
Aufgrund ihrer feineren Intuition ist die Weiblichkeit fähig, die gesamte Menschheit geistig zu führen, sowohl nach oben als auch nach unten. Die irdische Frau kann sich nach ihrem Willen dem Licht oder der Dunkelheit zuwenden und hat damit die Macht, den Weg zum geistigen Aufstieg zu weisen oder ihn auf falsche Wege zu führen, auf trügerische Wege, die ins Nichts führen.

„Die irdische Frau, die mit ihrer Untreue und Eitelkeit die Liebe verriet … Die irdische Frau, die mit ihrer dem Licht feindlich gesinnten Untreue den luziferischen Geistern begegnete und sich an sie band … Seitdem sind viele, viele Jahrtausende vergangen … (…)
Die Frau verriet die Liebe! Und sie riss den Mann mit sich in den Abgrund. Geistig ist sie bereits gerichtet und tot. Was noch lebt, ist der irdische Körper. Und dieser Körper, der weibliche Körper, muss nun als ‚Ersatz für die Liebe‘ dienen!
Die Anziehungskraft der Frau liegt in der Liebe, die durch die Sinne vermittelt wird, da sie keine spirituelle Anziehungskraft mehr besitzt!“

Alaparos entging all der Schönheit um ihn herum. Versunken in düstere Gedanken stand er da und blickte auf das schlafende Mädchen. Die Zeit, in der er sich Bitterkeit und Zorn hingegeben hatte, war längst vorbei. Er wusste nicht, was mit ihm geschah. Er fühlte Trauer und meinte, die stille Klage der Erdenkönigin und anderer mächtiger Naturwesen zu hören, während er gleichzeitig ahnte, was geschehen würde.
Die unermüdlichen Diener des allmächtigen Schöpfers konnten den unausweichlichen Niedergang der Menschheit nicht länger aufhalten.
Da erinnerte er sich an die leidenschaftlichen und berauschenden Gefühle, die die junge Frau mit ihrem Erscheinen und ihren Bewegungen in ihm geweckt hatte.