Ohne es zu ahnen, trägt der Mensch in sich den Rest der Wunde, welche ihm Luzifers Stachel zugefügt hat.
Der giftige Dorn drang in sein Denken ein und lähmte es, so daß die ERKENNTNIS des Wissens um GOTT für die Erdenmenschen so sehr verschleiert und verdunkelt wurde, daß sie nicht mehr zwischen dem, was in seinem Ursprung aus dem urewigen Glanze GOTTES stammte, und dem, was dem Bösen entsprang, unterscheiden konnten.
Sie können nicht mehr unterscheiden zwischen dem, was rein und wahr und dem, was niederträchtig und verbogen ist, weil sie sich von einer Verbindung mit allem Geistigen und Wesenhaften Weben in der Schöpfung getrennt haben.
So mancher Erdenmensch erkennt daher die Wahrheit, die aus GOTTES ALLWEISHEIT kommt, nicht mehr und ist unfähig, Wertvolles von den tausendfachen Irrtümern und Verwirrungen zu unterscheiden.
Dieser Dorn säte zudem ein schleichendes Mißtrauen gegenüber allem höheren überirdischen Geschehen der Schöpfung in das Denken der Menschen.
Durch diesen tiefen Abgrund bleibt GOTT selbst für jene, die auch heute noch in ihren Gedanken bei IHM Zuflucht suchen, unerreichbar.
Unter dem Einfluß der ständigen rationalen Hinterfragung und all der Zweifel sämtlichen feineren Vorgängen gegenüber bleiben die Menschen von der HILFE abgeschnitten, welche GOTT ihnen sendet.
Die reine Verbindung zu allem Übernatürlichen wurde durch blinden Glauben ersetzt.
Die Wesenhaften Diener und die Geistigen Helfer wurden als Trugbilder und Dämonen bezeichnet.
Wenn Luzifer die Menschheit in einen so gefährlichen Zustand der Orientierungslosigkeit stürzen wollte, hätte er es nicht besser machen können.
Glaubenslehren und Religionen, die von GOTT sprechen, bekämpfen einander, und keine einzige Richtung des menschlichen Denkens vermag es wahrhaft, dem KLANG DES STRAHLES PARZIVAL, der durch den Weltraum zur Erde strömt, in innerer Ruhe ungestört lauschen.
Daher befindet sich die gesamte Menschenwelt in einer angespannten Aufregung, denn alles Begreifen und Verstehenwollen ist dem Verstand unterworfen, und die Menschen sind in ihrem Denken hin und her gerissen und taumeln wie im Fieberwahn.
Und selbst wenn ein Mensch sich dann im Stillen fragt und sich zu etwas Höherem oder gar ernsthaft zu Gedanken hingezogen fühlt, welche auf geistige Begriffe ausgerichtet sind, so zieht er alles unaufhörlich in das Irdische hinab, und schließlich sucht er alles, was mit dem Geistigen verbunden ist, nur in dem verdichteten Gewirr der Produkte seines Verstandesdenkens.
Der Begriff des Geistigen bleibt zwar noch bestehen, jedoch der Inhalt ist von der Wahrheit abgebogen.
Gerade deshalb ist es so, daß, wenn ein solcher Mensch, in welchem die Wirkung des Stachels Luzifers weiter fortbesteht, echten geistigen Vorgängen begegnet, die durch nur wenige noch geöffnete Menschen auf die Erde kommen, so stellt er sich gegen diese Vorgänge und hält Spott oder Angriffslustigkeit bereit, indem er sich auf die Seite derer stellt, welche in der Beschränktheit ihres Verstandes behaupten, daß das, was nicht irdisch materiell bewiesen werden kann, nicht wirklich ist.
Das viele Sprechen über Dinge und Inhalte ist heute an der Tagesordnung.
Auf der einen Seite spricht man offen über alles, was jemals von den höheren Mächten aus dem Licht auf die Erde gekommen ist.
Gleichzeitig haben sich jedoch über viele Begriffe völlig verbogene Vorstellungen in dem Denken der Menschen festgesetzt.
Eine Flut von Millionen von Büchern und Filmen hat beinahe die gesamte Welt der Gedanken und der Vorstellungen zersetzt, in welcher heute die erhabensten Begriffe hemmungslos mit der niedrigsten Dummheit wahllos durcheinander geworfen werden.
Diese Verirrung ist das Ergebnis des langfristigen Wirkens des Stachels Luzifers, der alles Wertvolle vergiftet hat.
Doch alles in dieser Art schadet dem geistigen Inneren des Menschen.
Aufgrund der verbogenen Vorstellungen in der Welt der Begriffe kann der Geist nicht aufwärts steigen und bleibt in der Erdgebundenheit und der Banalität des Gehirns gefangen, das alle Erfüllung ausschließlich in der grobstofflichen Dimension des Daseins sucht.
Dadurch bilden sich Spannungen und Überdruck im einzelnen Menschen und in der gesamten Gesellschaft.
Es ist der Grund für Kämpfe zwischen den Menschen, welche auf die Welt mit unterschiedlichen Anschauungen sehen.
Es mangelt an Klarheit und Ruhe in der ernsthaften Erforschung des Geistes, sodaß kein klareres Verständnis des WEGES ZUM LICHT entstehen kann.
Die BRÜCKE zu den höheren Ebenen ist für den menschlichen Geist seit langem beschädigt.
UNTER ANDEREM WIRD DADURCH DIE HELFENDE KRAFT DES GEBETES VÖLLIG GESCHWÄCHT.
DAS GEBET WURDE ZU EINEM LEEREN KLANG, ANSTATT DIE MÖGLICHKEIT EINER LEBENDIGEN VERBINDUNG DES INNEREN MIT DEM LICHT ZU ERÖFFNEN.
Man spricht die Worte, doch ohne wahre empfindsame Verbindung entsteht keine spürbare Beziehung dazu, wenn es an dem Vertrauen in alles Überirdische mangelt.
Und dieses Mißtrauen ist in sämtliche Vorgänge des alltäglichen Lebens in dem Alltag.
Die Folge ist die völlige Unfähigkeit, sich allem Höheren zu öffnen, das mit dem Gebet verbunden ist.
Durch solch ein verzerrtes Verständnis über die Welt entsteht sogar dann ein Mißtrauen gegenüber GOTT selbst.
Diese Geisteshaltung prägt alles Denken und Handeln der Menschen, Tag für Tag und Stunde für Stunde.
Der Dorn Luzifers hindert den Menschen daran, sich mit viel mehr Inbrunst und Begeisterung der umfänglich befreienden Empfindung des Geistes zu öffnen, so daß er der einengenden Gefangenschaft des alles stetig anzweifelnden Verstandes entfliehen kann, wo sodann der Geist es vermag, sich durch das Erklingen des erhabensten aller Begriffe, das Wort „GOTT“, emporzuschwingen zu dem strahlenden Licht.
So steht das Tagesbewußtsein des Menschen ständig wie eine schwere verdichtete Barriere über seinem geistigen Empfinden.
Begriffe hallen zwar im Kopf wider, doch sie können nicht die erforderliche Inbrunst und das nötige Vertrauen erwecken, denn der Mensch betrachtet sich ausschließlich als Bewohner der Erde, jedoch nicht mehr als Bewohner von GOTTES SCHÖPFUNGSWERK.
Die irdische Welt mit ihrer Form und Gestalt und den Verhältnissen, welche in ihr erschaffen wurden, ist für den größten Teil der Menschen wahrlich zu einem Gefängnis geworden.
Das VERTRAUEN IN GOTT ist erschüttert und an einem falschen Verständnis Seines Willens zerbrochen und zerstört.
Mißverständnisse und Unverständnis durchdringen alles und reichen bis in die kleinsten Einzelheiten.
Wo darin Lücken und Unwissenheit herrschen, kommt die Entfremdung von dem Wissen um Gott und alle seine Diener sehr schnell zum Vorschein.
Nicht unmittelbar, aber dennoch stellen sich die Menschen gegen GOTT, wenn sie es versuchen, die Tatsache in ihrem Zweifel zu verdrängen, daß sein Wille den gesamten Verlauf der Ereignisse und Geschehen im Schöpfungswerk bestimmt.
Es ist das Echo jener Zweifel, welche der gefallene Luzifer als sein Prinzip der Versuchung in die Welt trug, und dieser Zweifel wurde ihm zur offenen Wunde seiner selbst.
Und der größte Teil der Menschheit trägt heute die erwähnte Wunde in ihrem Inneren, verursacht durch den lähmenden betäubenden Dorn, eingeschlichen über den Verstand, so daß diese Menschen in der Folge es nicht mehr vermögen, wahrzunehmen, was jenseits über der grobstofflichen Materie liegt.
Die Menschheit betrachtet dieses nicht als gleichwertig mit derjenigen Gewißheit, welche sie in ihren Glauben an die Alleinstellung der materiellen Welt setzt.
Auch heute noch, so wertvoll es auch sein mag, gibt es Menschen auf der Erde, die ihre irdische Reise mit Gedanken an GOTT erfüllen wollen, um den einstigen BOTEN DES LICHTES näherzukommen.
Ihre Bemühungen sind jedoch dennoch von dem Mißtrauen gezeichnet, während eben diese großen Verkünder das Vertrauen untrennbar in ihrem Geist und Körper trugen.
Wenn in dieser Hinsicht nicht für jeden einzelnen Menschen ein Schritt nach vorne getan wird, kann nicht erwartet werden, daß ihm eine Beglaubigung für die EXISTENZ GOTTES von dem Himmel herabkommt, die sein rationales Verstandesdenken vollständig annehmen könnte.
Ein Schritt nach vorn liegt in dem Erwachen der reinen Kindlichkeit, die ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Geistes ist.
Kindlichkeit ist nicht nur die Voraussetzung für ein einfaches schlichtes Begreifen großer Vorgänge, sondern vor allem eine Voraussetzung für das Verlangen nach dem wissenden Verstehen und Erkennen derselben.
Und gerade heute fehlt es einem Großteil der Menschen an diesem freien, von allen Verbogenheiten gelösten Wunsch, das Werk der Schöpfung zu erkennen.
Es ist nicht so, daß diese menschliche Wißbegier heute nur noch schwach glimmt, sondern man kann sagen, daß sie in vielen Fällen fast völlig erloschen ist.
Luzifers Dorn hat den Willen des Menschen so sehr vergiftet, daß er es oft vollständig ablehnt, mehr über den Sinn seines Lebens und die Entstehung des Lebens auf dieser Erde zu erfahren.
Er weigert sich, mehr darüber zu wissen, wie es zu der Formung und Gestaltung der hiesigen materiellen stofflichen Welten kam, welche von dem Augenblick ihrer Entstehung an Teil des großen Schöpfungswerkes waren und sind.
Ein beschränkter Verstand kann darauf nur vage und wenig erfrischende Antworten geben, die einander in vielen Bereichen der wissenschaftlichen Forschung widersprechen.
Das Mißtrauen gegenüber Ebenen, die auch nur eine kleine Stufe über der grobstofflichen Materie liegen, macht den Menschen zu einem Vasallen der Materie.
Gleichzeitig hat ihn jedoch der Verstand zum Feind alles dessen gemacht, was ihm in Wirklichkeit erst die Gelegenheit des Daseins überhaupt ermöglicht.
Das Leid durch diese hiesigen Weltverhältnisse, die darauf angewiesen sind, was sie dem Schoß der stofflich irdischen Natur entreißen, in der die Wesenhaften Diener wirken, hat die Menschheit auf ein Niveau gebracht, daß wir hier von einem Verbrechen sprechen können, denn der Mensch hat nichts zu geben für all diese Gaben, welche er sich nimmt.
Der ursprüngliche Austausch, der darin bestand, daß die geistige Ausstrahlung des Menschen ein Geschenk für alles Wesenhafte in der Natur war, wurde bereits stark durch jene Vorstellung der Menschen in das Gegenteil verkehrt und vergiftet, daß der Mensch der Herr über alle irdischen Lebewesen und über die Schätze der Erde sei.
Eine derart tiefgreifende Verkehrung in der Vorstellungswelt konnte nicht aus dem eigenen geistigen Funken des Menschen entstehen, sondern nur aus einem Gehirn, das von dem Verstand stark beherrscht und bis zur Verkrüppelung beeinträchtigt war.
Und dahinter steckt die Wirkung von Luzifers Dorn.
Alle scheinbar erhabenen Texte altertümlicher religiöser Schriften, die von ihren Anhängern gepriesen und als vermeintliche angebliche Weisheit selbsternannter Gottesdiener herangezogen werden, sind verbogene Dogmen ohne tieferes Verständnis des wahren Wissens über den Aufbau in dem Werke der Schöpfung.
Noch weniger Wissen findet sich darin über GOTT selbst.
Luzifers Dorn wirkte sich in den Menschen derart aus, daß sie von der kristallklaren GÖTTLICHEN GERECHTIGKEIT, REINHEIT UND LIEBE Zerrbilder schufen, in denen die Rolle des Menschen einen weit überhöhten Platz einnimmt
Und es ist nicht die Rolle des Menschen als kindlich reiner Geist, sondern die List des irdischen Verstandes, der sich stets und unter allen Umständen in den Vordergrund drängt, denn zusammen mit dem Mißtrauen gegenüber höheren Sphären weckt dies in ihm den Eindruck, alles immer am besten zu wissen.
Der kindlich reine Geist im Menschen wäre in dem Laufe seiner Entwicklung stets willkommen geheißen und würde in seiner Entwicklung unterstützt, sowohl von den Wesenhaften Dienern als auch von den Geistigen Helfern, welche bis zur Erde kommen, um in den Menschen die Beziehung zur Harmonie und somit zu dem gesamten Werk der Schöpfung durch Empfindung und Gewissen zu entwickeln.
Luzifers Dorn hat sich in Form von Hochmut und Dünkel in die Köpfe der Menschen gebohrt und führt so zur Ablehnung alles dessen, was sie einmal an Weisheit übertreffen könnte.
Und da sowohl alles Wesenhafte als auch das Geistige aus den höheren lichteren Ebenen den heutigen Menschen an Weisheit übertrifft, wird sich der Verstand stets in seinem Mangel an Demut der Akzeptanz dieser Bewohner des Werkes der Schöpfung in seinem Ungehorsam widersetzen.
Der Stolz auf die eigenen Kenntnisse, die doch in Wirklichkeit gar kein Wissen sind, hat die Welt der Menschen in einen einsamen unglücklichen Ort verglühender geistiger Funken verwandelt.
Statt der ursprünglich erhofften wunderbaren Ausblicke auf Aufstieg und auf wachsende Freude, Fülle und Glück für die gesamte Menschheit dreht sie sich im Kreise ihrer Irrtümer in den Illusionen ihrer vermeintlichen Einzigartigkeit.
Doch glücklicherweise ist all dies hier Beschriebene nur noch eine vorübergehende Erscheinung der Gegenwart, die gerade zur Vergangenheit wird.
In den Fäden, die für die Zukunft auf Erden gewoben sind, liegt ein grundlegender Wandel für alles bereit, welcher das sämtliche bisher im menschlichen Denken eingefahrene Erlebte über Bord werfen wird.
Der Stachel wird nun dort entfernt, wo er eingedrungen ist.
DIE WELT DES DENKENS WIRD GEREINIGT WERDEN, INDEM ALLES ZU SEINER URSPRÜNGLICHEN EINFACHHEIT ZURÜCKGEFÜHRT WIRD.
EINFACHHEIT UND SCHLICHTHEIT SIND DIE WEGWEISER DER KINDLICHKEIT.
UND GENAU DIESE KINDLICHKEIT MUß JETZT WIEDER ERWECKT WERDEN.
Dies wird das Vertrauen in die Rettung, das bisher stark erschüttert wurde, freisetzen und heilen und somit die Grundlage für eine bessere Welt bilden.
Die gegenwärtige komplizierte Welt wird der Vergangenheit angehören und durch eine Welt einfacher Farben und Formen ersetzt werden, so wie alles Leben in der Natur, das direkt aus den Händen der Wesenhaften Diener hervorgeht.
So endlos die Nachwehen der Vergangenheit auch erscheinen mögen, das Maß ihres Einflusses auf die Erde ist bereits festgelegt.
MIT DEN KOMMENDEN IRDISCHEN JAHREN BRICHT EINE REVOLUTIONÄRE ZEIT AN.
UND FÜR DIESE ZEIT IST DIE GROẞE UND ÜBERAUS NOTWENDIGE AUFGABE DER KREISE DER RUHE UND DES FRIEDNES VORGESEHEN.
Diejenigen, deren Wissen so fest in ihnen verankert ist, daß ihre Überzeugung von allen Teilbereichen des Schöpfungswerkes jenseits der hiesigen materiellen Welt in keinem Augenblick ins Wanken gerät, sollen zu Stütze und Halt derer werden, deren blinder Glaube in der kommenden Zeit zusammenbrechen wird.
Doch allein im Inneren eines Menschen ist der Ort, wo das Vertrauen in das LICHT UND IN GOTT wohnen kann, nicht im denkenden Verstand.
Sich auf das Wissen des Verstandes zu verlassen, genügt nicht, denn alles, was mit dem Verstand zusammenhängt, wird nun schwer erschüttert werden.
Daher muß alles Wissen über das Schöpfungswerk, das aus der „GRALSBOTSCHAFT“ gewonnen wurde, wie eine Art Ausstrahlung ganz in das Innere des Menschen übergehen und Teil der vollends verankerten Reife des Geistes werden.
Es muß alles zu einer ruhigen, besonnenen und ausgeglichenen Abgeklärtheit überführen.
Reife bewährt sich im Erleben.
Dies ist die größte Herausforderung, die in dieser Zeit als notwendige Bestätigung und Bewährung vor einem jeden der Menschen liegt, die das „WORT DER WAHRHEIT“ in ihren Händen halten.
Die Notwendigkeit, die Erfahrungen zu durchleben, die uns vollständig von Luzifers Einfluß befreien, liegt nun vor uns allen.
Dies erfordert vom innerlichen Geisteserleben die allerhöchste Lebendigkeit, damit die geistige Fähigkeit einer gesteigerten Wahrnehmung der Empfindung für die feiner gewebten Vorgänge in der Umgebung des Menschen alle Bereiche des körperlichen Nervensystems und des Gehirns durchdringen und übernehmen kann.
Solange alles nur in dem Bereich verankert bleibt, der mit dem Verstand verbunden ist, kann sich im inneren Denken des Menschen immer wieder ein Mißtrauen gegenüber GOTTES WEISHEIT einschleichen.
Auch die Verbindung zu den feineren Bereichen der überirdischen Welt ist dadurch unterbrochen.
Damit jedoch verschließt sich dem menschlichen Geiste jegliche Stärkung und Unterstützung auf seiner Wanderung durch die irdische Inkarnation.
Auch der Weg zum stärkenden FLUß DES ÄTHERS, der für alle Teile und Bereiche der menschlichen Hüllen notwendig ist, um die Seele, die feine astrale Strahlung sowie auch den irdischen Körper selbst zu nähren, ist damit versperrt.
Jene Hüllen, die von unschätzbarem Wert sind und die erforderliche Grundlage für die Erlangung der menschlichen Reife bilden, werden damit nicht mehr ausreichend genährt.
Die Empfindung und die innere tiefe friedvolle Freude schöpfen ihre Kraft aus Ebenen, die für die meisten Menschen unerreichbar hoch über der hiesigen materiellen Welt liegen und ihnen daher dann zu ihrem Halt und ihrer Unterstützung verloren sind.
All dies führt in der menschlichen Seele zu Spannungen und Unruhe.
Doch für jene, welche sich vollständig aus dem Einfluß des Dorns Luzifers befreien wollen, ist es besonders wichtig, sich mit diesen Stufen der einzelnen Ebenen zu befassen, denn erst darin entfaltet sich die reine Fülle des menschlichen Geistes in dem Werke der Nachschöpfung.
Einerseits sollte reine Einfachheit und ein unkompliziertes schlichtes Verständnis der irdischen Dinge angestrebt werden, andererseits sollte das Wissen über Ebenen, über die heute fast nichts Genaues bekannt ist, neu in das Denken aufgenommen werden.
Die Vereinfachung der Begriffe wird gleichzeitig durch eine Fülle von Neuem bereichert werden, das die Menschen erst noch als Teil des Wissens um ihre große Heimat – das Werk der Schöpfung – in ihr Bewußtsein aufnehmen sollen.
Und gerade über alles dieses Höhere, das jenseits und über der Grobstofflichkeit liegt, wissen die Menschen von heute nichts Greifbares.
Sie halten enthusiastisch nur Splitter des wirklichen Wissens in ihren Händen und betrachten dieses Nichts als ein großes Wissen, das allein jenen zusteht, die behaupten, in direkter Verbindung mit dem LICHT UND mit GOTT zu stehen.
Diese falsche Annahme wird mit dem Verschwinden von Luzifers Dorn ins Nichts zerfallen.
Und dies geschieht bereits Schritt für Schritt, und es bleibt wahrlich nur noch eine kleine Periode der Geschichte, bis diese als Vergangenheit abgeschlossen sein wird, auf die die Menschen sodann nicht mehr zurück blicken wollen, da ihnen die Scham in ihrem Gewissen brennen wird, einst ein Teil davon gewesen zu sein.
Die Zeit, in der Luzifers Dorn im menschlichen Denken verankert war, neigt sich dem Ende zu.
Und wie immer bemerken die meisten Menschen auf der Erde nichts von dieser ernsten Zeit.
Sie lassen sich von den äußeren gesellschaftlichen Ereignissen mitreißen, denen sie den größten Teil ihrer wertvollen geistigen Kräfte widmen, und nehmen nicht wahr, wie sich in Wirklichkeit die feinere Welt um sie herum tatsächlich verändert.
Jetzt ist die Zeit, in der es dringend notwendig ist, die Empfindung im Menschen zu höchster Regsamkeit wiederzubeleben.
Es ist an der Zeit, sich von jeglicher Trägheit in dem menschlichen Denken zu befreien.
Es ist der Augenblick des Wandels, der all jenen, die eine überirdische Erfahrung von etwas Mächtigem und Wertvollem für ihr Dasein machen wollen, die so lang ersehnte Hilfe bringt.
Und all dies ist möglich, weil sich jetzt die Gelegenheit bietet, eine innige und tiefe Verbindung mit der Strahlkraft Parzivals einzugehen.
Daher strebe jeder, der sich nach der Befreiung von dem betäubenden Einfluß sehnt, der von dem Dorn des Mißtrauens gegenüber dem LICHT UND dem LEBEN ausgeht, auf diesem Weg voran zu kommen.
Jede Mühe, die in die Regung einer Empfindung in das Erkennen und in das neue Verständnis der Zusammenhänge investiert wird, wird nun tausendfache Ernte bringen.
DARIN LIEGT DIE URALTE VERHEIßUNG ALLER HILFE UND ERLÖSUNG, DIE DEM MENSCHLICHEN GEISTE VON DER QUELLE DER BARMHERZIGEN LIEBE GOTTES ZUTEIL WARD.