DAS LUZIFER – PRINZIP
Lassen Sie uns noch einmal erklären, was es wirklich bedeutet, wenn die Worte „Das Luzifer-Prinzip“ ausgesprochen werden.
Dies wird auch gesagt, wenn die Menschen davor gewarnt werden, sich vor dem Einfluß von „Luzifers Prinzip der Versuchung“ zu schützen.
Daher wissen die meisten Menschen immer noch nicht genau, was diese Wörter bedeuten und welchen Inhalt sie eigentlich haben.
Leider lächeln die meisten Menschen heute zu ihrem Nachteil nur darüber, weil sie sich für so fortgeschritten halten, und so etwas wie Luzifer und sein Prinzip in ihren Ohren wie das Erzählen alter Märchen oder sogar wie leere Kirchenpredigten klingen.
Es gibt auch Menschen, die alles an Luzifer, den sie mit Satan assoziieren, attraktiv finden, weil sie denken, daß sie, wenn sie sich damit auseinandersetzen, selbst trotzig aufstehen und Gott gehorchen können, dem gegenüber sie in ihrem unreifen Verständnis des Lebens viele Vorbehalte haben.
Natürlich gibt es auch eine beträchtliche Anzahl von Gläubigen.
Bis wir ganz am Ende eine kleine Gruppe von Menschen finden, die die Wahrheit erfahren wollen.
Erstaunlicherweise gibt es daher immer noch genügend Menschen auf der Erde, die eine Ahnung davon haben, und daher ist es gut, noch einmal zu verdeutlichen, was in den Worten „Das Luzifer-Prinzip“ steckt.
Für viele Menschen, die glauben, daß Luzifer nicht nur eine fiktive Figur ist, liegt in den genannten Worten etwas Böses und erschreckend Mysteriöses, das einem Menschen in Form von Häßlichkeit aller Art entgegentreten kann, das ihn in Versuchung zu bringen versucht.
Er wird schließlich auf die dunkle Seite hinabgezogen.
Dieses bedrohlich klingende „Luzifer-Prinzip“ ist in seiner Funktionsweise einfach und daher auch ein Ereignis, das von Menschen leicht übersehen wird.
Dies deutet darauf hin, daß vieles in dieser Angelegenheit anders ist, als die Menschen es kennen.
Erstens stand Luzifer nicht von Anfang an hinter irgendwelchen niederen Perversionen, wie man sie mit seiner Tätigkeit als immer wieder verwechselter Herrscher der Finsternis in Verbindung bringt.
Damit verwechselten die Menschen nur das Handeln gefallener Geschöpfe, die dem Prinzip Luzifers erlagen und in ihrem eigenen Untergang alle anderen Demutsformen in ihre niedere Daseinsart herabstürzten.
Dies betrifft jedoch Luzifer selbst nicht im Geringsten, der sich von diesem anschließenden Chaos der Verwüstung, das von den Reihen seiner Opfer ausging, stets ferngehalten hat.
Sein Einfluß auf die Menschheit bestand vom Augenblick seines Sturzes an nur in der Form eines allumfassenden Prinzips und nicht in der direkten Versuchung einzelner Menschen.
Darüber hinaus können weder Luzifer noch die von ihm gestürzten Seelen, die weiterhin nach dem Prinzip der Versuchung handeln, sich jedem menschlichen Geist willkürlich nähern.
Somit ist niemand schutzlos dem Prinzip der Versuchung ausgesetzt.
Wie in allem anderen wird auch hier das Gesetz angewendet, um alle menschlichen Wünsche zu erfüllen.
Wenn also der Mensch mit dem „Luzifer-Prinzip“ nichts zu tun haben will und deshalb mit reiner Anstrengung in all seinem Empfinden, Denken und Handeln durch sein Leben geht, wird es immer über ihm bleiben.
Der Einfluß fremder Versuchungen wird nicht in ihn eindringen können.
Dies kann ein bleibender Trost für alle sein, die nach reinem und gutem Willen streben.
Kein menschlicher Geist kann gegen seinen eigenen Willen beeinflußt werden, wenn er jederzeit nach reinem Willen strebt, auch nicht, wenn er von der stärksten Schwingung des „Luzifer-Prinzips“ angesprochen wird.
Wenn er rein ist, bleibt alles außerhalb von ihm.
In der Schöpfung herrscht Klarheit über alles, und zwar gerade deshalb, weil alles, was geschaffen wird, gleichzeitig immer im Rahmen der Schöpfungsgesetze stattfinden muß.
Sogar Luzifer ist trotz seines Scheiterns in seiner Leistung dem WILLEN GOTTES unterworfen.
So entfaltet sich selbst das oben erwähnte Prinzip der Versuchung Luzifers, das bei vielen Menschen Sorgen um ihre Seele verursacht, ausschließlich in Abläufen und Entwicklungen, die wir als rechtmäßig bezeichnen können.
Die GESETZE DER SCHÖPFUNG werden niemals zulassen, daß der menschliche Geist beeinflußt und dann zerstört wird, so daß er möglicherweise endgültig abgelehnt werden muß, wenn er in sich dauerhaft eine kindliche und reine Veranlagung behält.
Alles, was zur Versuchung gehört, verschwindet im reinen Glanz seines geistigen Gewandes.
Dies ist bei allen der Fall, die mit einem wachen Bewußtsein für alles durchs Leben gehen, was ihnen auf ihrem Weg der Reifung innerhalb ihrer Erfahrungen im Leben begegnet.
Anders verhält es sich jedoch mit denen, die dem vom gefallenen Erzengel ausgehenden Prinzip erliegen.
In diesem Fall wirken dieselben Gesetze auf das Ergebnis hin, das eintreten muß, wenn mißbräuchliche Denk – und Handlungsweisen in den Ablauf der GESETZE GOTTES eingefügt werden.
Es kommt also zu Schwankungen und dann zu einem immer tieferen Absinken, bis es möglicherweise zum völligen Zusammenbruch kommt.
Beim menschlichen Geist besteht die große Gefahr der völligen Auslöschung seines Bewusßtseins.
Aber es sei hier noch einmal darauf hingewiesen, daß dies nur bei jemandem vorkommen kann, der einen homogenen Willen hat, dem Einfluß Luzifers zu erliegen.
Diese Homogenität besteht in der Einstellung zu einer eitlen Anmaßung des Selbstwertgefühls, das heißt in der arroganten Überzeugung, man wisse dies oder jenes besser als alle anderen.
Die Gefahr liegt darin, daß sich dieses Schwingen durch die Person fast unmerklich manifestiert.
Vor dieser Art der inneren Einstellung des Stolzes sollte die größte Warnung für alle gelten, die ein für alle Mal der Gefahr entgehen wollen, dem Prinzip der Versuchung Luzifers zu erliegen.
DIE GEFAHR LIEGT GERADE DARIN, DASS ES SICH AUF SEINE WEISE IMMER UM EIN PRINZIP HANDELT, DAS GEGEN DEN WILLEN GOTTES VERSTÖSST, ALSO UM EIN PRINZIP, DAS EINE REBELLION GEGEN IMANUEL, GEGEN DEN HEILIGEN GEIST BEINHALTET.
Der Mensch ist nicht in der Lage, alles zu sehen, was darin enthalten ist.
Für eine bessere Annäherung erinnern wir uns hier daran, daß es ohne den SCHÖPFER nichts gibt, was entstehen oder zu einem Bewußtsein aufsteigen würde.
Und da alles aus dem SCHÖPFERWILLEN GOTTES entstanden ist, muß sich auch alles, was hier existiert, dessen in der richtigen Akzeptanz bewußt sein.
Im Fall des Menschen gilt, daß er sich immer der Tatsache bewußt sein sollte, daß absolut alle GABEN UND FÄHIGKEITEN, die in seinen Geist investiert werden, von GOTT kommen.
Wenn also beispielsweise jemand in einer Sache erfolgreich ist, muß er sich darüber im Klaren sein, daß es nicht sein Verdienst ist, der von Anfang bis Ende darin enthalten ist, sondern daß er nur das ist, der die Fähigkeiten entwickelt, die in seinem inneren geistigen Funken belebt werden, die nicht anders als von GOTT stammen.
Nur durch GOTTES GNADE konnte all dies im Menschen zum Leben erwachen und sich entwickeln.
Wenn also im weiteren Verlauf etwas daraus entsteht, was dem Rest der Welt Manifestationen des Guten bringt, dann sollte die betreffende Person dennoch die Freude erleben, zu wissen, daß dies für sie alleine und wirklich nur aufgrund der GNADE GOTTES möglich ist, welche ihm die Möglichkeit gab, seinem Selbstbewußtsein einen geistigen Funken zu verleihen.
Wenn jedoch die Annahme aufkommt, daß es allein das Werk des Menschen ist und daß er allein den Verdienst dafür hat, dann liegt darin bereits der Keim der irrigen Annahme, daß der Mensch selbst auf der Seite des Schöpfers steht und daß er sogar mehr als die Entwicklung der LIEBENDEN GÜTE GOTTES ist, die es ihm ermöglicht hat, etwas zu erreichen.
Darin liegt die eigentliche Wurzel der Rebellion GEGEN GOTT UND DEN HEILIGEN GEIST, die immer dann zum Vorschein kommt, wenn ein Mensch glaubt, etwas besser zu wissen, als GOTTES WILLE es könnte.
Doch der Anfang dieses Trotzes gegenüber GOTT liegt bereits darin verborgen, daß der Mensch sich über andere Menschen erhebt.
In all dem ist das „Luzifer-Prinzip“ enthalten, das dann nach und nach zur Vergiftung des geistigen und gedanklichen Bewußtseins eines Menschen führt, wenn der Betroffene nicht schnell aus dem Bemühen herauskommt, um die kindliche Reinheit wiederzuerlangen, damit er am Ende nicht das Niveau der notwendigen Zersetzung des Bewußtseins seines so abgelenkten menschlichen Geistes von der Harmonie des gesamten Schöpfungswerkes erreicht.
Das „Luzifer-Prinzip“ ist etwas anderes als viele Menschen glauben, die von dem gefallenen Erzengel Versuchungen in allen möglichen Tiefen erwarten.
Dieses Prinzip hat eine ganz andere Wirkung.
Hier auf der Erde berührt es das menschliche Herz durch Rationalität, in der die Gefahr des Keims der Arroganz steckt, die darin besteht, zu denken, daß ein Mensch besser ist als andere.
Und deshalb können wir das „Luzifer-Prinzip“ auch in vielen Dingen finden, die sonst vielleicht völlig GÖTTLICH wären.
Ein Mensch, der dem „Luzifer-Prinzip“ unterliegt, kann sogar äußerlich sehr nützlich für die menschliche Gesellschaft sein, er kann sogar sehr gut über die LEHREN GOTTES Bescheid wissen und er kann mit aller Kraft versuchen, die HERRLICHKEIT GOTTES unter den Menschen zu fördern.
Leider finden wir in den Reihen der Kirchen und verschiedener geistigen Gesellschaften immer viele solcher Menschen.
Wenn jedoch statt reiner Demut und Dankbarkeit gegenüber dem Schöpfer ein Gefühl der Zufriedenheit im Herzen eines solchen Menschen wächst, angetrieben von dem selbstgefälligen Glauben, daß er besser und wertvoller ist als andere, dann muß ein solcher Mensch eines Tages damit konfrontiert werden.
Das GERICHT DES HEILIGEN GEISTES und sein gesamtes Werk werden diesem dann völlig arm und elend erscheinen, denn wirklich lebensspendendes Wissen liegt nur dort, wo die KINDLICHE ERFÜLLUNG DES ERLEBENS VON DANKBARKEIT in allen Momenten des Lebens erfolgt.
Aus diesem Grund ist es angebracht, alle Bewohner des Schöpfungswerks daran zu erinnern, zu versuchen, ihre Reinheit vor jeder Verleumdung zu schützen, die in sich eine Homogenität mit dem „Luzifer-Prinzip“ in sich trägt.
Keines der Lebewesen kann dann vor den notwendigen Rückwirkungen dieser Einstimmung geschützt werden.
Als Beweis können wir sehen, daß es am Ende auch zum Untergang eines so mächtigen Dieners kam, wie es Luzifer am Anfang in seinem URSPRUNG ALS ERZENGEL war.
Er muß aus den glückseligen Orten vertrieben werden, vom SCHWINGEN VOR DEM LEBENSSPENDENDEN GLANZ GOTTES, wohin er einst gehörte, zusammen mit allen HEERSCHAREN DER ERZENGEL, mit denen er vom Beginn seiner Schöpfung an den SCHÖPFER verherrlichen und ihm treu folgen durfte .
All dies bestätigt nur, daß GOTTES WILLE für immer über alles herrscht und die EINZIGE KRAFT ist, die alles bestimmt, was zu einem Bewußtsein erwacht.
Dies gilt daher zwangsläufig auch für den sehr hohen GÖTTLICH-WESENHAFTEN URSPRUNG LUZIFERS IM EWIGEN LICHT GOTTES.
Der Beginn von Luzifers Fall war das Erwachen seines eigenen Bewußtseins, daß er in erster Linie für den Erfolg verantwortlich war, der zu Beginn seiner Arbeit unter den sich entwickelnden menschlichen Geistern stattfand, also in den alten Zeiten, die wir hier auf der Erde die Zeit der alten Reiche nennen dürfen.
Die Erkenntnis des Erfolgs in Verbindung mit einer völlig mißverstandenen eigenen Kraft ließ Luzifer glauben, daß er als ABGESANDTER DER GÖTTLICH-WESENHAFTEN SPHÄRE hier in der Nachschöpfung über allem Leben stand und sich in einer Position befand, daß alle ihm begegnen und auf ihn hören müssen, denn er ist neben GOTT selbst der Mächtigste und auch der Beste.
Als er sich in alle Richtungen umsah, sah er unter den Bewohnern des Schöpfungswerks in seinen Fähigkeiten keinen Gleichen.
Selbst alle die hohen Wesenhaften Diener Walhalls in den Niederungen der Schöpfung die dem ALLVATER treu ergeben waren, standen im Vergleich zu Luzifer tiefer.
Als ERZENGEL GÖTTLICH-WESENHAFTEN URSPRUNGS war er auch tatsächlich DER STÄRKSTE von allen, die ihn als DIENER DER NIEDEREN WESENSART GOTTES bei der Erfüllung seiner ursprünglich so edlen Aufgabe im Werke der Nachschöpfung umgaben.
Alle Diener, die hier in der Schöpfung um ihn herum wirkten, waren ihrer Natur nach immer notwendigerweise in die Fäden des Schicksals der Schöpfung eingebunden, während er selbst für eine gewisse Zeit völlig außerhalb dieser Fäden stand.
Aufgrund seiner anfänglichen AUSSTRAHLUNG GÖTTLICHER ART stand er gewissermaßen außerhalb der Auswirkungen der Schöpfungsgesetze, denen alle anderen zwangsläufig unterworfen waren.
Um einem besseren Verständnis näher zu kommen, kann man sich das Bild vorstellen, daß er von außen auf die Schöpfung eingewirkt hat, gerade DANK DER STRAHLUNG, die von seinem Ursprung ausgeht, als er in der Schöpfung dienen und gleichzeitig außerhalb davon verbleiben konnte.
So etwas ist für unser menschliches Verständnis nicht leicht zu rekonstruieren, deshalb sprechen wir hier von einer AUSSTRAHLUNG HÖHERER ART, die ihrer Natur nach über der Schöpfung steht, ihr aber zur ERFÜLLUNG IHRER AUFGABE zugleich nahe steht und längerfristig mit dem Ort des Dienstes verbunden, der sich auf den untersten oder ansonsten lichtesten Ebenen der Nachschöpfung befindet.
In diesem Verhältnis mußte sich der VON GOTT GESANDTE ERZENGEL zur Unterstützung der Entwicklung des schwächsten Geistestyps, der tief in der Schöpfung zu finden ist, in seinem Ursprung als ganz AUSSERGEWÖHNLICHER HELFER betrachten.
ER WAR ES AUCH WIRKLICH UND KÖNNTE ES IMMER NOCH SEIN, WENN … WENN IN IHM NICHT DAS BEWUSSTSEIN FÜR DAS AUSSERGEWÖHNLICHE ERWACHT WÄRE.
Wäre er dauerhaft in seinem Amt geblieben und hätte sich ausschließlich der vom HEILIGEN GOTT ZUGEWIESENEN MISSION verschrieben, hätte er heute von den menschlichen Geistern und allen anderen Lebewesen in der Schöpfung als ERZENGEL wahrgenommen werden können, der die sich entwickelnde menschliche geistige Spezies in der Schöpfung prägt und ihnen den WEG DES BEWUSSTEN WISSENS ÜBER DEN WILLEN DES SCHÖPFERS ebnete.
Er würde nach PARZIVAL als wertvoller Helfer aus dem GÖTTLICH-WESENHAFTEN Bereich bekannt sein, der dem Leben im Teil des Werkes der Nachschöpfung zu einem Boom in seiner Entwicklung um Lichtjahre voraus verhelfen könnte.
PARZIVAL WURDE VON ANFANG AN IN DEN WORTEN „ES WERDE LICHT“ VOM HEILIGEN GOTT ZUM VERWALTER DER SCHÖPFUNG ERNANNT.
Luzifer, als ÜBERBRINGER DER BEWUSSTEN ERKENNTNIS GOTTES UND SEINES WILLENS, könnte durch den wärmsten Dank aller, denen er durch seine außergewöhnliche Tätigkeit hätte helfen können und sollen, auf ewig mit diesem Schöpfungswerk verbunden werden.
Aber gerade darin hat er versagt, so daß es keinen größeren Vorwurf geben kann als den, den alle Bewohner des Schöpfungswerks vor GOTT erheben.
In seinem Rahmen kannte er die WIRKUNGEN ALLER GESETZE in der Schöpfung vollkommen, denn sein Blick durchdrang sie ständig wie die Wasseroberfläche, in der das LICHT GOTTES leuchtet, und gleichzeitig dringt dieses Licht weiter in die Tiefe der unteren Welten ein.
In dieser Hinsicht trug sein Name ein Zeichen seines Dienstes LUZIFER – LICHTTRÄGER.
Als er über der Schöpfung stand, sah er, wie sich alles bewegte, ähnlich wie das Auge eines Menschen, der das Leben im Wasser durch ein Glas beobachtet, das die Oberfläche berührt.
Anders als der Mensch, der das Leben unter der Oberfläche beobachtete, wußte er genau, wie sich dieses Leben entfalten mußte, um in seiner Entwicklung erfolgreich zu sein.
Seine Rolle fiel ihm leicht und von den ersten Momenten seines Dienstes an lief alles sehr gut für ihn.
Dies stimmte jedoch nur so lange, bis ihm klar wurde, wie mächtig er selbst in all dem als Helfer war.
DIESE FEHLEINSCHÄTZUNG LIESS IHN SCHLIESSLICH GLAUBEN, DASS ER HIER IN DER SCHÖPFUNG DERJENIGE SEI, DER ES AM BESTEN WEISS, DENN SEINE ARBEIT DES SCHNELLEN AUFSTIEGS ÜBERALL BESTÄTIGTE DIES.
ER KANNTE ALLE FALLSTRICKE UND SCHWÄCHEN DER GENANNTEN ENTWICKLUNG IN DEN WEITEN DES WERKES DER NACHSCHÖPFUNG, ER WUSSTE GENAU, WO RICHTIG EINZUGREIFEN IST, UM NICHT ABZUWEICHEN.
DER HEILIGE SPEER DES LEBENS, DEN ER FÜR SEINE AUFGABE ERHIELT, BESTAND IMMER DARIN, ALLE ENTWICKLUNGSWEGE DES MENSCHLICHEN GEISTES NUR DURCH DIE VON GOTT GEWOLLTE ENTWICKLUNG ZU LENKEN.
ER WAR ES, DER DIESEN LEUCHTENDEN SPEER ALS SYMBOL DER TREUEN ERFÜLLUNG DER GROSSEN MISSION IN DER HAND HIELT UND MIT IHM DEN VORÜBERGEHENDEN HELFENDEN TEIL DES LEBENS IN DER SCHÖPFUNG FÜHRTE, ALS PARZIVAL NOCH IN SEINER JUGEND IN SEINER VERBUNDENHEIT MIT DER SCHÖPFUNG WAR.
Anderseits, führte es ihn zu der Annahme, daß die Aufgabe, zu der er gesandt wurde, nämlich den Menschen beim Aufstieg zum Licht zu helfen, einfach sei und daß er in der Lage sein würde, das gesamte Leben zu führen, das im gesamten Werk der Nachschöpfung zu finden ist.
Diese Bewußtseinsschwankung war auch der entscheidende Moment seiner Abweichung vom ursprünglichen wunderbaren Dienst.
Gleichzeitig erwachte er in der schaudernden Erkenntnis, daß er alle Dinge in der Schöpfung besser zu ordnen verstand als der WILLE DES SCHÖPFERS selbst.
Diese ursprüngliche Form des Denkens in ihm, ist, was wir als Grundlage des „Luzifer-Prinzips“ bezeichnen können, das besonders im entlegenen Teil des Werkes der Nachschöpfung so großen Schaden anrichtete.
Besser wissen als alle anderen, besser wissen als der SCHÖPFER selbst, das war die ursprüngliche Denkprägung, die Luzifer in das Schöpfungswerk einbrachte.
Damit war der Grundstein aller Bösartigkeit gelegt, die sich dann in jedem Geschöpf manifestieren mußte, das dem Prinzip Luzifers erlag.
Diese Schädlichkeit liegt in der ursprünglichen Unauffälligkeit des Augenblicks, in dem das SCHWINGEN DES WAHNS erklingt, daß der betreffende Mensch stark und mächtig geworden ist und damit wertvoller als andere, weil er alles besser weiß als jeder andere.
Sobald dieses Gedankenbewußtsein auftaucht, befindet sich jeder Bewohner des Schöpfungswerks immer mehr außerhalb des WILLENS GOTTES.
Und dieses Bewußtseinsprinzip, das mit dem Schmecken von Gift identisch ist, wurde zum Fluch vieler Geschöpfe, von denen gerade die geistige Spezies des Menschen am verheerendsten betroffen war, für die Luzifer in die Schöpfung gesandt wurde, um sie in ihrer Entwicklung mit sanfter Geduld und mit seinen großartigen Fähigkeiten zu unterstützen.
Diese Erkenntnis wird im Gleichnis der Bibel deutlich im Bild der Schlange dargestellt, die den Apfel anbietet, der das verborgene Prinzip Luzifers enthält.
Im Bild ist es so eingefangen, daß gerade die Frau mit ihrer emotionalen Fähigkeit, die sie vom SCHÖPFER als geistige und wesenhafte, engelhafte Zugabe, also als Geschenk unaussprechlich wertvoller Art, erhalten hat, alles erkennen zu können, was Unrecht ist, war die erste, die von Luzifer beeinflußt wurde, denn ihm war bewußt, daß, wenn es ihm gelingt, seine eigenen Werte in einer Frau zu wecken, der Sturz des Mannes für ihn ein Leichtes sein wird.
Und es gelang ihm genau nach seinem Plan.
Es ist nicht das Bewußtsein der reinen Selbsterkenntnis, wie es in jeder Hinsicht richtig wäre, sondern es ist genau das giftige Bewußtsein des eigenen Wertes, daß ein solcher Mensch alles am besten weiß.
Dadurch entwickeln sich sofort Hochmut und Stolz in den Menschen, also Eigenschaften, die hier auf der Erde in Verbindung mit einem gestärkten Verstand zu kalkulierter List führen, die ihren eigenen Erfolg oft auf die Fehler und Unzulänglichkeiten anderer Menschen gründet.
Die Verkostung dieses vom Versucher gegebenen Apfels vergiftet gleichzeitig die menschliche Seele mit Einbildung und einer stolzen Vorstellung von seiner Außergewöhnlichkeit und Einzigartigkeit.
Darüber hinaus führt es zu einer Umstellung der intellektuellen Fähigkeiten im irdischen Körper, denn nur durch ein entwickeltes intellektuelles Gehirn kann dieser Dünkel hier auf der Erde angewendet werden, nämlich in jener Bestätigung der eigenen Fähigkeiten mit Überheblichkeit, daß der Mensch alles besser weiß als andere.
Das luziferische Prinzip wird überall dort erlebt, wo es im Herzen eines Menschen an einfacher, kindlicher Demut mangelt.
Dort, wo der menschliche Geist nicht mit dem klaren Licht seiner reinen Kindlichkeit erstrahlt, das er als geistig kleinster Bewohner des Schöpfungswerks von Anfang an in sich trägt.
Wo im Menschen nicht die tägliche Anstrengung vorhanden ist, diese einfache Kindlichkeit für alle Augenblicke in ständiger freudiger Wachsamkeit zu halten, da setzt sich jeder immer wieder der Gefahr aus, daß er genau in dem Moment vom Gift der Einbildung befallen wird, wenn ihm klar wird, wie gut und wertvoll er ist und daß er alles besser weiß als andere.
Und weil das Prinzip Luzifers unter den Menschen auf der Erde zu sehr gewachsen ist und gleichzeitig die fast reine Kindlichkeit in allem Verständnis verschwunden ist, ist jeder, der noch auf der Erde ist, ständig der Gefahr dieses Giftes der Versuchung ausgesetzt.
Dies wird so lange gelten, bis das Primat des Wissens, daß der Mensch nur ein Geschöpf ist, daß er ein Kind und daher ein kleiner Teil der LIEBEVOLLEN WEISHEIT GOTTES ist, nicht wieder auf menschliche Weise entwickelt wird.
Nur im Verstehen und Annehmen dieses Wissens, also in der Unterwerfung unter den WILLEN DES SCHÖPFERS, kann er sich dauerhaft in die Unendlichkeit seiner eigenen Persönlichkeit hinein entwickeln.
So etwas ist jedoch nicht einfach, denn die Menschheit hat den Apfel der Versuchung bereits so sehr gekostet, daß dieses Prinzip, das die ungesunde Tendenz in sich trägt, zu denken, man wisse alles besser, sich in das Gehirn zu sehr in den Spiralen der Versuchung verfestigt hat und somit nicht einfach überwunden werden kann.
Es wird also noch einige Zeit dauern, bis sichtbare Veränderungen eintreten, und zwar nur dann, wenn die Voraussetzung erfüllt ist, daß die Menschen mit Leidenschaft und Ausdauer die Dinge zum Besseren verändern wollen.
Die höchste Kraft in jedem Menschen, die ein festgelegtes Prinzip ändern kann, ist seine geistige Essenz.
Es ist der innere geistige Wille im Menschen, der befreit werden muß und alle Impulse und Schwingungen im Denken und Handeln übernehmen muß.
Doch dem wirkt im Menschen das tief verwurzelte Prinzip Luzifers entgegen, wobei es ihnen nicht einmal teilweise bewußt ist, weil es sich geschickt hinter allen Formen des Durchsetzungswillens verbirgt, die Luzifer vorangetrieben hat.
Überall dort, wo Menschen die Vorstellung haben, daß Erfolg damit verbunden ist, alle anderen Menschen zu übertreffen und sie dadurch schwächer und gewissermaßen minderwertig zu machen, versteckt sich überall das Prinzip Luzifers.
Wo immer in einem Menschen der Eindruck erweckt wird, daß man besser ist als andere, und sei es noch so sinnlos, taucht sofort das Bild der Schlange auf, die den Apfel der Versuchung anbietet.
Aber das wird oft übersehen.
Tatsächlich widerspricht die heutige Welt der Menschen völlig dem ursprünglichen natürlichen Weg der Entwicklung des menschlichen Geistes, da heute überall das Streben nach Selbstverwirklichung um jeden Preis unterstützt wird.
Und Selbstverwirklichung trägt immer den verborgenen Wunsch in sich, besser zu sein als andere und nährt den Gedanken, daß das Leben am besten genutzt werden kann, wenn man in irgendeiner Weise erfolgreicher ist als andere.
Das Prinzip der Versuchung hat bei den Menschen überall auf der Welt den Wunsch gesät, der Beste von allen zu sein.
Es ist so weit gegangen, daß viele danach streben, in völlig bedeutungslosen Dingen, die die Menschenwürde verleugnen, der Beste zu sein.
Wer nicht über diesen Grundtrieb verfügt, so zu handeln, wird von den Menschen der heutigen Welt bereits als Verlierer und wertloses Geschöpf angesehen, das nichts mehr verdient als das Mitgefühl derer, die über ihm stehen.
Mitgefühl entspringt jedoch nicht dem Wunsch, den Schwachen zu helfen, sondern nur dem verborgenen Wunsch, den eigenen Erfolg zu bestätigen, weil man weiß, daß jemand anderes im Kampf um einen imaginären Sieg weniger erfolgreich ist.
So geschieht es täglich, wobei die Welt der Menschen aufs Neue bestätigt, wie tief das Gift durchgedrungen ist, das nach dem genialsten Prinzip der Versuchung den Menschen von dem eingeflößt wurde, der diese Wunde auf sich trug.
Luzifer konnte den Menschen nichts anderes geben als das, was ihm widerfahren war, um ihren Glauben an GOTT zu erschüttern.
Er präsentierte dem menschlichen Geist das, woran er selbst gescheitert war, als eine schwere Form der Versuchung.
Er wecke die brennende Hitze des Wunsches, besser zu sein, alles besser zu wissen, in deiner Wahrnehmung vollkommener zu sein als der WILLE GOTTES selbst.
In tausend Variationen erschüttert es das Innere der Menschen und den Glauben daran, daß es der richtige Weg ist, etwas Höheres zu erreichen und ihr Leben mit etwas Sinnvollem zu füllen.
Und es durchdringt wirklich alles, was Menschen unter dem Begriff „Leben“ verstehen.
Eine Frau möchte ihren Mann so beeinflussen, daß er auf ihre guten Ratschläge hört, ein Mann hingegen möchte, daß eine Frau seine Wünsche erfüllt.
Der Schüler wird von dem Wunsch angetrieben, herausragende Leistungen zu erbringen.
Ein Wissenschaftler hegt den Gedanken, etwas zu entdecken, noch bevor seine Mitarbeiter es tun, und dies bis zur Ohnmacht.
Der Athlet wird von einer unerbittlichen Stimme in seinem Kopf genagt, der Erfolgreichste von allen zu werden, und wird auch von seinen Beratern und denen, die ihm nahe stehen, dazu gedrängt, daß nur der Goldpokal den höchsten Preis hat.
Ein Geschäftsmann strebt danach, immer reicher zu werden, und ein Anführer möchte der einflußreichste sein, weil er um jeden Preis die Macht behalten und über andere herrschen möchte, was er den Mob nennt.
Und selbst Kinder über Generationen hinweg werden oft von ihren Eltern zu der Erkenntnis geführt, daß nur ein solches Leben einen Sinn hat, das unter allen Umständen irdisch erfolgreich ist, unabhängig davon, wie dieser Erfolg erreicht wird.
Jeder, der in irgendeinem Bereich oder einer Richtung menschlicher Bestrebungen nicht an der Spitze steht, ist in der Wahrnehmung der heutigen Menschheit nur einer von einem Dutzend Menschen, die keine Aufmerksamkeit verdienen.
ABER WIE GANZ ANDERS IST DIE WAHRHEIT, DIE DEN GRUND UND SINN DES MENSCHLICHEN LEBENS OFFENBART.
DAS ERKENNEN DER WAHRHEIT BESTEHT DARIN, DASS NUR DER MENSCH IN SEINEN BEMÜHUNGEN ZUNÄCHST ANSTREBT, SICH IN DIE HARMONIE DES SCHÖPFUNGSWERKS EINZUFÜGEN.
MIT ALL SEINEN FÄHIGKEITEN DES GEISTES UND DES VERSTANDES KANN ER SICH NUR SCHRITTWEISE DER ERKENNTNIS DER WAHRHEIT IN VÖLLIG EMPFUNDENER DEMUT NÄHERN, DURCH DIE HARMONIE MIT GOTTES WILLEN UND MIT DEM GESAMTEN SCHÖPFUNGSWERK.
Nur dann wird er den Inhalt des WAHRHEITSBEGRIFFS, den er bereits so oft geäußert hatte, ohne ihn jedoch in seinem wahren Wesen wirklich zu verstehen, verstehen und ihm näher kommen.
Nur in einer solchen Abstimmung kann der menschliche Geist glücklich sein, denn nur in diesem Moment ist er mit dem gesamten Universum verbunden, in dem ein großer Teil des SEGENS GOTTES für jeden liegt.
NUR IM ZUSAMMENWIRKEN KANN DIE MENSCHLICH-GEISTIGE GATTUNG DIE ANGESTREBTE STUFE DES VERHEISSENEN „REICHES GOTTES AUF ERDEN“ ERREICHEN.
Die Tatsache, daß dieses „REICH GOTTES“ noch nicht stattgefunden hat, ist ein Zeichen dafür, daß es den Menschen noch zu fremd ist für den Zustand des gegenseitigen Glücks, den sie mit anderen erleben, der eine Voraussetzung für das Erreichen der GROSSEN ERLEUCHTUNG DER MENSCHHEIT und damit für den Beginn der Zeit dieses „REICHES GOTTES AUF ERDEN“ist.
Dies ist weder eine philosophische Reflexion über die Welt der Menschen hier noch ein guter Rat, sondern eine strenge und harte Beschreibung der Realität, wie die Menschen in Bezug auf GOTTES ANORDNUNG IN DER GROSSEN HARMONIE DES SCHÖPFUNGSWERKES stehen.
Ohne die Veränderung, die darin besteht, sich vom Einfluß des Luzifer-Prinzips zu befreien, wird die Menschheit niemals weiterkommen.
Und dies sogar um den Preis, daß die Menschheit nun durch eine wesenhafte Aktion bis zur nahezu völligen Zerstörung beeinträchtigt wird.
Anders geht es nicht.
Alles ist bereit für eine neue Entwicklungsrichtung dieses Teils des Universums.
Und das entweder zusammen mit erwachten Menschen, die sich einem großen ZUFLUSS DER ERLEUCHTUNG öffnen werden, oder ohne sie, mit nur der kleinsten Zahl derjenigen, die selbst dazu fähig sind.
Voraussetzung für die Beschleunigung aller Ereignisse über die Menschheit und in den Menschen selbst ist eine völlige Umkehrung aller bisherigen Lebensverhältnisse und Lebenserfahrungen, die in fast allem durch den Einfluß des „Luzifer-Prinzips“ umgelenkt wurden.
Kindliche Freude, gepaart mit der Erkenntnis, daß der Mensch allein ohne GOTT UND SEIN WERK nichts ist, ist der direkteste Weg, den gesamten gegenwärtigen Wettbewerb und die Verdrehtheit zu ändern, in der nichts weiter übrig ist als der Überrest eines Mißverständnisses über den KAMPF IN DER NATUR.
Doch seit mehr als zweitausend Jahren wird den irdischen Menschen der Weg durch das WORT DER WAHRHEIT DES SOHNES GOTTES JESUS gezeigt, der Luzifer in jeder Hinsicht als Versucher besiegte, welcher ihm während seiner Zeit in der Wüste zu schmeicheln versuchte durch sein Angebot, seine Fähigkeiten und seine Hilfe unter der Bedingung, daß ER, JESUS die Gültigkeit seiner GÖTTLICHEN HERKUNFT bestätigt und ihm erlaubt wird, an die Orte seiner Herkunft im REICH GOTTES zurückzukehren.
JESUS ANTWORTETE DEM VERSUCHER, INDEM ER SAGTE;
DASS NIEMAND SICH ÜBER GOTT ERHEBEN KÖNNE, OHNE DIE KONSEQUENZEN SEINER WÜNSCHE ZU ERNTEN.
Dann versuchte ER, den Menschen den Weg der leidenschaftlichsten Nachfolge der LIEBE GOTTES zu zeigen, indem er ihnen klar machte, daß sie GEISTIGE KINDER dieser Schöpfung sind.
Leider verstanden nur wenige Menschen die große Botschaft der einfachen Bilder CHRISTI, die ER so lebendig wie möglich in die Herzen der Zuhörer einzuprägen versuchte.
Und so stehen wir jetzt genau am Punkt großer Veränderungen, ohne zu wissen und zu verstehen, was wirklich in den Worten „DAS LUZIFER-PRINZIP“ steckt.
Es gibt nur einen Weg, sich vor diesem immer noch verheerend wirksamen Geschmack des GIFTAPFELS DES VERSUCHERS zu schützen.
Indem wir jeden Moment unseres Lebens schlicht und einfach leben, alle Spuren der Arroganz entfernend, daß man etwas besser weiß als andere.
Selbst die einfache Weisheit im Inneren sagt einem Menschen, daß dies niemals der Fall sein wird, denn GOTTES SCHÖPFUNGSWERK enthält immer eine Vielzahl von Dienern, die in allem viel weiter sind, ohne dafür Lob und Verherrlichung hören zu müssen.
Das gilt immer und überall.
Dies gilt sowohl für Erzengel und Engel, für alle wesenhaften Diener und noch mehr für alle menschlichen Geister.
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„🔗“CESTA GRÁLU / GRALSWEG„🔗“