Die echte kraft einer wahrhaftigen frau liegt in ihrer anmut, nicht in ihrer Verführung. Einer Anmut, die bezaubert und im Mann den Wunsch zu beschützen weckt.

Einer Anmut, die die Sehnsucht nach allem Edlen weckt, die die Seele belebt und den Geist zu seiner vollen Entfaltung anregt.

Einer Anmut, die die Sehnsucht nach längst vergangenen, strahlenden Welten mit sich bringt.

Der Tag Ohne Morgen

Am Ende jedes Festmahls brachte eine Inka-Frau oder ein junges Mädchen stets eine brennende Öllampe für die Gäste von draußen in den Saal. Die Lampe befand sich in einem wunderschönen goldenen Gefäß. In diesem Augenblick betrat eine Frau den Saal, stellte die Lampe in die Mitte des Tisches und sprach die folgenden Worte: „Möge euer irdisches Leben stets so hell sein wie diese Flamme, die euch an das Ewige Licht erinnert, dem ihr dient!“

Die Wahrheit über die Inkas

Die grosse Pyramide

Es gibt auch Frauen, die fernab vom Sumpf des Lasters leben und handeln. Diese Frauen besitzen die Kraft, das Gute in allen zu erwecken, die mit ihnen in Berührung kommen.

Die Große Pyramide enthüllt ihr Geheimnis.

Perlen sind Schmuck für Frauen. Es gibt sie in Weiß, Rosa, Grau und Schwarz. Sie sind kostbar, so kostbar wie die Frauen vergangener Zeiten.

Die Entstehung der Erde

Mann und Frau

Der Mann ist ein Code; die Frau ein Evangelium.

Der Code korrigiert, das Evangelium vollendet.

Der Mann ist ein Tempel; die Frau ein Heiligtum.

Vor einem Tempel enthüllen wir unsere Häupter; vor dem Heiligtum knien wir nieder.

Der Mann denkt, die Frau träumt.

Denken heißt, einen Gedanken im Kopf zu haben; träumen heißt, eine Aureola auf der Stirn zu tragen.

Der Mann ist der Ozean; die Frau ist der See.

Der Ozean birgt die Perle, die schmückt; der See die Poesie, die bezaubert.

Der Mann ist der Adler, der fliegt; die Frau die Nachtigall, die singt.

Fliegen heißt, den Raum zu beherrschen; singen heißt, die Seele zu beherrschen.

Der Mann hat eine Laterne: sein Gewissen.

Die Frau hat einen Stern: die Hoffnung.

Die Laterne weist den Weg; die Hoffnung rettet. Kurz gesagt:

Der Mann steht dort, wo die Erde endet; die Frau dort, wo der Himmel beginnt.

Victor Hugo (1802–1885) Französischer Schriftsteller

„Frauen sind die Blumen des Lebens, wie Kinder ihre Früchte sind.

“ Bernardin de Saint-Pierre (1737–1814) Französischer Schriftsteller.

„Anmut ist das Kennzeichen einer Frau, die ihre wertvollsten Werte nicht verleugnet hat.“

Roberto C. P. Junior Brasilianischer Schriftsteller.