
Moderne, materialistisch orientierte Menschen können nicht verstehen, was Krankheiten wirklich sind, wie sie entstehen und wie sie geheilt werden können. Wie man sie wirklich heilt, anstatt sie nur zu unterdrücken und zu hemmen, wie es heute üblich ist. Um dies zu verstehen, müssen wir die Schöpfung von oben betrachten, also wie alles in ihr entsteht.
Es gibt eine schöpferische Kraft des Schöpfers, durch die alles Existierende erschaffen wurde. Doch das Geschaffene kann nicht von selbst existieren, da es kein eigenes Leben besitzt. Denn eigenes, wahres und unabhängiges Leben findet sich allein in Gott. Daher muß alles Geschaffene regelmäßig durch die Kraft des Schöpfers erneuert und erhalten werden, um lebensfähig zu sein.
Wenn es in alle Richtungen im Einklang mit dem Willen des Schöpfers schwingt, also in Harmonie, fließt die Kraft des Herrn ungehindert zu ihm und erhält es in dauerhafter Gesundheit. Die Gesundheit des menschlichen Körpers auf Erden ist daher mit größtmöglicher Harmonie mit dem Willen des Schöpfers verbunden, aus welcher Segen, Glück und Gesundheit fließen.
Wenn wir jedoch vom Weg abweichen, wenn wir durch ein inneres Erleben oder aufgrund der Durchsetzung unseres eigenen Willens der Harmonie mit dem Willen des Schöpfers entgegenwirken, entsteht früher oder später eine Krankheit. Dies bedeutet in Wirklichkeit, daß wir nicht den vollen Zustrom des erneuernden Lichtes empfangen. Dieser Mangel manifestiert sich in der Ablagerung und Verklumpung erschöpfter Partikel, die ohne den erneuernden Lichtzustrom geschwächt und anfällig für Krankheiten sind. Krankheit entsteht also als Folge davon, daß wir uns dem erneuernden Lichtzustrom von oben verschließen.
Äußerlich zeigt sich dies in einem Schmerz, einer Abweichung von der Harmonie oder einer Beeinträchtigung der Schönheit. Schließlich führt es zur Zerstörung des betroffenen Teils oder gar des Ganzen. Zerstörung entsteht, weil nichts in der Schöpfung dauerhaft in einem Zustand der Abweichung verbleiben kann.
Mikroorganismen, gelenkt von den Wesenhaften Hirten, werden an Orte geführt, wo ihre Aufgabe darin besteht, entweder die korrekte Schwingung in Harmonie mit dem Licht wiederherzustellen oder, falls der Lichtstrom ausbleibt, die Zerstörung herbei zu führen.
Darüber hinaus stehen dem Menschen viele Helfer zur Seite, die ihn beschützen und ihn ermutigen, sich zu bessern und zu heilen.
Viele Krankheiten können daher monate – oder jahrelang unentdeckt bleiben oder ein Leben lang im Verborgenen lauern.
Sie brechen erst dann aus, wenn durch böses Wollen oder schlechte Taten ein Weg dafür geebnet wird.
Mit schützender und geduldiger Hilfe wacht die erhabene Dienerin des Schöpfers, Herfeline, über alles und ermutigt die Menschen durch ihren Rat und ihre Unterstützung, von jeder Krankheit zu genesen.
Im Falle eines Menschen muß jedoch alles unternommen werden, um den Strom des erneuernden Lichtes, der ihn ständig umgibt, wieder in Gang zu bringen.
Gleichzeitig kann der Körper auf vielfältige Weise, etwa durch materielle Substanzen wie Kräuter, Nahrung und Getränke, schneller heilen.
Herfeline ist Expertin für alle Behandlungsarten, die zur Heilung führen können, vorausgesetzt, die Grundvoraussetzung ist erfüllt, was bedeutet, die Öffnung hin zu dem Lichtstrom ist gegeben.
Sobald diese Bedingung erfüllt ist, wird der gesamte Strom helfender Inspirationen und heilender Strahlung durch die Helfer Herfelines augenblicklich aktiviert, was letztlich zur vollständigen Heilung führt.
Wird diese Bedingung jedoch nicht erfüllt, sind alle Bemühungen um die Heilung des Körpers nur von kurzer Dauer. Ihre Wirkung verblaßt, und die Krankheit kehrt entweder in diesem oder im nächsten Leben zurück.
Meistens jedoch manifestiert sich eine Abweichung von der Harmonie im feinstofflichen Körper, was tatsächlich immer am schlimmsten ist, auch wenn die Menschen auf der Erde dies nicht zugeben. Denn feinstoffliches Erleben ist tausendmal stärker als das irdische. Das bedeutet, daß jede hoffnungsvolle Erfahrung um ein Vielfaches ermutigender ist, und umgekehrt bringt das Böse Leid mit sich, das mit nichts Irdischem vergleichbar ist.
Wir sollten versuchen, diese Tatsachen im Laufe unseres Lebens immer deutlicher zu erkennen. Dies geschieht durch unsere Empfindung und durch Mitgefühl für andere. So werden wir schließlich in der Lage sein, unser Inneres zu öffnen und den Strom des erneuernden Lichtes für unsere Heilung aufzunehmen.
So geschieht Heilung von innen heraus. Nur dieser Weg der Heilung kann als wahr und vom Licht gesegnet gelten.
Die moderne Medizin heilt nicht die Essenz der Krankheit, sondern verschiebt nur ihre Symptome, während die Ursache der Krankheit fast immer dieselbe bleibt. Es ist die Verschließung der kindlichen, reinen Offenheit für das Licht durch disharmonisches oder düsteres inneres Erleben.
Die wahre Lösung für Krankheit besteht nicht darin, sie zu unterdrücken oder hinauszuzögern, sondern darin, sie unter dem Strom des erneuernden Lichtes dahinfließen zu lassen, das als Segen in unser Herz einströmt.
Das Öffnen des Inneren für den Lichtstrom durch die innere Harmonie mit dem Willen des Schöpfers ist der Weg zur Heilung.
Diese richtige Harmonie entsteht, wenn unser Herz auf die Allumfassendheit des guten Wollens ausgerichtet ist und sich gleichzeitig der liebenden Güte des Schöpfers öffnet, die dann heilend in uns zu wirken beginnen kann.
Daß viele Menschen heute dazu nicht in der Lage sind, zeigt, wie sehr ihr Herz verkrampft ist. Dieser Zustand ist falsch, weil er uns von unserer ursprünglichen Unschuld und unserem Vertrauen in das Licht entfernt.
Deshalb muß jeder von uns sich einem offenen, freien und bedingungslosen Vertrauen in das Licht und in die Wunder der weisen, liebenden Güte des Herrn zuwenden, der jedes Geschöpf im Blick hat, das darnach strebt, ein guter und reiner Bewohner der Schöpfung zu sein.