inneren darnach strebt. 

GOTTES LIEBENDE GÜTE reicht ihm die rettende Hand durch jene gnadenreichen Hilfen, welche sich in dieser Zeit zu der Erde hernieder neigen. 

Der Mensch muß diese Hilfe jedoch ganz und mit seinem reinen Wollen vollständig ergreifen und sich unbedingt an dieser Hilfe festhalten, sonst wird er sich nicht halten können und in die Wirren der Gärung geradewegs hineingezogen, welche dem Beginn einer neuen Entwicklungsphase vorausgehen müssen. 

IM GRUNDE BEDARF ES NICHTS WEITER ALS EINER KINDLICH EINFACHEN UND REINEN OFFENHEIT FÜR DEN WEG, UNTER ALLEN UMSTÄNDEN UND IN ALLEN LEBENSLAGEN DAS ALLUMFASSENDE GUTE ZU WOLLEN.

Niemand unter den Menschen braucht zu fürchten, den Weg nicht zu kennen, wenn all dies mit voller Wucht auf die Erde trifft. 

Er muß lediglich die Reinheit und das Vertrauen in jene neue, aus den lichten Höhen gewobene Landkarte eintragen, die die Richtung der Entwicklung beschreibt, welche durch die unmittelbare Nähe des STRAHL PARZIVAL über diesem Universum hervorgerufen wird. 

Die Wiedergeburt der Welt besteht in der Anwendung dieser neuen Landkarte, welche die Möglichkeiten der Lebenswege aller Menschen enthält, die sich in dieser Zeit auf Erden befinden. 

Es liegt allein am Menschen selbst, ob er die ihm hier gebotenen Möglichkeiten ergreift oder ob er, mißtrauisch und ablehnend, die Gelegenheiten, die ihm den Weg weisen, an sich vorüberziehen läßt, welche kommen, damit er sich auf die sich nähernde Zeit der Geistigen Erleuchtung vorbereiten kann. 

Zögert er dabei nicht, so kann sein eigener, vom Schicksal gewobener Weg sich in die Gesamtheit der Geschehen einfügen. 

Und zwar derart, daß es ihm ermöglicht wird, alles Vergangene, was ihn belastet und ihn daran hindert, sich in seinem geistigen Inneren mit dem Glanz und der Strahlkraft der neuen Lebensbedingungen auf der Erde zu verbinden, beschleunigt und in vielen Fällen auch symbolisch abzulegen.

Die Kraft des Wandels liegt in den Händen jedes Menschen, der sich in seinem Innersten nach einer anderen Welt sehnt in dem Sinne einer umfassenden Verbesserung der Lebensumstände. 

ER MUß DAZU NUN AUS SICH SELBST HERAUS ZUVERSICHT EINBRINGEN UND SOMIT IMMER SICHERER DIE RICHTUNG AUF DIE TEILHABE AN ALLEM NEUEN, WAS JETZT KOMMT, EINSTELLEN.

ER SOLLTE SEINEN BLICK KEINESFALLS TRÜBEN, INDEM ER STÄNDIG ZWISCHEN DEN BEIDEN VERSCHIEDENEN WEGWEISUNGEN HIN UND HER SCHWANKT.

SEIN ANKER SOLLTE ALLEIN IN DER VERTRAUENSVOLLEN BEOBACHTUNG NUR JENES WEGES LIEGEN, WELCHER, AUS GOTTES ALLWEISHEIT GEFORMT, DEN UMSCHWUNG BRINGT.

Die bestehende Welt, welche scheinbar noch immer den alten Pfaden folgt, würde in dieser Ausgestaltung auch in den nächsten weiteren Jahrtausenden keinen geistigen Fortschritt hervorbringen. 

Die Menschen würden darin in ihren Inkarnationen immer wieder versinken, in denen sie zwar ihre vergangenen Fehler in dem Erleben von Schwierigkeiten teilweise ablegen, aber gleichzeitig in der anhaltenden Lauheit des Lebens neue Fäden aus neuen Fehltritten knüpfen würden. 

Dadurch würde sich alles nur noch mehr erschöpfen, und das gesamte Universum würde in den stets sich wiederholenden Wellen besserer und schlechterer Zeiten für die Menschheit auf der Erde immer tiefer sinken. 

Das kommende Geschehen eröffnet nun also eine Landkarte mit gänzlich neuen, weit erhabeneren Ausblicken, als sie der gegenwärtige Verlauf der Entwicklung der menschlichen Welt auf Erden bietet. 

Es bringt jene Erleuchtung mit sich, in der sich die allseitige Erkenntnis um den wahren Sinn des menschlichen Daseins in der Schöpfung vorfindet. 

Das Geschehen bringt auch die Verbindung zu allen anderen Teilen des Schöpfungswerkes mit sich. 

Dies schenkt eine große Erfrischung für alle Seelen, welche sich erhoffen, auf diese Erde unter besseren Bedingungen zurückzukehren als jenen, die bisher vorherrschten und sogar immer noch herrschen. 

Darin liegt für diese Seelen die Möglichkeit, ihren Reifeprozeß vollständig zu vollenden und sich von den letzten Teilchen der Fäden des Schicksals zu befreien. 

Die Geistige Erleuchtung wird alle Bereiche des menschlichen Lebens auf der Erde durchdringen. 

Dies erst schafft die Voraussetzungen für die Heilung der bestehenden Wunde, welche durch den Mißbrauch des HEILIGEN SPEERS in der Hand des Gefallenen Erzengels entstanden ist. 

All dies ist in der Landkarte verzeichnet, welche die zukünftige Entwicklung der Weltereignisse unter dem Einfluß der Kraft des Strahl Parzivals aufzeigt. 

Vieles, was in der erwähnten Karte als Ausblick dargestellt ist, könnte im Detail so beschrieben werden, wie es tatsächlich kommen wird. 

Doch der richtige Zeitpunkt dafür ist noch nicht gekommen. 

Es werden Ausblicke gezeigt, die, würden sie schon heute ansatzweise veröffentlicht, bei den Menschen in ihrer alten Denkweise nur Unverständnis und Ablehnung hervorrufen würden.

Oftmals dann auch Spott, welcher den Menschen überall dort sofort in den Sinn kommt, wo sie selbst die tieferen Zusammenhänge nicht verstehen. 

Obwohl sie damit ihre Entfremdung von dem wahren Sein beweisen, meinen sie jedoch, in ihrer gegenwärtigen scheinbaren Überlegenheit im Umgang mit anderen Menschen ein Recht auf kritische Überheblichkeit und Spott gegenüber Dingen zu haben, die ihnen in ihrer beschränkten erstarrten Denkweise völlig entgehen. 

Wo immer Menschen in ihrem Denken beschränkt und begrenzt sind, stoßen wir bei der Begegnung mit etwas Neuem nur auf Spott oder angriffslustige Bosheit. 

Doch genau dies wird sich im Laufe der kommenden Geschehen allmählich legen. 

Daher wird die Zeit erst kommen, in der es möglich sein wird, auch über die Entwicklung der Geschehnisse auf allen Kontinenten und in allen Ländern und Nationen zu sprechen. 

Auch über alle Veränderungen im Leben der Menschen wird dann gesprochen werden können, wenn sich die Einstellung und die Herangehensweise allem gegenüber von Grund auf gewandelt hat, was den Menschen in der bisherigen Ordnung die Kräfte geraubt und den Mut genommen hat, unabhängig und frei durch das Leben zu gehen – denn gerade darin wird sich die künftige Zeit von der heutigen Gesellschaft unterscheiden. 

Damit werden auch alle bisherigen Gemeinschaften in der Welt der Menschen enden. 

Bestrebungen, welche bezwecken, die Macht und Stärke einzelner über andere auszuspielen, werden entschwinden. 

Alle falschen Vorstellungen von GOTT UND GÖTTLICHKEIT werden sich erschöpfen und auflösen.

 

Die Sekten, Religionen und Kirchen, welche bisher von menschlicher Unreife genährt wurden und auf Berechnung oder auf einer schädlichen Art des Glaubens beruhen, welcher zu Fanatismus führt, werden aussterben. 

Gleichzeitig wird jedoch alles, was sich rein der ERKENNTNIS DER SCHÖPFUNGSGESETZE zuwendet und sie mit reinem Eifer im Leben anwenden will, Unterstützung und Stärkung in lichthellen Erlebnissen finden, von denen die Menschen heute so noch keine Ahnung haben. 

All dies bringt die Landkarte für die Welt, die bald kommen wird. 

Sie kann bereits heute gelesen werden. 

Denn sie enthält nur das, was von Natur aus rein und klar ist. 

Menschen mit offener empfänglicher Wahrnehmung dürfen darin schon jetzt eine Richtung erkennen, die alle Lebensverhältnisse auf der Erde verbessern wird. 

Man muß nur den Blick auf jene Karte richten, welche durch GOTTES ALLWEISHEIT geschaffen wurde. 

Die Menschen dürfen die beiden beschriebenen Landkarten nicht miteinander vermischen und sodann versuchen, daraus ihre eigene Vorstellung von der zukünftigen Welt zu formen. 

Dies würde sie nur verwirren und sie schnell das Vertrauen in die Möglichkeit des Eintreffens einer Großen Geistigen Erleuchtung verlieren lassen. 

Eine solche, aus dem menschlichem Wollen geformte Karte würde sie rasch wieder in Mißtrauen und Hoffnungslosigkeit stürzen. 

Die Aussicht auf eine Welt, welche den Status quo beibehielte, würde schnell Unruhe und Verbitterung hervorrufen. 

Alles, was in dem Menschen aus dem Vertrauen auf Gottes Allweisheit rein geformt entsteht, würde dadurch nur wieder geschwächt. 

Dadurch würde auch die ursprünglich bereits eingeschlagene günstige Richtung verloren gehen und zu einem Umherirren im Nebel der Verwirrung und der Abscheulichkeit führen. 

Ein hohes Geistiges Ziel muß von dem Menschen beständig genährt und belebt werden, indem er sich in reiner und freudiger Verbundenheit mit dem ALLUMFASSENDEN WOLLEN ZU DEM GUTEN BEFINDET. 

Genau darin nähert sich die Erkenntnis der Landkarte für die Neue Welt, die im astralen Vorbild der Erde nahezu fast vollständig ausgebildet ist.

 

 

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