FAMILIENTRADITIONEN

Viele Menschen sagen mit wehmütiger Stimme, dass es auf der Erde früher besser war.

In dieser Hinwendung zur Vergangenheit ist vieles enthalten, ja fast alles, woran man sich heute aus der Menschheitsgeschichte erinnert.

Ob es sich um die alten Geschichten der ganzen Erde, einzelner Nationen oder auch nur um die Überlieferungen von Familien handelt, immer schwingt eine gewisse Sehnsucht in der Stimme der Erzählenden mit, wobei betont wird, dass die Dinge vor langer Zeit besser waren und jetzt in der Vergangenheit, verloren sind, zerstört durch die aktuelle Verwirrung in der heutigen Zeit.

Gleichzeitig merkt keiner der Sehnsüchtigen, wie er sich und seinen Lieben mit diesen Gedanken den Weg nach vorn erschwert.

Aber es ist noch schlimmer, weil in all dem sehr oft zugleich versucht wird, die vergangenen Formen der Antike in Gedanken wieder aufleben zu lassen.

In dem Glauben, dass dies den Menschen der Gegenwart die frühere Zeit zurückbringen wird, gibt es so viele Bemühungen, in einer gewissen Heiligkeit auf die längst vergangenen Zeiten zu blicken.

All diese Sehnsüchte, all jene, die nach alten Traditionen und besseren Zeiten der Vergangenheit zurückrufen, ahnen jedoch nicht, dass das Schöpfungswerk keinen Weg zurück kennt, sondern dass es alle Wege so lenkt, dass sie nur vorwärts zu einer neuen Entwicklung führen.

Alles in der Schöpfung kennt nur den Weg nach vorn, d. h. den Weg, wenn alles Leben durch das wiederholte Einströmen der GÜTE GOTTES DIE KRAFT erhält, fortzufahren und sich zu entwickeln.

Daher kann nicht erwartet werden, dass die Vergangenheit zurückkehrt, um sie wieder gegenwärtig zu machen.

Dies wird den Druck des immerwährenden Voranschreitens der alle Formen der Entwicklung vorantreibt nicht zulassen.

Bedenken wir, dass auch in der Natur jede neue Quelle niemals völlig identisch mit der vorherigen Quelle ist.

Mit einer einzigen Erdumdrehung verändert sich alles in der Natur und kehrt nie identisch in den Zustand zurück, der bereits vergangen ist.

Der Hüter der Zeit, HATHMÉS, hatte die ganze Vergangenheit, die zu früheren Zeiten menschlicher Entwicklung auf der Erde gehörte, längst im Sand begraben und mit Staub bedeckt.

Er tut dies aus dem Wesen seines TREUEN DIENSTES AM WILLEN GOTTES, in dem sich alles im Werke der Nachschöpfung unaufhaltsam vorwärts bewegt.

In den Formveränderungen ist alles nur vorwärts gerichtet auf das nächste Wesen.

Die Rückkehr in die Vergangenheit erscheint daher als Versuch, gegen das Gewebe des gesamten Schöpfungswerks vorzugehen.

Die Menschen als geistige Bewohner des Schöpfungswerkes müssen dies annehmen und sich in der Richtigkeit ihrer Fähigkeiten und Gaben darauf einlassen, damit endlich verstanden wird, dass die wahre Leistung der Menschen in diesem wunderbaren Werk auf den Aufstieg in der jetzigen Zeit nur nach oben gerichtet ist, in ihrer Bewegung weiter und höher in der Erfüllung der wahren Aufgabe der Menschheit.

Die Vergangenheit bietet nur Erfahrung, aber sie sollte niemals sehnsüchtig ins Leben zurückgerufen werden, denn alles verändert sich, entwickelt sich, und in dieser Evolution ist alles Vergangene ein bereits überwundener Zustand.

In diese Entwicklung aller Zustände und Formen auf der Erde greift der Menschengeist mit freiem Willen in seinen willen ein.

Sein Wille ist ein Fingerabdruck in der Materie, in die er immer neue Formen einprägen soll.

Formen können und sollen sich unter dem Druck seines reinen Willens zu immer edlerem entwickeln.

Licht bringt die Möglichkeit der Entwicklung allen Lebens von den unteren Ebenen aufwärts, immer höher, zur ewigen Glückseligkeit.

Dazu dient den Menschen ihr freier Wille, der gegeben ist, damit sie in all dem mit voller Kraft ihres Geistes für sich selbst stehen können, nicht als von einer äußeren Macht gelenkte Marionetten.

Diese Macht des freien Willens soll genutzt werden, um das Wissen und die Reife der geistigen Spezies überhaupt erst zu erlangen, damit die Evolution den richtigen Weg einschlagen kann.

Hier scheitern die Menschen jedoch am meisten.

Die Menschen haben den Bezug zu Entwicklungen auf allen Gebieten des Werkes der Nachschöpfung verloren.

Sie hinken allem anderen Leben hinterher, das auch von der geistigen Gattung Mensch in ihrer Erkenntnis des Schöpfungswerkes eine richtige und harmonische Schwingung erwartet.

Dies ist jedoch schon lange nicht mehr der Fall.

Deshalb so viel Wehklage über die alten Zeiten, als die Menschen noch teilweise mit der Entwicklung anderer Teile des Schöpfungswerkes Schritt gehalten haben.

Damals ging es ihnen gut, und deshalb konnte es hin und wieder eine Zeit des Erfolgs und des Wohlstands geben, an die sich jetzt alle wehmütigen Menschen erinnern, die sich danach sehnen, dass alles wiederkommt.

Damit geht aber nur die zusätzliche Kraft verloren, die für die Entwicklung in der jetzigen Zeit benötigt wird.

VON DEN HÖHEN DER SCHÖPFUNG STEIGT NEUE INSPIRATION HERAB, AUS DEM LICHT KOMMEN VIELE NEUE ERKENNTNISSE, DIE DIE MACHT HABEN, DEN GEGENWÄRTIGEN ZUSTAND SCHNELL NACH OBEN ZU HEBEN ZU DER GEWÜNSCHTEN ZEIT DES FRIEDENS UND GLÜCKS.

Sie wird jedoch nicht in den Händen von Abtrünnigen entstehen, die an vergangenen Traditionen festhalten, die sich in ihrer Mehrheit bereits sichtbar als falsch, in vielerlei Hinsicht verzerrt und daher unzureichend für eine vollständige Harmonie mit dem von anderen Bewohnern des Schöpfungswerkes ausgehenden WEBEN DER GEGENWART erweisen.

Man kann sagen, dass sich alles im Universum entwickelt, aber es ist die Menschheit, die auf Wissensstufen stehen geblieben ist, die längst vorbei sein sollten, weil die Entwicklung von akzeptiertem neuem Wissen über das Werk der Schöpfung und über den Schöpfer selbst Ausblicke nie dagewesener Art bringen würde, die aus den Erkenntnissen und wissenschaftlichen Erkenntnissen geistiger Art auf dieser Erde längst völlig neue Lebensbedingungen geschaffen hätten.

Ausblicke nie gekannter Art, die auf dieser Erde schon vor langer Zeit völlig neue Lebensbedingungen begründen würden, die aus Erkenntnissen geistiger Art gedeihen würden.

Und in der Tat gibt es noch viel zu lernen, denn das Schöpfungswerk ist ein unerschöpflicher Wissensschatz für den menschlichen Verstand.

Die Menschen wissen fast nichts über das Schöpfungswerk, in dem sie sich befindet.

Auch über GOTT SELBST UND SEIN HANDELN weiß die Menschheit nicht einmal ein Zehntel dessen, was sie wissen könnte und bereits wissen sollte.

VOR DER MENSCHHEIT ALS GANZEM STEHT NOCH DIE WAHRE ERKENNTNIS DER DREIFALTIGKEIT GOTTES, AUCH DIE ERKENNTNIS DES GRALS UND DES GRALSKÖNIGS PARZIVAL, DER AM HEILIGSTEN ORT IN DEN URGEISTIGEN HÖHEN DES SCHÖPFUNGSWERKES WOHNT.

Der große Fortschritt der irdischen Menschenwelt, verbunden mit der Ausdehnung und Ankunft des erhabenen Einklangs mit dem Ganzen, das in der Harmonie des Schöpfungswerkes steht, bleibt also noch unerfüllt.

Aus dem Blickwinkel dieser neuen Erkenntnisse wird auch schnell klar, was alles aus der Vergangenheit stimmt und was als Basis gelten kann, aus der ein neuer Aufbau entstehen kann und soll.

Wir befinden uns in einer Zeit, in der alles Seelenlose und in stumpfer Kontinuität Bewahrte als Sediment weggespült werden muss, das für die neue Woge der Anwesenheit des menschlichen Geistes auf der Erde schädlich ist.

Daher muss das Festhalten an allem Vergangenen endgültig abgelegt werden in der Annahme, dass Tradition und Respekt, der zu den Erkenntnispflichten vergangener Generationen führt, etwas Richtiges ist, das vom Schöpfungswerk und auch vom Schöpfer geschätzt und vielleicht sogar gewollt wird.

Alles in den Ebenen des Werkes der Nachschöpfung bewegt sich dagegen vorwärts, und was noch vor wenigen Jahren ausreichend war, reicht jetzt nicht mehr aus, und das Beharren auf Ersterem äußert sich in der Verkümmerung, da es ein Zeichen für Mangel an innerer Bewegung ist.

Die Evolution schreitet immer voran und die Menschheit muss sich mit allem anderen in dieser Bewegung ausrichten, sonst wird sie zu einer Ablenkung und einem Hindernis für andere Ereignisse auf den feineren Ebenen des Werkes der Nachschöpfung.

Viele halten an der Tradition und der Vergangenheit fest, aus Angst, die solide Stütze zu verlieren, die sie für sich selbst dringend brauchen, aus Angst, aus ihren Gewissheiten herausgerissen zu werden.

Andere fürchten, die Erinnerung an ihre Vorfahren zu berühren.

Sie erkennen jedoch nicht, wie viel Verbindlichkeit in diesen geschätzten Denkmälern und Traditionen liegt, die aus den Fehlern vergangener Generationen resultieren.

So klammern sie sich immer noch an Dinge, die sich längst zu höheren, wissenderen und damit edleren Formen des menschlichen Lebens hätten entwickeln sollen.

Lebensformen, die endlich die wahre Mitschwingung mit der großen Harmonie der Gesamtheit des Schöpfungswerkes auf die Erde bringen würden, würden vor den ernsthaften Interessenten von heute ein neues Wissen entwickeln, das die Antworten auf alle Fragen der heutigen Menschen enthält.

Es schwebt so viel neues Wissen über der Menschheit dieser Erde, das endlich nach seiner Entdeckung ruft, denn darin liegt die ersehnte Auflösung aller bösen Formen des Bösen, die bis jetzt die ganze Menschheit durch die erlebten Irrtümer erfasst, woraus jene äußerlich ehrfürchtig gefeierten Traditionen entstanden.

Seit Jahrhunderten durchdringt es die Familien und die erweiterte Verwandtschaft vieler, die durch unsichtbare Fäden der Wünsche an ihre Vorfahren gebunden sind, die noch immer an diesen Fäden in der anderen Welt hängen.

Es ist wie ein großes Netz, wie ein Spinnennetz, das die Menschen hier auf Erden zusammenzieht mit all den Seelen, die an den Formen der vergangenen Welt teilgehabt haben und die nicht die Kraft haben, selbst aus diesen Formen auszubrechen.

Diejenigen, die uralte Vorstellungen von der Schöpfung und dem Schöpfer hegen, haben oft nicht genug Kraft und Mut in sich, um die imaginären Kreise zu durchtrennen, in denen sie sich in der anderen Welt befinden.

Sie warten daher hoffnungsvoll auf die Entflechtung der vielen Schicksalfäden, die unter der strahlenden Flut neuer Erkenntnisse ihrer Nachfolger, als der jetzigen Nachfolger hier auf Erden, erst aufgelöst werden müssen.

Außerdem sind jetzt sehr viele von ihnen auf der Erde inkarniert, um ihren Aufstieg über ihre früheren Fehler hinaus zu beschleunigen.

Die geistigen Lasten der Ahnen reichen weit in vergangene Zeiten zurück, als es Irrtümer und Fehler waren, die Traditionen hervorbrachten, die die Entwicklung und somit den Aufstieg all derer behinderten, die sich diesen Traditionen in lauer Gedankenlosigkeit unterwarfen und sie so als ihre eigenen akzeptierten.

Das Festhalten an den Interpretationen und dem Verständnis vieler Ideen über das Leben erstreckt sich über Jahrhunderte wie ein Bindefaden, der von einem befreienden Wissen durchschnitten werden muss, das anschließend vielen Seelen in der anderen Welt Befreiung bringen wird.

Sogar viele völlig reine Seelen bleiben in ihrem Aufstieg in den anderen Welt stehen, weil sie den Einfluss der Befreiung von Fehlern und Irrtümern der Vorfahren, welche oft zu Erbsünden werden, die vom Vater auf den Sohn oder von der Mutter auf die Tochter übertragen werden, nicht erhalten.

Es ist das Band, das Millionen von denen bindet, die in ihrer Evolution feststecken und nicht weiter zum Licht aufsteigen können, weil ihr karmischer Faden aus Fehlern und Irrtümern durch die anderen Nachfolger der Linie weitergeht.

Das Ende dieses Schicksalsfadens zu bestimmen, liegt gerade in der Verschiebung des Wissens um die richtige Richtung, in die der menschliche Geist gehen soll, wenn er wirklich die lichten Höhen der Schöpfung erreichen will.

Halbwissen reicht nicht aus, um geistige Ebenen zu erreichen, weil es nicht die Kraft besitzt, wirklich nach oben zu schweben.

Gleichzeitig ist die Menschheit als Ganzes noch sehr weit von der wahren Erkenntnis eines KLAREN UND FREIEN WEGES ZUM LICHT, ALSO ZU GOTT, entfernt.

Aber gleichzeitig drängen die Ereignisse in der Hermetik, im Lokaluniversum, durch die Kraft des Gesetzes der Bewegung alles zur Weiterentwicklung, wo es notwendig ist, viele Mängel und Fehler in der Erkenntnis des Schöpfungswerkes beiseite zu legen.

Die Richtung nach Vorne ist der einzige Weg, sich zu befreien und gleichzeitig die Verhältnisse in dieser irdischen Welt so zu gestalten, dass die Entwicklung den Bodensatz aller Vergangenheit, der das Wachstum des Einzelnen und der gesamten Gesellschaft hemmt, feinffühlig wegspült.

Und damit muss man bei sich selbst anfangen.

ALL SEINE GEISTIGE KRAFT, DIE IHM DIE FÄHIGKEIT GIBT, EINE NEUE RICHTUNG ZUM HOHEN ZIEL DER WAHREN GEISTIGEN ART ZU EMPFINDEN UND WAHRZUNEHMEN, SOLL VON JEDEM EINZELNEN MENSCHEN MIT VOLLER KRAFT FÜR SEINEN EIGENEN AUFSTIEG EINGESETZT WERDEN.

Alles, was wahre Erkenntnis der Welt und des Schöpfungswerkes betrifft, sollte offen sein.

Das wird sofort alle starren Hindernisse abschütteln, die die Person selbst und auch viele ihrer Verwandten in der Familienlinie zurückgehalten haben.

Es ist ein befreiender Akt, bei dem NEUES WISSEN über das Universum, über die Schöpfung und über GOTT wie das erfrischende Licht eines neuen Zeitalters von einer Ebene zur anderen fließen kann.

Hier gibt es keinen Grund mehr, sich nach dem Vergangenen zu sehnen, sondern es verspricht im Gegenteil einen wirklichen Aufschwung, wo Unwissenheit und damit tausend Irrtümer dem STRAHL NEUEN WISSENS weichen müssen, in dem der Aufstieg auf allen Ebenen der menschlichen Gesellschaft enthalten ist.

Die Sehnsucht nach der Vergangenheit ist eine Art von Schwäche, die nach außen hin als ernsthafter Respekt vor Vorfahren, Abstammungen und Völkerepochen erscheint.

Aber in all dem gibt es tatsächlich eine verborgene Bremse für den Geist, die beiseite gelegt werden muss, denn wir befinden uns in der GEBURT DER NEUEN ERA, und so muss alles Vergangene unter das SCHARFE LICHT DER WAHRHEIT gebracht werden.

Und vieles wird sich leider als Unwahrheit herausstellen, auch eine bewußt aufrechterhaltene Lüge, die der Versucher in das Denken der Menschen eingewoben hat, um sie zu binden und sie so an ihrem geistigen Aufstieg zu hindern.

Die Unabhängigkeit jedes einzelnen Menschengeistes macht ihn ganz für sich selbst verantwortlich.

Niemand hat Macht über ihn.

Aber er hat auch nicht die Macht, ihn gegen seinen eigenen Willen zu erheben.

Jeder muss sich bemühen, weiter voranzukommen um sein GEISTIGES GEWAND aufzuhellen.

Deshalb gilt es jetzt auch hier zunächst einmal, mit dem großen Betrug vieler aufzuräumen, die sich im Laufe der Jahrhunderte gegen ihre innere Empfindung aufdrängen ließen, dass der ERLÖSER sie durch die Tat des Todes am Kreuz bereits gerettet hat und dass es daher ausreicht, an diesen Akt der SELBSTAUFOPFERUNG GOTTES zu glauben.

Aber der Erlöser konnte durch seinen Tod den menschlichen Geist niemals auch nur ein wenig höher zum LICHT erheben, wenn nicht in ihm der Wunsch brannte, seinen Nächsten und der ganzen Welt Gutes zu tun.

Wo es im Menschen keine helle Flamme des geistigen Willens zum Licht durch ein allumfassendes Verlangen nach Gutem gibt, dort bleibt ein solcher Mensch vom LICHT verlassen, so sehr sein Mund sein Glaubensversprechen an den ERLÖSER und seinen tausendmal angebliche Opferhandlung für die Menschheit wiederholt.

Daher hat das Osterfest nicht die Kraft, die die Menschen darin erwarten, weil es an die Zerstörung der Verankerung der LIEBE GOTTES in dem gequälten irdischen Körper erinnert, der dem SOHN GOTTES, JESUS, gehörte.

WO ABER ZU DIESER ZEIT DIE RECHTE ABSTIMMUNG IN EINEM MUTIGEN, VOLL EMPFUNDENEN VERLANGEN NACH GÜTE, REINHEIT UND FRIEDEN GEGENÜBER DEM GESAMMTEN GOTTESWERK UND ALLEN DARIN BEFINDLICHEN GESCHÖPFEN IST, DA KANN DEM MENSCHEN IN EINER NEUEN HILFEFLUT AUS DEM LICHT, DIE IHM MUT MACHT, REIN, GERECHT UND VERSÖHNT MIT ALLEN SEINEN MITMENSCHEN DURCHS LEBEN ZU GEHEN ENTGEGENKOMMEN.

Wo sich also ein Mensch im VERTRAUEN AUF GOTTES HILFE für seine eigenen Bemühungen öffnet, da naht immer die HILFE AUS DEM LICHT.

Aber wo man sich auf geistlosen Glauben im Gegensatz zu GOTTES GESETZEN verlässt, kann der erwartete SEGEN VON GOTTES LIEBE niemals eintreten.

GOTTES WILLE erwartet von den Menschen ihre eigene Bewegung und damit Taten.

Deshalb sollten alle, die sich zu GOTT bekennen und SEIN SCHÖPFUNGSWERK mit geistigen Lichtebenen als ihren Daseinsort annehmen, müssen alle sofort und ohne Verzögerung alles aus ihrem Geist loslassen, was nicht zum Willen Gottes gehört, der zum allumfassenden Werk des Guten führt.

Aber das scheint den Menschen zu viel zu sein.

Schwäche und der daraus entstehende Widerwille stehen dem Erdenmenschen als Hindernis gegenüber, diesen Weg der reinen und innerlich emotionalen Menschlichkeit zu betreten.

Deshalb werden jetzt viele in ihren Grundfesten erschüttert werden müssen, da das Böse jetzt vom Boden dieser Erde verschwindet.

Nur darin liegt die Möglichkeit, die vielen Fehler der Menschen loszuwerden, die nicht per du mit dem Bösen verbunden sind, sondern nur im Unwissen nach dem wahren Sinn ihres Erdenlebens tappen.

Allmählich wird es für viele als NEUES WISSEN gelten und das Leben von Millionen ankurbeln.

Jetzt liegt die Chance für viele Menschen gerade darin, sich von den vergangenen falschen Traditionen zu befreien, die in dem falschen Bild erlebt wurden, das den Menschen durch den Versucher lange vor der gegenwärtigen Gegenwart eingeprägt wurde.

Es ist daher die Zeit eines neuen OSTERFESTES, genauso wie es die höchste Zeit ist, sich von allen Linien zu befreien, die auf einem falschen Verständnis alter Kulturen und Völker aufgebaut sind.

Alle Nationen und Rassen haben längst ihren Bezug zu vergangenen Zeiten auf dieser Erde verloren.

DAS LICHT FORDERT EINHEIT IM GEISTIGEN URSPRUNG des Menschen und löst jetzt mit seinem GLANZ DER WAHRHEIT alle Bindungen der Menschen an die Vergangenheit auf.

KEINE NATION WIRD AUSERWÄHLT, WENN SIE NICHT IN DIE SCHWINGUNGEN DER HARMONIE DES SCHÖPFUNGSWERKES EINTRITT.

Gleichzeitig kann jede Nation die Auserwählte sein, wenn sie ihr Bestes tut, um dem Weg des LICHTS GOTTES zu folgen.

Wenn die Menschen irgendeiner Nation an dem wahren Weg festhalten, der ihnen vom SOHN GOTTES UND VOM MENSCHENSOHN gezeigt wurde, und ihr Bestes tun, um diesen Weg zu einer Richtschnur für alle ihre Handlungen mit ihren Mitmenschen zu machen, dann wird eine solche Nation zu dieser Zeit in ihere Gegenwart auf Erden gesegnet werden.

Dies gilt auch für den einzelnen Menschen, denn nur die Harmonie seines Willens mit der Gesamtheit des Universums bestimmt den Grad der lebendigen Verbindung mit dem Licht.

Hier in der Grobstofflichkeit ist der Weg schon lange aufgezeigt, wie die Menschen vorwärts gehen können, um in der Erfüllung des reinen Seins glücklich zu werden.

Dem richtigen Verständnis von GOTTES WILLEN zu folgen, bildet für den menschlichen Geist sofort einen Weg, der zum LICHT führt.

Auch der GRALSWEG, der ganz im Einklang mit allem Herabsteigenden steht, ist die NEUE ERKENNTNIS DER RICHTUNG, die die freien Menschengeister zur geistigen Heimat in der Höhe führt.

Diese NEUE ERKENNTNIS DER RICHTUNG bringt auch Wissen, das innerhalb weniger Stunden den Beginn von dauerhaftem Frieden und Glück auf die Erde bringen kann.

Für alles, was in den Fäden der Schicksalsweber liegt, liegt ein Ausweg.

Voraussetzung dafür ist jedoch kein BLINDER GLAUBE oder vielleicht auch eine Annahme über bereits efektives vorhandenes.

Ein möglicher Ausweg kann nur durch die ALLUMFASSENDE SEHNSUCHT NACH DEM GUTEN im einzelnen Menschen und in seiner höchsten Vorwärtsbewegung gefunden werden.

Wo aber dieser Wille fehlt, gibt es nun Wege in die nächste Richtung, zur völligen Trennung vom Leben und damit zum Austrocknen des geistigen Inneren, ähnlich wie wenn einer Pflanze Sonnenlicht und Wasser entzogen werden.

Dafür ist bereits alles in den Händen der Weber vorbereitet.

Entweder wird der Wille zum Frieden und die Bereitschaft zur Sühne für alles vergangene Unrecht in den Menschen aufkommen, oder es wird ihr allmählicher Abstieg in dem Schöpfungswerk kommen.

Abstieg bedeutet jedoch, in die Tiefe hinabzusteigen, in der die Zerstörung liegt.

Deshalb ist jetzt für jeden Menschen alles so sehr ernst.

Zwei grundsätzliche Wege eröffnen sich für alle.

Der Weg, der zu neuen Ausblicken auf ein erhebendes und lebenserfülltes Wesen führt.

Oder der Weg zum Aussterben.

Die Wahl liegt in der Hand jedes Einzelnen.

Das ist auch das NEUE, das dazu führt, sich von den alten Vorstellungen über GOTTES GERICHT zu lösen, die in den Traditionen der Religion gegeben sind.

Der Mensch wird nicht von GOTT verurteilt, sondern er veurteilt sich selbst danach, wie er die Gabe des freien Willens in seinem manifestierten Willen erfüllt.

Der Wille wird sofort in die Fäden des nächsten Schicksals hineingezogen und von dort aus im Rahmen der GESETZE GOTTES IN DER SCHÖPFUNG der Weg der nächsten Richtung vorgegeben.

Die gegenwärtige Zeit bringt eine Änderung in der Geschwindigkeit des Erinnerns an alle Ereignisse.

Es bleibt daher keine Zeit, über die ganze Vergangenheit zu trauern oder tief darüber nachzudenken, was nicht zurückgegeben werden kann.

ES GIBT NUR HIER UND JETZT.

JETZT ENTSCHEIDET SICH ALLES ANDERE, WAS FÜR JEDE KREATUR KOMMEN WIRD.

WER DIES RICHTIG VERSTEHT, NEIGT SICH MIT ALLER KRAFT SEINE EMPFINDUNG FRIEDLICH DEM STREBEN NACH DEM ALLUMFASSENDEN GUTEN ZU ALLEM UND JEDEM ZU.

Dafür bekommt jetzt jeder seine Zeit.

Alles andere steht darüber und sollte nur hinter der ursprünglichen Empfindung und Wunsch zu finden sein, in Harmonie mit GOTTES WILLEN zu leben, der jene integrale Harmonie ist, die das Schöpfungswerk durchdringt.

Darin liegt der neue und einzige Weg, der das neue Leben gestaltet.

Die ganze Vergangenheit ist bereits vergangen und daher eine unzureichende Grundlage für die weitere Entwicklung.

Erwache also, mutig vorwärts, einen klaren und freien Blick auf alles, was sich der Erde nähert, denn alles NEUE, das jetzt in sich kommt, bringt dem lebenden forschenden Menschen die Möglichkeit, DIE WAHRHEIT ZU ERKENNEN und durch ihr Annehmen die Befreiung von vielen weit gespannten Schicksalfäden in der Vergangenheit.

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