DIE HEILIGE KRAFT GOTTES AUS DEM GRAL
Die Kraft, die Gott dem Schöpfungswerke schenkt, strömt durch den Kelch des Grales in alle Ebenen dieses Werkes.
Sie ermöglicht allen Geschöpfen und Wesen der Schöpfung die Möglichkeit eines vollkommenen Daseins in den SCHWINGUNGEN DES LICHTES.
Es ist daher die KRAFT GOTTES AUS DEM GRAL, die alles Leben in dem Werke der Schöpfung stärkt, erhält, unterstützt und heilt.
Auch dem menschlichen Geiste hier auf der Erde kann einzig und allein durch die
HEILIGE KRAFT DES ALLMÄCHTIGEN GOTTES, VERMITTELT DURCH DEN GRAL,
geholfen werden.
Es gibt keine andere LEBENDIGE KRAFT, die dem menschlichen Geiste die segensreiche ERFÜLLUNG DER VERHEIßUNG DES EWIGEN LEBENS bringen kann als jene, die von GOTT kommt und durch den HEILIGEN GRAL in das Werk der Schöpfung strömt.
Alles, was die Menschen heute als Hilfe auf Erden erleben, die sie ermutigt und sie mitunter sogar auf wundersame Weise heilt, ist stets nur ein Teil aus dem einzigen helfenden Strom, der dem Menschen von einer ALLUMFASSENDEN KRAFT gesandt wurde, deren Ursprung für die Schöpfung im GRAL liegt.
Es gibt keinen anderen Weg, die HEILIGE KRAFT für das Leben und die Hilfe aller Bewohner des Schöpfungswerks zu vermitteln, denn alles entstammt GOTT UND SEINEM SCHÖPFERWILLEN.
ES IST EINE VOLLKOMMENE ORDNUNG DES FLUSSES DER LEBENSKRAFT, WELCHE DIE ALLWEISHEIT UND DIE LIEBENDE GÜTE DES GÖTTLICHEN IN SICH TRÄGT UND IN DIESER DIE WEGE FINDET, ALLE BEWOHNER DES SCHÖPFUNGSWERKES MIT DEM LEBENDIGEM LICHTE AUS DER UNERSCHÖPFLICHEN QUELLE DES GÖTTLICH WESENLOSEN DES SCHÖPFERS ZU SEGNEN.
Obwohl viele helfende Kräfte, die zur Befreiung oder Heilung führen, unterschiedlich bezeichnet werden, bleibt doch immer der URSPRUNG ALLER HILFE hier im Schöpfungswerk stets in dem HEILIGEN GRAL.
Dies gilt für alle Hilfen, seien sie nun von der Kraft der täglichen Erfrischung oder jener, die die Macht in sich tragen, das Leben eines Menschen auf wundersame Weise zu verändern.
Auch heute noch, wo viele Menschen inbrünstig um Hilfe zu JESUS CHRISTUS, DEM SOHNE GOTTES, seinen Jüngern, Aposteln, den von den Kirchen heilig gesprochenen Persönlichkeiten und allen anderen Helfern – wie zahlreich sie auch in der gesamten Menschheitsgeschichte gewesen sein mögen – flehen, wird ihnen die liebevolle Erfüllung in der Erhörung ihrer Bitten einzig durch den GRAL zuteil.
Wäre dem nicht so, könnten diese Hilfen keine wahren Segnungen vermitteln.
Damit könnten sie nicht einmal als von GOTT GESANDTE HILFEN bezeichnet werden.
Selbst die kleinste stärkende ermutigende Strahlung, die durch die guten Bemühungen vieler Heiler aller Art entsteht, wurzelt zuerst in der KRAFT DES GRALS.
DER WEG DER LEBENSPENDENDEN KRAFT GOTTES IN DER SCHÖPFUNG BEGINNT IM GRAL, DEM URGRUND ALLES LEBENS, DEM ANFANG DES SCHÖPFUNGSWERKES.
WANN WERDEN DIE MENSCHEN ENDLICH BEGREIFEN, DAß ALLES, WAS SICH DER ERDE ALS HOFFNUNG AUF BEFREIUNG, HEILUNG, AUFBAU UND AUFSTIEG NÄHERT, SEINEN ANFANG IN DEM URSPRUNG IN DER HÖCHSTEN HALLE DES GRALS HAT, WO SICH DAS GEFÄß BEFINDET, IN DEM JENE KRAFT WOHNT, WELCHE GOTTES LIEBE DIESEM SCHÖPFUNGSWERK GEWÄHRT?
DIESE KRAFT IST UNTRENNBAR MIT DEM GRAL VERBUNDEN UND WIRD DURCH DEN HEILIGEN GEIST IM GÖTTLICHEN ERMÖGLICHT, WELCHER DIE VERKÖRPERUNG DES WILLENS GOTTES DES VATERS SELBST IST.
Dieses Wissen um die ZENTRALE BEDEUTUNG DES GRALS in der Schöpfung ist seit DER ANKUNFT PARZIVALS AUF ERDEN die Bedingung für die weitere untadelige geistige Entwicklung der menschlich geistigen Art hier im irdischen Leib und auf allen Ebenen des Werkes der Nachschöpfung, durch welche sie immer weiter aufwärts zu dem Hort ihrer geistigen Heimat aufsteigt.
Dies ist die NEUE ERKENNTNIS, die die Menschen jetzt für den Frieden und das Glück der ganzen Welt erkennen und annehmen müssen.
Wer für die zukünftige Zeit die VOLLE HILFE DES LICHTES recht in Anspruch nehmen möchte, sollte zuerst nach einer Verbindung in die Höhe zu den Orten streben, wo sich der HEILIGE GRAL befindet, so weit hinauf, wie es ihm dank der KRAFT SEINES GEISTES möglich ist, in höchstem Maße aufzusteigen.
IN DIESER ERNSTEN ZEIT FÜR DIE SEELEN DER MENSCHEN, DIE IN IRDISCHEN KÖRPERN AUF DER ERDE WOHNEN, IST DIE VERBINDUNG MIT DER GESEGNETEN KRAFT DES GRALS DURCH INNERE ÖFFNUNG DAS WICHTIGSTE UND WERTVOLLSTE, WAS IHNEN ÜBERHAUPT ALS HILFE FÜR IHR DASEIN WERDEN KANN.
DIE INNERE ÖFFNUNG IST DIE VORAUSSETZUNG DAFÜR, DAß WEGE ENTSTEHEN, AUF DENEN EIN LICHTSTRAHL VON DEN HÖHEN HERABSTEIGEN UND DEM MENSCHEN HELFEN KANN.
Der Weg wird stets genau nach der inneren Verfassung des Bittenden geformt.
Je stärker und inbrünstiger die Bitte ist, desto schneller und direkter gelangt der LICHTSTRAHL, der Heilung, Ruhe oder einen Ausweg aus den Schwierigkeiten vermittelt, denen sich der Mensch gegenwärtig gegenübersieht, zur Hilfe in seine Nähe.
Die Hände der Engel, die in den HALLEN DES GRALS und in den von dem HEILIGEN LICHTE umgebenen Höfen und Gärten unterhalb der GRALSBURG für diese Bestimmung vorgesehen sind, weben stets genau das, was dem menschlichen Geiste nützen kann und ihm somit nur das bringt, was ihm vom LICHTE IN DER ALLWEISHEIT GOTTES als ein Ausdruck seiner liebenden GÜTE zur Hilfe gereicht.
Die Wege, die sich dann als zuleitende Kanäle für das WIRKEN DIESER KRAFT formen, sind unzählig, und die heutige Menschheit kennt nicht einmal einen tausendsten Teil dieser wundersamen Wege, welche ihr beständig die Fluten aus dem Segen des Lebens überbringen.
Auch die LEBENDIGE WIRKSAMKEIT DER KRAFT DES HEILIGEN GOTTES, die sich in den Geschehnissen offenbart, die man heute als Wunder bezeichnet, sofern sie diesen Kundgaben von GOTTES KRAFT je begegnen, ist den Menschen verborgen.
Sie wissen nichts davon, obwohl diese KRAFT ihnen stets nahe ist, wobei ihre Unzugänglichkeit für den Menschen lediglich auf der Einstimmung der Gedanken des irdischen Menschen beruht, der sich von dem Werk der Schöpfung in seiner Gesamtheit abgetrennt hat und von einem aus dem Verstande gesponnenen Mißtrauen gegenüber allem, was über den Regionen der irdischen Stofflichkeit beheimatet ist, geopfert in der Tiefe liegt.
So bleibt der Mensch als Einzelpersönlichkeit, aber auch die Menschheit als Ganzes, von dieser GABE DER GÖTTLICHEN KRAFT abgeschnitten und losgelöst, welche ihm doch stets von dem Ursprung des Lebens hilfreich herbeizuströmen bereit ist.
Und aus dieser Trennung, die die Menschen selbst zu ihrem Schaden in ihrer Anmaßung durch ihr Mißtrauen gegenüber der GRÖßE GOTTES gotteslästerlich herbeigeführt haben, entspringt alles Leid, das sich in Krankheiten und allem anderen zeigt, wo die Menschen mit ihren Mitmenschen durch die Fäden des Schicksals miteinander verstrickt sind, und welche die Menschen nun für unauflösbar halten.
Wie die Fliege in dem Netz kämpfen Milliarden von Menschen ohne Ausweg, denn sie haben sich um die GRÖßTE GABE gebracht:
DAS VERTRAUEN IN DIE BESTÄNDIGE HILFE DER HEILIGEN KRAFT GOTTES.
Mit dem Vertrauen in diese Hilfe haben sie die Fähigkeit verloren, sich auf reine Weise mit dem LICHTE zu verbinden.
DIE INNERE KINDLICHE OFFENHEIT IST GELÄHMT, UND DEN MEISTEN FEHLT JENE NOTWENDIGE INNIGE EINSTIMMUNG, DIE ALLEIN GESCHEHNISSE BEWIRKEN KANN, WELCHE DIE MENSCHEN WUNDER NENNEN.
Und seltsamerweise haben die Menschen dies so hingenommen und leben in der Überzeugung, so ganz gekettet an das Stoffliche, daß sie keine HILFE VON GOTT empfangen können.
Gedanken, die sich ausschließlich auf die materielle Welt richten, legen sich wie eine lähmende schwere Decke auf alles geistig Mutige und kindlich Freudige im Geiste der Menschen.
Somit ist alles, was ihm einen Ausweg hätte bieten können aus der schweren Not, welche sich in dieser Zeit der Erde nähert, den Menschen entglitten.
Wir stehen jetzt erst am Anfang dieser großen Not, die jeden Menschen in der unterschiedlichsten Weise treffen wird.
Ohne die HILFE DER GÖTTLICHEN KRAFT wird es nicht möglich sein, vieles zu überwinden und zu bestehen, was die Menschheit ferner noch als Frucht ihres zurückkehrenden Willens auf ihrem Wege treffen wird.
DIE ERDE MIT ALLEM, WAS SICH AUF IHR BEFINDET, WIRD SCHWER UMKLAMMERT WERDEN VON DEM BISHER UNBEKANNTEN DRUCK DES RICHTENDEN LICHTES AUS DEM SICH IMMER WEITER NÄHERNDEN STRAHL PARZIVALS.
Noch erreicht es nicht die ganze Welt zugleich, noch erzittert der Boden unter den Füßen der Menschen nur schwach, und dennoch rufen schon viele nach einem besseren Leben, weil ihr Geist in der Vorahnung erzittert dessen, was kommt.
Gleichzeitig gibt es bereits viele Menschen, die wahrhaft schwer betroffen sind, sei es durch ihre plötzlich zusammenbrechende Gesundheit oder durch die zunehmende Macht der versklavenden nur von dem Verstande diktierten Lebensweise, die auf ihnen lastet.
Ihr gequältes Inneres schreit nach dem wichtigen Schritt zur Befreiung, um Hoffnung und einen Ausweg zu finden, doch der unheilvolle Verstand hindert mit aller Macht diesen notwendigen Schritt, welcher in einer reinen Einstimmung auf die eine KRAFT besteht, die als wundersame Hilfe aus den Höhen zu den Menschen kommt.
Aus der Abtrennung der menschlichen Seele von dem LICHT, von der LEBENDIGEN VERBINDUNG MIT DER KRAFT GOTTES, erwächst Hoffnungslosigkeit und jeder neue Tag bringt neues Leid und neuen Schmerz.
Mit dem Verlust der Hoffnung auf den Wandel verlöschen die geistigen Lebensfunken, gleich Kerzen ohne frische Luft, deren Flamme allmählich zu einem dunklen, glimmenden Docht erstickt.
Doch das ist keineswegs notwendig, denn die Hilfe ist ja immer da, ihr Strömen durch den HEILIGEN GRAL ist nie versiegt.
Das gesamte Werk der Schöpfung schöpft aus dieser einen KRAFT, die allgegenwärtig ist, sobald irgend ein Geschöpf in seinem reinen Wollen nach dieser auch verlangt.
Die Hilfe ist daher für alle da, für jeden, der sein Inneres ihr recht geöffnet hat.
Für viele Menschen bedeutet dies jedoch zunächst eine vollständige Umkehr in der bisherigen Richtung ihres Weges.
DIE HILFE VON DEM LICHT, VON DEN HÖHEN DES GRALS, kann nur in den dafür vorbereiteten Boden eines Menschen herabsteigen.
In seinem Inneren muß zuerst jedoch die innige Sehnsucht nach einem reinen Leben, ja ganz und gar die Sehnsucht nach der NÄHE DES LICHTS erstehen.
Dieses Verlangen ist eng verbunden mit dem Erwachen der sensiblen Empfänglichkeit im Menschen, welche aus der Empfindung kommt.
Nur so formt sich nach und nach ein lichter Faden des stillen Wunsches nach Hilfe zur Veränderung.
Dieser lichte Faden, genährt durch die beständige Wachsamkeit der Empfindung, der sich in Taten und im Wünschen des Guten für den Nächsten und für die ganze Welt offenbart, darf so erstarken und somit auch wie von selbst auf die natürlichste Weise nach oben streben, wohin ihn die GLEICHART MIT DEM LICHTE zieht.
Doch zu dieser Zeit eilt seinem starken Wollen und Verlangen ein stürmischer Strahl lichter Hilfe schon entgegen, gewoben aus dem allumfassenden segensreichen Strom unter den Händen der Engelswesen, hoch oben in den Höhen zu diesem Dienst bestimmt.
Bleibt ein Mensch in dieser neuen Haltung beständig, kann mit Gewißheit versprochen werden, daß zu der rechten Zeit dieser lichte Faden des Gebetes mit dem HELFENDEN STRAHL aus LICHT verbunden wird und auf diesem Wege die Erfüllung der Hilfe zu dem Menschen in seinem hiesigen Zustand der stofflichen Verkörperung auf Erden eilt.
Heilung, Erlösung oder Hilfe ernster Art werden wie ein Wunder erscheinen und eine beinahe unerwartete Rettung darstellen.
Das Geschehen, das einen Menschen in dem Maße des Grades seiner inneren Öffnung erreicht, ist zugleich immer genau das Beste und Passendste, was dem Geiste auf dem Wege seiner Entwicklung zuteilwerden konnte.
Ein Mensch darf nur in seinem Glauben nicht nachlassen; er muß sich lediglich wieder auf eine Weise auf seinen Weg einstimmen, von welcher er sich bereits entfernt hatte.
DER INNIGE INBRÜNSTIGE GLAUBE AN GOTTES HILFE ÖFFNET DEN WEG, AUF DEM DIE WUNDER ZU DEM MENSCHEN GELANGEN.
Diese wunderwirkende KRAFT GOTTES, die in den Höhen wohnt, ist jederzeit bereit und steigt augenblicklich zu jener Stelle herab, von wo der reine, inbrünstige Wille aufsteigt, um sich mit dem LICHTE zu verbinden – für jeden einzelnen Menschen.
JETZT IST DIE ZEIT GEKOMMEN, DAß JENE, DIE UM DIESE KRAFT WISSEN UND DIE BEDEUTUNG DES HEILIGEN GRALS ERKENNEN DÜRFEN, VON DIESER KRAFT SPRECHEN UND GEMEINSAM MIT IHREN MITMENSCHEN IN IHRER INNEREN EINSTIMMUNG NACH AUFWÄRTS STREBEN, ZU DER REINSTEN, STRAHLENDEN QUELLE DES LEBENS IN DER SCHÖPFUNG.
UM DIES ZU ERREICHEN, MÜSSEN SIE JENE ERNEUERTE INNERE AUSRICHTUNG ANNEHMEN, JA UM DIE VERBINDUNG ZU DIESER KRAFT IN SICH ZU ERMÖGLICHEN, MÜSSEN SIE IHR INNERES DURCHLÄSSIG, KLAR UND REIN MACHEN, DAMIT SIE FREI DARAUS SCHÖPFEN KÖNNEN WIE AUS EINER EWIGEN ERFRISCHENDEN QUELLE, WELCHE HEILUNG UND AUSWEG FÜR ALLE SCHWIERIGKEITEN IN SICH BIRGT, DIE NUN IN GESTALT DES BESCHLEUNIGTEN GESCHEHENS IM JÜNGSTEN GERICHT IN IHR LEBEN TRETEN.
Der menschliche Geist strebt, wenn er frei und ungebunden ist, von Natur aus stets in die Höhe nach dem REINEN LICHTE, denn in der Art seines ursprünglichen geistigen inneren Wesens, wo ihm der Funke seines Geistes aus seinem geistig wesenhaften Ursprung entquoll und sodann erwachte zu seinem ursprünglichen Bewußtsein in den lichten Sphären der feinstofflich-materiellen Welt, wird er sodann ganz gleichmäßig und natürlich vom Licht angezogen.
Er muß sich lediglich im Rahmen des Schöpfungswerkes innerlich den Ursprung und die Stätte im Aufbau des Schöpfungswerkes erschließen, welcher dieses Licht entspringt, zu dem er sich wie von selbst immer dann hingezogen fühlt, sobald er in sich dieses reine, kindliche Vertrauen in das LICHT lebendig werden läßt.
Die für das Wirken der Hilfe notwendige geistige Arbeit muß von demjenigen vollbracht werden, der um die Hilfe bittet, in seinem inneren, vollkommen VERTRAUENSVOLLEN SICH-ÖFFNEN FÜR DAS WIRKEN GOTTES, denn diese Arbeit kann niemand außer ihm selbst leisten.
Doch genau dieser Stolperstein wird heute am häufigsten übersehen, da vielen Menschen die wahre Tiefe der reinen Inbrunst gar nicht mehr vertraut ist und sie oft nicht erkennen können, wessen es bedarf, damit ihre innere Bitte wahrlich in die Höhe steigt.
Noch mangelt es dem Herzenswunsch an jener reinen, lauteren Klarheit, die ihn aufschwingen läßt, sich der erhabenen Kraft zu nähern und zu verbinden, und auch fehlt es an jenem heiligen Ernste, ohne den kein Werk der Hilfe je gedeihen kann.
Es ist hier nicht so gemeint, als würden die Menschen nicht auch nach Innigkeit streben, um Hilfe zu erlangen, sondern das eigentliche Hemmnis ist vor allem der innere Zweifel im Menschen, der dem Wunsch nach Hilfe auf seinem Weg nach oben oft wie ein unüberwindliches Hindernis im Wege steht.
Daher sollten diejenigen, die anderen Menschen helfen wollen, zunächst mit ernsthaftem Bemühen alles das beseitigen, was schwächt.
Das wahre Erkennen und Verstehen der Zusammenhänge sollte der Durchbruch sein, der letztlich der innigen Empfindung den Weg für das kraftvolle Emporlodern ebnet, sich hoch in die höchsten Höhen zu erheben.
Es sollen darum Stunden lebendiger geistiger Arbeit eingerichtet werden, um sich innerlich mit allen Begriffen vertraut zu machen, in denen die Schlüssel zur erneuerten Hinwendung des menschlichen Geistes zu Gott und seinem Schöpfungswerk liegen.
DIE ERNSTHAFTE UND VERLÄßLICHE ANLEITUNG UND FÜHRUNG ZUR GEISTIGEN NEUAUSRICHTUNG DERER, WELCHE SICH MITHILFE DER INNEREN REINIGUNG DER KRAFT GOTTES ÖFFNEN MÖCHTEN, UM DURCH SIE GESUNDHEIT UND INNERE GEWIßHEIT FÜR IHREN LEBENSWEG ZU ERLANGEN, IST IN DER HEUTIGEN ZEIT DIE WERTVOLLSTE AUSRÜSTUNG, DURCH DIE ALLEN ERNSTHAFT SUCHENDEN HILFE ZUTEILWERDEN SOLLTE.
In den Herzen vieler schlummert nur eine vage und ungeklärte Sehnsucht nach der NÄHE GOTTES.
In der Ahnung des Wunders des Schutzes und der Hilfe, die nur GOTT UND DIE VON IHM GESANDTEN HELFER dem menschlichen Geiste gewähren können, bereitet sich das Herz so mancher Menschen bereits heute schon auf das vollständige Erwachen vor.
In dieser ernsten Zeit sollte daher allen, die die Vorbereitung auf die SUCHE NACH DEM LICHT in sich tragen, ermutigende Führung zuteilwerden.
Diese Vorbereitung bahnt sich ihren Weg in der Schwächung des Körpers und in dem Eintreffen von Krankheiten, welche den Menschen nun in immer größerer Zahl zuteilwerden.
Denn das unbewußte Wesenhafte, geführt von den Wesenhaften Hirten, wird immer genau dort festgesetzt, wo sich in den Körpern der Menschen genau passend die Gelegenheit bietet.
Grund dafür sind die wiederkehrenden schicksalhaften Fäden und die eigensinnige Hartnäckigkeit in der mangelhaften oder unrechten Pflege des irdischen Körpers durch schlechte Gewohnheiten – oder besser gesagt, regelrechte Unsitten in dem Lebensstil der meisten Menschen.
Es gibt in der Tat sehr vieles, was man als eine völlige Abweichung von der ursprünglichen Natürlichkeit bezeichnen kann, die den Menschen als eine Stütze durch sein ganzes irdisches Leben hätte tragen sollen.
Eine schlechte ungesunde Ernährung, ein falscher Tagesrhythmus, der Mangel an Bewegung oder im Gegenteil allzu viel einseitiges körperliches Training, vergiftete Luft und vergiftetes Wasser – all dies wirkt sich auf die menschliche Gesundheit aus wie immer stärker unterhöhlende Wellen, die vom Meere her die Küstenfelsen treffen.
Allmählich schreitet die Schwächung voran, und schließlich wird selbst der sonst starke und gesunde Felsen in die Tiefen des Meeres stürzen.
Der Zustand des Körpers, den die Menschen auf Erden als Krankheit bezeichnen, erhebt sich in der feinen astralen Welt warnend über fast jedem Menschen der heutigen Zeit.
Diese Aura der Krankheit wölbt sich nun über der gesamten Erde und packt hier oder dort fest zu, genau entsprechend dem Strahlungszustand des Menschen.
Doch der Mensch auf Erden bleibt dabei nicht ohne Hilfe, denn auch hier weist die ALLWEISHEIT GOTTES den Weg.
Durch eine innere Vorbereitung kann sich jeder Suchende ganz bewußt auf jene Lichtflut einstimmen, welche ihm aus den HÖHEN DES GRALS zuströmt.
DER AUSWEG FÜR ALLES LIEGT IN DEM GEÖFFNETEN GEISTIGEN INNEREN DES MENSCHEN, WELCHES AUSDRUCK EINER LEBENDIGEN GEISTIGEN VERBINDUNG MIT DEM LICHTE IST.
Selbst der lebendigste Geist muß heute den Weg nach oben immer wieder bahnen, durch die bewußte Einstimmung auf die Geschehnisse und Rhythmen, welche von oben herab das Schöpfungswerk durchziehen.
Und gerade der Ausgangspunkt dieser Geschehnisse für die gesamte Schöpfung ist der GRAL, aus welchem Stärkung, Ermutigung und Heilung aus der GNADENVOLLEN LIEBE GOTTES in alle Ebenen überfließen.
Dieses Wissen muß in dem Menschen tief im Innersten verankert werden, in der lebendigsten empfindsamsten Verbundenheit, sodaß es zu einer festen Überzeugung wird.
Ohne dieses Wissen, das in den Tiefen des Menschen bis zu einer lebendigen Begeisterung und Freude für das Leben erwacht, verliert jeder Geist in der heutigen Zeit, unter dem Druck des irdisch materiellen Verstandes, den notwendigen Halt, um ein beständiges DAUERHAFTES MITSCHWINGEN MIT DEM LICHTE in sich zu tragen.
Und wenn dieses innere Mitschwingen schwankt und in den Eindrücken des Alltags verloren geht, dann besteht ständig die Gefahr, daß der Geist diese schwankende zerbrechliche Verbindung wieder verliert und sich somit abtrennt von dem Heil und in die Einsamkeit geworfen wird, ohne die unbeschwerte freudige REINE KINDLICKEIT, welche nur aus einer BESTÄNDIGEN VERBINDUNG MIT DEM LICHT erwächst.
Dann verliert der Geist alles, dessen er für den Schutz und die HILFE DER GÖTTLICHEN KRAFT bedarf.
Ihm droht, in jenen entscheidenden Augenblicken, in denen er dem DRUCK DES STRAHL PARZIVALS ausgesetzt sein wird, allein und hilflos dazustehen.
DIESER STRAHL KOMMT, UM DIE MENSCHHEIT AUF GOTTES GEHEIß ZU RICHTEN UND ZU SCHEIDEN IN JENE, DIE BEWAHRT WERDEN DÜRFEN, UND JENE, DIE JEGLICHES GEISTIGES BEWUßTSEIN VERLIEREN UND AUS DER SCHÖPFUNG GETILGT WERDEN.
Gleichzeitig steht es dem Menschen frei, sich innerlich zu erheben und sein geistiges Empfinden wiederzubeleben.
Heute ist dies im Gegenteil viel leichter als je zuvor, denn der lebendige Geist darf alle Hilfen finden, welche ihn immer weiter nach oben führen, zu der Verbindung mit den höchsten Begriffen, die im Werke der Schöpfung und darüber hinaus zu finden sind.
Er muß nur selbst sich der Arbeit des Geistes mit der gebotenen Ernsthaftigkeit nähern, indem er sich auf die hohen Begriffe einstimmt, damit ihm mehr und mehr die Hilfe der KRAFT GOTTES zuteilwerden kann.
Es ist nicht die Arbeit des Verstandes, sondern allein das Werk des Geistes, das darin besteht, in den Bereichen des Herzgeflechts zu schwingen.
Das Geflecht des Herzens befindet sich in der Mitte der Brust auf der Höhe des Herzens.
Alles, was aus dem geistigen Schwingen stammt, ist hier am stärksten und am lebendigsten verankert.
Sei es der Schmerz, die Freude, überwältigende Begeisterung oder die Sehnsucht – alles spielt sich hier in den vielfältigsten Spannungen ab und führt den Geist mit Gewißheit zu immer tieferen Empfindungen und Wahrnehmungen von innerem Adel und Verantwortung.
Und es ist gerade dieser Bereich des Herzgeflechts, der am meisten dabei hilft, die sensible Empfindsamkeit für die geistige Teilhabe am Erfahren des Lebens zu erwecken, sei es in dem alltäglichen Leben oder im Gegenteil beim Empfangen höherer Wahrnehmungen und Empfindungen aus den Höhen der Schöpfung.
Alles geschieht an diesem so wichtigen Ort, und deshalb ist es von dringlicher Notwendigkeit, darauf zu achten, welche Wahrnehmungen und Empfindungen in der Mitte des Brustkorbes auf der Höhe des Herzens schwingen.
Dies ist sogar viel wichtiger, als es heute die Menschen gemeinhin annehmen, denn es beeinflußt – gemeinsam mit einem richtig schwingenden Sonnengeflecht – unmittelbar die gesamte Gesundheit eines Menschen über die Brücke, welche von er Empfindung des Geistes zu dem irdischen Körper führt.
Diese Brücke des Herzgeflechts, in Verbindung mit dem Nervensystem des Sonnengeflechts ist der Vermittler aller Heilung, sofern diese gereinigt und für den hohen Strom der GÖTTLICHEN KRAFT geöffnet sind, der durch den GRAL zum Menschen herniedersinkt.
Wer die rechte Einstimmung sucht, um ein wahrer Mensch zu werden, wird stets diesen Vorgängen des Kraftzuflusses zu seinem Geist und in der Folge auch zu seinem Körper seine Aufmerksamkeit schenken.
Es gibt keinen anderen Weg, denn so und nicht anders wurde es von der großen Weisheit der Wesenhaften Diener eingerichtet und erschaffen, die über eine lange Zeit die Hülle des irdischen Körpers formten, noch bevor das erste menschlich-geistige Bewußtsein, das sich vor Millionen von Jahren der Verkörperung auf der Erde näherte, mit dieser Hülle in Verbindung treten durfte.
Wer dauerhaft gesund sein oder von einer Krankheit genesen möchte, muß diesem Wege folgen.
ZUERST STRÖMT EINE FLUT GÖTTLICHER KRAFT AUS DEN HÖHEN IN DAS GEFÄß DES HEILIGEN GRALS.
Von dort aus durchdringt diese Kraft alle Teile des Schöpfungswerks und kann alles erreichen, was sich ihr geöffnet entgegen streckt.
Beim Menschen ist es sein geistiger innerer Kern, welchen er durch die innige Wärme der Empfindung wahrnehmen kann.
In dieser Verbindung entsteht die Möglichkeit, jene höhere geistige Brücke zu durchstrahlen, welche durch die kraftvollen Schwingungen der Empfindung zu dem Körper führt.
DURCH DIESE BRÜCKE DRINGT DIE HEILKRAFT ZU ALLEN TEILEN UND ORGANEN DES KÖRPERS.
DIES BEWIRKT DANN SELBSTTÄTIG DIE HEILUNG, DIE MIT IHRER RASCHHEIT UND IHRER UNMITTELBAREN WIRKUNG MITUNTER DAS HERVORBRINGT, WAS MAN ALS WUNDERSAME HEILUNG BEZEICHNET.
JEDER BEGINN DER GENESUNG EINES MENSCHEN HAT SEINEN URSPRUNG ALLEIN IN DER KRAFT GOTTES, DIE IHN, ENTSPRECHEND DEM MAßE DER OFFENHEIT DES MENSCHEN, ZU EINER WIEDERERLANGUNG ALLER SEINER VERLORENEN KRÄFTE FÜHREN KANN.
Alles in der Schöpfung ist einfach und schlicht; nur die Menschen machen es sich selbst schwer und berauben sich dadurch selbst unnötig vieler Segnungen.
Jedoch sobald sich ein Mensch der KRAFT GOTTES öffnet, was durch KINDLICHES VERTRAUEN geschieht, steht ihm in diesem wunderbaren Schöpfungswerk nichts mehr im Wege, den Weg zu dem Aufstieg seines Geistes in das LICHT wieder zu entdecken.
Mögen möglichst viele Menschen diesen gesegneten Weg in sich selbst zu öffnen vermögen, damit sie einst in voller Kraft und Gesundheit in die Gärten des LICHTES IN DER NÄHE GOTTES eintreten dürfen.
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