DAS GESCHEHEN, DAS SICH NICHT AUFHALTEN LÄßT

In all den Ereignissen, die sich derzeit zeigen, sehen wir die Auswirkungen des ÄTHERS.

 

Unter dem DRUCK DER STRAHLUNG VON PARZIVALS STRAHL, aus der höchsten Stufe der höheren Kräfte in der Schöpfung stammend, der über der grobstofflichen Welt der Materie steht, durchdringt er die hiesige menschliche Erlebnis -und Erfahrungswelt, um nun in dieser grundlegende Veränderungen herbeizuführen.

 

Dieser ZUSTROM DES ÄTHERS in die grobstoffliche Materie wird sich weiter verstärken.

 

Dadurch wird sich alles unaufhaltsam beschleunigen.

 

Die beiden Hohen Diener aus Walhalla, Hathmes und Hermetes, arbeiten unermüdlich daran, die ihnen von PARZIVAL ÜBERTRAGENE AUFGABE zu erfüllen.

 

Dieser Prozeß läßt sich durch keine menschlichen Anstrengungen aufhalten oder auch nur etwas ablenken, sodaß er diejenigen verschonen würde, die davon nun betroffen werden müssen.

 

So etwas liegt jetzt nicht mehr in der Macht der Menschen.

 

Nur eines bleibt derzeit noch als eine Möglichkeit belassen: diesen Prozeß als Teil des evolutionären Wandels alles Lebens auf der Erde anzunehmen und ihn sowohl einzusetzen als auch auszuschöpfen, um die Reife seines geistigen Inneren voranzutreiben.

 

IN DIESES EINZUWILLIGEN UND INNERLICH NACH DEM EINKLANG MIT DER GÖTTLICHEN HARMONIE ZU STREBEN, DIE SICH IN ALLEM ERFÜLLT, IST NUN DIE VORAUSSETZUNG UND DIE FORDERUNG FÜR ALLES LEBEN AUF DER ERDE.

 

In der Welt der Menschen wird das sich nahende Geschehen jedoch zunächst vor allem den Zusammenbruch aller bisherigen Irrtümer und Verzerrungen mit sich bringen, die sich in ihren Ansichten und ihrer Lebenseinstellung fest eingenistet haben.

 

Zuerst werden die Mauern einstürzen, hinter denen sich sämtliche materielle Engstirnigkeit, Kleinheit und Beschränktheit des Menschen verschanzt haben.
Dadurch wird der Weg frei für die große Geistige Erleuchtung.

 

Das AUSGIEßEN UND DAS EINSTRÖMEN DES ÄTHERS findet unter der Führung und den Händen der Alfars statt, die auch über ein Heer von Wesenhaften Dienern Walhallas verfügen, welche nahe herbei gekommen sind, um bei diesem gewaltigen Werk der Arbeit innerhalb der zuvor erwähnten Veränderungen und des angekündigten Wandels tatkräftig mitzuhelfen.

 

Das EINSTRÖMEN DES ÄTHERS geschieht in den letzten Jahren für die Erde in einem beispiellosen und bisher nie dagewesenen Ausmaß.

 

In allem, was sich regt, also in allem, wo Bewegung zum Ausdruck kommt, nimmt der Druck zu und droht, in eine wild drängende ungebärdige Wirbelbewegung überzugehen.

 

Und weil sich die menschliche Welt auf der inneren Ebene der Empfindung, aber auch auf der Ebene des Denkens und letztlich alles äußeren Handelns bewegen muß, sind es gerade die Menschen, die in diesem Augenblick ihres Daseins jenem Druck ausgesetzt sind.

 

Sie werden fieberhaft angetrieben, in ihrer Reife weiter voranzuschreiten.

 

Es liegt ein unermeßlicher Segen darin, wenn in einem Menschen ein beständig brennender, lebendiger Wille zur Veränderung vorhanden ist.

 

Wenn das innere Wesen offen ist für den sehnsüchtigen Wunsch, das wahre Wesen der Dinge zu erkennen, dann bieten ihm die kommenden Ereignisse beispiellose Bedingungen für einen zügig beschleunigten Fortschritt.

 

Alles selbst bis in die winzigsten Details und Facetten kann erkannt werden, aus denen das große Wunder der Schöpfung besteht.

 

Es gibt keine Geheimnisse und auch keine unerklärlichen Phänomene oder Rätsel.

 

Es sollte mutig vorangeschritten werden, vorausgesetzt, der geistige Funke steht für diese Reise der Erforschung in wacher Bereitschaft.

 

Wenn dies erfüllt ist, dann kann ein solcher Mensch heute völlig frei, ungebunden von den Denkmustern der Vergangenheit, der Erkenntnis von immer wieder neuem Wissen entgegenstreben.

 

Dies eröffnet die Möglichkeit eines beispiellosen und nie dagewesenen Verständnisses von Zusammenhängen, welches vielen Menschen noch bis vor Kurzem unerreichbar schien.

 

Allmählich wird deutlich, daß all dies möglich ist.

 

Die sensible Empfindsamkeit für alle höheren Vorgänge, die mit dem irdischen Erleben verbunden werden müssen, bringt den Menschen dem Verständnis der Ganzheit in der Wahrheit näher.

 

Dies geschieht jedoch nur dort, wo ein Mensch in seinem Forschen und Erkunden wahrhaft innerlich beweglich ist und eine kindliche Freude, Neues zu entdecken, in sich trägt.

 

Daher hängt alles immer wieder mit der inneren geistigen Lebendigkeit des Menschen zusammen.

 

Wo also einem Menschen keine Bewegung von tatkräftiger geistiger Natur innewohnt, gerät alles Übrige in einen wilden Strudel, in den das oberflächliche, minderwertige und nebensächliche Denken der Menschen hineingerät – also all das, was sich immer deutlicher als trüber Bodensatz und Schlamm als das Ergebnis des menschlichen Denkens offenbart, der das reine menschliche Leben in seiner gesunden Entwicklung wahrlich hemmt.

 

Deshalb können wir jetzt beobachten, wie stark an dem ganzen Geschehen innerhalb der menschlichen Gesellschaft gerüttelt wird.

Gerüttelt wird gerade an allem, was außerhalb der Schwingungen steht, welche die neuen, veredelnden Verhältnisse in den Weltteil von Ephesus bringen.

 

Die alten eingefahrenen Vorstellungen zerfallen wie ein verwitterter Untergrund, der zum Tragen keinen Halt mehr gewährt.

 

Und dieses ganze Geschehen erfüllt sich im Gehorsam gegenüber dem großen GESETZ DER BEWEGUNG, das jeglichen Formen die Notwendigkeit ihrer Wandlung vorbestimmt.

 

Über allem aber breitet sich das große umfassende Ziel aus, das dem gesamten Werk der Schöpfung zugrunde liegt –

 

DIE VERWIRKLICHUNG DER ALLGEGENWÄRTIGEN HARMONIE.

 

HARMONIE IST VOM SCHÖPFER FÜR DAS WERK DER SCHÖPFUNG ALS GOLDENER SEGEN FÜR ALLES LEBEN BESTIMMT.

 

NUR IN DER HARMONIE LIEGEN DIE HEILUNG UND DAS FINDEN EINES AUSGEWOGENEN DASEINS.

 

DIESES ZIEL RUHT AUSNAHMSLOS IN SÄMTLICHEN TEILEN DES GROßEN GANZEN DER SCHÖPFUNG.

 

Ein solcher Zustand besteht beständig in den Geistigen Welten, wo Harmonie ein ganz natürlicher Bestandteil alles Wirkens der Geister und Wesen ist, welche daher dort keine Entwicklungsstadien durchlaufen müssen, wie es in den Stofflichen Welten der Fall ist.

 

Im Ursprünglichen Werke der Schöpfung herrscht beständig ein Zustand glückseliger Harmonie.

 

Überall unterhalb desselben, also in den Teilen des Werkes der Nachschöpfung, wo notwendige Entwicklung Teil des Lebens ist, wird unter dem stetig wachsenden DRUCK DES LICHTS allmählich die Harmonie erreicht.

 

Dies geschieht in den einzelnen Zeitabschnitten, die man als revolutionäre Epochen des Umbruchs der Geschichte bezeichnen kann.

 

In diesen revolutionären Zeiten spielt sich vieles beschleunigt ab, vergleichbar vielleicht mit der Zunahme der Strömung in einem ansonsten ruhig dahinfließenden Wasserlauf.

 

Dieser Vorgang läßt sich auch mit dem Einführen einer neuen Antriebskraft in das Räderwerk einer Dampfmaschine vergleichen.

 

Und wir erleben dies hier auf der Erde in diesem Augenblick.

 

Der Druck, der sich verstärkt hat und sich als Strom der unaufhaltsamen Ausdehnung schöpferischer wie auch zerstörerischer Kraft offenbart, wird durch die WOHLTUENDE, REINIGENDE GEGENWART DES STRAHL PARZIVALS in diesem Teil des Universums in nie dagewesener Weise gefördert.

 

Alles bewegt sich auf die Erfüllung des Ideals der großen Harmonie zu, die sich in der nächsten Stufe unserer Entwicklung entfalten und somit schließlich auch auf der Erde die Verwandlung herbei führen wird.

 

Die Menschen der Erde sind ein Teil davon, ob sie sich darüber freuen oder ob sie sich dagegen auflehnen möchten.

 

Ihre Seele wußte genau, daß sie in einer Zeit grundlegender Veränderungen auf diese Erde kommen würde.

 

Alle wurden von ihren geistigen Helfern darauf vorbereitet.

 

Es liegt daher nur an jedem einzelnen Menschen selbst, ob er dies jetzt erkennen mag, wo er durch die Erfahrung seines irdischen Daseins an allem teilhat.

 

Wenn er richtig an alles heran geht, wird es für ihn von hohem Werte sein.

 

Er kann dadurch ein unermeßliches Geschenk an Wissen empfangen, welches ihm sonst nur nach und nach in vielen einzelnen Entwicklungsstufen zuteil hätte werden können.

 

JA, ER KANN DURCH DAS GLÜHENDE ERWACHEN DES GEISTIGEN FUNKENS SOGAR DEN HÖHEPUNKT SEINER ENTWICKLUNG ERREICHEN, SODAß ER, WENN ER DIESEN IRDISCHEN TEIL SEINER REISE VERLÄßT, ZU ORTEN EMPORGEHOBEN WIRD, WO SEINE GEISTIGE HEIMAT GANZ NAHE IST.

 

ER KANN EINEN SOLCHEN AUFSTIEG ERREICHEN, DAß ER SICH NACH DEM VERLASSEN DER IRDISCHEN WELT IN SEINEM SEELISCHEN KÖRPER BEINAHE IN SICHTWEITE SEINER HEIMAT IN DEN LICHTEBENEN DES ERSTEN SCHÖPFUNGSWERKS WIEDERFINDET.

 

Sein Inneres wird von einer erfrischenden Klarheit und Heilung erfüllt sein, so wie es nur jenen geschenkt wird, die zu hoher geistiger Reife gelangt sind.

 

Die gegenwärtigen sich gerade erfüllenden Geschehnisse bieten ihm eine beispiellose Hilfe für seinen inneren Aufstieg.

 

Mögen diese daher von einer möglichst großen Schar erwachender Menschen genutzt werden.

 

Jeder einzelne Tag soll in dieser Richtung voll und ganz der Erweiterung neuer geistiger Horizonte gewidmet sein.

 

Das ist nichts, was unmöglich ist, im Gegenteil, alles im Universum bietet dafür jetzt die besten Voraussetzungen.

 

Diese Bedingungen waren noch nie in einem solchen Ausmaß und in solch umfassender Weise für alle Reifegrade der Menschen gegeben, so viele es nun auch sein mögen.

 

Gleichzeitig kann sich niemand damit herausreden, daß ihn seine Art des Verstehens und seine Weise, die Kunst des Denkens zu beherrschen, ausschließt, daß er dadurch zurückbleibt und somit behaupten kann, die Zeit der Großen Geistigen Erleuchtung sei nicht für ihn bestimmt.

 

Diese Zeit der großen Veränderungen ist für alle Menschen.

 

Es ist in ihr alles Notwendige enthalten, sowie für jene, die am weitesten voraus sind als auch für diejenigen, die noch zurückliegen mögen.

 

Nie zuvor gab es so viele klare und eindeutige Antworten auf alle Fragen des menschlichen Daseins auf der Erde.

 

Alles, das Große wie auch das Kleinste, kann beantwortet werden, wenn der Boden im Menschen dafür bereitet ist.

 

Das Geschehen in den Ebenen über der groben Stofflichkeit bereitet immer wieder neue Wege für die vielfältige und verschiedenartige Auffassungsgabe in dem Reifeverständnis der Menschen.

 

Für das irdische Verständnis muß sich der Mensch lediglich erst von den dogmatischen, starren Formen befreien, die sich immer mehr als überholt erweisen.

 

Es ist daher jetzt der wichtigste Moment für diese Befreiung.

 

Endlich muß der Mensch alles Alte aus der Vergangenheit hinter sich lassen.

 

Und diese Alte aus der Vergangenheit wird, den Menschen zur Hilfe, unter dem EINFLUß DES ÄTHERS, mehr und mehr zerfallen.

 

Doch niemand sollte sich davor fürchten.

 

Was zusammen bricht, bedeutet die Befreiung, die den inneren Schritt nach vorn ermöglicht.

 

Das Alte sinkt für immer in die Vergangenheit zurück, welcher nie wieder erlaubt wird, auf diese Erde zurückzukehren.

 

Es wird niemals mehr eine Wiederholung vergangener Zeiten geben, nach denen sich hier und da auch heute noch einige Schwärmer und Verblendete sehnen und sich dabei auf Traditionen stützen, die aus den früheren Stadien menschlichen Wissens entstanden sind.

 

Die Richtung, die nun unaufhaltsam in die Richtung des zukünftigen NEUEN ZEITALTERS vorrückt, kann niemals aus den althergebrachten Denkgefügen erstehen, so hilfreich sie zu ihrer Zeit auch gewesen sein mögen.

 

Diese waren jedoch als Stadien der geistigen Reifung gegeben, die es nun zu überwinden gilt, um sich dem ZUSTROM VÖLLIG NEUEN WISSENS zu öffnen.

 

Im alten Wollen, selbst wenn es in seinen Grundzügen auch gut gemeint war, ist noch sehr viel falsches Wissen enthalten, das auf früheren Stadien der menschlichen Erkenntnisentwicklung beruhte.

 

Doch was einst die Struktur stützte, die für das ruhige Leben derer, die sich nun wieder nach dieser Struktur sehnen, ausreichend erschien, wird der NEUEN ART DER STRAHLUNG, die durch den sich BEWEGENDEN ÄTHER auf die Erde zuströmt, nicht standhalten.

 

Es wäre lediglich ein verzögerndes Hindernis auf dem Weg, welcher unter dem Druck des Geschehens immer weiter nach oben führt.

 

Er kann weder aufgehalten noch verzögert werden.

 

Alle Vorstellungen, die darauf abzielen, frühere Formen der menschlichen Abhängigkeit von den Herrschern auf eine auf Gewalt und Macht aufruhende Hierarchie zurückzuführen, wie sie in allen früheren Formen menschlichen Zusammenlebens auf der Erde anzutreffen war und ist – sind falsch.

 

Mit wenigen Ausnahmen beruhte der Einfluß früherer Herrscher größtenteils auf der unselbständigen Unentschlossenheit und Unreife der Massen, die von jenen als Gruppe durch das Leben geschleift wurden, da sie diese Menschen in Wirklichkeit nicht führen, sondern lediglich beherrschen wollten.

 

Bislang herrschten in der Gesellschaft nur die Macht und ihre Stärke, die sich alles Schwächere unterwarf, anstatt für das Schwächere eine liebevolle Stütze zu sein.

 

Dies läßt sich in der gesamten absehbaren Geschichte der Menschheit beobachten.

 

Mit Ausnahme einiger weniger kurzer Perioden erleuchteter Herrscher war es stets dasselbe.

 

Die Hierarchien der menschlichen Gesellschaft erstanden aus dem Willen zur Macht und zu der Beherrschung der anderen.

 

Sobald den Schwächeren gegenüber freundliche und gesunde Hilfe angewendet wird, geht es nicht mehr um die Ausübung von Macht und Stärke, sondern wir hätten eine edle Form der Ermutigung unserer Nächsten vor uns.

 

Diese Form der Hilfeleistung würde Schritt für Schritt zur Selbständigkeit und Reife des einzelnen Menschen führen, denn dies ist der WILLE GOTTES.

 

Dies würde rasch das innere Aufblühen der Menschheit bewirken, welches sich in der Folge als Segen in allen Bereichen des menschlichen Lebens zeigen würde.

 

Doch bisher wurde auf Erden nur das Streben nach Macht ausgeübt.

 

Es war das treibende Motiv derer, die die Lebensbedingungen auf dieser Erde schufen.

 

Es führte zur Versklavung von Millionen.

 

Immer führte es zur Unfreiheit und zur lähmenden Abhängigkeit ganzer Völker.

 

Dies war das Prinzip der alten Lebensformen auf der Erde, die viele als etwas Besseres betrachten als die Gegenwart, in dem Glauben, daß eine Rückkehr die beste Möglichkeit sei, die Welt für die Menschen im Vergleich zu heute zu verbessern.

 

Doch eine Rückkehr kann nicht bedeuten, daß alles wieder so ist wie früher.

 

Es ist ungesunde Schwärmerei, die die Notwendigkeit der Entwicklung leugnet.

 

Aus der Sicht der natürlichen Entwicklung jedes einzelnen Menschen, die auf die eigene vollständige Selbständigkeit zielt, ist es eine Täuschung derer, die heute unzufrieden sind, wenn sie behaupten, eine Rückkehr in die Vergangenheit sei die Lösung für die heutige verzweifelte Lage.

 

Der Ruf nach den lange vergangenen Zeiten ist ein Versuch, sich der Entwicklung entgegenzustellen.

 

All dies gehört nun der Vergangenheit an.

 

Niemand kann sich mehr für seinen Mangel an Selbständigkeit entschuldigen, denn alles, was für die eigene Entwicklung notwendig ist, kann ihm auf eine Weise beantwortet werden, welche vollkommen verständlich ist und auch derart, wie man es am besten aufnehmen kann.

 

Somit sind alles nur noch Ausreden auf etwas, das nicht mehr besteht.

 

Die Selbständigkeit des Geistes in seinem Vordringen auf alle Ebenen des Wissens im Schöpfungswerk ist eine Voraussetzung für den Einkang mit dem, was in Form einer Großen Geistigen Erleuchtung kommen wird.

 

Dies ist das Neue, das in den WELLEN DES ÄTHERS auf die Erde getragen wird und letztlich alles Nebensächliche, Oberflächliche und somit Minderwertige hinwegspülen muß.

 

Das menschliche Leben soll zu einem Inbegriff der Würde und der erhebenden Ehrfurcht werden.

 

Es wird der Menschheit also nicht mehr möglich sein, in ihren bisherigen und gegenwärtigen Denk – und Handlungsweisen zu verharren, welche Ausdruck des völligen Mangels an Selbständigkeit der Mehrheit sind, die sich durch das Leben treiben läßt, geschoben und gezogen durch ihre Triebe und Instinkte an deren Zügeln zu ihren oberflächlichen Hobbies und zu all den anderen Niedrigkeiten und Nichtigkeiten, die ihnen die Welt ihrer Gefühle diktiert.

 

Alles muß verfeinert und veredelt werden und höher hinauf auf die Ebene erwachter Erkenntnis gehoben werden, die einem hohen geistigen Ziele folgt, welches seit jeher in dem geistigen Inneren eines jeden Menschen ruht.

 

Daher ist es weder möglich, in dem Bestehenden der Gegenwart zu verharren noch gar in irgend einer Weise in die Vergangenheit zurückzukehren, welche durch das Wirken von Hathmes und Hermetes in Raum und Zeit der materiellen Welt unwiederbringlich hinfortgetragen wurde.

 

Alles erfordert dringenden Fortschritt, denn nur in diesem Drang liegt das unbewußte Verständnis der grundlegendsten Gestaltung der Selbsterhaltung des Geistes.

 

Entwicklung findet in jedem Augenblick statt und bedarf lediglich eines bewußteren Erlebens, um sich mit dem Wissen der höheren Art über alle Gesetze in der Schöpfung zu verbinden, die auf dem menschlichen Weg durch das Werk der Nachschöpfung wirken.

 

Wer dies richtig erkennt, kann jetzt wohltuend von den hohen Strömen des Wissens über die Schöpfung, die sich in unmittelbarer Nähe der Erde und damit aller auf der Erde lebenden Menschen befinden, getragen werden.

 

Jederzeit kann auch die Verbindung zu den geistigen und den wesenhaften Helfern hergestellt werden, welche hier sind, um zu helfen.

 

Ihre liebevolle Führung mag streng erscheinen, da sie eine Bewegung des Geistes erfordert, doch genau darin liegt die wirksamste Hilfe für alle.

 

Es ist die seit jeher wirkende stetige Ausrichtung zur höheren Durchsetzung der Anwendung der Harmonie im Werke der Schöpfung.

 

Hier, in den ferneren Ebenen des Werkes der Nachschöpfung, erreicht alles Leben die Harmonie einzig durch eine zukunftsorientierte Entwicklung nach oben.

 

ES IST DAHER DIE UNERBITTLICHE FORDERUNG DES HERBEISTRÖMENDEN ÄTHERS, DAß DIE GEGENWART UND DIE VERGANGENHEIT AUFGEGEBEN WERDEN, DENN DIESE GELTEN NICHT MEHR FÜR ALLES DAS, WAS FÜR DEN KOMMENDEN TEIL DER NEUEN WELT BEREITET IST.

 

ALLES MUß GEPRÜFT WERDEN, UM ZU SEHEN, OB ES NICHT DAS WERK DOGMATISCHER ANSICHTEN IST, DIE SO TIEF IM MENSCHEN VERBORGEN, JA GERADEZU VERSTECKT SIND, SO VERBORGEN, DAß SIE SELBST DEN GERINGSTEN SCHRITT NACH VORN VERHINDERN.

 

DAS GILT FÜR ALLES, WAS DIE MENSCHEN WISSEN UND NUTZEN.

 

Ohne die Anstrengung um die Schritte der innerlichen Weiterentwicklung nach vorn ist es unmöglich, den Kreislauf ständig wiederholter Mantras über diese undankbare Welt und das menschliche Leben darin zu durchbrechen, wobei der überwiegende Teil dessen nur aus Sorgen, Ängsten, Mißtrauen und den endlosen Klagen über die anderen besteht.

 

Ohne die Befreiung von dieser Denkweise ist kein Fortschritt möglich.

 

Der Freiraum, der entsteht, wenn die Menschen alle ihre mit Zweifeln und Schwarzseherei behafteten Gedankenformen mit dem Blick auf die Zukunft loslassen, ermöglicht es ihnen, in einen Zustand des vollkommenen reinsten VERTRAUENS IN GOTTES ALLWEISHEIT einzutauchen und zu erleben, welche der Menschheit durch die unzähligen Diener und Helfer aller Art stets nahe ist.

 

Und da die Mehrheit der Menschen, selbst auch jene, welche eine höhere Erkenntnis der Wahrheit haben, in der alten Denkweise verharrt, in der sie von der weiteren Entwicklung auf der Erde nur Schlechtes erwarten, können wir daraus ableiten, daß die anfänglichen Erschütterungen tatsächlich fast alle Menschen betreffen werden.

 

Der Grund dafür ist nicht, daß dies GOTTES WILLE ist oder daß sich Ereignisse und Vorgänge aufgrund der Willkür der Wesenhaften Diener so erfüllen, sondern es geschieht als allzu notwendige Folge des GESETZES DER ANZIEHUNG DER GLEICHART.

 

Wer in der Zukunft Schlimmes erwartet, dem wird es schließlich genau ihrem Glauben entsprechend widerfahren.

 

Wer also in seinen inneren Gedanken den Eindruck gewinnt, daß alles schlechte Wege beschreite und daß das Übel in dieser Welt die Oberhand gewinne, der schafft einen Kanal, durch welchen dann das Üble ihn in irgendeiner Form erreichen wird.

 

Stellen sich Schwierigkeiten im Leben ein, gleich welcher Art, so liegt der Grund hierfür im Mißtrauen des Menschen gegenüber GOTTES SCHUTZ UND HILFE.

 

Denn GOTTES HILFE hält ihm immer einen Weg zur Besserung bereit, wenn er diese in kindlichem Vertrauen zu sich ruft.

 

Mißtrauen bewirkt im Gegenteil einen Vorgang, den wir mit dem Schließen und Verriegeln einer Tür vor allen HILFREICHEN GESCHEHEN DES LICHTS vergleichen können.

 

Gerade darin liegt jenes Neue, das als erstes von all den Veränderungen in dem Menschen kommen soll, als eine unerschütterliche, durch nichts zu raubende VERTRAUENSVOLLE GEWIßHEIT IN DIE ALLWEISHEIT GOTTES.

 

Unter dieser Ausgangsbedingung kann der Aufbau einer Großen Geistigen Erleuchtung Gestalt annehmen.

 

Und dennoch kommt diese Erleuchtung, unabhängig von der Bereitschaft der Menschen.

 

Sie ist hier und wirkt sekündlich an einer schicksalhaften Entwicklungswende in allem jenen, was diesen Teil des Werkes der Nachschöpfung betrifft.

 

Der Weg zur Harmonie ist von Anfang an vorgegeben.

 

Wir erreichen dieses Ziel Stufe um Stufe, immer nur bis zu einem gewissen Grad, wie es die Reifung der stofflichen materiellen Welt sowie die geistige Entwicklung der Mehrheit der Menschen ermöglicht.

 

So können wir also in unserem Aufstieg empor außergewöhnliche Fortschritte erzielen.

 

Dies wird alles erheben und völlig neue Möglichkeiten werden sich für alles Leben hier eröffnen.

 

Wer in diesem Augenblick zögert und Mißtrauen zeigt, erschwert den Weg nicht nur für sich selbst, sondern auch zu einem Teil für alles übrige Leben, das von der Erhebung der Menschheit höher zu dem Lichte abhängt.

 

Das Wissen um die großen Veränderungen und die darin liegenden Möglichkeiten sollte daher ein Ansporn sein für die große Wiedergeburt, für das vollständige geistige Erwachen möglichst vieler Menschen auf der Erde.

 

 

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