HÖHERE EBENEN WESENHAFTER DIENER IN DER NACHSCHÖPFUNG * DAS LEBEN VON
W A L H A L L A II
Lassen Sie vor Ihren Augen noch einmal die Lichten Höhen aufsteigen, in denen die Herren der Elementarkräfte wohnen, diejenigen Höhen, die sich im Laufe der Jahrhunderte in allmählichen Kreisen um die eigentliche QUELLE ALLES SEINS in der Nachschschöpfung, den Tempel von Walhall, drehen, in denen Millionen irdischer Jahre nichts sind.
So gibt es einen edlen Fluß von Ereignissen, der die Veränderungen in der Dichte des Tieflandes nicht berücksichtigt, der sich ausbreitet, ähnlich wie sieben runde Wolkenwirbel, in deren Mitte sich einzelne, sogar deutlich kleinere, grobstoffliche Universen von Weltteilen befinden, die in ihrer materiellen Dichte und ihrer Größe den dichten Kernen im Fruchtfleisch einer Frucht ähneln.
Wie ein feinerer Dunst umgibt jeden dieser Teile ein nebelförmiger, feinstofflicherer Teil, der in seiner Beleuchtung nach oben steigt und in einem weiten Kreise die Orte von Asgard erreicht – die GÄRTEN DER WESENHAFTEN PRACHT, von wo aus in diese Teile die STRAHLENDEN KRÄFTE strömen, ganze Welten, die sie mit Bewegung füllen um sie zu beleben.
Die Gärten von Asgard sind für Erdlinge noch immer ein Rätsel, denn sie liegen weit entfernt von den Pfaden der Menschengeister.
Nur ausnahmsweise durften einige ihre glückseligen Weiten betreten, um die Reinheit, Helligkeit und Kraft der hier herrschenden Schwingung zu erleben.
Nur einer der vielen menschlichen Geister durfte so nah an dieses stolze Reich des Seins herangeführt werden, daß er ein wenig von dieser Pracht über HEIMDALLS BRÜCKE aus funkelndem Licht sah.
Heimdalls Brücke geht wie ein strahlender Regenbogen von den Toren Asgards aus und verbindet den ursprünglichen Wesensteil oberhalb der Nachschöpfung mit den einzelnen Weltengemeinden der Nachfolgenden Stofflichkeiten.
Es sind also tatsächlich sieben Brücken, die Heimdall mit seinen treuen Wächtern verwaltet.
Diese Brücken stammen aus dem unteren Teil von Asgard und tragen wie ein funkelnder Kräftestrom alles in sich, was für die Belebung des Teils der Welt, zu dem sie führen, sowie aller darin vorkommenden Materiengrade notwendig ist.
Die Leuchtenden Säulen, die mit den lichtesten Nebeln feinstofflicher Materie verbunden wurden, enden wieder in Toren, die flüssigem Glas ähneln, und auf denen bewundernswerte Szenen aus lebendigen Bildern der Ereignisse aus der Geschichte von Asgard erstehen, als ob sie bei jedem Ereignis oder jeder Geschichte augenblicklich für diesen Teil der Welt entstehen.
Von dort führt der Weg etwas tiefer zu einer Stelle, wo sich eine in friedliches Licht getauchte Ebene befindet.
Diese Ebene gehört den engelhaften Wächtern über jeden der einzelnen Weltenteile, jene Teile, welche sich in den unergründlichen Dimensionen der Sphäre oder Ebene befinden, die auch Weltgemeinschaften genannt werden.
Es gibt sieben Weltenteile oder Weltengemeinden, und es gibt auch in jeder dieser sieben Ebenen Tempel, von denen ausgehend jeder Teil dieser Welten von einem Verwalter der Weltengemeinde bewacht wird.
Verbunden in einem Kreis, welcher durch Brücken verankert ist, die nach Wahalla führen, bilden diese Ebenen in einem Siebeneck durch ihre Verbindungen einen Stern, in dessen Gerüste nur Wesenhafte Strahlung eindringt, um zu beleben und zu erschaffen.
Die Orte der Gemeindeverwalter liegen hier unermeßlich hoch über dem Universum und stehen stets allein auf unzugänglichen, weißlich schimmernden Felsvorsprüngen, geschützt für ihren ureigenen Dienst.
Es sind Orte und Gegenden, in denen sich Gebäude von bewundernswerter Schönheit erheben, aus denen das gesegnete, schützende Licht strömt, welches allen geistigen Funken für ihre Entwicklung Kraft verleiht und dadurch ihre Strahlkraft für deren Reisen durch die einzelnen Weltgemeinschaften verstärkt.
Wunderschön sind diese Wächter, deren Ursprünge von der ätherischen wesenhaften Spezies stammen, welche aber auch noch höhere Wesensarten in sich tragen als die wWesenhaften Diener von Walhall.
Auch ihr Aussehen ist wahrlich engelhafter Natur und verbindet sie so eher mit den Ebenen der Urschöpfung.
Ihre Rolle ist eine andere als die der Hohen wesenhaften Diener, welche in Walhalla tätig sind.
Diese Gemeindeverwalter widmen sich voll und ganz dem Dienst der Unterstützung des menschlichen Geistes und senden zu diesem Zwecke Gebetsströme aus, die den menschlichen Geist ermutigen, auf seinem Weg lebendig und aktiv zu sein.
Ihre Aufgabe ist schwierig, äußerst schwierig, denn trotz all ihrer Hilfeleistungen hat der menschliche Geist in mehr als der Hälfte der Weltgemeinschaften seinen Weg vergessen, ist zu träge geworden und hat sich von der Materie fast verschlingen lassen.
Der Ruf dieser Diener, welcher ursprünglich ausreichen sollte, um die Geister auf ihrem Wege zu stärken, genügte nicht mehr und nur noch in der lichtesten der feinstofflichen Ebenen haben die dortigen Bewohner eine Verbindung zu diesen wunderbaren Dienern.
Friedlich und strahlend ist der Ort, an dem diese residieren und als Helfende Kräfte wirken und in ihren Händen die Schicksalsfäden aller in die Materien eingebetteten menschlichen Geister halten.
Ein geistiger Strom von Funken fließt still von oben herab um diese Orte herum und findet in seinem anfänglichen Bewußtsein nur eine subtile Verbindung zu einer der Weltgemeinschaften, zu welcher er sich durch die Art seiner Entstehung in seinen Anfängen irgendwie hingezogen fühlt.
Herab schweben hier die sich allmählich selbstbewußten geistigen Funken in zarten Schleiern, die von den sanftesten Dienerinnen der edlen Herfeline für sie vorbereitet wurden und die es ihnen ermöglichen, sich nach unten zu den immer dichteren Orten anzunähern, die wir die Gärten der jungen Geister nennen können.
Obwohl diese Gärten bereits von feinstofflicher Art sind, finden wir hier dennoch nur eine strahlende, einladende Leichtigkeit, deren Form eine irdische Ähnlichkeit mit einer ruhigen und paradiesischen Landschaft hat, welche in den wunderbaren Schmuck von frisch gefallenem Schnee gekleidet ist.
Hier aber liegt kein Schnee, sondern in diesen Gärten ist alles noch in stiller Zartheit umgeben von der sanften Freude und dem kindlich reinen Frohsinn jugendlicher Geister, die sich darauf vorbereiten, weiter zu dichteren Orten zu reisen, wo das Leben von ihnen ihre Entwicklung bis zur reifen Kindheit fortzusetzen verlangt, wobei sich Willensfäden bilden, die sie noch tiefer zur ersten Inkarnation in die grobstoffliche Materie des Universums ziehen, die wir hier im Weltteil von Ephesus die irdische Welt nennen.
Zurück in der Strömung des Flusses, der von oben nach unten und gleichzeitig von unten nach oben fließt, gibt es auf der anderen Seite Seelen, die bereits viele Leben durchlaufen haben und welche dadurch in ihrer Reife befähigt sind, immer bewußter aufzusteigen, oder besser gesagt, die sich immer weiter von der Strömung des Flusses auf ihrem Weg zur Brillanz des Geistes weiter oben in den feineren Bereichen, die der geistigen Heimat zu viel näher liegen mitreißen lassen.
Ja, viele vermuteten nun bereits, daß es sich um einen wohltätigen Fluß handelt, dessen wichtigste Beschützerin für diesen Teil der Welt Styx heißt.
Dieser Fluß, welcher hier, in diesem Teil der feinstofflichen Sphären, einem goldenen Strom ähnelt, entspringt genau an dem herrlichsten Orte des Paradieses selbst und befindet sich in der angenehmsten und schönsten Gegend in den Gärten der sagenumwobenen Stadt der GOLDENEN GASSEN.
Von dort fließt der Strom in den Wesenhaften Teil herab, sodann in die feinen, nebligen Materien, und durchdringt ebenso die tiefsten Teile der Nachschöpfung, wohin er schließlich jene Seelen trägt, denen es nicht gelungen ist, die FLAMME IHRES GEISTES in sich vollständig zu erwecken und welche in ihrer Schwäche schlußendlich zugelassen haben, daß der Funke in ihnen fast erloschen ist.
Die edle Styx übernimmt also diesen Fluß des Lebens, welcher durch den Weltteil von Ephesus fließt, bereits an den Orten, an welchen der Wesenhafte Teil des Gipfels der Nachschöpfung beginnt.
Im Moment der Übernahme des Flusses wird der Strom stark von den gesegneten, liebevollen Gedanken der reifen Geister in den Geistigen Welten beeinflußt.
Für jeden, welcher durch seine reinen Empfindungen auch richtig denkt, kann verstanden werden, daß die Strömung in diesem Fluß in ihrem Segen und ihrer liebenden Güte nur eine erhebende Kraft enthält, die man eine hilfreiche und gnädige Kraft für alles Geistige in der Nachschöpfung nennen kann, weil die Gedanken der reinen Geister in den Geistigen Welten immer nur ein ermutigendes und liebevoll unterstützendes Leuchten für jede Seele aussenden, die sich noch auf den Wegen der Nachschöpfung befindet.
Das ist für die meisten Menschen, welche noch direkt in den Ebenen der Grobstofflichkeit angesiedelt sind, etwas sehr Fernes, ja völlig Fremdes, und vielleicht sollten auch sie sich zuallererst darüber um immer mehr Klarheit bemühen, wie sie anderen auf ihrem Weg zur Freude helfen können.
Die Ich bezogenheit und auch die Unreife, welche aus dem Mangel an geistiger, warmer Helligkeit im Inneren resultiert, veranlassen viele Erdenmenschen dazu, sich ihren Mitmenschen gegenüber wie gegenüber jenen zu verhalten, welche ihnen fremd, distanziert oder gar feindlich gesinnt gegenüber stehen und denen sie dann Gedanken für Schmerz und Zerstörung wünschen.
All dies ist auf den geistigen Ebenen unvorstellbar, denn diejenigen, die sich an den glückseligen Orten der Heimat der Geister befinden, sind über den kleinsten Fortschritt jeder Seele, die sich noch auf dem Weg ihrer Entwicklung befindet, mit Freude erfüllt und heißen jeden willkommen, der eines Tages zu ihnen in diese lichtdurchfluteten Orte eintreten darf.
Sie sind selbst von innerem Glück erfüllt und wünschen dieses Glück auch allen anderen.
In den lichtdurchfluteten Welten des Geistes kommt es nicht in Frage, andere anders zu behandeln als jene, die die edelste höchste würdigste Haltung einnehmen und deren Gesinnung durch eine friedevolle, freudige Sachlichkeit erfüllt ist in einem glückseligen Bewußtsein des Seins, aus dem dann die gesamte Schöpfung geformt wird, die überall und in jedem Moment im Einklang mit GOTTES WAHRNEHMBAREM WILLEN steht.
Aber kehren wir nun zu den Gärten von Asgard und den Hallen von Walhall zurück.
Der Blick über die Brücke Heimdalls verliert sich im Glanz der sagenumwobenen Haine, von denen wir bereits in unserer ersten Beschreibung des Lebens von Walhalla gesprochen haben.
Hoch, hoch über ihnen, im Schutze hoch aufragender Felsen, im ewigen Schleier des Lichtnebels, kreisen dann die einzelnen Höhen der Hohen Wesen, welche, zum Mittelpunkt des Kreises blickend, der mächtigen und höchsten Wesensverbindung mit der Ur-schöpfung, Walhall, und in Walhall den höchsten Tempel des Merkur verherrlichend, in dem O-dio-nar herrscht und in seiner Kraft wirkt.
In solch einer Beschreibung kann dieser beschriebene Gegenstand dem Leser als Bild erscheinen, das vom irdischen Blick nicht zu erkennen ist, wie dies beispielsweise bei einer irdischen Landschaft der Fall ist.
Es handelt sich darum um etwas ganz anderes, denn was hier beschrieben wird, enthält in seinen Entfernungen ganze Universen, welche wie Sternennebel in ihrem Nichts darum kreisen, viel umfassender als in den Abteilungen grobstofflicher Materie.
Damit die Vorstellungskraft einen Vergleich findet, muß sie die Dimensionen des Irdischen verlassen, aus aller groben und schwerfälligen materiellen Wahrnehmung heraustreten, sie muß sich zu einem Empfinden für die Dimensionalität aller Sphären erheben, die sich unter dem Druck des Gesetzes der Abkühlung stets von oben nach unten zusammenzieht.
In der Schöpfung findet alles, was in der Abkühlung herabsinkt, nur noch geteiltere, fragmentiertere Formen vor, und gleichzeitig vollzieht sich diese Teilung in immer engere und kleinere Einheiten, in denen alles immer mehr zusammengepreßt wird, weil die einzelnen Teilchen nicht mehr genug von ihrer eigenen Energie bekommen, um ihre strahlendere Unabhängigkeit zu bewahren.
Schließlich erkennen wir in der Materie, die wir in der uns umgebenden irdischen Welt kennen, die Dichte und Kompression der Teilchen als etwas, das für uns das Bild der Undurchdringlichkeit und Unveränderlichkeit der Materie erschafft, als das resultierende Bild des Werkes der Schöpfung.
Auch die Materieteilchen selbst sind für den Menschen nicht lebendig, sondern nur durch die Einwirkung wesenhafter Strahlung belebt.
Der irdische Mensch erkennt nicht, daß der Raum des hiesigen Universums nur die äußerste letzte Projektion der Lichtstrahlung ist und beurteilt daher viele Dinge und fast alles nur nach den örtlichen irdischen Gegebenheiten.
Diese Skala kann jedoch nicht auf höhere Ebenen übertragen werden, die immer stärker mit der Gegenwart von Licht erfüllt sind und somit die Energie tragen, sich über Entfernungen auszubreiten, welche für unser eingeschränktes Wissen hier in der grobstofflichen Materie dann unvorstellbar werden.
Walhalla ist ein Ort, an dem das Licht um ein Vielfaches stärker in allem enthalten ist, als es später in den Materien vorkommt, daher reichen auch die Bilder, die wir hier beschreiben, weit darüber hinaus, ohne daß es jedoch möglich wäre, in diesen Entfernungen Räume der Leere und Unvollständigkeit zu finden.
Im Gegenteil, alles ist verwoben mit lichten Formen und Wesen, die in der Pracht ihrer Formen nur zu erahnen sind, als Vorbilder alles Idealen auch für diese irdische Welt.
Dies gilt auch für die Formen Wesenhafter Diener, die dem menschlichen Aussehen nahekommen, und es gilt auch für Tiere, Pflanzen, ganze Landschaften mit Gebäuden und alles, was an den gegebenen Orten dazu gehört.
Alles ist strahlender, voller, idealer in seiner Erscheinung und inneren Stärke, als man es sich auf der Erde überhaupt vorstellen kann.
Bis zum kleinsten Teil, bis zum kleinsten Blatt, bis zur kleinsten Falte eines Kleidungsstücks, bis zum feinsten Pulver ist alles vom Segen des Lichts durchdrungen, das die Gesamtheit der großen Formen sowie ihre kleinsten Details erfüllt und belebt.
Alles ist transparenter, auch die Ummantelungen der einzelnen Bewohner, ohne daß man sagen könnte, daß die Transparenz in diesen Welten vielleicht zugleich einer Art Ätherizität oder Instabilität gleichkommt.
Dies ist nicht der Fall, denn die Umhüllungen aller dort befindlichen Diener und aller Lebewesen verfügen über eine eigene besondere Stärke und Kraft, die im Gegenteil um ein Vielfaches mächtiger ist als alles, was sich unten in den Teilen der Grobstofflichkeiten befindet.
Die Umhüllungen haben Perfektion und Idealität in allen Aspekten und sind daher auch immer als unvergleichlich symmetrischer zu betrachten und schöner, als die Formen in niedrigeren Materien, insbesondere in der dichten materiellen Ebene der irdischen Welt.
Irdische Körper können tatsächlich als schwache Widerspiegelungen der wahrhaft lebendigen, bezaubernden Körper angesehen werden, die alle besitzen, die in den stärker lichtdurchfluteten Ebenen wohnen dürfen.
In den dortigen Höhen sind die Lebensformen nicht organisch zusammengesetzt, wie wir sie hier in der grobstofflichen Materie kennen, sondern wir können alles so wahrnehmen, daß jedes Geschöpf, jedes Wesen als Grundlage einen Funken in sich trägt, der ihm gehört.
Sein eigenes Wesen, sei es nun wesenhafter oder geistiger Art, und um dieses Wesen herum bildet sich in der höchsten Natur immer eine vollkommen passende Form, oder anders ausgedrückt:
eine Hülle, die auf ihrer äußersten Oberfläche Einzelheiten trägt, die das grundlegende innere Wesen widerspiegeln.
Der grundlegende Funke oder die Flamme, wie auch immer wir diesen leuchtenden Kern nennen, hat immer eine Kraft unmittelbar wärmender nährender Art, die von innen nach außen wirkt.
Daher besteht keine Notwendigkeit, diesen Schleier, der einen für andere sichtbaren Körper bildet, anders zu nähren als durch die Kraft der inneren Strahlung.
Es sind keine Organe zur Ernährung der Schale erforderlich, wie wir es hier beim Menschen oder bei Tieren und Pflanzen in der Materie kennen
Es ist eine völlig andere Art von Wesen, als wir es von Lebewesen auf der Erde kennen.
Das Strahlen der inneren Flamme spiegelt den Grad der inneren Beteiligung am eigenen Dienst wider und bildet dadurch eine homogene Verbindung mit anderen, die einem solchen Diener nahestehen.
Das den Raum durchdringende Licht dringt durch den äußeren Schleier in das innere Flammenleben ein, wo es diese dem Lebewesen zu eigen seiende Grundflamme stärkt und nährt, welche mit ihrer Strahlung das gesamte Wesen bis zum äußeren Schleier erwärmt und belebt.
Dieser Zustand tritt in einem wunderschönen Pulsieren auf, das dem Ein – und Ausatmen hier auf der Erde entfernt ähnelt.
In jedem Moment neuer Strahlkraft dringt von innen nach außen Helligkeit und verjüngende Ausstrahlung ein.
Dieser Zustand vollzieht sich so natürlich und wiederholt, daß sich der neu angekommene Beobachter trotz der anfänglichen Verwunderung schnell daran gewöhnt und es ihm nach einer Weile wie etwas äußerst Offensichtliches vorkommt, wobei er dann nicht mehr in der Lage ist, sich vorzustellen, daß dies alles anders sein könnte.
Das pulsierende Strahlen ist im Bild auch nicht als ein Licht zu verstehen, das aufleuchtet und wieder erlischt, sondern wir können uns dieses Ereignis der Ernährung der Körper als eine konstante Helligkeit vorstellen, die in der Wiederholung bestimmter Momente als eine Intensivierung der Schönheit und Perfektion einer bestimmten Figur, eines bestimmten Wesens oder einer bestimmten Kreatur wahrgenommen wird.
Ebenso können wir uns auf diesen Ebenen auch eine gewisse Lebendigkeit von Gebäuden und ganzen Landschaftsteilen vorstellen.
Wir würden in diesem Pulsieren immer einen Zustand vorfinden, in dem sich aus einer für irdische Augen unvorstellbaren Pracht nach und nach ein noch stärkerer Zustand hinreißender Verzauberung entwickeln würde.
Die Besonderheit besteht darin, daß der beobachtete Ausschnitt, wenn er während der Bestrahlung wieder abgeschwächt wird, daß dieses jedoch fast nicht wahrnehmbar ist und so vor den Augen des Beobachters alles so aussieht, als würde es nur noch stärker werden und zu einem noch höheren Grad an Pracht erblühen.
Darin liegt dieses seltsame Wunder, wenn gerade die Ebenen, durch die das Licht in seiner unmittelbareren Wirksamkeit immer stärker eindringt, nicht nur immer jugendlicher und erfrischter aussehen, sondern sich auch mehr zur prachtvollen Schönheit zu entwickeln scheinen.
Auf diese Weise wird die Freude an Raum und Formen in jenen Sphären niemals erschöpft sein, wie es hier auf der Erde geschehen kann, wenn selbst die schönsten Naturlandschaften nach und nach banal werden und teilweise ihren Glanz verlieren können.
In den mit Licht erfüllten Ebenen kann so etwas nicht passieren, denn der ständige Zustrom von Licht bringt einen ständigen Strom von Schönheit mit sich, der das Geheimnis der Verjüngung und damit der Magie in sich trägt, welche unerschöpflich ist und eine permanente Alleroberung einer Erfahrung von Schönheit in sich trägt, die von jedem Geschöpf in jedem Moment der Gegenwart glückselig wahrgenommen werden kann.
Mögen wir den Wunsch haben, durch unsere geistigen Fähigkeiten zumindest einen kleinen Teil dieser Pracht hierher auf diese Erde zu übertragen, die seit Jahrtausenden nach einem ZUSTROM VON KRÄFTEN ruft, die der Mensch durch seine geistige Natur hierherbringen könnte.
ALLES WESENHAFTE HIER AUF DER ERDE WÜRDE UNS BEI EINEM SOLCHEN BEMÜHEN NUR UNTERSTÜTZEN UND IMMER JEWEILS MIT SEINEN FÄHIGKEITEN HERVORTRETEN, UM BEI EINEM SOLCHEN BEMÜHEN ZU HELFEN.
Wenn die Menschen endlich die Nichtigkeit einsehen würden, die mit ihrem Aufenthalt in den Welten der Materie hier in den meisten Fällen verbunden ist, und dafür das befreiende Wissen über die wahre Bedeutung ihres Seins akzeptieren würden, welche einzig und allein geistiger Art ist.
In dem Moment, in dem der Mensch seinen Hochmut darüber verliert, daß er bereits alles weiß und alles besser weiß und dabei nur sein kleines intellektuelles Erdenwissen nutzt, das an sich heute nur noch ein Tausendstel dessen ist, was die alten Völker bereits über diese Welt wußten, öffnet sich hier endlich vor ihm die Aussicht, die ihm bisher völlig gefehlt hat.
Erst dann wird er erkennen, wie vollständig er sich vom übrigen Schöpfungswerk gelöst hat und daß er sich in dieser Loslösung tatsächlich freiwillig in das Gedankenschema einer irdischen Vision von Dingen eingesperrt hat, welche ihm in seinem Leben hier niemals durchgehend Zufriedenheit und Glück bringen kann.
In dem Moment des Eintretens in dieses Wissen jedoch liegt die VERHEISSUNG, daß man, zusammen mit der Demut in der Einstellung zum Leben, erst beginnen wird, die wahren Gaben und Schätze zu entdecken, die tatsächlich überall um uns herum zu finden sind.
Dieses Erwachen bleibt jedoch immer noch eine Vision, auf die sich die Menschheit erst zubewegt.
Bald wird der babylonische Turm des menschlichen Stolzes einstürzen und damit wird sich uns ein vollkommen neuer Blick auf das ganze wunderbare Werk der Schöpfung eröffnen.
Mit diesem Fall der falschen Struktur wird sich allmählich echtes Wissen der Erde nähern können, was der Menschheit die reine Wahrheit über das Werk der Schöpfung bringen wird.
In diesem neuen Licht auf die Schöpfung erscheint sogar Walhalla selbst, der Wohnsitz der Diener Edler Wesenhaftigkeit, in einem neuen Glanz vor der menschlichen Wahrnehmung.
Streben wir nach einer richtigen Kenntnis des Schöpfungswerkes, denn nur so wird uns die ganze gedeckte Tafel der gesegneten GABEN GOTTES offenbart, welche im Schöpfungswerk von den höchsten Höhen bis zu den entferntesten Ebenen in den Tiefen der Materie enthalten sind.
Gesegnet ist das Zeitalter, das vor uns liegt, das Zeitalter, das die wahre Vereinigung der irdischen Menschheit mit allen Ebenen und Sphären bringen wird, die über uns sind, übereinander angeordnet, bis hin zu den lichtesten Höhen, über allen Höhen, hoch droben mit der GRALSBURG an der Spitze der Schöpfung als QUELLE ALLES LEBENS und permanent thronend in einem Meer von Licht.
DORT BLICKT DAS AUGE GOTTES DES VATERS IN SEINER GÜTE AUF SEINEN SOHN PARZIVAL HERAB, WELCHER HIER DEN ERHABENSTEN, DEN ERSTEN DIENST IM GESAMTEN SCHÖPFUNGSWERK VOLLBRINGT.
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„🔗“CESTA GRÁLU / GRALSWEG„🔗“