FEIERLICHKEITEN IN MONTSALVAT
Lichtdurchflutet erstrahlt die edle Burg an der Spitze des Geistigen Paradieses während der Gralsfeste.
Wie in einer der folgenden Nachahmungen des Ursprungs des Lichts der Schöpfung, der Urzeitlichen Burg des Grals, erzittert sie in dem Dienst edler Ritter und reiner Jungfrauen.
In enger Verbindung vibrieren diese treuen Diener mit dem Lichtstrom, der von den Orten kommt, wo jenes Tor gefunden wird, das die Schöpfung mit der ewig erhaltenden Kraft aus dem Göttlichen verbindet.
Montsalvat ist in Treuem Dienst mit den Gralshallen verbunden, in denen Parzival selbst den Höchsten Heiligen Dienst verrichtet.
Wie alles auf der Geistigen Ebene ist die Burg von Montsalvat rein abhängig vom Einströmen von Lichtkräften von noch höher aus dem Schöpfungswerk der Ebenen der Urschöpfung.
Zur Zeit der Gralsfeierlichkeiten ist Montsalvat durchdrungen von Danksagung und Verherrlichung von GOTTVATER, Der sich der Schöpfung durch den Heiligen Geist, Imanuel im Göttlichen und Parzival in der Gralsburg, nähert.
Dann steigen inbrünstige Dankgebete aus der höchsten Tempelhalle in der Geistigen Burg zum Schöpfer hinauf.
Ein inbrünstiges Dankgebet.
Die Menschen auf Erden können nicht ganz erleben und ermessen, was es wirklich bedeutet, wenn der Geist von allen Lasten befreit ist und in seiner VOLLEN HELLIGKEIT der Liebe des Schöpfers für seine Existenz dankt.
Ohne demütigende Hilferufe, wie sie die Menschen gewöhnlich mit der Hinwendung zum Licht nach oben verbinden, strömt die reine und stolze Dankbarkeit der Bewohner und Diener von Montsalvat den einströmenden Strömen des Lebendigen Lichts entgegen.
Es ist ganz anders als hier auf Erden bekannt, wenn der Begriff des Dankens gegenüber Gott ausgesprochen wird.
Der Dank an Gott wird in einem vereinten lebendigen Ereignis im Licht von den Bewohnern ausgedrückt, die gleichzeitig dort leben, indem sie ein einziges großes jubelndes Bewußtsein ihrer selbst erfahren.
Es gibt nichts Zweit – oder Minderwertiges, das stören könnte.
Diejenigen, die an den Montsalvat-Feierlichkeiten teilnehmen dürfen, erleben innerlich und äußerlich in diesem Moment nicht das Geringste, was ihren Zustand der reinen Verbindung zum Licht schwächen würde.
Die majestätische Verherrlichung, die alles durchdringt, vereint alle im einheitlichen Schein des allumfassenden Glanzes der Flamme, die aus dem Inneren der gesegneten Dienerinnen und Diener hervorgeht.
Die Einstimmung aller Versammelten, die sich an diesem Orte in den gnadenerfüllten Momenten der Höchsten Fluten der Lichtkräfte aus den Höhen der Schöpfung treffen, ist einheitlich.
Mit dem Willen der Geistigen Art geschmückt, ist es in den Schein einer alles durchdringenden Helligkeit gehüllt.
Zu dieser Zeit erstrahlt der Schein des reinen und treuen Dienstes alles geistigen Lebens im Paradies in jedem Teil des hellen Gebäudes des Tempels im Schloß von Montsalvat.
Dieser Schein schmückt alles bis zum letzten weiß glänzenden Stein, aus dem das Gebäude besteht, sowie alle Nebengebäude und Gärten rund um das Schloß selbst, bis hin zur blühenden Landschaft, die sich um die weißen Wälle des stolzen Schlosses erstreckt.
Und es ist das Gebäude selbst, das sich aus dem inbrünstigen Dank aller Bewohner zu einem festen und sicheren Punkt an der Spitze der Geistigen Einteilung entwickelter und ausgereifter Menschengeister formt.
An seinem höchsten Punkt erhebt sich ein Gewölbe über miteinander verbundenen hohen Säulen, durch die ein Goldenes Licht erstrahlt, das tausendmal heller ist als der stärkste Schein der irdischen Sonne.
Hier in diesem erhabenen Teil der Räumlichkeiten befindet sich auch das Lichtgefäß, das Montsalvat als entfernte Form eines Abglanzes des ursprünglich Lebendigen Gefäßes der Gralsburg gegeben wurde.
Auch in diesem hier befindlichen Gefäß glüht das Rubinrot Leuchtende Licht als Lebendige Form des Ewigen Bundes zwischen Gott und seinem Werk, zu dem alle Geistigen Erscheinungsbilder im Paradiese selbstverständlich gehören.
Der höchste Diener in Montsalvat ist ein Priester und gleichzeitig der erste Ritter, der dieses Gefäß des Lebensspendenden Lichts hier bewacht und behütet und gnädig die Widerspiegelung der Handlung im Gral selbst vermittelt.
Auch hier wird daher das Gefäß unter den Dienern als ewiger Gralskelch bezeichnet.
Zum Höhepunkt der festlichen Zeit, wenn im obersten Saale die Gralsschale gefüllt wird, finden sich die stärksten menschlichen Geistesritter im engsten Kreis mit den reinsten Dienerinnen des Lichts zusammen.
Hier öffnet sich zunächst das Tempelgewölbe, durch das man deutlicher weiter in die Höhen der Schöpfung blicken kann.
Doch selbst bei der größten Anstrengung ist ganz oben in diesem Moment nichts mehr zu sehen als ein blendend weißes Licht, aus dem golden leuchtende Strahlen Lebendigen Lichts in alle Richtungen schießen.
Dieser Anblick weckt bei allen, die dabei sein dürfen, ein Bewußtsein für die Größe des kommenden Handelns Gottes.
Aus dem Weißen Licht erscheinen nach und nach die ersten Bilder, die den Ereignissen im Urgral ähneln.
Das Strahlend Leuchtende Tor zum Göttlichen, gelegen in den höchsten Gefilden hoch über Montsalvat, ist offen.
Aus dieser Ferne nähert sich immer sichtbarer die Schar der Engel, welche damals vom Gral ausgesandt wurde, um in der Schöpfung den Weg zu bereiten für das herabsteigende Lebendige Bild des Heiligen Geistes selbst.
In einem wirbelnden Strom nähern sich endlose Ströme von Engelwesen dem Höchsten Ort in den Hallen von Montsalvat, von dem aus zusammen mit dem Reinen Weißlicht die Heiligkeit des Wesens des Lebens erstrahlt.
Und dann, hoch in der Ferne dieses von Engelsflügeln gebildeten Raumes, erscheint eine Leuchtend Weiße Taube – die sichtbare Form des Heiligen Geistes, die die Nähe von Imanuel, dem Menschensohn, ankündigt, der von GOTTVATER als verbindende Brücke vom Göttlichen zum Schöpfungswerk gegeben wurde.
Die Taube steigt langsam herab.
Der von ihr ausgehende Goldene Lebensstrahl geht ihr voraus und vereint sich mit dem höchstberufenen Ritter, Hüter und Gralspriester in Montsalvat in einer Person.
Der Erste Auserwählte und Gesegnete aller dienenden gesegneten Geister in Montsalvat, geleitet vom Licht Gottes, steigt aus dem Kreis zum Erhabenen Heiligen Ort hinauf, wo das Gefäß des Lichtes in seiner bleibenden Vereinigung mit der Quelle des Lebens residiert.
Nur Er allein darf sich in dieser auserwählten Zeit für einen Moment dem Leuchtenden Gefäß nähern.
Sonst ist es jedem der Geister verwehrt, welche in freudigem Bewußtsein der Lebensspendenden Kraft, die ihm entströmt, zu dem Gefäß emporzublicken wagen.
Ein Engelwesen bringt ihm einen Mantel zum Schutze über seine Schultern, damit sein Geist dem mächtigen Drucke standhalten kann, welcher mit dem Lichte Gottes sich hier gewaltig genähert hat.
Seine Wesensart ist das Ideal und Modell für alles Geistige Priestertum.
Dieser Erste Priester von Montsalvat ist in diesem Moment begnadet, die Kraft zu empfangen und zu segnen, die in dieser Neuen Flut bald in das offene Gefäß eintreten wird.
Und das Lebendige Bild der Taube des Heiligen Geistes steigt in einem blendenden Lichtstrahl auf den Priester herab, der in diesem Moment ebenfalls vollständig in Weißes Licht gehüllt ist und dieses so eine schützende Säule um ihn herum bildet.
Die Taube steht über dem Priester und dem Gefäß.
Und hier von den Höhen des Lichts hinter der Taube steigen zwei Engel herab, die ein Goldenes Gefäß halten, in dem es wie eine Leuchtende Rubinrote Flamme glüht.
Die von Parzival vom Gral gesandte Kraft naht.
Die Taube steht hoch über dem kostbarsten Gefäß in Montsalvat und das von ihr ausgehende Licht bildet Lebendige Kreise, in denen sie leise das größte Geheimnis der Gabe der Liebe Gottes an alles Leben in der Schöpfung flüstert.
„Ich Bin das Wort des Lebens“
„Ich Bin die Wahrheit“
„Ich Bin der Anfang und das Ende“
„Ich Bin Der Ich Bin“
In der Lebendigen Wirkung des Bildes des Geistes Gottes liegt eine solche Kraft und Größe, daß alle Anwesenden in den Hallen von Montsalvat in die Knie sinken.
Nur der Priester, gestärkt durch die ihm bereits zuströmende Lebenskraft, steht in der Lodernden Flamme des Reinweißen Lichts und erhebt die Hände.
Die Klarheit der Farben und Töne dringt in das tiefste Innere aller, die an diesem Heiligen Moment teilnehmen.
Als wäre alles mit einem Goldenen Meißel in das Innere der Anwesenden eingeschrieben, trägt es Klarheit und Schärfe für alle Geistige Empfänglichkeit, die an sich Tausendmal stärker ist als die irdische menschliche Wahrnehmung von Farben und Formen.
Da steigen die zwei großen Engel mit einem aus den Höhen herabsteigenden Gefäß über den Tempel von Montsalvat hinab und lassen von diesen Höhen den Leuchtenden Inhalt in das darunter liegende Heilige Gefäß von Montsalvat herabfließen.
Ein Großes Goldrot Leuchtendes Licht fließt wie ein schwingender Strahl herab, in dem es wirbelt und wogt wie das unbeschreiblich flüssige Licht der Liebe Gottes.
Wenn sich die Erste Flut des Lebens im Gefäße niederläßt, leuchtet dies in einem klaren Kristallglanz und enthält All das Leben, das sich in diesem Moment darin versammelt hat.
Die Schwingung, die den Raum durchdringt, trägt in sich Kraft, Stärke und gleichzeitig die Höchste Glückseligkeit, die die Geister hier tragen können, ohne ihr Bewußtsein zu verlieren.
Die Lebendige Kraft durchdringt alles und bringt neue Erleuchtung, als wäre die Morgensonne hell erschienen.
War vorher alles von den Leuchtenden Flammen der Reinsten aller Ritter und Dienerinnen in feierlicher Stimmung erleuchtet worden, so erhellt sich nun plötzlich alles um ein Vielfaches bis zur völligen Durchsichtigkeit.
Der Priester, dessen Geist sich in völliger Hingabe an den Dienst vor den Augen der Anwesenden in eine nach oben lodernde Weiße Flamme verwandelt hat, dankt der Fließenden Flut des Alles Erneuernden Lebens.
Die Taube erhebt sich in einer Weißen Lichtsäule zurück in die Höhe.
Die zwei Engel mit dem hohen Gefäß des Lichts folgen der Taube, und obwohl sie sich in der mächtigen Aktion wieder im Hellen Licht verliert, fließen dennoch die roten Lichttropfen herab und erfüllen das Gefäß.
„Das ist die Kraft für alle, die noch nicht zu ihrem bewußten Leben erwacht sind“, tönt es durch den Raum über dem Kelch.
„Gottes Gnade erinnert sich an all Seine Geschöpfe“
„Wer den Willen zum Leben bewahrt, wird vom Licht nie vergessen“
„Amen“
Schwingungen hoher geistiger Art durchströmen den Raum im Kreis.
Als ob alles zu einem einzigen Einklang verschmolzen wäre, so halten alle in tiefer Ehrfurcht den Höchsten Feierlichen Zustand von Festlichkeit und Jubel zugleich in sich.
Hier in Montsalvat erklingt ein Chor von Rittern, und ihre erhobenen Schwerter verwandeln sich in lebendige Goldene Strahlen, die sich zu einem einheitlichen Schutzgewölbe über dem Kelch verbinden.
Eine Flamme dankbarer Geisteshaltung steigt von allen Beteiligten auf.
Hundertfach Gesegnet und in Glückseligkeit entflammt ist Montsalvat zur Zeit des Gralsfestes im Moment des Einströmens der Zufuhr der Himmlischen Kraft.
Weit entfernt ins Paradies scheint sein Licht und breitet sich wie die funkelnde Morgendämmerung über alle Länder rund um die Stadt der Goldenen Gassen aus, in deren Zentrum sich Montsalvat in den Himmel erhebt.
Menschliche Geister erfreuen sich an einer seligen Schöpfung durch den neuen Zustrom des Lichts, der Kraft Gottes.
Eifrig zu teilen, senden sie die Strahlen ihres inneren Glücks in die Weiten der Nachschöpfung hinaus, in einem inbrünstigen Bemühen, ein wenig von ihrem Glück weiterzugeben, um all jene zu stärken, die sich gerade den Orten der Ewigen Glückseligkeit im Paradiese nähern möchten.
Es wird noch lange durch das brennende Innere aller hallen, die in die feierlich geschmückten Säle von Montsalvat eingeladen werden dürfen, um das hohe Ereignis der Krafteinströmung des Heiligen Geistes zu erleben.
Daher ist die nahe Erfahrung des Mysteriums der Ausgießung der Kraft des Heiligen Geistes das Wertvollste für alle menschlichen Geister, die im Paradiese wohnen.
Es ist die Erfüllung eines brennenden und innersten Verlangens, das über allen Freuden und Schätzen des Geistigen Wesens steht.
Oh, welche Schätze sind im Himmel.
Die Menschen hier auf der Erde haben nur eine sehr vage Vorstellung von etwas sehr Fernem.
So weit entfernt, daß sie nicht einmal mehr daran glauben und es für etwas Unwirkliches halten, ein Märchen, das zu fein gewoben ist, als daß sie ihm mehr von ihrer geistigen Empfänglichkeit widmen könnten.
Alles auf der Erde ist schwer und sehr tief kriechend in der Natur, gegen die erhebende Erfrischung, die mit den Höhen über dem Werk der Nachschöpfung verbunden ist.
Und doch hatten die Menschen hier auf der Erde Gelegenheit, die Nähe aller Ereignisse in der Höhe zu erfahren, als Der in einem irdischen Körper Verankerte Strahl Parzival hier unter ihnen war.
So viel konnte in dieser Gesegneten Zeit vom Licht empfangen und auf der Erde verankert werden.
Der Glanz von Montsalvat war für menschliche Geister in irdischen Körpern erreichbar.
Schließlich muß man nur richtig denken.
Sie kennen den Begriff des Heiligen Berges oder auch den Begriff des Heilsberges.
Niemand hat bisher erkannt, daß das Bild von Montsalvat das mit irdischen Begriffen eingekleidete Geistige ist.
Montsalvat ist in der irdischen Bezeichnung schlussendlich der Heilige Berg.
So konnten die Menschen dank der Nähe des Strahl Parzivals im Herrn auf Erden alles gesegnet erhalten, um die Grundsteine für die irdische Spiegelung des Geistigen Montsalvat zu legen.
Der Bau des irdischen Tempels sollte ein Bild des Abglanzes aus der Region des Paradieses sein, wo sich das Geistig Prächtige Schloß Montsalvat erhebt.
Aber all das wurde wegen der übertriebenen Alltäglichkeit der Menschen und der damit nötigen Distanz zu allem Höheren und damit Heiligeren nicht realisiert.
Heute ist es möglich, hier nur alle möglichen Verästelungen von inneren Interessen und persönlichem Eigenwillen von Menschen zu finden, anstatt einer gemeinsamen einmütigen geistigen Anstrengung zum wahren Aufbau einer Neuen, Reinen Menschheit, die immer leidenschaftlich in Resonanz mit der Harmonie in dem Schöpfungswerke treten will, um dem Schöpfer so zu dienen.
Ein inbrünstiges Dankgebet, wie man es in den Höhen erlebt, ist hier auf Erden nur das, was man den wertlosen Schmuck des Lichts nennen kann.
Es sind daher nur winzige Fragmente von Erschütterungen, die als außergewöhnliche Erfahrung einzelner bezeichnet werden können, aber nicht als erhabene Manifestation der Gesamtheit menschlicher Geister, die in Harmonie nach der Erfüllung des Wortes des Herrn streben.
Aber die Zeit, alles zu erneuern, wird bald kommen.
Es nähert sich schon der Erde und es bahnt sich seinen Weg, der alle aus Eitelkeit gewachsenen Geschwülste in Geistig strebenden Menschen erst erbarmungslos niedermähen wird.
Aber es wird am Ende ein siegreicher Feldzug unter diesen Menschen sein, um sie in einem vereinten Strom der aufwärts lodernden Flamme des Heiligen Dienstes zu vereinen.
Und erst dann, nach all dem bisherigen Ringen der Reinheit mit der Unreinheit im Innern, wird der Tag kommen, an dem es in jedem, der besteht, so arrangiert wird, daß sofort ein Blitz wahrer Erkenntnis in das Innere über das Leben und die Bedeutung des Wortes der Wahrheit kommen wird.
Und dann, einige Tage, Monate oder vielleicht Jahre später, wird der Boden in den Menschen reifen, um sich zu vereinen und schließlich hier auf Erden die Widerspiegelung der Lichtstruktur aus dem Geistigen Paradies zu errichten.
Die Gedanken an Montsalvat werden als unerschöpfliche Kraftquelle unter den Menschen leben, die alle ermutigt, damit auch auf der Erde die Kraft, die dauerhaft im Gefäß des Lichts wohnt, das an der Höchsten Stelle in den Hallen aufbewahrt wird, in unserem reinen Inneren verankert werden kann.
Dies wird die Zeit sein, die zum Beginn einer Neuen Menschheit auf der Erde werden wird, weil in ihr die spontane Vereinigung aller Kräfte, sowohl Geistiger, Wesenhafter als auch materieller Natur, stattfinden wird.
Feierlich, im wahrsten Sinne geistig Rein und dabei auf allen Ebenen der menschlichen Wahrnehmung voll bewußt, wird dann jede segensreiche Herabkunft der Lichtkräfte auf diese kleine Erde erlebt.
Ja, wenn die Engel das Gefäß mit der beschenkenden Lebenskraft vom Gral hierher bringen, damit sich auch hier das Leben im Einklang mit allen anderen Sphären der Schöpfung entfalten kann.
Und diese Kraft wird unter den Menschen wohnen, wenn sie mit der Reinheit des Geistes gepflegt und mit der Höchsten Wachsamkeit des Strahlenden Blicks gegen alles Niedrige und Unedle, das sich noch nähern mag, bewacht wird.
Diese Zeit nähert sich der Erde in Bildern.
Und wer das schon weiß, der arbeitet an sich und tut jetzt alles, damit das Verheißene Reich Gottes ein Teil des Lebens aller guten, innerlich lebendigen und ehrlichen Menschen auf Erden wird, die nach dem Lichte streben.
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„🔗“CESTA GRÁLU / GRALSWEG„🔗“