DER LICHTE SEGEN, DEN DIE ERKENNTNIS DER WAHRHEIT SCHENKT
Ungeahnte Werte eröffnen sich jedem Menschen, der sich unvoreingenommen, rein und offen dem Werk der BOTSCHAFT DES GRALS annähert.
Durch die BOTSCHAFT DES GRALS können immer wieder Ströme hohen Wissens zu dem Menschen vordringen, von denen andere Menschen nicht einmal die geringste Ahnung haben.
Es liegt allein an jedem einzelnen Geist als solchem, wie er die Erkenntnis dieses Wissens für sein Verständnis des jeweiligen Ortes, seines gegenwärtigen Wirkungsfeldes, und ebenso auch für sein Verständnis des gesamten wunderbaren Schöpfungswerks, das aus der AUSSTRAHLUNG DER GÖTTLICHEN LIEBE entsprungen ist, nutzt und anwendet.
Jeder kann daraus unmittelbar soviel Wertvolles für sich gewinnen, was ihm den weiteren Weg zur Glückseligkeit ebnen würde, welche sich als zugehörige Begleitung dem Wege der Geistigen Erleuchtung zugesellt.
ALL DIES SETZT JEDOCH VORAUS, DASS ER DIE ERKENNTNIS DER WAHRHEIT IN DER HÖCHSTEN LEBENDIGKEIT DES INNEREN AUFNIMMT.
DIE LEBENDIGKEIT DES GEISTIGEN INNEREN IST DIE BEDINGTE AUSSTRAHLUNG DER MAGNETISCHEN BRÜCKE HIN ZUR WAHRHEIT.
Dabei ist die Lebendigkeit unverzichtbar verbunden mit einer inneren Begeisterung für die Entwicklung und Entfaltung des eigenen reinen Wissensdrangs.
Gesegnet ist, wer dies tut.
Mit jedem neuen Zuwachs an Wissen gewinnt sein Geist an Kraft und Weisheit und nähert sich somit dem unveränderlichen Kern der Wahrheit.
Die Wahrheit schenkt ihm nach und nach die Antworten auf alles, was sich im Werke der Schöpfung findet.
Es gibt dann keinen Ort und kein Geschehen, zu welchem der Mensch nicht wahrhaft klares Wissen und auch Verständnis erringen könnte, warum es so ist, warum es geschieht und was daraus als weitere Folge erwächst.
Ein wahrer Kenner des Lebens ist somit jeder, der in voller Verbindung mit dem gesamten Werke der Schöpfung lebt.
Er weiß bereits, daß die Wahrheit ist.
Sie war seit Anbeginn immer dieselbe und wird es auch in Millionen von Jahren noch sein.
Sie ändert sich nicht, denn in ihr ist die Vollkommenheit der ALLWEISHEIT GOTTES enthalten.
Jedoch die Menschen nähern sich der Wahrheit erst schrittweise und Stufe um Stufe.
So nähern sie sich in ihrem Reifen dem Zustand an, wo sie ab einem gewissen erreichten Zeitpunkt aus alles in jedem Augenblick ihres Daseins als ein großes einheitliches Gefüge in dem Weben der ALLWEISHEIT GOTTES erkennen und auch erleben können.
Mit einer solchen inneren Erweiterung und Erhebung der Erkenntnisfähigkeit und somit des Verständnisses und der damit einhergehenden Annahme des WILLENS GOTTES können wir von einem Menschen sprechen, welcher bereits einen Zustand Geistiger Erleuchtung erreicht hat.
Dies liegt daran, daß er, je lebendiger und freier er darnach strebt, zum Kern der Wahrheit vorzudringen, desto selbsttätiger sein Dasein im Schöpfungswerk erfüllt, was sodann im Einklang mit dem Urbild für die ursprüngliche Entwicklung der menschlich-geistigen Art schwingt.
Er wird immer stärker mit allen Schwingungen der Harmonie in dem Werke der Schöpfung verbunden.
Alle diese Menschen sind voller Freude.
Sie werden von den großen Gesetzen ganz selbstverständlich zu dem Licht emporgetragen, da sie der unbezwingbaren Kraft dieser Gesetze keinen Widerstand mehr entgegensetzen.
Gleichzeitig stoßen sich jedoch viele Menschen an den Auswirkungen dieser Gesetze, sei es aufgrund ihrer Unkenntnis der Zusammenhänge oder ihres hartnäckigen Festhaltens an dogmatischen, materialistischen, philosophischen oder religiösen Lehren, welche sich niemals auf alle gegenwärtigen Momente des täglichen Lebens richtig anwenden lassen.
Auch aufgrund der Unfähigkeit, sich von der Beschränkung ihrer übernommenen Denkmuster zu befreien, oder auch aus vielen anderen Gründen stehen zahllose Menschen sehr oft im scharfen Widerspruch zu den Schöpfungsgesetzen.
Sie müßten von all diesem eigentlich gar nichts erleben.
Mit Hilfe der ERKENNTNIS DER WAHRHEIT sollten sie sich über alles erheben, sich befreien und zu wahren menschlichen Geistern erblühen, welche allein aus den Wirkungen der Gesetze Unterstützung für ihr geistiges Inneres und für ihren Körper schöpfen.
Im Einklang mit den Großen Gesetzen in der Schöpfung zu leben, eingebettet in ihrem segensreichen Strömen zu fließen, ist dabei etwas völlig anderes als ein steifes und unbeholfenes Umherirren, Stolpern und Tappen durch das Leben, gestützt auf die Krücken aus erstarrten unbeweglichen Lehrsätzen und Dogmen.
Es hat dies nichts Religiöses an sich, denn jeder vermag die beständige Gegenwart der LIEBE GOTTES erleben, die ihn auf seinem Weg zu dem Aufstieg durch die Gesetze dieser Schöpfung unterstützt.
Ihm unbewußt ist der Mensch fortwährend von Harmonie umgeben, die aus dem Weben und Zusammenwirken Wesenhafter Diener entsteht, welche dazu beitragen, jeden geistigen Funken in die ideale und gedeihliche Richtung der Entwicklung zu lenken.
Er ist auch hier in den Stofflichkeiten zudem in großer Menge von dem ÄTHER umgeben, der ihm in so vielen Momenten hilft, wie er es sich noch nicht einmal ansatzweise vorstellen kann.
Wenn ein Mensch in seiner irdischen und geistigen Hülle richtig schwingt, spendet ihm der ÄTHER in jedem Augenblick eine beständige, erfrischende Stärkung und fließt dabei ganz natürlich in seine Hüllen.
Der wesenhafte Hintergrund, der in dem gesamten Werke der Nachschöpfung stets zur Verfügung steht und überall gegenwärtig ist, wirkt für ihn durch die großen und kleinen Auswirkungen gesetzmäßiger Vorgänge.
Diese Erkenntnis in dem Wissen darum läßt die Seele eines Menschen in dem Jubel erklingen, denn in diesem Augenblick tritt er ein in den Zustand des erhabenen Seins, welcher dem eines Märchens auffallend ähnlich ist.
In diesem Wissen erwacht alles zum Leben, rückt an seinen rechtmäßigen Platz, und auf einmal können sich dem Menschen neue, wohlwollende Kräfte nähern, von denen er zuvor nicht die geringste Ahnung hatte, daß jene hier stets zur Hilfe bereit stehen.
DIE HARMONIE BIRGT NEBEN DER STRENGEN KONSEQUENZ DER WIRKUNGEN DER SCHÖPFUNGSGESETZE ZUGLEICH DIE SCHÖNHEIT ALLES MÄRCHENHAFTEN IN SICH, IN DER SICH ALLES ZUM GUTEN WENDEN LÄSST, SOBALD ES EIN MENSCH WIRKLICH UND VON GANZEM HERZEN WÜNSCHT.
DIESES SCHWINGEN IN DER HARMONIE BRINGT UNWEIGERLICH IMMER WEITERE SEGNUNGEN DES LICHTES DURCH DIE FÄDEN DES SCHICKSALS.
In jedem Erbeben des inneren Wollens, in jedem Gedanken, mag dann der wundersame Schlüssel zu dem Erfolg in der Fülle des Daseins liegen.
Und hier stellt sich sicherlich für so manchen die Frage, warum in so vielen Menschen der innere Drang fehlt zu dem Erkennen der Wahrheit, wenn sie doch so viel Segen für alle bereithält.
Die Antwort ist jedoch einfacher, als es auf den ersten Blick scheinen mag.
Ein großer Teil der Menschen hegt ein Mißtrauen gegenüber der Wahrheit, da ihr Bild von derselben durch Tausende falscher Vorstellungen getrübt und überlagert ist, die nur Verwirrung stiften und, anstatt natürliche Offenheit und kindliche Neugier zu fördern, lediglich Wachsamkeit hervorrufen, die bei vielen bis zu einem gewissen Grad einer lauernden Aggression gesteigert ist.
Daher erscheint das suchende Streben nach der Wahrheit vielen Menschen als sinnlos und törichtes Unterfangen.
Es erscheint ihnen als eine Verschwendung von Kräften für etwas, das den Zeit – und Arbeitsaufwand, den sie diesem Begriff widmen, niemals entschädigen kann.
Ganze Scharen von Menschen vertreten innerhalb dieser Denkweise überlegen die Ansicht, daß die Wahrheit an sich keine feste Form und Gestalt innehat, da sich alles auf Erden mit dem Verstand hinterfragen läßt.
Es ist sogar so weit gekommen, daß jene, die behaupten, die Wahrheit, wie sie vom Menschen erfaßt werden kann, sei eine Frage der Lebenseinstellung und Haltung, diejenigen verspotten, welche eifrig nach ihrer Unveränderlichkeit und Beständigkeit suchen, um so einen festen Halt für die Grundlage ihres Lebens zu gewinnen.
Welch gewaltiger und schicksalhafter Irrtum in dieser Einstellung der Menschen liegt, erkennen diese zumeist erst, wenn ihr geistig-seelischer Teil gezwungen wird, den irdischen Körper zu verlassen.
Sie werden nun von eben jenen Gesetzen, deren Existenz sie ihr Leben lang zu leugnen versuchten, entgegen ihren Erwartungen angezogen und mitgerissen.
Anstatt mit klarem Blick und voll der Zuversicht des Bewußtseins ihrer selbst in ihrem seelischen Körper den Weg zur Geistigen Heimat zu beschreiten, erleben sie plötzlich tiefgreifende Erschütterungen ihrer bisherigen Sichtweise auf die Wahrheit.
Sie erkennen nun, wie viel ihrer geschenkten Zeit sie auf Erden mit Belanglosigkeiten verschwendet haben, während sie die großen Schätze des Lebens gleichgültig und ablehnend übergangen haben.
So hätten sie auf der Erde bereits außerordentliche Fortschritte machen können in dem staunenswerten Erkennen der Fülle der Gaben, welche ihnen auf Schritt und Tritt zur Verfügung standen.
Gewaltige Entdeckungen, welche über das Zusammenwirken des menschlichen Geistes mit dem Wesenhaften aufklären, hätten schon längst in den Verhältnissen der irdischen Welt ausgebreitet werden können, um den Weg der Erdenmenschen zu erleichtern und ihnen zu helfen.
Alles, was heute Anlaß zur Sorge gibt, sei es in der Natur oder in den Beziehungen zwischen den Nationen und den einzelnen Menschen, hätte mit den einfachsten Mitteln aus all dem Durcheinander und jeglicher Verwirrung und Schwierigkeit befreit werden können.
Und es gibt in der Tat vieles, das vollkommen unbekannt ist, obwohl es eine sofortige Verbesserung bringen würde.
Dazu gehört das Wissen um den ÄTHER, der, wenn er von den Menschen im Einklang mit den Schöpfungsgesetzen angewendet würde, unmittelbar seine wohltuenden Wirkungen in dem Leben der Menschen entfalten würde.
Da die Menschen jedoch stets nur dem ihre Aufmerksamkeit schenken, was lauthals tönt und so die Aufmerksamkeit des Verstandes auf sich zieht, bleiben die wertvollsten Hilfen in ihrer Feinheit völlig fern der menschlichen Welt.
Man erwartet stets Auffallendes oder Großes, während sich das meiste wahre Wissen mit den kleinen, ganz alltäglich erscheinenden Dingen befaßt.
Als Beispiel sei hier die Möglichkeit genannt, viele Krankheiten durch die einfachste Bewegung, wie das Gehen, zu heilen.
Die meisten Menschen übersehen und unterschätzen gerade die gesundheitlichen Auswirkungen des Gehens, weil es als etwas Selbstverständliches angesehen wird und für einen Großteil der Menschen sogar als etwas Lästiges, was sie um jeden Preis vermeiden wollen.
Dennoch birgt die Bewegung des Gehens eine große Menge der heilenden Kraft des ÄTHERS, die so in den menschlichen Körper eindringen kann.
Bewegung ist die Grundlage für die Gesundheit alles Lebens auf der Erde.
Und die natürlichste Bewegung für jeden Menschen ist das Gehen.
Man kann mit Fug und Recht behaupten, daß der menschliche Körper direkt für die Bewegung des Gehens geschaffen ist.
Diese ist eine Grundlage, die weit mehr in sich birgt, als es die Menschen heute vermuten läßt.
Das Gehen in Verbindung mit der richtigen bewußten Atmung und der inneren harmonischen Einstimmung heilt neun von zehn Krankheiten.
Denn durch eine aufrechte, würdevolle Körperhaltung und die Wahrung der Anmut oder der Gewandtheit in den Bewegungen werden die Muskeln auf ganz natürliche Weise beansprucht, was jedoch den meisten Menschen nicht zu Bewußtsein kommt.
Gleichzeitig setzt die Arbeit der Lunge bei der Atmung den ZUSTROM DES ÄTHERS in Bewegung, der den Körper sofort in alle Richtungen durchdringt.
Das hier beschriebene Gehen unterscheidet sich jedoch grundlegend von dem, was die meisten Menschen als normale Bewegung betrachten.
Man kann auch sagen, daß das heutige Gehen enorm weit entfernt ist von dem ursprünglichen Gehen, das von einem freien und ungebundenen Geiste des Menschen erfüllt war.
Dies bestätigt nur, wie weit wir Menschen heute von allem Gesunden und Hilfreichen entfernt sind, das uns umgibt und uns erheben könnte.
Wobei es sich um ein Gehen handelt, welches vom ÄTHER durchdrungen ist.
Dieses Gehen enthält gleichzeitig alles, was für die Heilungsprozesse in allen Teilen des Körpers erforderlich ist.
DAS ÄTHER-GEHEN verbindet die Bewegungen des Körpers mit den Bewegungen in der Seele und führt die Bewegung somit zu einem lodern weiter in dem eigentlichen geistigen Funken des Menschen.
Es kann auch ein vom Geiste erleuchtetes und durchstrahltes Gehen genannt werden, das von jeher ein natürlicher Bestandteil des menschlichen Lebens auf der Erde hätte sein sollen.
In ihrer Wirkung verbindet diese Bewegung alle Schleier oder Gewänder des menschlich geistigen Inneren.
So vereint sie diese zu einem harmonischen Einklang, welcher sich letztlich auch äußerlich im irdischen Körper als die daraus resultierende Heilung offenbart.
Denn das Gehen ist eine einheitliche Bewegung, die alle Ebenen des Schöpfungswerkes durchdringt.
Genauer gesagt, beinhaltet es neben der Natürlichkeit auch Würde und Erhabenheit, welche bisher nur den lichteren höheren Ebenen, weniger jedoch der irdischen Welt zugeschrieben wurden.
Selbstverständlich gibt es auch andere Bewegungen, welche der menschlich geistigen Art innewohnen, wie das Schweben oder das Bewegen unter dem Einfluß des geistigen Willens.
Diese Arten der Bewegung gehören jedoch gegenwärtig nicht zu den irdischen Gegebenheiten, weshalb es derzeit nicht angebracht ist, sie eingehender zu behandeln.
Wenn die geistige Entwicklung der Menschheit jedoch den rechten Weg zum Aufstieg einschlägt, werden hier eines Tages, in Verbindung mit einem zunehmenden Hellerwerden der grobstofflichen Materie des Universums sicherlich weitere, heute unbekannte Möglichkeiten der menschlichen Bewegung zum Tragen kommen.
Die Zeit für diese Entwicklung wird kommen, doch vorerst ist es noch nicht nötig, hier länger zu verweilen.
Womit man sich jedoch unmittelbar und direkt befassen kann, ist die im Gehen enthaltene Bewegung.
Die Lebendigkeit der Bewegung, die damit verbunden ist, blieb bislang noch unentdeckt, weshalb man noch nicht von einem edlen und zugleich heilenden Gehen der Menschen sprechen kann.
Die eigentliche Bewegung des Körpers beim rechten gedeihlichen Gehen muß mit der Einstimmung auf den FLUß DER ÄTHERKRÄFTE verbunden sein.
Dies geschieht ganz einfach durch die sensible Empfänglichkeit und die Fähigkeit, die feineren Strömungen wahrzunehmen.
Es genügt, dem ÄTHER zu erlauben, alle Teile des Körpers durch die darin liegende Lebendigkeit zu durchdringen.
Es handelt sich jedoch nicht um einen Vorgang, welcher sich durch den rationalen Verstandeswillen oder gar durch Konzentration herbeiführen ließe, wie es heute den Menschen als ihre gewohnte Art des Wollens vertraut ist.
Die Aufmerksamkeit oder gar die Konzentration des Verstandes sind im Gegenteil ein Hindernis, das die für die geeignete Bewegung des Gehens unerläßliche Einstimmung stört.
Damit verbunden sind die bereits erwähnte rechte Atmung, der Herzschlag und vor allem ein in Harmonie geläutertes und eingestimmtes Nervensystem.
Es sollen Geist und Seele sein, welche den Körper beim richtigen Gehen bewegen.
Dies geschieht völlig anders als bei der Übernahme von Formen und Gebräuchen vergangener Generationen, wenn etwas als natürlich gilt, was in Wirklichkeit gar nicht natürlich ist.
Die heutige Bewegung des Gehens der Menschen ist nicht natürlich, so sehr sie auch als natürlich empfunden wird.
Natürlichkeit ist überhaupt alles andere als das, wie es sich die Menschen heute vorstellen.
Sie birgt eine Anmut und Leichtigkeit in sich, welche an einen gewissen Hauch des Überirdischen grenzt.
Gleichzeitig strahlt aus der Natürlichkeit stets eine innere Lebenskraft heraus.
Die Natürlichkeit liegt in dem harmonischen Akkord aller inneren Schleier oder Hüllen eines Menschen, wobei sodann die lebendige Bewegtheit der Hüllen, welche in voller Schwingung gemäß den Schöpfungsgesetzen stehen, durch diese hindurch nach außen dringt.
Dadurch kann mehr ÄTHERKRAFT in den Menschen hineinströmen und allein durch die Bewegung des Gehens die Kraft in dem Segen der Heilung bringen.
Es ist eine wahrlich traurige Erkenntnis, jedoch selbst einer scheinbar so unbedeutenden Kleinigkeit wie dem Gehen mit dem irdischen Körper müssen sich die Menschen mit einer völlig neuen Herangehensweise nähern.
Indes aus den kleinen Dingen bildet sich ein Ganzes oder ein vollständigeres Bild, welches erst in einem viel größeren umfassenderen Zusammenhang als Wahrheit bezeichnet werden kann.
Daher ist das Wissen um die Wahrheit untrennbar auch mit den Aspekten verbunden wie der richtigen Bewegung, der Atmung sowie dem Kreisen des Blutes und der anderen Körperflüssigkeiten.
Die Länge des Weges ist nicht so entscheidend wie die Richtigkeit der Schwingung des Körpers beim Gehen.
Das Eindringen in diese feinen Zusammenhänge ermöglicht die Empfänglichkeit der Empfindung.
Der Verstand in seiner Grobheit, mit der dieser an alles herantritt, ist nicht imstande, die feinen Strömungen innerhalb des ÄTHERS, welche darin enthalten sind und gerade Erfrischung und Heilung bringen, richtig zu erkennen.
Mit dem Verstand läßt sich das richtige Gehen nicht erlernen, da sich dieses der konzentrierten Aufmerksamkeit des Verstandes entzieht.
Ebenso wenig lassen sich mit dem Verstand alle feineren Sphären und Aspekte der Schöpfung erfassen.
Dabei liegen umfassende Bereiche der Wahrheit außerhalb der Erreichbarkeit der Konzentration des Verstandes.
Dennoch zeigen sich diese letztlich auch rein irdisch und stofflich, und zwar in den WIRKUNGEN DER GESETZE IN DER SCHÖPFUNG.
Der Mensch sollte in allem, im Großen wie im Kleinen, nach der Harmonie mit diesen Gesetzen streben, wozu beispielsweise auch die Bewegung des Gehens gehört.
Die Harmonie in der Übereinstimmung mit den Gesetzen der Schöpfung und somit mit der Wahrheit in der Schöpfung zeigt sich überall, da sie von den größten Dingen bis zu den kleinsten Kleinigkeiten allerorts verankert ist.
Dies betrifft auch für das menschliche Dasein im irdischen Körper, welcher uns bei der Geburt auf die Erde gnadenvoll geschenkt wird.
Die Größe und die Fülle des Erlebens der Wahrheit soll sich wie ganz von selbst in allem Irdischen offenbaren.
Doch die Menschen erleben das Irdische als etwas so Selbstverständliches, daß es für sie in der Gewöhnung nebensächlich geworden ist und sie es darum auch nicht mehr beachten brauchen, wobei sie diese Geisteshaltung schließlich in ihrer geistigen Trägheit und Erstarrung einfach auf alles übertragen, was zu ihrem irdischen Dasein hier gehört.
So haben die Menschen ihre Entfremdung von den Gesetzen in der Schöpfung gleichermaßen auf den Körper, dessen Gesundheit und das Labsal der gesunden Bewegungen übertragen.
Sie ahnen nicht, daß alles Wesenhafte in der Natur ihnen deshalb auf den ersten Blick deutlich anmerken kann, wie weit sie sich von der Wahrheit entfremdet haben.
Nichts klärt deutlicher über den Zustand der Menschheit auf als die Art und Weise, wie die Menschen leben, wie sie ihre Handlungen gestalten, ebenso ihre Bewegungen und womit sie sich in ihrem Alltag befassen.
Viele haben den Begriff der Wahrheit fälschlicherweise in den schematischen Bereich des philosophischen Denkens, ja in die Schublade von festen Leitsätzen, verbindlichen Lehrmeinungen und Dogmen eingeordnet.
Sie glauben, daß die Wahrheit etwas sei, welches sich so weit von dieser irdischen Welt entfernt befindet, daß es nach ihrer Meinung nur durch das mühsame Studium verstaubter Schriften zu heben und erreichen sei.
In Wirklichkeit durchdringt die Wahrheit alles, denn alles, was wir Natur und Natürlichkeit nennen können und was sodann im Einklang mit den Schöpfungsgesetzen schwingt, ist mit ihr verbunden.
Wenn ein Mensch also in dem Schwingen der Wahrheit leben will und sich darnach sehnt, sich vollkommen in dem Segen ihrer Fülle zu bewegen, muß er vieles ändern, was heute fälschlicherweise als natürlich bezeichnet wird, obwohl es den Schöpfungsgesetzen und somit der Wahrheit widerspricht.
Es ist einfacher und viel schlichter, als es sich die meisten Menschen denken.
Die Wahrheit ist in allem enthalten, denn sie hat die Schöpfungsgesetze in ihrer allumfassenden Wirkung auf jeden Teil des Schöpfungswerkes unmittelbar hervorgebracht.
Damit die Menschen also der Wahrheit immer näher kommen, müssen sie in vielerlei Hinsicht damit beginnen, an selbst die kleinsten unscheinbarsten Dinge auf eine völlig neue Weise heranzugehen, beispielsweise durch das richtige Gehen oder auch das richtige Atmen und noch vieles mehr.
Es handelt sich hier also mitnichten um ein Philosophieren, sondern um die innerliche Suche nach der Harmonie mit all den unveränderlichen Gesetzen innerhalb des Schöpfungswerks.
Daraus kann ein Mensch sehr viel für sich selbst gewinnen.
Er kann für sich tatsächlich alles daraus gewinnen, womit allmählich die Erkenntnis des Wissens von den kleinsten bis hin zu den größten Dingen ihn zu erreichen vermag.
Doch gelingt dies nur, wenn er eine Verbindung zu den vielen Kraftströmen herstellt, welche ihm bisher verschlossen bleiben mußten.
DER ÄTHER ist nur eine dieser segensreichen Kräfte, denn in dem Ersten Schöpfungswerk dürfen wir ganz andere geistige Strömungen finden mit völlig unterschiedlichen Wirkungen, Formen und Arten der Schöpferkraft.
Ja auch schon hier auf Erden darf der Mensch von Inspirationen umgeben sein, welche ihm Aussichten und Ausblicke eröffnen, für welche er bis dahin nicht das geringste Ahnungsvermögen hatte.
Er kann und sollte mit den Wesenhaften und Geistigen Helfern verbunden sein, welche ihm ungehindert immer höheres Wissen vermitteln könnten, das er dann bereits in seinem Leben hier auf Erden zur Anwendung bringen kann.
Diese Segnungen schweben beständig über der Menschheit in Form Der Leuchtenden Fäden, welche nur und schon seit langen Zeiten darauf warten, ergriffen und genutzt zu werden.
Jetzt ist die Zeit gekommen, sie mit größter Anstrengung und innerem, offenen Wissensdurst heranzuziehen, um das Wissen über sowohl das Geringste als auch das Größte zu erkennen und in dem Nutzen zu einer wohltuenden Anwendung zu bringen.
Wenn der Mensch mit einer geöffneten Gesinnung in seinem Geiste immer höher steigt, wird er bis zu dem Orte gelangen, wo er mit dem Heiligen Wissen über die größten Teile der Wahrheit begnadet wird.
Ihm wird darüber hinaus eine Verbindung mit dem STRAHL PARZIVALS zuteil, welcher sich als VERHEIẞUNG GROẞER VERÄNDERUNGEN nahe über diesen Teilen des Universums befindet.
Es kann heute damit begonnen werden.
Es liegt alles ganz allein in der Hand des Menschen selbst.
Er entscheidet in seinem Inneren, wie und in welcher Art er sich das kleine und das große Wissen aus der Wahrheit aneignen möchte.
Und genau hier sind es die nun schon oft erwähnten Kreise des Friedens, welche als eine Quelle großer Inspirationen für alle Erwachenden sprudeln können, die bisher in dem fesselnden Bann des vom Verstande beherrschten Weltverständnisses tief geschlafen haben.
Dadurch haben sie all die Segnungen bisher verpaßt, welche mit einem neuen Erkennen und Verstehen aller Zusammenhänge in dem Leben einhergehen.
Die Zeit, in der mit all dem nun begonnen werden muß, ist DA.
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