GEISTIGE HELFER UND WESENHAFTE DIENER IN UNSERER NÄHE
Obwohl die meisten Menschen die irdische Welt als vollständig empfinden, so daß sie sich gar nicht vorstellen können, daß hier noch irgend etwas fehlen könnte, gibt es in Wirklichkeit vieles, was die wahre Vielfalt und den Reichtum des hiesigen Lebensraumes schmälert.
Man kann eigentlich sagen, daß sogar vieles fehlt.
Der Grund dafür, daß so vieles in der heutigen Welt der Menschen fehlt, ist die vollkommene, natürliche Verbindung mit den anderen Teilen des Schöpfungswerks.
Von dort aus könnten sowohl Ermutigung als auch Erleuchtung in Form von Eingebungen und Einfällen über den Weg der empfindsamen Intuition in die hiesige Welt fließen, die sich letztlich sowohl in der menschlichen Gesellschaft als auch in der Natur entfalten würden.
Der gesegnete Reichtum, welcher immer schon hierher gehören hätte sollen, würde somit der Erde vermittelt werden.
Genau diese Verbindung adelt den Menschen und überwindet die Grenze zwischen der sichtbaren und der unsichtbaren Welt, die ihn heute so stark in enge Grenzen zwängt.
Die Trennung der Menschheit von den anderen Teilen der Schöpfung mußte eine starke Schwächung der hohen Ströme der inspirierenden Eingebungen zur Folge haben, die so vieles Neues enthalten, von dem die Menschen heute nicht einmal mehr etwas ahnen.
Und wenn diese segensreiche Verbindung zu den höheren Sphären fehlt, dann fehlt es natürlich auch der grobstofflichen Welt selbst an vielem, was in ihr immer mehr Glück und Wohltat ausbreiten würde.
Auch die Natur ist in ihrer weiteren Entwicklung durch die hiesige Erstarrung wie gelähmt, welche eigentlich aus der Zusammenarbeit zwischen den Menschen und den überirdischen Ebenen hätte hervorgehen sollen.
Viele der schönsten Lebensformen verblieben darum in den feineren Sphären über der stofflichen Welt.
All dies geschah nur aufgrund der Trennung der Menschheit von den Lichten Ebenen.
Die Verdichtung der Gedanken, die aus dem alleinig verstandesmäßigen Begreifen entstehen, verschloß alle Wege zu den höheren Formen, welche noch auf die Erde kommen sollten.
Für die meisten Menschen dabei ist die Grenze des materiellen Weltverständnisses in der Ausrichtung ihrer Gedankenwelt unüberwindbar.
Materiell beschränkte Menschen stehen vor dieser Grenze wie vor einer imaginären Linie, jenseits derer es ihrer Meinung nach nichts mehr gibt.
Sie ahnen nicht im geringsten, welche Einengung ihrer eigentlichen geistigen Fähigkeiten sich darin offenbart.
Dabei trägt wirklich jeder Mensch diese Gaben und Befähigungen in seinem Inneren.
Sie wurden jedoch unter dem Einfluß des durch den Verstand erdgebundenen menschlichen Erfassungsvermögen unterdrückt und gehemmt.
Es erscheint dann solcherart, als wären sie nie in einem Menschen vorhanden gewesen, als gäbe es sie überhaupt nicht.
Denn nur die Überschreitung der erwähnten Grenze des Grobstofflichen eröffnet dem menschlichen Geiste die Möglichkeit zu einem beispiellosen Wachstum und damit auch zu einem umfassenderen und erfüllenderen vollwertigen Leben hier auf Erden.
Innerhalb der engen Grenzen des nur irdisch materiellen Verständnisses kann jedoch kein Zustand höherer Wahrnehmung von Zusammenhängen entstehen.
In den Ebenen jenseits oberhalb der grobstofflichen Materie können sich dabei rasch Fähigkeiten entfalten, welche nicht in den verstandlichen Anlagen des Gehirnes, sondern in seinem geistigen Teil des Wahrnehmens und Erlebens des Menschen begründet liegen.
Dies öffnet den Weg zu einer Verbindung mit dem wahren Leben, das in einem vielfach höheren Reichtum über der Materie schwingt, aus der dieses Universum geformt ist.
Obwohl also die Natur und das menschliche Leben scheinbar vollwertige Bestandteile des Lebens darstellen, ist diese Welt unerfaßlich arm, sobald die Dimensionen des Wesenhaften und diejenigen des Geistigen, welche untrennbar mit ihr verbunden sind, vernachlässigt wird.
Ohne Verbindung mit den übrigen Teilen des Schöpfungswerkes ist die irdische Welt nicht einmal zur Hälfte erfüllt.
Wir leben in einer kaum zur Hälfte erfüllten Welt, ohne daß wir uns dessen gewahr werden.
Nur das Durchstrahltsein in einem tatkräftigen Einklang mit allen Welten, welche sich über die eigentliche grobstoffliche Materie erheben, kann die Welt der Menschen vollends erfüllen.
DOCH DEN MENSCHEN HEUTE ERSCHEINT DIES ALS ETWAS ZUSÄTZLICHES, JA GAR ALS ETWAS UNNÖTIGES, OBWOHL MAN ÜBERALL AN ALLEN ORTEN IN DER WELT BEOBACHTEN KANN, WIE TIEF DIE KLÜFTE DURCH DAS GANZE MENSCHLICHE GESELLSCHAFTLICHE GEFÜGE GEHEN, WOBEI LETZTLICH NUR SCHADEN, NIEDERGANG UND VERFALL IN ALLEM MENSCHLICHEN SCHAFFEN DIE FOLGE IST.
DIE WELT ERZIELT HEUTE KEINERLEI WERT IN IRGENDEINER WEISE AUS DER ABKEHR VON ALL DEN HILFEN HÖHERER ART, WELCHE VON JEHER HIER IN DAS IRDISCHE LEBEN HÄTTEN EINGEBETTET SEIN SOLLEN.
DA DIE IRDISCHE WELT VON DEN BESAGTEN EBENEN DES WESENHAFTEN SOWIE DES GEISTIGEN ABHÄNGIG IST, FÜHRT DIES LETZTLICH ZU EINER ERHEBLICHEN GROẞEN VERARMUNG.
DIE MENSCHHEIT VERSINKT IN GEISTIGER SOWIE AUCH WESENHAFTER ARMUT.
Dies hat so viele schwerwiegende Folgen, welche nun rasch sichtbar werden.
Deshalb finden wir überall Unruhe und Spannungen, denn das wahre Ziel des menschlichen Geistes wird heute durch Ziele ersetzt, welche im Hinblick auf den der menschlichen Würde angemessenen Wert zweitrangig und minderwertig erscheinen.
Diese Tatsache wird sich durch das gegenwärtige Verständnis der Menschen, das in seiner Enge völlig losgelöst ist von der Erkenntnis des ursprünglichen Reichtums, der in der Verbindung aller Ebenen des Schöpfungswerkes zu einem Ganzen besteht, nicht ändern.
Alle Kräfte der heutigen Menschheit sind einzig und allein auf den materiellen Nutzen der irdischen Betätigung gerichtet, obwohl das Materielle immer nur eine natürliche Ergänzung zu der eigentlichen Arbeit des geistigen Inneren sein sollte.
Würde der Geist im rechten Wollen mit all seiner Kraft vollständig auf das Licht ausgerichtet sein, könnte all der Reichtum, um den die Menschen heute so erbittert mit der Natur oder untereinander ringen, freiwillig und in weit größerem Umfang als bisher erlangt werden.
Geistige Helfer und die Diener Walhallas würden dies den Menschen auf Wegen vermitteln, die erstaunlich einfach und schlicht erschienen, aber gleichzeitig unermeßlich weise wären in dem Wissen um die Gesetze der Schöpfung und alle feineren Ebenen, die darin zusammenwirken.
Es würde all dieses Neue zu einem wahren Besitz für das menschliche Herz werden, nicht nur in dem Sinne irdischer Fülle, sondern vor allem in dem Hinblick auf das Verständnis des wahren Sinnes des menschlichen Daseins in der Schöpfung.
Die größte Anklage dabei ergibt sich allein aus der Tatsache, daß das Erreichen dieses erfüllten reichhaltigen Lebens überhaupt nicht schwierig ist.
Im Gegenteil, man könnte sagen, daß es kinderleicht ist.
Es ist so einfach und leicht, daß es Mißtrauen innerhalb des rationalen Denkens des Erdverstandes erweckt und bei vielen sogar gesteigerten Widerstand heraufbeschwört, denn aus ihrer Sicht ist alles, was mit einer Größe und Reichtum einhergeht, allein durch die gesteigerte Anstrengung innerhalb der Verstandes -und Gehirnarbeit bedingt.
Die Erwartung jeglichen Erfolges rational dominierter Menschen liegt allein in der gesteigerten Anstrengung der Arbeit ihres Gehirns mit dem überwuchernden Verstand.
Alles Größere, was irdisch materiell beschränkte Menschen erreichen, muß ihrer Ansicht nach auf der Arbeit des Verstandes beruhen.
Wenn eine andere Person, die ansonsten nicht die übliche überschießende Intelligenz aufweist, jemals etwas Bedeutendes erreicht, gibt dies jenen Menschen keinen Anlaß zum Nachdenken, sondern wird als seltsam und sonderbar angesehen.
Es wird sogar der Verdacht auf Diebstahl oder betrügerisches Handeln geäußert, und noch vieles andere, was die Menschen mit unehrenhaften Wegen verbinden, da nach ihrer Überzeugung ein rechter Erfolg nicht anders als auf anhaltender verbissener intellektueller Anstrengung zu beruhen vermag.
Diese Menschen glauben schlichtweg nicht an Eingebungen, wie sie im Schlaf oder in einem Augenblick einer plötzlichen inneren visionären Erleuchtung empfangen werden können.
So etwas ist den Menschen des Verstandes vollkommen fremd und jenseits ihrer Vorstellungswelt.
Immer weckt es jedoch in diesen Menschen Neid und Haß gegenüber jenen Menschen, welchen aus ihrer Sicht scheinbar mühelos und ohne Anstrengung Höheres und Erfolg beschieden ist.
Sie wissen nicht, daß dies der schlichteste Vorgang in dieser Welt wäre, welcher auch ihnen offenstünde, und daß sie selbst durch ihre übermäßige Fixierung auf die materielle irdische Welt ihre eigenen inneren Fähigkeiten dieser Art erstickt haben und unterdrückt halten.
Sie erkennen nicht, wie sie genau dadurch ihre Abkehr von den höheren Ebenen des Schöpfungswerkes beweisen.
Sie beweisen damit auch, daß sie nicht fähig sind, etwas Neues entgegen zu nehmen, sondern mithilfe des Verstandes nur immer wieder dasjenige zusammensetzen, was zu früheren Zeiten einst in Form von Eingebungen an Wissen zur Erde kam.
Daher können wir feststellen, daß auf der Erde heute nicht einmal annähernd die Hälfte von all den wunderbaren Möglichkeiten existiert, welche hier auf der Erde in Wirklichkeit vorstellbar und erreichbar wären.
SCHON HIER WÄRE ES BEREITS MÖGLICH, BIS INS KLEINSTE DETAIL ZU WISSEN, WIE DIE WESENHAFTEN DIENER UNTER DEM STÄNDIGEN ZUSTROM DES ÄTHERS DIE MATERIELLEN TEILCHEN ZUSAMMENFÜGEN UND WIE ES MÖGLICH IST, AUS DIESEM ZUSTROM UNERSCHÖPFLICHE KRÄFTE FÜR ALLE MENSCHLICHEN TÄTIGKEITEN AUF DER ERDE ZU GEWINNEN.
AUCH WÜßTE MAN HEUTE SOGAR SCHON, WIE DIE KLEINSTEN WESENHAFTEN, WELCHE DIE PFLANZEN PFLEGEN, DIE STRAHLUNG DER SONNE IN DAS WACHSTUM UND DIE BILDUNG VON BLÜTEN UND FRÜCHTEN UMZUWANDELN VERMÖGEN.
DIE GEHEIMNISVOLLE VERWANDLUNG EINER RAUPE IN SEINEM KOKON ZU EINEM SCHMETTERLING WÄRE BIS INS KLEINSTEN STUFEN BEKANNT.
EBENSO DAS BISHER UNERFORSCHTE ENTFLAMMEN DES LEBENS IN EINER ZELLE, DIE DANN SELBST WIEDERUM ZUR VERMITTLERIN WEITEREN SICH ENTWICKELNDEN LEBENS WIRD.
Was hier beschrieben wird, hat nicht das geringste mit der weiteren verstandesbetonten Entwicklung der Menschheit zu tun, sondern einzig und allein mit dem geistigen Erwachen und der Geistigen Erleuchtung, die durch die Befreiung des Geistes im Menschen auf die Erde kommen wird.
Wenn diese Zeit auf Erden anbricht, dann wird es etwas völlig Selbstverständliches sein, daß die Menschen die Wesenhaften Diener nach allem neuen Wissen und jeder neuen Erkenntnis fragen, ebenso wie es für sie etwas gänzlich Natürliches uns selbstverständlich sein wird, an jedem Tage ihren geistigen Helfern durch ihre innerliche Einstimmung zu begegnen.
Alles, was heute fremd, sonderbar und unverständlich erscheint, wird selbst für kleine Kinder zu ganz selbstverständlichem natürlichem Wissen werden.
Innerhalb dieses vollumfänglichen Neuanfanges wird sich eine allumfassende Veränderung bis in alle Bereiche im Leben der Menschen ergeben.
DIES WIRD DURCH DIE AUSWIRKUNGEN VON EREIGNISSEN UND VORGÄNGEN GESCHEHEN, WELCHE VON DEM STRAHL PARZIVAL VERMITTELT WERDEN.
In einer Rückbesinnung der Menschheit wird diese als eine segensreiche Wendung des gesamten hiesigen Lebens bezeichnet werden.
Die Menschen werden ungläubig lächeln, wenn man ihnen sagt, sie sollten sich vorstellen, daß einst eine solch sonderbare Haltung der Menschen auf Erden herrschte, daß sie sich überhaupt nicht an ihre geistigen Helfer wandten und daß die Wesenhaften Diener als Trugbild oder Hirngespinst galten, welche nur wahnsinnige Geisteskranke oder Schwärmer und Phantasten sahen.
Es wird jedoch die Zeit sein, in der alles Leben auf der Erde zu recht als harmonisch und heil bezeichnet werden darf.
Schon heute hingegen kann all dieses sich Ankündigende ein sichtbarer Vorbote des immer näher rückenden Geschehens werden.
Durch die Bemühungen innerlich geöffneter Menschen kann mancherlei davon schon heute als etwas Selbstverständliches erkennbar werden.
Es sollte also schon heute kein regloses Abwarten auf die Veränderungen vorkommen, sondern bereits heute besteht der Aufruf zur tatkräftigen Arbeit des Geistes.
Bereits heute sind die Menschen überall von ihren geistigen Helfern umgeben.
Dennoch strebt selten jemand darnach, mit ihnen in Verbindung zu treten, um den eigenen geistigen Aufstieg voranzutreiben.
Daher finden wir heute eine Verbindung zu den Teilen des Werkes der Schöpfung über der grobstofflichen Welt der Materie, welche nicht von ernsthaftem Wollen getragen ist, sondern hauptsächlich nur das Werk flüchtiger oberflächlicher Interessen jener darstellt, die in ihrem erregenden Nervenkitzel über die Andersartigkeit fremder Vorgänge von Spiritualismus und Esoterik ergriffen sind.
Dies hat bei vielen Menschen Vorurteile hervorgerufen, und die Mehrheit steht daher diesen Themen in einer Haltung völliger Ablehnung gegenüber.
Obwohl die genannten Richtungen das Bestreben nach einem Entwicklungswandel in sich tragen, fehlt ihnen die Verbindung zu der Wahrheit und somit die Kraft und teilweise auch die nötige Reinheit, um mit Gottes Segen in Verbindung zu treten und so ein wirkungsvolles Gegengewicht zu der materialistischen Mehrheit in der menschlichen Welt zu bilden.
Daher finden wir hier hauptsächlich nur Mißachtung, Spott oder gar Angriffe auf alles, was sich nicht mit Leib und Seele auf die grobstoffliche Materie stützt.
Und deshalb nähert sich diesen Lebensbereichen eigentlich fast niemand mit dem nötigen Ernst, obwohl darin, durch das verfeinerte Empfinden des Menschen, ein Weg zu der Verbindung mit den Orten liegt, welche den so eng begrenzten Menschen mit einer Überbetonung des Verstandes bisher verschlossen bleiben mußten.
DAS INNERLICH DIE VERBINDUNG SUCHEN UND AUFNEHMEN MIT JENEN HELFENDEN GEISTERN UND WESEN AUF DEN FEINEREN EBENEN UM UNS HERUM IST EINE VORAUSSETZUNG FÜR DIE NÄCHSTE ENTWICKLUNGSSTUFE DER MENSCHHEIT.
Daher handelt es sich hierbei jedoch nicht um außergewöhnliche Gaben, die als besondere Begnadung nur einzelnen Menschen vorbehalten sind.
In gewissem Sinne besitzt jeder Mensch die Voraussetzungen als Schatz in seinem Inneren, um die Empfänglichkeit für all das zu erringen, was aus den höheren Ebenen über der grobstofflichen Materie kommt.
Daran liegt nicht im geringsten etwas Außergewöhnliches, jedoch durch die Trennung des materiellen Vordergehirnes von allen übrigen ursprünglichen Fähigkeiten, welche zumeist in anderen Teilen des kleineren hinteren Gehirnes ihren Ausgang nehmen, verfiel diese wunderbare Gabe und die vermeintliche Besonderheit bildete sich zurück und verlor sich in den nun vorrangig materiellen Bestrebungen der Menschen.
Der Weg zu der Erkenntnis und der innerlichen Bewußtwerdung der Verbindung mit den Orten unserer feineren Umgebung, welche sich in einer wohltuenden und helfenden Ausstrahlung offenbaren, ist für jeden Menschen einzigartig und in gewisser Weise unwiederholbar und vermag eigentlich nicht nachgeahmt zu werden.
Es gibt keine einheitliche Lehre und auch keine Vorlage oder Schablone, die für alle Menschen gelten sollte.
Es bedarf daher einer höchsten inneren Bemühung in jedem einzelnen Menschen, den ganz eigenen Weg zu einer Empfänglichkeit für alle Eindrücke zu finden, welche sodann inspirierende Ideen und Eingebungen sowie auch die nötigen Hilfen auf dem Lebenswege spenden können.
Mit dem ersten Licht eines jeden Morgens, wenn der Tag die Augen öffnet, mag auch in des Menschen Inneren jener sehnsüchtige Ruf erklingen, das eigene Innere zu öffnen für das sanfte Einwirken aus dem Weben der feineren Welten, welches ihn unsichtbar umgibt.
Geistige Helfer, ähnlich auch den Dienern Walhallas, kennen weder jenen Raum noch jene Zeit, wie wir sie auf der Erde wahrnehmen.
Daher gelingt es ihnen mühelos, in der Nähe eines Menschen zu sein, wenn er nach ihrer Annäherung ruft, um ihm eine Hilfe zu gewähren oder ihm für sein inneres Empfangen Rat und Weisheit zu überbringen.
Für einen jeden Menschen gibt es so stets mehrere geistige Helfer.
Es ist also einem irdischen Menschen nicht nur ein einziger Helfer zur Seite, sondern in ihrer Vielfalt und Verschiedenheit sind es immer mehrere, die verschiedene Stufen der Reife vertreten.
Auf diese Weise ergänzen sie sich darin, wann und welche Hilfe der Mensch in jeder Situation benötigt.
Sie leisten diese Hilfe so, daß sie durch ihre Güte und Reife dem Menschen, den sie begleiten, auf seinem Lebensweg im jeweiligen Moment größtmöglichen Nutzen bringen.
DIE VERBINDUNG ENTSTEHT DURCH DIE ERHABENE WÜRDE DER GEDANKEN DES MENSCHEN SELBST UND DURCH DIE LAUTERKEIT, MIT WELCHER ER SICH UM RAT AN SIE WENDET.
Zorn, Bosheit und eitle Niedertracht im Menschen verschließen die Verbindung zu den höheren Geistigen Helfern und machen sie ihm je nach seiner vorherrschenden Einstimmung langfristig oft sogar unmöglich.
Daher ist innere Reinheit die grundlegende Bedingung dafür, daß sich einem Menschen die Hilfen anzunähern vermögen.
Es ist eigentlich so offensichtlich, daß es ganz verwunderlich ist, daß die Menschen sich dessen nicht in ihrer Vorstellungswelt bewußt sind.
Ebenso verhält es sich mit den Wesenhaften Dienern, welche den Menschen mit ihrem Wirken umgeben.
Ihre Gegenwart, welche auch heute in der Mehrheit nicht im geringsten wahrgenommen wird, bringt beständig wahrlich alles mit sich, was die Menschen in ihrem Leben auf der Erde benötigen.
Dies gilt für den menschlichen Körper und alle Zwischenstufen oder -Ebenen zwischen der grobstofflichen Materie und den Sphären der feineren Stofflichen Welten.
Wie sehr die innere Einstimmung des Menschen in all dem wirksam ist, läßt sich leicht daher ableiten, wenn wir die Auswirkungen der Gesetze in der Materie beobachten.
Dies läßt sich beispielsweise von den Aggregatzuständen des Wassers ableiten.
Wasser hat stets dieselbe Zusammensetzung, kann aber verschiedene Zustandsformen annehmen, die jeweils ihre eigenen physikalische Eigenschaften und Bedingungen besitzen und entfalten, welche es ihnen nicht erlauben, daß sie ihre Wirkungen außerhalb ihres jeweiligen Aggregatzustandes zum Ausdruck bringen.
So darf nur die gasförmige Gestalt des Dampfes in die Höhe steigen, ganz im Gegensatz zum fließenden Wasser und der Festigkeit des Eises.
Die Menschen von heute ähneln nicht einmal mehr einem Zustand der Fließfähigkeit des Wassers, sondern gleichen in ihrer Dichte reglosem Eis.
Sie vermögen zwar mit der Kraft des Verstandes Felsen zu sprengen und gewaltige Gedankengebäude zu errichten, die das gesellschaftliche Leben mit seiner Struktur zusammenhalten, jedoch mangelt es ihnen an Beweglichkeit und Leichtigkeit.
Sie sind starr und kalt geworden, anstatt in sich das lebendige springende Strömen und Fließen im Einklang mit der übrigen Welt der Natur zu bewahren.
Und vor allem haben sie sich die Fähigkeit eingeschränkt, sich mit ihrem Inneren vom Stoff zu lösen und, wann immer es sich als fruchtbar oder segensreich und heilsam erweist, hoch zum Himmel aufzusteigen.
Die innere harmonische Einstimmung des Menschen ist daher viel wichtiger, als es die Menschen heute annehmen.
Hier liegt das gesamte Fundament für die weitere Entwicklung hier auf der Erde.
Nur durch die richtige harmonische innere Einstimmung kann jene Verbindung hergestellt werden, welche hier immer noch fehlt.
Das geistige Wollen in dem Menschen muß daher zu der höchsten Beweglichkeit erwachen.
Alles andere ist bereits vorbereitet.
Nur noch knapp über der hiesigen Materie des Universums befindet die Große Geistige Erleuchtung in der Fülle ihrer helfenden Wirkung.
Die Zeit, in der sich die Kluft schließt, die die Erdenmenschen über so langewährende Zeitläufe von den Hilfen aus dem Lichte getrennt hielt, ist in Sicht.
Durch jeden einzelnen Menschen, der schon jetzt in seinem Inneren erwacht ist, kann geholfen werden, den Zustand der übermäßigen seelischen Armut zu überwinden, der sich nun in allem in der Form von Unzufriedenheit und Anspannung äußert.
Der erlösende Ausweg aus all unseren Schwierigkeiten ist in Wirklichkeit schon näher, als die meisten Menschen es sich heute denken.
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