STRAHLUNG, DIE DEN EBENEN UNTERHALB VON WALHALLA ENTQUILLT, BESTIMMT FÜR DAS GRUNDGEWEBE DES SCHICKSALS, DRINGT IN DIE IRDISCHE WELT EIN
Alles, was hier auf der sichtbaren Ebene des materiellen Weltenraumes in Erscheinung tritt und uns sodann begegnet, hier in der Ebene der irdischen Welt, birgt zunächst viele Möglichkeiten einer Entscheidung in sich, aus welchen sich sodann die letztliche Form unseres Daseins hier formt.
Das Grundgewebe der Fäden als Kern dieser Vorgänge wird hoch oben in der WESENHAFTEN STRAHLUNG gewoben, die derart formend in den Ebenen unterhalb von Walhalla wirkt.
Dieses Wissen ist wichtig für alle, denen GOTTES GERECHTIGKEIT am Herzen liegt.
Daher soll hier der Vorgang gezeigt werden, wie alles Schicksalhafte im Leben der Menschen auf der Erde geschieht und sich erfüllt.
Allzu viele Menschen glauben nämlich, daß sich in ihrem Leben auf der Erde vielerlei Ungerechtigkeiten offenbaren und daß gerade GOTT als DER ALLMÄCHTIGE SCHÖPFER in die kleinen und großen Geschehnisse des Schicksals dieser Menschen eingreifen sollte, da es sehr oft Leid und Schmerz in all seinen Schattierungen mit sich bringt, die sich an den Menschen scheinbar vollkommen grundlos ereignen und erfüllen.
Durch das Erkennen dieses Grundgewebes der Schicksalsfäden wird diesen Menschen nach und nach ermöglicht zu begreifen und zu einem Verständnis dafür zu gelangen, was wirklich vor sich geht.
Aber nicht nur für sie.
Die Klärung der Vorgänge, wie sich die Ereignisse der Gegenwart auf der Erde erfüllen, eröffnet wahrlich jedem Menschen die Möglichkeit, sich wichtige Erkenntnisse über die Geschehnisse des alltäglichen Lebens anzueignen.
Dieses Wissen können die Menschen sodann für sich und andere hilfreich nutzen, wenn sie sich innerlich wahrhaft öffnen und versuchen, alles richtig zu verstehen und in tätiges Handeln umzusetzen.
Es ist dies eine befreiende Erkenntnis, die es einem geistig empfänglichen Menschen ermöglicht, ein wahrer Wissender in allen Bereichen zu werden, welche zu dem irdischen Leben dazu gehören.
Es ist tatsächlich eine wahre Meisterschaft geistiger Art, die VOLLKOMMENHEIT DER GÖTTLICHEN GESETZE zu erkennen, welche ohne Unterbrechung in allen Bereichen und für alle Geschöpfe in dem Werke der Schöpfung tätig sind.
Es ist unerläßlich, sich diesem Vorgehen mit der reinsten sensiblen Empfänglichkeit und Offenheit zu nähern und zu akzeptieren, daß das schicksalhafte Geschehen nicht allein nur das hiesige Leben betrifft, sondern daß sich der größte Teil desselben jenseits der grobstofflich materiellen Welten befindet.
Begebenheiten, welche von den irdischen Menschen in der grobstofflichen Hülle als wirkliche erlebte Ereignisse wahrgenommen werden, sind lediglich jenes äußerste Endergebnis einer Formung aus den Fäden des Schicksals, die aus den feineren Vorstufen des Strahlungsgewebes hervorgehen.
Für jedes einzelne Geschehnis, also für jeden Augenblick einer jeden Sekunde, finden wir dabei stets eine unermeßliche Anzahl möglicher Erfüllungen in den feinstofflicheren Ebenen.
Alle diese mannigfachen Möglichkeiten an Erfüllungen könnten eigentlich allesamt in die Wirklichkeit übergehen, jedoch aufgrund der Natur der grobstofflichen Materie wird letztlich nur eine einzige Erfüllung hier auf Erden verwirklicht.
Es ist die Gestaltung jenes Ereignisses, welche sich in ihrer AUSSTRAHLUNG als die stärkste erweist.
„Stärkste“ ist dabei nicht ganz der richtige Ausdruck; vielmehr könnte man sagen, daß es sich um jene resultierende endgültige Gestalt der Erfahrung handelt, die aufgrund der Art und der Kraft ihrer AUSSTRAHLUNG die wahrscheinlichste ist.
Und diese AUSSTRAHLUNG macht sie so kraftvoll und mächtig, daß gerade dieses Erleben sich als Geschehen in der grobstofflichen Materie durchsetzt.
Genau dieses Ereignis erfahren die Menschen dann als die grobstoffliche Realität.
Die Erfahrungsform ist in die grobstoffliche Materie eingedrungen und hat so in einem einzigen irdischen Augenblick das WERK DER SCHICKSALSWEBER vollendet, sodaß all dies so geschieht, wie es dem gegenwärtigen Zustand am besten entspricht.
Es handelt sich hierbei nur um einen einzelnen geschilderten Augenblick, der in die Erfahrungswelt des Menschen auf seiner grobstofflichen Reise auf der Erde eintritt.
Dieser Prozeß ist fortlaufend und ununterbrochen und kennt weder ein Ende noch ein Anhalten.
Nach einem Erleben eilt auf den Fäden schon das nächste heran, sodaß jedes sich im nächsten Augenblick ebenfalls als das durchsetzt, was für die jeweils beteiligten Menschen sich als das ihnen entsprechendste erweist.
MAN KANN DIESEN VORGANG ALS DAS WEITERSCHIEBEN VON PERLEN AUF DEM ENDLOSEN FADEN DES SCHICKSALS DES MENSCHLICHEN DASEINS BETRACHTEN.
JEDE PERLE IST EIN MOMENT, IN DEM SICH DIE VOLLKOMMENE FORM DER ERFAHRUNG BIETET, DIE MIT IHRER AUSSTRAHLUNG DEM JEWEILIGEN ZUSTAND DER MENSCHLICHEN EINSTIMMUNG ENTSPRICHT.
Es könnte mehrere Formen und Gestalten für ein und dieselbe Sache geben, wobei jede von ihnen stets leicht unterschiedliche äußere Umstände mit sich bringen würde.
Hier ist es angebracht, daß der Mensch dies in höchster Lebendigkeit und Beweglichkeit wie einen laufenden Film vor seinen inneren Augen entstehen läßt.
Alles ist eine LEBENDIGE AUSSTRAHLUNG, die bis zum letzten Augenblick immer weiter wirkt, aus der die Fäden des Schicksals geformt werden, um allmählich die Bedingungen dafür zu verdichten, wie dann das eigentliche grobstoffliche Geschehnis tatsächlich zustande kommt und wie es sich vollzieht.
Wie bereits erwähnt, wird daher hier auf Erden im Ergebnis nur eine Gestaltung von sonst auch vielen möglichen in Betracht kommenden Urbildern erlebt, welche sich jeweils nur geringfügig auf einer Stufe über der grobstofflichen Erdenwelt befinden.
Dicht über der grobstofflichen Welt, in der der Ebene des Äthers, befinden sich noch sehr viele Formen, die sich zu einer Verwirklichung eignen.
Somit finden sich über der Erde immer mehrere Möglichkeiten für jede Art des Erlebens.
Verschiedene Einflüsse wirken darauf ein, welche der möglichen Ausformungen des Schicksals sich letztlich entfaltet, bis hin zu einem Millionstel einer irdischen Sekunde zuvor.
WIE BEREITS ERWÄHNT, IST DER STÄRKSTE EINFLUß DIE EIGENE INNERE EINSTIMMUNG DES MENSCHEN.
Sein Wollen und der Zustand seiner Ausstrahlung entscheiden letztlich darüber, wie und in welcher Art dem Menschen genau das Erleben der irdische Erfüllung seiner Schicksalsfäden zuteil wird.
Hierbei ist zu berücksichtigen, daß sich die gerechte Form der Erfüllung auf Ereignisse bezieht, die aus dem wesenhaften Zusammenwirken der Fäden des Schicksals alles dessen resultieren, was sich aus der Vergangenheit heraus entfalten mußte.
Dieses Formen und Gestalten umfaßt viele Ereignisse, wie beispielsweise auch die unerwarteten Veränderungen in dem materiellen Leben.
Dazu gehört somit alles, was die Menschen als Glück oder Pech bezeichnen bei Vorgängen, welche ihnen unerwartet in ihr Leben treten.
Wir finden es immer wieder in Naturereignissen, auch in Verletzungen, Unfällen und Krankheiten, aber ebenso in allen glücklichen Momenten, in denen ein Mensch etwas Schwieriges abwendet.
Wir begegnen ihm in jedem heilsamen Wandel – sei es in körperlicher Genesung oder in jenen unverhofften Fügungen, die uns wie ein Geschenk auf unserem Lebensweg begleiten.
Es gehören dazu schlichtweg alle grobstofflichen Ereignisse, die aus menschlicher Sicht scheinbar zufällig geschehen.
Diejenigen, welche in einem bestimmten Moment von günstigen Einflüssen und Strahlungen umgeben sind, werden als gesegnete Menschen bezeichnet und gelten als unter einem Glücksstern geboren.
ES IST JEDOCH NICHT DAS VON MENSCHEN BESCHRIEBENE ZUFÄLLIGE GLÜCK, WELCHES EINEM SOZUSAGEN IN DEN SCHOß FÄLLT, SONDERN DARIN WIRKT IMMER DIE GESAMTE STRAHLUNG DER FÄDEN, DIE DAMIT VERBUNDEN SIND UND VOR ALLEM DAS KINDLICHE VERTRAUEN DER SEELEN DER BETREFFENDEN MENSCHEN, GANZ UNABHÄNGIG VON IHREM REIFEGRAD INNERHALB IHRER REISE DER ENTWICKLUNG.
In diesen Belangen ist eine gewisse Unschuld der Seele entscheidend.
Sie öffnet Türen zu einer tieferen Ebene des Gelingens, welche den mehr irdisch überspannten verstandesmäßigen Menschen trotz all ihrer Reife oft verschlossen bleibt.
So wirken die Fäden des Schicksals der unmittelbaren wesenhaften Formung von Vorgängen und Erfahrungen, wenn irgendein Begebnis aus dem Gewebe des Schicksals aus ihrer Vergangenheit zu einer Person zurückkehrt.
Neben dieser unmittelbaren erfüllenden Verarbeitung der Fäden durch die Hände der Wesenhaften Weberinnen gibt es noch eine weitere Form des Erlebens, bei der die Möglichkeit jener anscheinenden Ungerechtigkeit in den Vordergrund tritt, welche Gegenstand vieler Fragen der Menschen ist.
Hier entstehen auch viele Widersprüche im Inneren jener Menschen, welche sich mit den Fragen des Schicksals in ihrem eigenen wie auch in dem Leben anderer beschäftigen.
Es ist das Erleben eines gegenwärtigen Geschehens, bei welchem mehrere Personen gleichzeitig innerhalb der Erfüllung der Schicksalsfäden eines bestimmten Ereignisses gemeinsam betroffen sind.
Wenn eine weitere Person oder sogar mehrere Personen als Teil der Erfüllung eines Geschehens, das eine Wende herbei führt, eine Rolle spielen, ist ihr freier Wille der stärkste Einfluß auf die Gestalt des Erlebens.
Selbst im letzten Moment vor dem Eintreffen der eigentlichen grobstofflichen ereignisreichen Begebenheit besteht die Möglichkeit, daß aus vielen verschiedenenen möglichen Formen die eine zur Erfüllung ausgewählt wird, welche sodann in der Realität letztlich eintreten wird.
Schlußendlich webt das GESETZ DER AFFINEN ANZIEHUNG DAS Schicksal so, daß genau das Richtige geschieht, was nun zur Bestimmung geworden ist, da sich das Äußere mit absoluter Präzision am inneren Zustand und dem wahren Wollen der Betroffenen ausrichtet – als ein makelloser Spiegel der inneren Verfassung und des Willens aller Beteiligten.
Hier jedoch liegt die große Hürde des freien Willens.
Durch das Wirken der Wesenhaften Schicksalsweber widerfährt den Menschen genau jene Fügung in dem Erleben einer bestimmten Begebenheit, die allen Beteiligten Raum für das bestmögliche Handeln schenkt.
So könnten sich die Fäden des Lebens in einem zutiefst gütigen und segensreichen Sinne miteinander verweben.
Der freie Wille hingegen bringt Erlebnisse hervor, welche vom wohlwollendsten Guten bis zum vollkommenen Übel reichen können.
Alles hängt allein von den Beteiligten ab.
In den Fäden des Schicksals, die sich zwischen den Menschen untereinander verknüpfen und erfüllen, ist aus der Sicht der Schicksalsweber immer nur das wesentliche Grundmuster gültig, jenes Fundament, das die Seelen in irgendeiner ganz bestimmten Art des Erlebens zusammenführt.
Welcherart Form und Gestalt diese erlebnisreiche Erfahrung dann endgültig annimmt, bleibt dem freien Willen der Menschen überlassen.
DAHER IST ALSO KEIN GESCHEHEN IN ALL SEINEN EINZELHEITEN WEIT IM VORAUS VORHERBESTIMMT, WIE VIELE MENSCHEN MEINEN, DIE AN DAS SCHICKSAL, AN DAS KARMA, AN DEN EINFLUß DER STERNE UND ANDERE ERKLÄRUNGSVERSUCHE FÜR DEN MENSCHLICHEN LEBENSWEG GLAUBEN.
Diese Denkweise hat zu vielen sonderbaren Meinungen geführt, die Deutungen über ein höheres Wirken schicksalhafter Eingriffe in das Leben der Menschen bringen.
Tatsächlich kann der freie Wille des menschlichen Geistes niemals außer Acht gelassen werden, da er untrennbar zu dem Erleben wirklich aller Augenblicke der Gegenwart im menschlichen Leben dazugehört.
Aus der Sichtweise des Wissens um die Entwicklungswege der menschlichen Seele gilt, daß ihr eine Richtung vorgegeben ist, welche die früheren Handlungen und deren erlebte Erfahrungen in sich vereinigt, aus denen durch die Hände der Vanen unmittelbar eine STRAHLUNG entsteht, die eine gewisse bestimmende Kraft für die Gestaltung der weiteren Entwicklung besitzt.
Diese AUSSTRAHLUNG läßt sich jedoch durch eine andere, sehr starke Entscheidung im Inneren des Menschen wiederum verändern, und das sogar in eine völlig andere gegenteilige Richtung.
Das bedeutet, daß keine schicksalhafte Fügung so unabänderlich ist, daß sie sich nicht in eine andere Richtung lenken ließe.
Im Gegenteil, bis zu dem letzten Augenblick liegt es immer ganz vollständig in den Händen jedes Menschen, welche Wege sein geistiger und irdischer Lebensweg einschlägt.
Stets entscheiden hier der Zustand und die Ausrichtung des inneren Wollens eines Menschen.
Der geistige innere Kern, der die Eigenschaften eines sehr starken Magneten besitzt, vermag die verschiedenen Möglichkeiten entsprechend dem überwiegenden inneren Wollen des Menschen anzuziehen.
Genau hier liegt die Kunst der differenzierten Unterscheidung: Es gilt, den kühlen Willen des Verstandes von den tiefen Impulsen der Seele und unserer wahren geistigen Natur zu trennen.
So haben die feinergearteten Eigenschaften eines Menschen den stärksten Einfluß darauf, was sich letztlich dann auch in der grobstofflichen Welt gestaltet.
Darin irren sich viele Menschen sehr oft, wenn sie glauben, die Entscheidungen aus ihrem Verstand und somit dem Gehirn getroffen, würden die Richtung und den Verlauf der Ereignisse bestimmen.
In Wirklichkeit beeinflußt das Gehirn nur einen bestimmten Teil der Ereignisse, die über das Grundmuster der Gewebe aus schicksalhaften Fäden zurückfließen.
Es hat viel weniger Einfluß auf das, was auf den Menschen zukommt, als allgemein angenommen wird.
Das Gehirn hat jedoch hier auf Erden einen enormen Einfluß auf alles das, was aus dem Wollen entsteht und allmählich zu dem Denken und Handeln der Menschen wird.
Auf eben dieser Ebene entsteht der größte Teil aller Ungerechtigkeit und des üblen Wollens überhaupt, sobald dem Menschen in seinem Empfinden das Wollen zu dem Guten für alle seine Handlungen fehlen.
Der Verstand hüllt buchstäblich alle zwischenmenschlichen Handlungen in ihre endgültige grobstoffliche Form und Gestalt.
Es sind die Menschen selbst, und wirklich nur die Menschen, welche in ihren gegenseitigen Beziehungen einander Gutes oder Übles bereiten und somit Gerechtigkeit oder Ungerechtigkeit, Herzlosigkeit und Hölle oder Wohlwollen, das Gute und die Liebe auf der Erde bewirken.
So wird aus einer Lage, in welcher Mitgefühl und Hilfe für den Nächsten hätten bereit gehalten werden können, aufgrund herzloser, unreifer oder unwissender Taten ein Handeln ohne die nötige zarte Empfindsamkeit, was zu einem kaltherzigen Vorgehen und mitunter sogar zum Zufügen von Leid und Schmerz oder geradewegs in die Ebene der Verbrechen führt.
Dies ist die notwendige Folge der Gestaltungen, welche über die Fäden des Schicksals auf den Menschen zukommen, während dieser zugleich innerhalb eines Sühneerlebens den Entscheidungen anderer Menschen und somit in gewisser Weise deren Einfluß ausgeliefert ist.
Hier entstehen die meisten Ungerechtigkeiten und Verbrechen, doch im Gegensatz dazu wird hier auch viel reine, sühnende Wohltat und Güte und vergebende Liebe geboren, wenn sich durch die Fäden des Schicksals die Gelegenheit bildet, daß hier Werte in einem Menschen empor blühen, der in diesem Augenblick Einfluß auf das irdische Geschehen hat – sei es aufgrund seiner irdischen Macht oder seiner körperlichen Stärke, welche zu diesem Zeitpunkt größer sind als bei demjenigen, welcher ihm gerade hier und jetzt auf Gnade und Ungnade ausgeliefert ist.
Hier finden sich alle Beziehungen zwischen Eltern und Kindern, die Beziehungen zwischen Erziehern und Lehrern, von Menschen in führenden Positionen, Leitern großer Unternehmen, Hütern der Ordnung, Soldaten, Richtern und allen anderen Menschen des öffentlichen Lebens.
Hier bieten sich alle Gelegenheiten für schreckliche Taten auf Erden, aber ebenso auch für die gütigsten und zartesten Äußerungen der Liebe, deren die Menschen überhaupt fähig sind.
Der bestimmende Faktor für den von dem Schicksal geformten Weg ist daher stets die innere Haltung und Ausrichtung im Inneren eines Menschen, sein geistiges Wollen.
Seine Einstellung in einem jeweiligen Augenblick kann den Verlauf und das Ergebnis aller Ereignisse für ihn selbst und die Menschen um ihn herum stark beeinflussen.
Deshalb durfte Barmherzigkeit auf der Erde Einzug halten, die Fürsorge für die Waisen sowie die liebevolle Anteilnahme und Pflege unbekannter Nächster in ihrem Leiden und in ihren Schmerzen auf Erden, ebenso wie auch Folterkammern, Gefängnisse und Konzentrationslager errichtet wurden, in denen das Ziel herzloser Menschen darin bestand, andere zu erniedrigen, zu versklaven und zu vernichten.
Die Erfüllung der Wirklichkeit geschieht zwischen den Menschen stets durch ihren freien Willen.
Und gerade durch das Erwachen von GÜTE UND MITGEFÜHL in dem Wollen zu dem Guten kann sich alles ändern, selbst im letzten Augenblick.
Auch wenn die Fäden des Schicksals die Voraussetzungen oder die Ausgangsbasis für die Entwicklungen bringen, wird sodann die endgültige Gestaltung desselben durch den Willen des Menschen bestimmt.
Daher tragen für die Verbrechen gegen ihre Mitmenschen und alle Geschöpfe einzig jene die Verantwortung, welche sie begangen haben.
Oft geschieht es dabei, daß Menschen einmal durch die Schicksalsfäden in die Rolle derer gedrängt werden, die über andere entscheiden, damit ihnen vielleicht erlaubt wird, etwas Vergangenes ungeschehen zu machen und es zu sühnen.
Und wenn sie gerade in diesem Moment versagen, finden sie sich oft etwas später in der umgekehrten Lage wieder, wenn erneut ein anderer Mensch auf ihrem weiteren, notwendigen Weg durch das Werk der Nachschöpfung über sie entscheidet.
Dieses Phänomen zieht sich durch die Beziehungen zwischen einzelnen Menschen im Kleinen ebenso wie es sich zwischen tief in ihren Ansichten auseinander driftenden Gruppen von Menschen bis hin zu ganzen Nationen offenbart.
Die Fäden des Schicksals bringen die Gelegenheit des Erlebens, welches sich zu Erfahrungen gestaltet, doch die Entscheidung, wie er diese Erfahrungen ausgestaltet, was er aus dem ihm in den Weg gebrachten Schicksal macht, liegt ganz allein im freien Willen des Menschen.
Ob Gutes oder Übles daraus ersteht, liegt in seiner Entscheidung.
Der Weg zu diesen Erfahrungen ist aus dem Grundgewebe der schicksalhaften Strahlung gewoben.
Die letztliche Erfüllung dieser Erfahrung liegt jedoch als deren Beigabe in den Händen der Menschen.
Dies ist das Vermächtnis wahrhaft weiser Denker, welche sich bereits im frühen Altertum mit dieser Frage auseinandersetzten.
Sie wußten um das Dasein von Fäden eines unaufschiebbaren Schicksals, welche ihren Ursprung in einer höheren Ebene des Geschehens haben.
Sie wußten aber auch um die Macht des inneren Wollens des Menschen, das auf der Erde die Erfahrung formt, welches darnach dann zur grobstofflich irdischen Wirklichkeit wird.
Fälschlicherweise wurde dies als sagenhafter Mythos überliefert, der das menschliche Schicksal an den Willen der Götter von Walhalla oder des Olymps bindet.
So überdauert es in den Erzählungen jener Kulturen, in denen das Wissen um diese Schicksalsfäden jeweils einst erstand und auch bewahrt wurde.
Dies war nie der Fall, obwohl viele Schicksalsfäden aus Regionen unterhalb Walhalls entspringen, wo Vergangenes in Gegenwärtiges verwandelt wird.
Gleichwohl viele schicksalhafte Fäden jenen Stätten unterhalb Walhallas entspringen, an denen Vergangenes in Gegenwärtiges gewandelt wird, hat es eine derartige Abhängigkeit von den Gottheiten Walhallas nie gegeben.
Obwohl tatsächlich nur eine einzige Gestaltung der schicksalhaften erlebten Erfahrung den Menschen auf der Erde trifft, schwingt in den ihn umgebenden Schicksalsfäden der Widerhall und Nachklang der vielen weiteren Möglichkeiten mit, die ebenfalls die Gelegenheit hatten, in der Gegenwart des Menschen zur Wirklichkeit zu werden.
Das Grundgewebe der Schicksalsfäden ist derart gestaltet, daß es stets eine Vielzahl von Erfüllungsmöglichkeiten für die irdische Reise des Menschen bietet.
IM URSPRUNGSORT DES SCHICKSALSWEBENS, IN DEN UNTEREN REGIONEN VON WALHALLA, DORT WO URDA, VERDANDI UND SKULDA DIE SCHICKSALE ALLER WELTEN UND GESCHÖPFE WEBEN, HIER AN DEM WEBSTUHL DER NACHSCHÖPFUNG, LIEGEN UNZÄHLIGE DIESER VERSIONEN BEREIT.
VON HIER AUS DEHNEN SICH DIE ZU DEM GRUNDGEWEBE VERSPONNENEN FÄDEN HERAB, UM DURCH DIE ALLWEISEN WIRKUNGEN DER SCHÖPFUNGSGESETZE DEN MOMENT WAHRER REIFE ZU FINDEN, IN DEM SIE ZU DIESEM ODER JENEM WESEN ZURÜCKKEHREN.
Dieses Geschehen entzieht sich der Fassungskraft des materiellen Verstandes, da die hier vor Ort herrschenden Bedingungen, in denen die grobstoffliche Materie des Universums schwingt, nicht für die Wesenhaften Weber und ihre Arbeit anwendbar sind.
Für diese ist der hier geltende und mit der grobstofflichen Materie verbundene Begriff von Zeit und Raum nicht anwendbar.
Die AUSSTRAHLUNG der Fäden des Schicksals unterliegt immer den Schöpfungsgesetzen, doch die Wege ihrer Entwicklung und ihres Voranschreitens sowie die endgültige Erfüllung eines bestimmten Vorhabens kommen von den Regionen jenseits des irdischen Raumes und der irdischen Zeit.
Dennoch sind diese Fäden hier vorhanden, welche das Grundgewebe der Strahlung in sich tragen und beständig nach dem geeignetsten Orte suchen, um die Bedingungen für ein Ereignis im Leben eines Menschen zu bereiten.
Hinzu kommt die freie Entscheidung des menschlichen Willens, die selbst im letzten Augenblick den Verlauf und die endgültige Ausgestaltung der Form des Erlebens grundlegend verändern kann.
Man könnte auch noch von dem Wissen hinzufügen, daß Seele und Geist nach ihrer Lösung von dem irdischen Körper selbst einige der weiteren möglichen Wege zu erleben gewährt wird, die für sie in den Fäden des Schicksals bereit gestanden, wo es aber in der grobstofflichen Welt keinen Raum oder keine Form gibt, in der sie sich hier zum Erleben verwirklichen könnten.
Die Schicksalsfäden bergen Möglichkeiten und Gelegenheiten in sich, von denen die Menschen heute nicht einmal den Hauch einer Ahnung haben, obwohl sich einiges davon bereits für sie erfüllt, sei es in ihren Träumen oder auch in aufblitzenden Schauungen, die man ein „Sehen von bereits Erlebtem“ nennt.
Die menschliche Seele wirkt in ihrem feineren Arbeiten weit mehr, als es die heutige irdische Wahrnehmung der Menschen erfassen kann.
Daher kann man von der heutigen trägen Abgestumpftheit sprechen, die das irdische Verständnis und Begreifen des Menschen so stark einschränkt, daß er nur noch auf der Stufe eines sehr dumpfen unwissenden Wesens vibriert, welchem jedes wahre höhere Wissen fehlt.
In diese Stumpfheit haben sich die Menschen jedoch selbst gestürzt, indem sie alle überirdischen Vorgänge wieder und wieder unterdrückten und die meisten ihrer Nächsten und Zeitgenossen, welche ihrer Umwelt aus ihrer Wahrnehmung etwas Überirdisches mitteilten, im allgemeinen für geistig oder seelisch krank hielten.
Anstatt sich wahrhaftig damit zu befassen und zu versuchen, die Mauern der Begrenzung ihres vom Verstand diktierten materiellen Denkens zu durchdringen, wiesen sie viele ihrer Mitmenschen in Anstalten ein, wo diese Schmerzen erlitten, ohne daß irgend jemand die Bemühung aufbrachte, sie wirklich zu verstehen beziehungsweise ihnen aus ihrem Mitgefühl heraus zu helfen.
Und in noch früheren Zeiten wurden jene Menschen mit einer gewissen Offenheit für etwas Überirdisches als vom Bösen beeinflußt gebrandmarkt und in ganzen Scharen gequält und gefoltert und schließlich, unter dem Dahersagen leerer Gebete auf den Scheiterhaufen geworfen, um dort einen grausamen Tod durch Verbrennen im Feuer zu erleiden.
Gleichzeitig gehört jedoch alles, was hier in dem neuen Wissen beschrieben wird, untrennbar zum großen Räderwerk des Werkes der Nachschöpfung, und es ist immer nur die beschränkte Unwissenheit der irdischen Menschen selbst, die allen Gaben und Übermittlungen in Ablehnung und Widerstand gegenüber steht.
Diese Ablehnung führt jedoch dazu, daß Menschen völlig unbewußt durch das irdische Leben eilen, einem Geschehen entgegen, das sodann kommen muß, ihnen die irdisch sichtbaren Formen zu geben, welche die notwendigen Erfahrungen doch noch zu vermitteln vermögen.
Die Alfar weben somit die schicksalhaften Fäden, um sie zu dem Menschen zu führen, damit er in ihnen die Gelegenheit vorfindet, den gegenwärtigen Zustand seines inneren Seins zu offenbaren.
Seine Einstimmung entscheidet über die wahre Form des sichtbaren Geschehens.
Und die Schicksalsfäden sind die Träger der jeweiligen Möglichkeiten.
Wenn sie sich der grobstofflichen Materie immer weiter nähern, so werden einige von ihnen immer wahrscheinlicher, bis schließlich nur noch eine einzige irdische Form übrig bleibt, um sich als schicksalhaftes Ereignis zu erfüllen.
Selbst noch in der Ebene des Äthers, also etwas oberhalb der ersten beginnenden Teilchen der grobstofflichen Welt, finden sich für jeden Augenblick der Gegenwart Tausende von Möglichkeiten.
Und da viele Menschen, wie bereits erwähnt, die Fähigkeit zur geistigen Empfindsamkeit in sich tragen, können ihnen auf einer irdischen unbewußten Ebene andere Formen des Erlebens zuteilwerden, die die Seele jedoch als Wirklichkeit wahrnimmt.
Man kann hier sagen, daß der Mensch mehrere Facetten des Lebens auf den verschiedenartigen Ebenen seines Daseins erlebt.
Hin und wieder dringt sogar etwas aus den feineren Ebenen blitzartig aufleuchtend in das grobstoffliche Bewußtsein ein.
Dies wahrzunehmen erfordert wahrlich hohen Ernst, denn das Grundgewebe des Schicksals, aus dem sich die Fäden der Rückwirkung bilden, beschränkt sich nicht allein auf die äußere, grobstoffliche Welt.
Und weil viele Menschen, wie bereits erwähnt, die Fähigkeit zur geistigen Sensibilität in sich tragen, können sie auf der unbewussten, irdischen Ebene andere Erfahrungen machen, die die Seele als Realität wahrnimmt.
Man kann sagen, dass ein Mensch mehrere Lebensformen auf verschiedenen Ebenen seines Seins lebt.
Hin und wieder dringt etwas von den feineren Ebenen blitzartig in das grobstoffliche Bewusstsein ein.
Dies sollte man stets ernst nehmen, denn das Gerüst, aus dem die Rückkopplungsfäden entstehen, beschränkt sich nicht nur auf die äußere, grobstoffliche Welt.
Ja, wenn die Menschen mehr Empfindsamkeit für ihr seelisches und geistiges Erleben in sich trügen, so könnte man von einem wahren Wandel in ihrer Reife und Weisheit sprechen.
So wären sie in der Lage, selbst jene Vorgänge wahrzunehmen, die ihnen als Schwingungen innerhalb ihrer Einstellung zugedacht sind und sehr oft ihre äußere, irdische Stimmung zu heben oder zu dämpfen vermögen.
Darum wird immer wieder über die Notwendigkeit eines allumfassenden Wollens zu dem Guten gesprochen
Nur ein allumfassender Wille zu dem Guten durchdringt alle Ebenen der Erlebnisse und Erfahrungen.
Wer sich in seinen irdisch äußeren Handlungen im Hier und Jetzt der Gegenwart zu beherrschen vermag, muß auf der seelisch-geistigen Ebene in seinem Inneren keineswegs einen Willen zu dem Guten tragen.
Vielleicht handelt er nur eigennützig in der Weise der Selbstbeherrschung derart, weil er erkannt hat, daß dieses Vorgehen ihm im Umgang mit den anderen Menschen bessere irdische Bedingungen und Vorteile verschafft.
Dies kann als Arbeit des Verstandes bezeichnet werden, der sich selbst zu beherrschen weiß, wenn er es sich so angeeignet hat.
Doch in seiner Seele und seinem geistigen Inneren kann er dem tiefen Schlaf verfallen sein oder gar Groll gegen die ganze Welt hegen.
Er kann sogar seine Mitmenschen verabscheuen, wobei in seinem Inneren eine gewaltige Spannung gegenüber allem Leben oder gar gegen GOTT vibriert.
Wenn einem solchen Menschen dann etwas Unerwartetes widerfährt und ihn schwere Ereignisse treffen oder er selbst unter dem Druck seiner inneren Kräfte eine schreckliche Tat begeht, sind die Menschen in seinem Umfeld, welche gewöhnlich jedoch nur die äußere Seite seines Lebens kannten, überrascht darüber, wie so etwas geschehen konnte.
Obwohl der betreffende Mensch freundlich und auch anständig erschien, war nicht genug von dem LICHT in ihm, das in dem allumfassenden Willen zu dem Guten liegt.
Seine Seele litt entweder daran, daß sie die Last vergangener Taten anderer mit sich trug oder ein Groll hatte sich in dieser Seele aus eigenem Willen geformt, sobald sie mit anderen unheilvollen Seelen zusammentraf, welche sie beeinflußten und weiter in die Tiefe zogen.
Niemals konnte es jedoch jener wahre, allumfassende Wille zu dem Guten sein, der sich unter allen Umständen durch Güte und Freundlichkeit gegenüber allen Geschöpfen und Mitmenschen offenbart.
Eine solche Ausrichtung zeigt sich in einem natürlichen Wollen des Guten, zu dem die kindliche Freudigkeit ebenso dazugehört wie die Fähigkeit der hilfsbereiten und wohlwollenden Güte gegenüber der Welt.
Wo sich solcherart Fähigkeiten in einem Menschen entfalten, dort lösen sich die wiederkehrenden Schicksalsfäden, die für ihn etwaige Schwierigkeiten mit sich bringen, kurz vor ihrer Verwirklichung in dem grobstofflichen Geschehen im Strahlen seines inneren Wesens auf.
Die umgebende Aura auf der Ebene des Äthers verhindert das Eindringen jener Segmente, die andernfalls das Erleben von Schwerem verlangen müßten, das nicht selten bis zur Zerstörung von etwas Irdischem führt.
Der Schutz, der hier wirksam wird, knüpft die Schicksalsfäden im letzten Moment so, daß hier nur Gutes entstehen kann.
Der Mensch benötigt kein umfassendes, erweitertes Wissen, um sich vor diesen zurückkehrenden Fäden oder auch dem Einfluß durch das Wollen anderer zu schützen.
Sein eigener, alles umfassender Wille zu dem Guten ist die beste Hilfe und der beste Schutz.
Auch andere Hilfe kann ihn umgeben, sei es in Form geistiger Begleiter oder als Stärkung durch die Wesenhaften Helfer, welche den Heldenmut und die wahrhaftige Tapferkeit immer achten und schätzen, mit denen ein Mensch den Widrigkeiten des vergänglichen irdischen Geschehens entgegentritt.
Es ist sehr vieles, das den Menschen in ihrem Wissen zu eigen sein sollte, um das Leben in seiner ganzen Wahrheit und Größe erfahren zu dürfen, die jeder Augenblick der Gegenwart ihnen bietet.
So würden sie wahre Weisheit erlangen in dem Beurteilen der vielen Begebenheiten in der sichtbaren Welt der irdischen Dinge.
Sie wüßten, daß allem, was hier ein sichtbares Geschehen wird, die Fäden aus dem Grundgewebe der gesponnenen STRAHLUNG WALHALLAS zugrunde liegen, wo der Webstuhl, der alles Seiende formt, jeden mit den Bedingungen seines eigenen und nur zu ihm gehörenden Weges in Erinnerung behielt.
Niemand würde dann seinen Weg als Ausdruck eines äußeren unverdienten Unglücks bezeichnen.
Und gewiß könnte in keinem Menschen auch nur ein Augenblick lang der Gedanke aufkommen, GOTTES GERECHTIGKEIT zu bezweifeln, die durch SEINEN ALLWEISEN WILLEN in die Wirkungen der Schöpfungsgesetze eingewoben ist und alles in beständiger Weiterentwicklung vorwärtstreibt und weise lenkt.
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